Zur Sendung Hart aber Fair

In der Sendung Hart aber Fair am Montag, dem 5. September 2016 wurde die Frage der Flüchtlingspolitik und damit verbunden des Sieges der AfD bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern zum Hauptthema. Die Vertreter von CDU und SPD hatten ein völlig anderes Bild von der politischen Realität im Lande, als die beiden Sprecher von Österreich und der AfD. Die im Hintergrund stehende Frage: „Wem gehört eigentlich Deutschland“ blieb wie immer ausgeklammert. Die Bundesregierung ist offensichtlich der Ansicht, daß sie frei über Deutschland verfügen könnte.

Schon Willy Brandt hatte als Kanzler bei einer SPD-Sitzung festgestellt, würde man jetzt eine Abstimmung machen, dann wäre die Bevölkerung mehrheitlich gegen ihre Asylpolitik. Brandt schloß damals daraus, daß nun viel Arbeit zu leisten sei, um diese Haltung zu verändern. Die gleiche Situation haben wir gegenwärtig.

Es wird dabei aber übersehen, daß das Volk immer noch oberster Souverän ist. Es wird vertreten durch die von ihm gewählten Repräsentanten. Diese haben den Auftrag, die Interessen des Volkes in Politik umzusetzen. Doch diese fühlen sich alsbald dazu auserkoren, das Volk umzuerziehen.

Aber wir, das Volk, haben mehr als genug von der vergangenen Umerziehung, wir brauchen keine neue.

Die Altparteien erklären eine Politik, die dem Auftrag des Volkes und seinen Wünschen gerecht zu werden versucht, für populistisch, ein neues Schimpfwort, welches den so handelnden Politikern als rechts, rechtsextrem und sehr schnell zum Faschisten erklärt. Wer so denkt und handelt, treibt die Wähler doch geradezu in den Arm der AfD. Sie werten damit – ohne daß sie es selber bemerken – den Nationalsozialismus auf. Der hat sich also offensichtlich um das Wohl des Volkes gekümmert, während die heutigen etablierten Parteipolitiker eindeutig gegen das Volk regieren. Damit stehen diese, und nicht die AfD, nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes. Sie handeln volksverhetzend, in vielen Fällen schon illegal und verstoßen permanent gegen die Menschenrechte.

Das geschieht insbesondere durch die unablässig wiederholte Forderung nach Integration. Was heißt denn Integration? Diese ist eine Erfindung der US-Amerikaner aus dem Neunzehnten Jahrhundert. Mittels Integration wollten sie die Indianer zu europäisierten US-Bürgern machen. Für die Indianer war Integration ein Schimpfwort und ein verbrecherisches, politisches Ziel zur Zerstörung der indianischen Völker. Es ist also Völkermord auf eine besondere Art. Das hieß bei den indianischen Völkern englisch zu lernen und europäische Geschichte. Von der Stammesgeschichte, ihrer eigenen Sprache und gar ihrer eigenen Volksreligiosität erfuhren die Indianerkinder nichts.

Entsprechendes ist nun für die Völker Europas und insbesondere für das deutsche Volk seit langem geplant. Nicht zufällig heißt das Buch von Theodore Kaufman „Germany must perish“ (Deutschland muß verschwinden). Das war bereits 1941. Jetzt sollen die Europafremden in Deutschland integriert werden. Die Frage ist nur, ob sie sich integrieren lassen wollen. Die deutschlandfeindliche Politik der Parteipolitiker sieht das jedenfalls umgekehrt, ihr Ziel ist, die Deutschen zu entdeutschen.

-2-

Das europäisch gebildete, christliche Abendland soll umgewandelt werden in eine amorphe Masse, die ihre eigene Identität verloren hat und daher zu einer leicht manipulierbaren Verbraucher-Gesellschaft wird. Es geht ausschließlich um das große Geschäft.

Brot und Spiele“ aus dem alten Rom gilt auch heute noch als die angewandte politische Methode der Herrscher. Es ist doch kein Zufall, daß mit den politischen Nachrichten mehrmals am Tage die Berichterstattung über das Fußballspiel verknüpft wird. Die Demokratie ist zu einem übergeordneten Gesellschaftsspiel geworden. Es finden unablässig Wettkämpfe statt, sie heißen in diesem Fall Wahlen. Da wird um den Sieg gekämpft, wie bei einem click here Fußballspiel. Statt eines Balles haben wir Stimmzettel. Dem Doping entspricht die Wahlfälschung und wie es beim Fußball um den Sieg einer Partei geht, so auch im politischen Wahlkampf. Es geht nicht um Deutschland.

Eine wirkliche Alternative kann also nicht Parteipolitik als oberstes Ziel haben, sondern Deutschland, und zwar das ganze Deutschland, nicht eine Interessengruppe innerhalb Deutschlands. Insofern kann sie auch weder kapitalistisch noch kommunistisch sein.

Völker sind Gedanken Gottes“ so sagt Johann Gottfried Herder in der Zeit des deutschen Idealismus. Völker sind keine Erfindung von Menschen. Offenbar haben sie eine besondere Funktion im Rahmen der Menschheit. Durch ihre verschiedenartigen Sprachen, die nicht so ohne weiteres immer in allen Einzelheiten zu übersetzen sind, insbesondere, wenn es um Sinnfragen geht, spiegelt sich der Reichtum und die Vielfalt der Welt. Nicht die Gleichheit und Gleichmacherei ist das gewünschte Ziel, sondern die Ungleichheit, die unerhörte Buntheit und Vielfältigkeit des Lebens.

Gerade die Partei, „Die Grünen“, haben diese Erkenntnis längst aufgegeben. Sie schützen nur noch Ameisenvölker und Fledermauskolonien. Wir Deutschen haben den Auftrag, das deutsche Volk zu schützen und zu erhalten, nicht nur, weil es inzwischen zum Zahlmeister der Welt geworden ist, sondern weil von uns eine geistig-moralische Heilung erwartet wird. Das ist nicht überheblich, sondern die Frucht eines furchtbaren Leidensweges im Jüdischen Jahrhundert und dennoch die Bereitschaft, wo eigenes Verfehlen vorliegt, sich dafür zu entschuldigen. Herausragendes Beispiel dafür ist der Historiker Prof. Dr. Ernst Nolte. Der in seinem letzten Buch „Späte Reflexionen“ sich entschuldigt für seine veröffentlichte Fehleinschätzung von Martin Heidegger und der Vertriebenenproblematik. Entsprechendes haben nur die Russen unter den anderen europäischen Völkern geleistet, die neben uns und dem palästinensischen Volk zu den Hauptleidtragenden des Jüdischen Jahrhunderts wurden. Sie haben die Bolschewisierung mit den Millionen Toten überstanden und ebenfalls öffentlich korrigiert. So auch die Behauptung, daß die Deutschen verantwortlich für die Morde von Katyn seien, während das auf Stalins Konto geht, wie auch die Kriegsschuldfrage geklärt wurde. Stalin hatte den Krieg seit 1940 vorbereitet. Die Abwehr des russischen Einmarsches, einer gigantischen Kriegsmaschinerie 1941, war eben kein Überfall auf ein friedliebendes Rußland, wie die von der jetzigen russischen Regierung geförderte und zugelassene Richtigstellung durch das Buch des Militärhistorikers Bernd Schwipper: „Hitler in Stalins Kalkül“ eindeutig belegt wird.

-3-

Wir wollen weder genveränderte und vergiftete Lebensmittel noch Gender-Unterricht in unseren Schulen, noch Integration, in welche Richtung auch immer. Sie zeigt bereits in der dritten Generation eine tiefe Verunsicherung und Entwurzelung und daraus bedingt zunehmende Gewalttätigkeit. Wenn Politiker heute sagen, daß sie durch die Flüchtlingsprobleme überrascht worden seien, dann zeigt das nur, wie sehr auch sie schon Opfer einer Umerziehung sind, die Grundkenntnisse über den Menschen weder in Geschichte noch in Psychologie, noch im religiösen Bemühen besitzen. Sie können entweder nicht mehr selbständig denken oder sind nichts als Handlanger JENER.

In früheren Zeiten wurden große Umwälzungen in der Regel eingeleitet durch die nachgewachsene jüngere Generation. Heute, siebzig Jahre nach Kriegsende, brauchen wir dazu die noch nicht in ihrer Kindheit völlig umerzogene Seniorengeneration. Vielleicht wird sie deshalb, noch verhältnismäßig rüstig, so alt. Sie hat die sechzigjährige Erfahrung, daß alle Versuche außerparlamentarisch die Politik grundsätzlich verändern zu können, fruchtlos blieben.

Obgleich wir wissen, daß die Parteiendiktatur das Ende einer rechtsstaatlichen Volksordnung ist, müssen wir jetzt die Chance nutzen, die AfD zu unterstützen und zu wählen. Wie sie sich weiter entwickelt liegt nicht zuletzt an den Bürgern, die bereit sind, deutsche Politik zu machen.

Ursula Haverbeck

 Bildquelle: Thommy Weiss | pixelio.de