Von der Wahrheitsfindung zur Freiheitsbewegung

Am 25. April fand das langersehnte Regionaltreffen der Gesellschaft für Freie Publizistik (GFP) statt. Es war der erste warme Sonnentag nach dem sehr langen Winter.

Der Referent war für diesen Kreis eine ungewöhnliche Überraschung: 42 Jahre jung, von denen er die erste Hälfte als DDR- und die zweite Hälfte als BRDR-Bürger verlebt hatte, politisch wach und deutschbewußt.

Deutsche politische Arbeit lernte der Referent vornehmlich in Mecklenburg-Vorpommern – sein Heimatland – durch die NPD kennen, innerlich engagiert doch von außen diese Partei kritisch betrachtend.

Sein Thema war: Von der Wahrheitsfindung zur Freiheitsbewegung. Seine Ausführungen lassen sich in drei Hauptteilen zusammenfassen:

I. Zersplitterung und Ineffizienz auf der rechten Seite. Die fehlende Selbstkritik der einzelnen Akteure.
II. Feinderkenntnis um die Lage der BRD zu verstehen. Die notwendige Bündelung der Kräfte.
III. Widerstand durch Verweigerung

Einige der geäußerten Gedanken zu diesen 3 Punkten.

I a) Die aus uraltem germanischen Wissen stammenden Sprichwörter geben uns wertvolle Hinweise. Wir müssen sie nur wieder lernen, bewußt machen und ernst nehmen.

Hier einige Beispiele:

  • „Lügen haben kurze Beine“
  • „Noch ist nicht aller Tage abend“
  • „Wer einmal lügt dem glaubt man nicht“
  • „Die Lüge ist der Schild des Feigen“
  • „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“.

Die Ursache für die rechte Zersplitterung und ihre Erfolglosigkeit liegt in den einzelnen politisch Handeln-Wollenden selber. Alles, was bisher auf der rechten Seite getan wurde, hat nichts gebracht. Es fehlte die Selbstkritik und Analyse des eigenen Handelns, das vielfach nur Reaktion auf die Vorgehensweise des Feindes ist.

Beispiel: Wut und Hass – die gezielt herausgefordert werden – stärken den Gegner, sind also kontraproduktiv und wenig hilfreich. Dagegen verunsichern Lachen und Gelassenheit den Feind, der das nicht erwartete. Wir müssen also erst uns selber ändern, bevor wir versuchen, die öffentlichen Angelegenheiten, die „re spuplica“ zu verändern.

II a) Gekoppelt mit dieser „Selbsterziehung“ muß aber einhergehen die Aneignung eines gründlichen und verinnerlichtes Wissens über die Geschichte, über das Vasallen-Dasein der BRD und unsere Abhängigkeit. Wir müssen den Feind genau kennen, sonst wissen wir nicht, wen wir wann, wo und wie zu bekämpfen haben.
Das alles erfordert permanente systematische Arbeit.

Doch dadurch werden wir in die Lage versetzt, zu durchschauen, welche Reaktionen unsererseits der Feind – der Referent sprach von „Fabian“ – erwartet, worauf er es angelegt hat. Diesen Gefallen sollten wir ihm nicht tun. Wenn „Fabian“ also unsere Wut hervorrufen will, dann lassen wir uns nicht provozieren sondern machen das Gegenteil, wir lachen, lachen ihn aus. Das bringt ihn aus dem Konzept, nicht aber, wenn wir seinen Erwartungen entsprechend reagieren.

Wir müssen auch wissen, wie sich Wahrheit von der Lüge unterscheidet, wie die Lüge vom Irrtum.

III a) Für den dritten click here Teil blieb nicht mehr allzuviel Zeit. Der Referent erinnerte an Gandhi und den passiven Widerstand. Ein wirkungsvoller Widerstand ist die Verweigerung der verlockenden Angebote von „Fabian“. Invielen Bereichen des täglichen Lebens brauchen wir einfach nicht mitzumachen, nicht mit der Mode, nicht mit dem Trend und uns nicht verführen zu lassen.

Soweit einige der Gedanken des Referenten, der nicht – wie üblich – den Schwerpunkt seiner Betrachtung auf die katastrophalen Zustände in unserem Land legte, sondern auf Fehlverhalten aus den eigenen Reihen.

Zu dem Satz, daß „alles, was bisher getan worden sei, nichts gebracht hätte“, noch eine Anmerkung:

Es stimmt natürlich, daß wir keinen Friedensvertrag haben, daß wir immer noch besetztes Land sind, und daß wir gegen unseren Willen die DM aufgeben und Millionen Ausländer herein nehmen mußten. Unsere Geschichte wird immer noch verlogen und verzerrt dargestellt.

Es darf aber nicht übersehen werden, daß auch z.B. der Referent diesen Zustand unseres Landes so klar beschreiben und erkennen kann, das verdanken wir alle der jahrzehntelangen Aufklärungsarbeit der rechten Deutschen mit ihren vielen Verlagen.

So feiert die Gesellschaft für Freie Publizistik in diesem Jahr bereits ihr 50-jähriges Bestehen. Durch die ihr verbündeten Verlage wurden eine unendliche Zahl von Schriften und Büchern herausgegeben, die die Lügen entlarven und die historischen Fakten herausarbeiteten.

Diese Gesellschaft für Freie Publizistik galt und gilt als rechtsextrem, als faschistisch und wurde mit einer Vielzahl von Prozessen überzogen. Eine historische Richtigstellung galt den Machthabern als eine Verharmlosung oder gar Rechtfertigung des Dritten Reiches und eine Billigung der von diesem vermeintlich begangenen Verbrechen. Es geht aber weder um Billigen, Verharmlosen oder gar Leugnen, es geht um Wahrheitsfindung.

Jedes Jahr werden Millionen und Millionen für „den Kampf gegen Rechts“ von den Machthabern zur Verfügung gestellt. Das heißt doch eindeutig, daß die Arbeit der sogenannten Rechten auf den unterschiedlichen Gebieten sehr viel gebracht hat: Sie läßt das System vor Angst erzittern! Ob nun auf dem Gebiet der Informationen oder der Prozeßführung oder auch auf dem parteipolitischen Sektor, die Vertreter der Bundesrepublik und deren manipulierte Bürger haben Angst vor diesen Wahrheitsforschern, denen sie nichts, aber auch gar nichts an Argumenten entgegenzusetzen haben. Sie arbeiten nur noch mit Verboten, Geldstrafen und Gefängnis. Sie nennen ein solches System Demokratie. Eines steht fest, ein freiheitlicher Rechtsstaat kann damit nicht gemeint sein. Der Referent hat schon recht, wenn er sagt, es gibt keine Demokratien, sondern nur Weltkonzerne. Diese arbeiten ausschließlich nach dem Prinzip der Gewinnmaximierung.

Zur Untermauerung seiner Aussagen und deren Vertiefung, wies der Referent auf nicht nur informative sondern auch unterhaltsame Filme und Darstellungen im Internet hin.

Eine Liste der angegebenen Internetquellen ist zu beziehen durch:
GFP
Margret Nickel
Klosterhof 4
37194 Wahlsburg/Lippoldsberg