Einlassung zu dem Berufungsverfahren, 08.06.2017 im Landgericht Detmold

Betr.: Aktenzeichen 25 Ns-21 Js 814/16 – 44/17

Wie aus der Ladung zum 08. Juni 2017 ersichtlich ist, handelt es sich immer noch um meine Strafsache wegen Volksverhetzung – Grund Ihrer Anklage -, welche sich auf meinen Brief an den Detmolder Bürgermeister bezieht.

Ich bin nach wie vor der gleichen Meinung, wie bereits im Amtsgerichtsverfahren ausgeführt, was ich jetzt noch einmal wiederholen möchte.

I.

Es handelt sich bei diesem Verfahren nicht um einen Strafprozeß im Sinne von Rechtsstaatlichkeit. Es gab kein Verbrechen, keine kriminelle Handlung, es gab ein Denkergebnis aufgrund umfassender langfristiger Ermittlungen, welches für Politik und Anklage unerwünscht ist.

Dadurch wird es jedoch nicht zu einer Straftat, schon gar nicht in einer Demokratie, wo die Freiheitsrechte – nicht zuletzt das Recht auf freie Meinung, Forschung und Presse – Grundlage der Verfassung sind, auch des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland.

II.

Der dieser Anklage zugrundegelegte Paragraph 130, Abs. 3 StGB ist hier gegenstandslos. Die Angeklagte ist auf Grund ihrer Ermittlungen zu dem Ergebnis gekommen, daß es keinerlei eindeutige Angaben über den Ort der Vergasung von sechs Millionen Juden gibt, woraus die logische Folgerung zu ziehen ist, daß es ohne Tatort eine solche gigantische Untat nicht gegeben haben kann. Das läßt sich auch durch ein Verbotsgesetz nicht ändern.

Etwas Unbekanntes kann aber auch nicht gebilligt, geleugnet oder verharmlost werden. Die Angeklagte hat also Recht, wenn sie sagt, sie bestreitet, daß es den Holocaust gegeben habe. Bestreiten ist jedoch nicht verboten. Verboten ist nur eine lügenhafte Behauptung.

Bestreiten kann auch gar nicht verboten werden, da es der Kern eines jeden Strafprozesses ist. Die eine Seite bestreitet, was die andere Seite behauptet. Würde das in einem Gesetz verboten, wären alle Strafprozesse hinfällig.

Inzwischen haben die Richterin Böhm hier in Detmold und auch der Richter Neelsen in Verden indirekt zugegeben, daß nur, wenn sie der Angeklagten nachweisen können, daß sie von der Existenz des Holocaust überzeugt ist, sie von leugnen sprechen können, und nur dann von einer Straftat nach § 130 gesprochen werden könnte.

-2-

Das wird jetzt von den beiden Richtern in ihren Urteilsbegründungen folgendermaßen – so glauben sie – erreicht, indem sie feststellen:

Die Angeklagte ist intelligent genug, genau zu wissen, daß der Holocaust stattgefunden hat. Sie leugnet es also denn sie weiß, daß es die Vergasung von sechs Millionen Juden in Auschwitz gegeben hat.

Wieso bedarf es einer besonderen Intelligenz, um nachzuplappern, was nun spätestens seit dem US-Hollywood-Film 1979 „Der Holocaust“ allüberall und unermüdlich behauptet wird: Die Deutschen haben sechs Millionen Juden vergast. Mein normaler Menschenverstand reicht aus, um festzustellen:

1.

Niemand der heute an einem Holocaustprozeß Beteiligten kann aus eigener Erfahrung etwas zu dem sagen, was wir seit mehr als siebzig Jahren tagtäglich von den sogenannten Holocaustüberlebenden in Büchern, in Filmen, Artikeln usw. erfahren. Doch es gibt auch sehr viele Zeitzeugen, die das Gegenteil sagen. Widerlegt ist nichts davon.

Wieso, meine Damen und Herren, wieso ist es strafbar, wenn ich sage, es wurden keine sechs Millionen umgebracht, sage ich dagegen, sie wurden umgebracht, dann ist das straffrei.

Es handelt sich doch lediglich um zwei Meinungen, die richtig oder falsch sein können, – und dann ist noch die erfreuliche – der Mord fand nicht statt – strafbar, während die andere straffrei ist?

2.

Einfacher Menschenverstand reicht auch aus, um zu erkennen, daß es sich bei dieser Vorgehensweise nicht mehr um einen Strafprozeß handeln kann. In der Urteilsverkündung „erkennt das Gericht zu Recht“…. und verurteilt den Angeklagten zu einer Gefängnisstrafe. Das Gericht hat überhaupt nichts erkannt, es hat lediglich festgestellt, daß der Holocaust offenkundig sei und keines Beweises bedürfe.

3.

Wer ist eigentlich daran interessiert, daß die eine Meinung als Wahrheit gilt und die andere als Lüge bestraft wird? Auch hierfür ist die Antwort recht einfach zu finden: Natürlich der Lügner, er kann sich nicht argumentativ verteidigen. Es bleiben ihm nur das Wort offenkundig und Verbote und Strafen.

4.

Zum Schutz der Lüge wurde gegen alle rechtlichen Bedenken und nach neunjährigem juristischen Widerstand das Gesetz zum Schutz einer Lüge – wie ich es genannt habe – unter dem Namen „Volksverhetzung“ durchgesetzt und damit hintenherum der Artikel 5 Grundgesetz: „Meinungs –, Presse –, und Forschungsfreiheit, wieder abgeschafft.

Dieses Gesetz trat am 01. Dezember 1994 in Kraft. Von nun an begannen die zahllosen Holocaust-Prozesse. In den letzten fünfzehn Jahren mehr als zweitausend Verfahren pro Jahr. Allein daran wird deutlich, daß die Offenkundigkeit nicht mehr gegeben ist. Dieses Gesetz ist wie kaum ein anderes umstritten.

-3-

Die Richterin Böhm liefert in ihrem Urteil zu Detmold II auf Seite 5 im mittleren Absatz einen tiefen Einblick in die Schwierigkeit und auch Verworrenheit dieses Paragraphen „Volksverhetzung“ Abs. 3. Sie definiert Leugnen als:

„Leugnen ist das Bestreiten, in Abrede stellen oder Verneinen einer historischen Tatsache. Es kann nur geleugnet werden, was wahr ist, weshalb das Bestreiten wissenschaftlich noch umstrittener Tatsachen nicht erfaßt wird.“

Dazu ist erstens zu sagen: Die Definition von Leugnen ist eindeutig: Leugnen heißt etwas wider besseres Wissen zu behaupten. Es geht bei diesem Verb nicht primär um historische Tatsachen. Diese entziehen sich sowieso einer juristisch festlegenden Beurteilung.

Außerdem ist schon im Hinblick auf die Zahlenangaben vieles umstritten.

Zweitens:

Bei den Prozessen nach Paragraph 130, Abs. 3, geht die Anklage davon aus, daß der Holocaust eine wahre Tatsache sei. Die Angeklagte sagt in unserem Fall, dann muß der Ankläger auch sagen können, wo dieser Massenmord stattgefunden hat. Da er offenkundig ist, also keines Beweises mehr bedarf, unstrittig, für jedermann leicht nachprüfbar, muß es doch ein leichtes sein, den Tatort zu benennen. Die Angeklagte wartet bis heute vergeblich auf diese Antwort. Auch der Zentralrat der Juden, der einmal unter dem Vorsitz von Frau Charlotte Knobloch, zum anderen unter dem Vorsitz von Dietrich Graumann und drittens schließlich unter dem Vorsitz von Dr. Joseph Schuster befragt wurde, war nicht in der Lage, nun forensisch begründet und nachprüfbar zu sagen, wo die sechs Millionen vergast wurden.

Es gilt immer noch die Feststellung im Protokoll des Frankfurter Auschwitzprozesses von 1963 – 1965, wo es heißt:

Aus dem Urteil des Frankfurter Auschwitzprozesses 1963 – 65

„Eine weitere Schwierigkeit bestand darin, daß die Zeugen – verständlicherweise – nur selten genaue Angaben über Ort und Zeitpunkt bestimmter Vorfälle machen konnten. … Denn dem Gericht fehlten fast alle in einem normalen Mordprozeß zur Verfügung stehenden Erkenntnismöglichkeiten, um sich ein getreues Bild des tatsächlichen Geschehens im Zeitpunkt des Mordes zu verschaffen. Es fehlten die Leichen der Opfer, Obduktionsprotokolle, Gutachten von Sachverständigen über die Ursache des Todes und die Todesstunde, es fehlten Spuren der Täter, Mordwaffen usw. Eine Überprüfung der Zeugenaussagen war nur in seltenen Fällen möglich.“ (Auschwitz-Urteil 50/Ks 2/63, S. 109)

Die Angeklagte hat nie den Holocaust geleugnet. Sie hat sich nur sehr intensiv und langjährig darum bemüht, zu erfahren, wo er stattgefunden hat. Da eine Antwort ausblieb, hat sie die logische Folgerung gezogen: „Dann hat der Holocaust nicht stattgefunden“. Das gleiche beweisen doch auch die unzähligen Verbote, insbesondere seit 1979, welche die Widerlegungen der Anklage von Naturwissenschaftlern, von Historikern und Technikern als strafbar verboten und deren gesamte Schriften indiziert bzw. vernichtet haben. Dies ist der eindeutigste Beweis dafür, daß hier etwas nicht stimmt.

Ursula Haverbeck

Bildquelle: Tony Hegewald | pixelio.de

Neue Gerichtstermine für Ursula Haverbeck (2017)

Das erste Berufungsverfahren findet bereits am 8. Juni 2017 im Landgericht Detmold um 12:30 Uhr statt.

Am Mittwoch, den 26. Juli folgt dann das Berufungsverfahren für Bad Oeynhausen im Landgericht Bielefeld, Niederwall 71, Sitzungssaal 30. Zwei Fortsetzungstermine sind bereits anberaumt: Freitag (28.07.2017) und Mittwoch (02.08.2017) immer im gleichen Saal.

Weitere Informationen folgen!

Bildquelle: Martin-Moritz| pixelio.de

Einlassung vor dem Amtsgericht Bad Oeynhausen am 11. Oktober 2016 Aktenzeichen: 216 Js 317/14

Herr Vorsitzender, Herr Staatsanwalt!

Zunächst hielt ich es für völlig unsinnig, fünf Prozesse mit gleichem Inhalt und derselben Angeklagten, aber in verschiedenen Gerichten, nacheinander durchzuführen. Inzwischen habe ich die Frage, ob die Gerichte mir damit die Gelegenheit einräumen wollten, meine Begründung für die Unhaltbarkeit des Paragraphen 130 StGB, in die öffentliche, juristische Diskussion zu bringen. Mir würde dabei die Gelegenheit gegeben, meine Einwendungen noch allgemeinverständlicher und knapper zu formulieren.

Auch bei diesem Verfahren handelt es sich um die Konsequenzen aus der gleichen, unbeantwortet gebliebenen, jahrelang von mir gestellten Frage: „Wo wurden die sechs Millionen Juden vergast?“ Deswegen stelle ich das kurze Schlußwort aus dem Detmolder Prozeß vom 02. September des Jahres an den Anfang.

Schlußwort Detmold 2. September 2016

Erstens:

Es handelte sich bei diesem Verfahren nicht um einen Strafprozeß im Sinne von Rechtsstaatlichkeit. Es gab kein Verbrechen, keine kriminellen Handlungen. Es gab ein Denkergebnis aufgrund umfassender langfristiger Ermittlungen, welche für Politik und Anklage unerwünscht ist.

Dadurch wird es jedoch nicht zu einer Straftat, schon gar nicht in einer Demokratie, wo die Freiheitsrechte – nicht zuletzt das Recht auf freie Meinung und Forschung und Presse – Grundlage der Verfassung sind, auch des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland.

Zweitens:

Der dieser Anklage zugrundegelegte Paragraph 130, Abs. 3 StGB ist gegenstandslos. Die Angeklagte ist aufgrund ihrer Ermittlungen zu dem Ergebnis gekommen, daß es keinerlei forensisch nachprüfbare Angaben über den Ort der Vergasung von sechs Millionen Juden gibt, woraus die logische Folgerung zu ziehen ist, daß es ohne Tatort eine solche gigantische Untat auch nicht gegeben haben kann. Das läßt sich auch durch ein Verbotsgesetz nicht ändern.

Etwas Unbekanntes kann aber auch nicht gebilligt, geleugnet oder verharmlost werden. Die Angeklagte hat also Recht, wenn sie sagt, sie bestreitet, daß es den Holocaust gegeben habe. Bestreiten ist jedoch nicht verboten. Verboten ist nur eine lügenhafte Behauptung.

Bestreiten kann auch gar nicht verboten werden, da es der Kern jedes Strafprozesses ist. Die eine Seite bestreitet, was die andere Seite behauptet.

-2-

Im Verfahren in Detmold am 2. September 2016 erklärte die Richterin Böhm, juristisch würde unter „Leugnen“ bestreiten verstanden. Damit hätten wir neben Soziologenchinesisch und Jägerlatein auch noch Juristenlanguage.

Ich bestreite, daß Richterin Böhm nicht weiß, was „leugnen“ bedeutet. Ich leugne nicht. Das tut die Richterin, wenn meine Annahme stimmt.

Richterin Böhm verurteilte die Angeklagte zu acht Monaten ohne Bewährung. Die Angeklagte ging in Berufung.

Sehr geehrte Frau Vorsitzende!

Wahrscheinlich haben auch Sie den Auftrag nach einem möglichst kurzen Prozeß mich zu einer Gefängnisstrafe zu verurteilen. Das erlebten wir sowohl in Hamburg, als in Detmold, woraus für mich der Eindruck entsteht, daß es sich um Auftragsprozesse mit vorbestimmtem Ergebnis handelt. Mein nun schon zwei Jahre unbeantwortet im Internet stehender Satz: „Den Holocaust gab es nicht“ mußte nun endlich irgendeine Reaktion erfahren.

Auftrag von wem? Es ist doch eindeutig, ein solcher kann nur von JENEN, kommen. JENE sind diejenigen, die sich zur Weltherrschaft von ihrem Gott auserwählt empfinden, mit den dazugehörigen Handlangern in den verschiedenen Regierungen, auch in großer Zahl in Berlin.

Was ist nun diesmal Gegenstand der Anklage? In Detmold war es mein Brief an den dortigen Bürgermeister, nachdem die Antifa meine Teilnahme am Prozeß Hanning verhindert hatte.

Diesmal handelt es sich um Presseerzeugnisse, welche auch ins Internet übernommen wurden.

Die Anklage bezieht sich auf vier verschiedene Beiträge aus dem Jahre 2014:

Punkt 1:

Hier handelt es sich um eine Hinterfragung des Buches des Historikers jüdisch-russischer Herkunft, Jurij Slezkine, mit dem Titel „Das Jüdische Jahrhundert“. Für Slezkine ist das Jüdische Jahrhundert das Zwanzigste Jahrhundert.

Die Angeklagte hat sich gefragt, ob das Zwanzigste Jahrhundert tatsächlich als das Jüdische Jahrhundert bezeichnet werden könne und das Ergebnis veröffentlicht. Unter der Überschrift: “Das Ende des jüdischen Jahrhunderts“.

Punkt 2:

Dieser Punkt befaßt sich mit zwei Briefen, einmal an den Generalbundesanwalt und zum anderen an den Zentralrat der Juden.

Punkt 3:

Hier wird die Frage untersucht: Wo hat die Vergasung (oder auch Ermordung) von sechs Millionen (oder auch nur Millionen) Juden stattgefunden?

-3-

Punkt 4:

Hier wird die Frage untersucht, ob nun aufgrund der veränderten Sachlage nicht alle Verfahren, welche zu Verurteilungen wegen Holocaustleugnen geführt hatten, wieder neu aufgerollt werden müssen. Es handelt sich also in allen vier Fällen um Beiträge aus Zeitschriften.

Wie ist das möglich, fragt verblüfft der Bürger, wir haben doch Pressefreiheit, eine Zensur findet nicht statt!, so steht es doch im Grundgesetz.“

Immer wieder wird von Regierungsseite erklärt, daß die Freiheitsrechte und insbesondere Artikel 5, Meinungsfreiheit und Pressefreiheit, Grundlagen eines jeden Rechtsstaates sind.

Betreibt die Staatsanwaltschaft nun heimlich Zensur? Liest sie alle politischen Zeitschriften, um darin etwas zu finden, was sie für strafbar hält?

Während die Bundesregierung China, die Türkei und Rußland wegen fehlender Pressefreiheit anprangert, steht die Pressefreiheit in der Bundesrepublik nur noch im Grundgesetz, praktisch findet sie nicht mehr statt, und das, obgleich Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert in seiner Gedenkrede zum achtzigjährigen Gedenktag der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten am 10. Mai 1933, erklärte: „Bücherverbrennung ist demokratiezerstörend.“ Lammert mußte allerdings zugeben, daß die damalige Bücherverbrennung nicht im Auftrage der Reichsregierung, sondern eigenmächtig von Studenten vorgenommen worden war. Die heutige Bücherverbrennung findet jedoch im Auftrage der Bundesregierung statt.

Drei Tage nach diesem „achtzigjährigen Gedenken“ wurden in Vlotho bei dem Politologen Udo Walendy drei Nummern seiner Schriftenreihe „Historische Tatsachen“ beschlagnahmt und abtransportiert. Darunter auch eine vor dreißig Jahren veröffentlichte Ausgabe Nr. 22 mit dem Titel „Alliierte Kriegspropaganda 1914 – 1919“. Die Zeitschriften wurden offenbar vernichtet, trotz Einspruch kam nichts zurück. Die Begründung für die Beschlagnahme war: In diesen Heften wird der Holocaust geleugnet. Nun, in der Zeit von 1914 – 1919 kann dies wohl kaum möglich gewesen sein.

Frau Vorsitzende Richterin, Herr Staatsanwalt, ist Ihnen eigentlich bewußt, daß nicht nur die damalige Aktion demokratiezerstörend und im Widerspruch zum Grundgesetz Artikel 5 steht, sondern auch die gegenwärtige Anklage, welcher eine „verbotene“ Zensur zugrunde liegt?

Punkt 1 der Anklage:

Es handelt sich dabei um die Prüfung der Feststellung von Slezkine, daß das Zwanzigste Jahrhundert ein Jüdisches Jahrhundert sei. Ich habe mein Ergebnis bereits in der Zeitschrift „Stimme des Reiches“ 2012, Nr. 2, dargestellt. Die ausführliche Darstellung von 2012 wurde nicht Gegenstand einer Anklage, das ist erst jetzt 2016 mit der Kurzfassung geschehen. Es gehört aber beides zusammen und ich werde daher beides zu Protokoll geben. In meiner mündlichen Einlassung jetzt werde ich die verkürzte Form mit einigen notwendigen Ergänzungen aus der früheren ausführlichen Darstellung vortragen. Das erscheint vor allen Dingen deswegen notwendig, weil allgemein festzustellen ist, daß die Geschichtskenntnisse der Nachgeborenen nur sehr fragmentarisch, wenn überhaupt vorhanden sind und man daher das Jüdische Jahrhundert, wie Slezkine es nennt, gar nicht verstehen kann.

-4-

Vorauszuschicken ist, daß in allen Holocaustprozessen in mindestens einunddreißig Gerichten quer durch die Bundesrepublik ich nicht einmal erlebt habe, daß der Holocaust im Zusammenhang mit den Zeitumständen behandelt wurde. Er erscheint vielmehr in diesen Prozessen als ein völlig isoliertes Schreckensgebilde in einer sonst heilen und friedlichen Menschheit. Außerdem fehlt jegliche Vorgeschichte.

Die übrigen Punkte können jetzt zunächst zurückgestellt werden, da sie sich ausschließlich mit dem Denkergebnis selbst befassen, nämlich: Den Holocaust kann es aufgrund eines fehlenden Tatortes nicht gegeben haben. Das ist eindeutig. Auch die anwesenden Juristen werden nicht behaupten wollen, daß man sechs Millionen Menschen, ohne einen anzugebenden Tatort, ermorden kann. Wenn dies noch nicht einmal der Zentralrat der Juden in der Anklage vermag, wie soll das dann irgendein Richter oder Staatsanwalt als ausführendes Organ machen können?

Bildquelle: Tony Hegewald | pixelio.de

Die Gerichtstermine für Ursula Haverbeck im zweiten Halbjahr 2016

Erster Gerichtstermin:

Am Freitag, den 2. September 2016 um 10:00 Uhr im Sitzungssaal 104,

Heinrich-Drake-Str. 3 in 32756 Detmold

Hier geht es insbesondere um meinen Brief an den Bürgermeister der Stadt Detmold.

Zweiter Gerichtstermin:

Dienstag, den 11. Oktober 2016 um 9:00 Uhr im Sitzungssaal 24,

Bismarckstr. 12 in 32545 Bad Oeynhausen

Hier geht es vor allen Dingen um den Beitrag „Das jüdische Jahrhundert“ von dem Historiker, jüdisch-russischer Herkunft, Jurij Slezkine welcher sowohl im Internet als auch in der Zeitschrift „Stimme des Reiches“ erschienen ist und um die Frage, wo die sechs Millionen Juden vergast worden sind.

In allen Verfahren bezieht sich die Anklage auf den § 130 Abs. 3 StGB (Volksverhetzung)!


Bildquelle: Martin Moritz| pixelio.de

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