Appell an die deutsche Jugend (Video)

Ursula Haverbeck (*1928) spricht zur Jugend!

Buch: Das jüdische Jahrhundert von Yuri Slezkine (ISBN 9783525362907)

»Die Rolle, die Juden seit Kriegsende im politischen Prozeß der Vereinigten Staaten spielen, ist – verglichen mit allen anderen nichtjüdischen politischen Gemeinwesen – historisch gesehen einzigartig in der Welt.« – A.a.O. S. 350

»In einer Welt ohne Gott sind das Böse und das Opfersein die einzigen Absoluta. Der Aufstieg des Holocaust zu einem transzendentalem Begriff führte dazu, daß die Juden zum auserwählten Volk unseres neuen Zeitalters wurden.« – A.a.O. S. 351

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Aufgenommen am 17. Mai 2014 in Pulheim, im Anschluss folgte ihr Zeitzeugenvortrag: http://bit.ly/UswhS9

 


Appell an die deutsche Jugend von UrsulaHaverbeck

Rückblick

Ursula_Haverbeck-Wetzel[1]Die erste Dekade des dritten Jahrtausends ist gekennzeichnet durch drei Kriege gegen islamische Staaten: Afghanistan, Irak, Libyen. Weitere Kriegesollen folgen, wenn z.B. Syrien und der Iran auf ihrer Eigenständigkeit beharren sollten. Diese Kriege gehen aus von den USA, und ihre Verbündeten haben zu folgen. Altbundeskanzler Gerhard Schröder und Außenminister Westerwelle wagten es, sich der Teilnahme am Kriegsgeschehen zu verweigern und riskierten damit die Freundschaft der USA – so drohten sofort übereinstimmend alle Medien.

„Der menschheitsbeglückende Westen“, der sich immer noch als christlich geprägt versteht, wollte angeblich diesen Ländern Demokratie, Freiheit und Gleichberechtigung für Frauen und für die in diesen Ländern lebenden Minderheiten bringen – so wurde jedenfalls allgemein verkündet. Doch die denkenden Bürger des Westens wußten, daß es um Rohstoffe, insbesondere um das Erdöl ging. Es waren wie zumeist in der Geschichte Wirtschaftskriege, versteckt hinter einer infamen Lüge. Die USA hatten nach dem 11. September 2001 diese Länder und eine Reihe anderer zu Schurkenstaaten erklärt, insbesondere dann, wenn sie ihre Rohstoffvorkommen nationalisieren und ihre unabhängigen Banken behalten wollten. Dadurch entzogen sich diese Länder nämlich der Bevormundung und Ausbeutung durch die großen Industrienationen.

Wenn es sich bei der damaligen Entscheidung im Irakkrieg von Gerhard Schröder auch sicher um wahltaktische Gründe handelte, so macht gerade dies deutlich, daß das deutsche Volk eine Kriegsbeteiligung nicht billigte und ablehnte. Das gilt auch für den kriegerischen Einsatz in Libyen, wo aus dem „Überflugverbot“ ein Bombenterror wurde. Hätte es im Hinblick auf die Beteiligung im Afghanistankrieg eine Volksabstimmung gegeben, so wäre auch damals die Ablehnung der Kriegsteilnahme eindeutig gewesen. Die Regierung – und ich nehme an nicht nur in der Bundesrepublik – drückt in keiner Weise das Bestreben und Wünschen des Volkes aus. Ja, man kann sogar sagen, die Regierung der Bundesrepublik handelt gegen das eigene Volk. Dieses sollten wir immer wieder den überfallenen Völkern deutlich machen. Es ist nicht unsere Regierung, die da in Berlin deutschenfeindlich entscheidet.

Die unterdrückten Völker fragen uns natürlich, aber warum wählt ihr sie denn dann, damit gebt ihr doch zum Ausdruck, daß es eure Regierung ist?

Liebe Landsleute, die Frager haben Recht. Deshalb muß das Wählen dieser Parteien, die immer noch die kriegslüsternen und ausbeuterischen Vertreter der Globalisierer Freunde nennen, ein Ende haben, zumal sie auch nichts anderes verstehen, als Schulden zu machen. Das ist weder Volksvertretung noch Politik.

Nehmen wir uns für das neue Jahr 2012 vor, nicht nur die Dinge zu durchschauen, sondern unseren Erkenntnissen gemäß auch zu handeln. Fragen wir nicht länger, was kommt danach, sondern was ist Recht! Dann können wir mit Goethe hoffen: „Nimmer sich beugen, kräftig sich zeigen, rufet die Arme der Götter herbei.“

Ständiger Störfaktor – Dem Bundesverfassungsgericht droht ein Verlust seiner Macht

Ursula_Haverbeck-Wetzel[1]Unter dieser Überschrift findet sich im Spiegel Nr. 48/2011 vom 24. November eine für das Bestehen der Bundesrepublik Deutschland schwerwiegende Mitteilung. Es wird dort im Zusammenhang mit dem Ausscheiden des kritischen Verfassungsrichters Di Fabio und dessen Ablösung durch einen CDU Politiker, nämlich den bisherigen Ministerpräsidenten vom Saarland, Peter Müller, folgende Feststellung getroffen: Di Fabio zuständig für europäische Themen, muß mit seinem Zweiten Senat noch entscheiden:   „Wie die Abgeordneten zu beteiligen sind, wenn die Regierenden mal wieder versuchen, Europa zu retten.

Doch hinter den Kulissen geht es um noch viel mehr. Die Entmachtung des Bundesverfassungsgerichtes selbst.


Erst jüngst, in den Urteilen zum Lissabon-Vertrag und den Griechenlandhilfen, beide ebenfalls aus Di Fabios Feder, hat das Gericht seinen Prüfungsanspruch sogar erweitert.

Danach darf sich jeder Bürger unter Berufung auf das Demokratieprinzip direkt an das Gericht wenden, wenn ein grundlegender Funktionsverlust des Bundestages droht: Wenn weitere Hoheitsrechte auf die EU übertragen werden oder zwischenstaatliche Vereinbarungen, wie bei der Bewältigung der Staatsschuldenkrise, die Haushaltsautonomie des Deutschen Parlamentes beschneiden.

Damit ist das Gericht in der Europäischen Krise – je nach Sichtweise – ein zentraler Akteur oder ständiger Störfaktor.“  Liest man die verschiedenen Verträge vom Maastricht-Vertrag, angefangen bis zum geplanten ESM-Vertrag, dann wird überdeutlich, daß die Hoheitsrechte der Euro-Völker in Europa endgültig abgeschafft werden sollen.

Aber noch hat jeder Bürger das Recht dagegen Einspruch beim Bundesverfassungsgericht einzulegen, siehe oben. Es ist allen selbstständig denkenden Deutschen zu empfehlen, dieses Recht jetzt so schnell wie möglich in Anspruch zu nehmen.

Machen Sie gerne Gebrauch – auch in Abwandlung – von der beigefügten Beschwerde.

Ursula Haverbeck

Beispiel für ein Anschreiben
(Bitte Absender und Datum nicht vergessen)

An das Bundesverfassungsgericht
z.Hd. seines Präsidenten Prof. Dr. Andreas Voßkuhle
Postfach 1771
67006 Karlsruhe

Betr.: Beschwerde gegen Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM)

Nach dem Entwurf des Vertrages über den ESM erhalten die nach den Artikeln 9, 21, 27, 30 usw. neu einzusetzenden Gouverneure absolut diktatorische Vollmachten gegenüber allen Ländern. Die Gouverneure brauchen keine Rechenschaft abzulegen, sie haben Immunität und sind nicht kontrollierbar. Mit der Demokratie ist es dann vorbei. Das betrifft auch mich persönlich.

Ich erhebe

Einspruch

gegen die Übertragung von Hoheitsrechten an Diktatoren. Diese Handhabung verstößt gegen alle Regeln der Demokratie.

Ich stelle den

Antrag,

daß das BVerfG einer solchen Aushöhlung des Grundgesetzes einen Riegel vorschiebt.

Hochachtungsvoll

[toggle title=“Aus dem Merkblatt über die Verfassungsbeschwerde zum Bundesverfassungsgericht„]

I. Allgemeines

Jedermann kann Verfassungsbeschwerde zum Bundesverfassungsgericht erheben, wenn er sich durch die öffentliche Gewalt in einem seiner Grundrechte (vgl. Art. 1 bis 19 Grundgesetz (GG)) opder bestimmten grundrechtsgleichen Rechten ( Art. 20 Abs. 4, Art. 33, 38, 101, 103, 104 GG) verletzt glaubt.
Das Bundesverfassungsgericht kann die Verfassungswidrigkeit eines Aktes der öffentlichen Gewalt feststellen, ein Gesetz für nichtig erklären oder eine verfassungswidrige Entscheidung aufheben und die Sache an ein zuständiges Gericht zurückverweisen.

3. Es ist darzulegen, worin im einzelnen die Grundrechtsverletzung erblickt wird. Hierzu sind auch die mit der Verfassungsbeschwerde angegriffenen Gerichtsentscheidungen (einschließlich in bezug genommener Schreiben), Bescheide usw. in Ausfertigung, Abschrift oder Fotokopie vorzulegen. Zumindest muß ihr Inhalt einschließlich der Begründung aus der Beschwerdeschrift ersichtlich sein.

[/toggle]

(Veröffentlicht in Stimme des Reiches Nr. 1 / 2012)

Die europäischen Völker und ihr Wertekanon

HPIM1214.JPGAm 30. April veranstaltete der Akademiekreis im Rheinland unter Mitwirkung der europäischen Aktion (siehe Beilage) ein Seminar mit Vorträgen und einer anschließenden Podiumsdiskussion.

Es war dazu auch eingeladen Prof. Dr. Wjatscheslaw Daschitschew, der über „die Schaffung einer friedlichen neuen europäischen Ordnung“ sprechen wollte. Drei Tage vor Seminarbeginn mußte Prof. Daschitschew absagen, da ihm die russischen Behörden seinen Paß einbehalten hatten. Nun, wir kennen ähnliches im Umgang von deutschen Behörden mit Horst Mahler.

Doch die Veranstalter hatten guten Ersatz gefunden. So sprach Dr. Rigolf Hennig über „die Schaffung einer friedlichen neuen europäischen Ordnung“.

Bei dieser Veranstaltung waren Teilnehmer aus Großbritannien und Rußland anwesend sowie auch eine Delegation der Deutschen aus Rußland. Am Nachmittag fand eine Podiumsdiskussion statt unter dem Titel „Die europäischen Völker und ihr Wertekanon“. Der Historiker, Dr. Olaf Rose, war der Moderator und Mitdiskutant, daneben sprach der Naturwissenschaftler und Vorsitzende der Kolbenheyer-Gesellschaft und Ursula Haverbeck als Vertreterin der Werte des christlichen Abendlandes. Anschließend an die kurzen Einführungen der Mitsprechenden, ergab sich eine lebhafte Erörterung mit den Teilnehmern der Veranstaltung.

Ursula Haverbeck hatte darauf hingewiesen, daß „die Werte“ die in einer Gesellschaft Gültigkeit haben (oder haben sollten), bestimmt worden sind durch das in dem jeweiligen Volk herrschende Menschenbild. Dieses Menschenbild ist religiös bestimmt. Das Menschenbild im Islam oder im Judaismus unterscheidet sich grundlegend vom Menschenbild des Christentums. Da dieses bestimmende Menschenbild aber die Grundlage aller Gesetze und der Verfassungen der Völker ist, wird daran schon die Unvereinbarkeit eines islamisch bestimmten Menschenbildes und Gesetzeskodex mit einem christlich abendländischen Freiheitsideal erkennbar.

Auf der einen Seite – Judaismus und Islam – bestimmen diese Religionen bis in die kleinsten Einzelheiten hinein durch ihre Gesetze das Leben der Gläubigen und des Staates. Auf der anderen Seite haben wir im christlichabendländischen Raum – vornehmlich in Nordeuropa weiterentwickelt – den Gedanken und das Ideal der Freiheit und damit auch die Überwindung dieser Gesetzesreligionen. Auf der einen Seite also einen unerbittlichen Gott, der furchterregende Strafen den vom Glauben Abfallenden, wie auch den Ungläubigen androht, auf der anderen Seite das Gebot der Liebe, das sogar für das Entgegengesetzte – die Evangelien nennen es den Feind – gilt. Luther spricht folgerichtig von der „Freiheit eines Christenmenschen“.

Da wir aber in diesem Land nur noch wenige praktizierende Christen haben, die Kirchen werden immer leerer, ist danach zu suchen, ob es einen für Nicht- oder Antichristen und Christen dennoch gemeinsamen Wert gibt, an dem das gemeinschaftliche Leben orientiert werden kann. Dabei wurde auf Albert Schweitzer verwiesen mit seinem Wort: Ehrfurcht vor dem Leben. Dies bestimmte in den siebziger Jahren sehr stark die Ökologiebewegung.

Doch bereits hundert Jahre zuvor hatte Johann Wolfgang Goethe von einer Religion der Ehrfurcht gesprochen. Im Wilhelm Meister wird in der pädagogischen Provinz dargestellt, wie der Mensch sehr viele Fähigkeiten mit auf die Welt bringt, aber Ehrfurcht muß von jedem Kind neu eingeübt werden.

Goethe spricht von einer dreifachen Ehrfurcht: Von Ehrfurcht vor dem, was unter mir ist, von der Ehrfurcht vor dem, was über mir ist und schließlich von der Ehrfurcht vor dem, was neben mir ist. „Unter mir“ ist das, worauf der Mensch steht und sich bewegt, was ihn hervorgebracht hat, die Mutter Erde. „Über mir“ ist das Geistig- Göttliche, oder das höhere Ich, das in Bildung und Ausbildung der Mensch anstrebt und das ihn über das rein triebhafte Leben erhebt. „Neben mir“ befinden sich die Mitmenschen, denen ich mit Ehrfurcht zu begegnen habe, weil nach christlicher Auffassung in jedem Menschen etwas vom Göttlichen in Erscheinung tritt.

Diese Religion der Ehrfurcht hält auch Hans Kern, ein Vertreter der nichtchristlichen, der germanischen Religiosität, für den Kern der deutschen Lebensfrömmigkeit. Es wäre also unter Umständen möglich, das sonst Auseinanderstrebende zu verknüpfen.

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Hieran schloß sich eine sehr lebhafte Diskussion an, bei der, wie so oft, von antichristlicher Seite auf die schrecklichen Hexenprozesse hingewiesen wurde.

Hierzu muß nachträglich doch noch einmal daran erinnert werden, wer Hexenverteufelungen, Hexenprozesse und Hexenverbrennungen durchgeführt hat. Kirchen oder ein Christentum können keine Prozesse führen und erst recht keine Folterungen vornehmen. Das machen Menschen, und es waren, – und das muß leider mit tiefem Bedauern gesagt werden – deutsche Menschen, unsere Vorfahren, die aus altem Aberglauben oder aus Furcht, aus religiösem Fanatismus oder auch nur aus Neid und Gier, wie noch um Siebzehnhundert der Bürgermeister von Lemgo in Lippe, der sich mit der Verteufelung der reichen Witwen deren Vermögen aneignete, andere verfolgten, Menschen, die ihre Opfer durch Folter zum Bekennen zwangen und schließlich ungerührt dem Feuertode preisgaben.

Priester und Inquisitoren übernahmen die Anklage und überwiesen die so verfemten Menschen dem öffentlichen Gericht. Die Fürsten schalteten sich nicht ein und die Richter hatten ebenfalls für ihr Leben zu fürchten, wenn sie sich anders, als allgemein gewünscht, verhalten hätten. Es waren allesamt Deutsche und die Neigung, Andersdenkende oder sich anders Verhaltende anzuprangern und zu verteufeln ist uns bis heute – geblieben.

Die Prozesse nach Paragraph 130 sehen diesen alten Hexenprozessen sehr ähnlich, was auch bei Gericht bereits mehrfach dargestellt worden ist.

Zu den Hexenprozessen ist noch anzumerken, daß nicht ein Heide, sondern ein Jesuit, der Pater Friederich von Spee, damals diesem Wahn ein Ende bereitete mit seiner Schrift „cautio criminalis“.

Wer wird wann den modernen „Hexenwahn“ zu Fall bringen.

Ursula Haverbeck

(Veröffentlicht in Stimme des Reiches Nr. 3 / 2011)

Bildquelle: Karsten Bittner  / pixelio.de

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