Schlußwort von Ursula Haverbeck aus dem Amalia-Prozeß vom 4. und 6. Oktober vorm Landgericht München I

Ursula_Haverbeck-Wetzel[1]Wem soll dieser Prozeß dienen?

Dem Rechtsstaat, den Deutschen, den Juden, der Völkerverständigung?

1. Dem freiheitlichen Rechtsstaat?

Dem freiheitlichen Rechtsstatt keinesfalls. Denn es geht bei diesem Prozeß um die Frage, ob ein Grundrecht, die Kunstfreiheit, eingeschränkt werden muß. Da aber der ganze Artikel 5 GG Grundlage eines demokratisch verfaßten Staates ist, würde dieser damit in eine Diktatur umgewandelt. Wie sehr dieser Artikel 5 mit seiner Meinungs-, Presse-, Kunst- und Forschungsfreiheit Grundlage der Bundesrepublik ist, das hat gerade noch einmal die Bundeskanzlerin betont, bei der Verleihung des M 100-Sanssouci Medienpreis an den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard. Das Gericht wird ihr doch wohl nicht in den Rücken fallen wollen?

2. Den Deutschen?

Den Deutschen dient dieser Prozeß ebenfalls nicht. Der ihm zugrunde liegende § 130, Abs. 3, StGB untersagt den Historikern die freie Forschung. Gerade wir sollten besonders empfindsam in Fragen des freiheitlichen Rechtsstaates sein. Wir haben lange genug unter einer Diktatur gelitten, in der es keine Freiheitsrechte gab.

3. Den Juden?

Dient es den Juden? Das meint vielleicht die Staatsanwaltschaft, doch es ist dies ein schwerwiegender Irrtum. Dieser konnte nur entstehen, weil offenbar gerade von deutschen Juristen die gegenwärtige jüdische Literatur kaum oder gar nicht gelesen wird. Sie scheinen auch davon auszugehen, daß es nur die Ansichten des Zentralrates der Juden gibt, ein verhängnisvoller Irrtum. Auch die Zionisten sind nicht die Juden, vielmehr werden diese inzwischen von einer wachsenden Anzahl der Juden als Gefährdung der Judenheit angesehen. So finden Sie in der jüdischen Zeitung jetzt vom September 2010 einen Artikel von Judith Bernstein mit dem Titel „Appell an die deutsche Politik. Sie berichtet darin von den unerträglichen Schikanen der Israelis gegen die Palästinenser, so daß deren Zorn und Verzweiflung sie geradezu in den Terrorismus treiben muß.

„Warum, so fragt sie verzweifelt, „Zögert die EU und die deutsche Bundesregierung, auf Israel einzuwirken?“ Noch deutlicher wird sie: „Wenn die Bundesregierung es wirklich ernst meint mit den ‚besonderen Beziehungen’, sollte sie Israel vor dem Sturz in den Abgrund bewahren.“

Was aber tut diese deutsche Bundesregierung? Sie verurteilt Kritiker Israels und hält die Staatsanwaltschaften an, fortlaufend politische Prozesse gegen sogenannte Holocaust-Leugner zu führen.

Der langjährige Sprecher der Knesset, Avraham Burg, Sohn eines deutschen Juden, welcher gemeinsam mit der Gestapo bis 1939 die Auswanderung der Juden und Überführung ihres Vermögens geregelt hatte, führt in seinem Buch „Hitler besiegen“ aus, warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muß. Dieser Holocaust, der das ganze Leben Israels beherrscht, vergiftet das Klima und schlimmer noch, macht die Israelis zu dem, was sie den Nationalsozialisten vorwerfen: zu Volksvertreibern. Sie vertreiben jetzt die Palästinenser unter erschreckenden Umständen, so wie auch Judith Bernstein das beschreibt.

Unerträglicher aber noch ist, daß der bekannte Journalist und Übersetzer jüdischer Schriften ins Russische, Israel Shamir, uns Deutsche dafür verantwortlich macht. Wir hätten nichts aus dem Zweiten Weltkrieg gelernt, denn wir ermöglichen es Israel diese menschenverachtende Politik und Vertreibung der Palästinenser durch unsere Geld- und Waffenlieferungen an Israel durchzuführen.

4. Der Völkerverständigung?

Am allerwenigsten dient dieser Prozeß, wie alle Verfahren nach § 130 StGB, der Völkerverständigung. Er trägt zu Recht den Namen Volksverhetzung. Es handelt sich bei diesen Prozessen um Volksverhetzung und Verunmöglichung von Völkerverständigung.

Zitieren wir noch einmal den früheren Knesset-Sprecher Avraham Burg:

„Israel und das jüdische Volk leugnen alle anderen Massenmorde, in dem sie die Shoah vereinnahmen und monopolisieren. Dieses Leugnen arbeitet mit dem Mittel, andere Massenmorde als geringfügig und unbedeutend hinzustellen und zu ignorieren. Das Resultat ist eine Welt voller kleiner und großer Holocausts.“

Und etwas weiter auf der gleichen Seite:

„Ich bin zutiefst überzeugt: Wenn Israel sich von seiner Besessenheit von Shoah und ihrer Exklusivität befreit, wird auch die Welt freier sein.“

(Avrahm Burg „Hitler besiegen“ Seite 200)

Und Avraham Burg steht nicht allein mit dieser Auffassung. Peter Novick, Professor für Geschichte an der Universität Chicago, stellt Entsprechendes fest in seinem Buch, „Nach dem Holocaust“ („The Holocaust in American Life“), 2001 bei der Deutschen Verlags-Anstalt in deutscher Übersetzung erschienen:

„Die Behauptung, der Holocaust sei einzigartig – wie die, er sei unfaßbar oder nicht darstellbar -, ist tatsächlich zutiefst beleidigend. Was könnte sie anderes behaupten als: Eure Katastrophe ist im Gegensatz zu unserer gewöhnlich, faßbar und darstellbar.“

(a.a.O. Seite 22)

Ich bin überzeugt, daß auch Deutschland in diesem Sinne freiwerden muß. Die Voraussetzung dafür ist die Abschaffung dieses Paragraphen, genannt Volksverhetzung, denn wir wollen nicht Volksverhetzung sondern Völkerverständigung.

Wir wollen keine weitere Diktatur, sondern einen freiheitlichen Rechtsstaat, dessen Richter ihre gesetzlich garantierte Unabhängigkeit aufrechterhalten oder notfalls erkämpfen.

(Art. 97, 1 GG)

Ursula Haverbeck

Deutschland, einig Vaterland

Unter diesem Titel steht die heutige Veranstaltung. Handelt es sich dabei nur um eine allgemeine Redensart, oder ist es eine Mahnung, vielleicht sogar eine Beschwörung? Einige mögen dabei gedacht haben an das Gedicht von Ernst Moritz Arndt, welches ja in der letzten Ausgabe der Konservativen zu lesen ist: „Was ist des Deutschen Vaterland?“

In diesem Gedicht weist Arndt auf die Vielzahl der Stämme und Regionen hin, die Friesen, die Preußen, die Rheinländer, die Hessen, die Sachsen und die Bayern usw. Wir können heute auch hinzufügen und ergänzen die Rußlanddeutschen.

Alle diese Stämme sind heimatgebunden. Sie haben besondere Sitten und Lieder und Sagen. Aber jeder dieser Stämme, oder heute jede dieser Regionen allein, ist noch nicht Deutschland, Deutschland ist etwas Umfassendes, was alle in sich vereinigt. Es ist mehr als Bayern, Rheinland, Sachsen oder Mecklenburg. Diese einzelnen Gaue und Stämme in ihrer Vielfältigkeit sind jeweils für die dort lebenden Menschen Heimat, vielleicht ließe sich sagen Mutterland, aber was ist des Deutschen Vaterland?

Betrachten wir dieses Wort Deutschland etwas genauer. In der Regel bezieht sich der Name eines Volkes auf die Landschaft oder den Stammesnamen. Das Reich der Franken – Frankreich, das Reich der Angeln und Sachsen – England usw. Bei dem Wort Deutschland verhält es sich anders. Wir nennen uns „Deutsche“, unsere Sprache „Deutsch“ und sind uns in der Regel nicht bewußt, daß allein im Deutschen der Volksname später als der Sprachname, das heißt, die Bezeichnung für das Idiom, in dem das Volk spricht, entstanden ist. Eine der ersten schriftlichen Erwähnungen der deutschen Sprache, nämlich die „Theodisca lingua“, ist uns bereits aus der Zeit um 780 bezeugt und zwar bevor ein Bewußtsein von einem deutschen Volk aufkam. „Deutsch“ bedeutet ursprünglich die volkliche Sprachgemeinschaft vielleicht im Gegensatz zu der lateinischen Sprachgemeinschaft der Gelehrten. Wir kennen von dem Sprachwissenschaftler Leo Weißgerber ein ganzes Buch über „Der Sinn der Wortes Deutsch“. Mit diesem Sinn und der Herkunft des Wortes Deutsch hat sich auch Hermann Wirth sehr ausführlich und grundsätzlich befaßt.

Das meiste aber verdanken wir wohl unseren Märchensammlern und Sprachwissenschaftlern und Historikern den Brüdern Grimm. Jakob Grimm beschließt das Vorwort zu dem Beginn des Deutschen Wörterbuches:

„Deutsche, geliebte Landsleute, welchen Reiches, welchen Glaubens ihr seiet, tretet ein in die euch allen aufgetane Halle euerer angestammten, uralten Sprache, lernt und heiliget sie und haltet an ihr, euere Volkskraft und Dauer hängt in ihr.“

An anderer Stelle sagt Jakob Grimm:

„In keinem Stück zeigt sich das Band der Vaterlandsliebe stärker als in Gemeinsamkeit der Sprache, und durch Entfaltung und Ausbreitung der hochdeutschen Mundart über unser gesamtes Volk, hat sich das Bewußtsein unserer Deutschheit, unbekümmert um die inneren Grenzen unserer Landschaften, erhoben, erwärmt und gekräftigt.“

Hier finden wir den Bezug zu Arndts Gedicht „Was ist des Deutschen Vaterland“?

Der Sprachwissenschaftler Leo Weißgerber kennzeichnet in seinem Buch „Das Mensch-heitsgesetz der Sprache“ die Muttersprache als die Stelle, an der „Der Geist in einer geprägten und dauerhaften Form in das Menschenleben einbricht.“ Und daraus folgert er, daß das menschliche Gemeinschaftsleben, also das Leben eines Volkes, vom Prinzip des Geistigen her entschieden wird und dieses Geistige findet seinen Ausdruck in der Sprache. Das ist nichts anderes als was Herder mit seinem bekannten Wort „Völker sind Gedanken Gottes“ meint. Wir können also folgern, wenn geschichtlich gesehen der eigene Volksbegriff der Deutschen, der Begriff Deutsch, aus dem Tatbestand der Sprachgemeinschaft erwachsen ist, dann leiten wir uns im Gegensatz zu vielen anderen Völkern nicht von einem Land oder einer biologischen Eigenheit her, sondern von einem rein Geistigen. Daraus erklärt sich dann auch, daß gerade in der deutschen Sprachwissenschaft der Begriff „Volk“ immer wieder in die Nähe der Sprachgemeinschaft oder sogar in Übereinstimmung mit der Sprache gesucht wird.

Unser Deutschsein wird also zum größten Teil neben Geschichte und Kultur durch unsere Sprache bestimmt, an und mit der jedes Kind sein Denken und seine Weltanschauung ausbildet.

Wie aber steht es nun mit dem Einigsein? Wir singen in dem dritten Vers des Deutschlandliedes

„Einigkeit und Recht und Freiheit
sind des Glückes Unterpfand,
danach laßt uns alle Streben,
brüderlich mit Herz und Hand.“

Die Freiheit haben wir nicht. Um das Rechtsleben ist es schlecht bestellt, wenn der Deutsche Richterbund in einer dpa-Meldung feststellen muß: [highlight] „Die Justiz befindet sich im Würgegriff der Politik“ [/highlight] (dpa-Meldung vom 31. Januar 2002) Um die Freiheit zu erringen und das Rechtsleben wieder herstellen zu können, dazu bedarf es der Macht. Die haben wir nicht.

Nur für die Einigkeit der Deutschen könnten wir jederzeit, und ein jeder von uns, etwas tun. Hier ist das größte Hindernis, daß in einer repräsentativen Demokratie, nicht das Wohl des Deutschen Volkes an oberster Stelle steht, sondern die auseinanderdriftenden Interessen der verschiedenen Parteien. So haben wir fortwährend Wahl-Kämpfe, bei denen jede Partei siegen will und das bei sechszehn Landestagswahlkämpfen und einem Bundestagswahlkampf. Dazu kommen noch die Kommunalwahlen und der Wahlkampf für das Europäische Parlament.

Diese Aufsplitterung in Parteiinteressen setzt sich bis in die Familien fort. Besonders unversöhnlich wird diese Auseinandersetzung, wenn es um die deutsche Zeitgeschichte geht. Da wissen in der Regel die Nachgeborenen – und das sind heute auch noch die 60-jährigen – besser als die Zeitzeugen, wie es in der Zeit des Dritten Reiches und des Zweiten Weltkrieges in Deutschland aussah.

Wenn wir eine Vielzahl von Parteien haben, von denen jede meint, die Wahrheit zu besitzen, die politisch durchgesetzt werden soll, dann kann es Einigkeit kaum geben. Zum Glück ist die Mitgliederzahl dieser Parteien sehr klein und nehmen immer weniger Deutsche an diesen Parteiwahlkämpfen teil. Sie wenigstens – bei einigen Landtagswahlen bereits 50 % Nichtwähler – könnten sich doch nun um Einigkeit bemühen.

Wie das gelingen könnte, sagt unsere Nationalhymne:
„Danach laßt uns alle streben brüderlich mit Herz und Hand“.
Und wir fügen hinzu: und auch mit Verstand!

Liebe Landsleute, dieses Gemeinsame brüderliche Streben verlangt von jedem Einzelnen, daß er sich einen sicheren Erkenntnisstand verschafft durch umfassende Informationen, daß er nicht vergißt, wie mühsam dieser Weg war und ihn daher auch jedem anderen zubilligt, daß er auf den Andersdenkenden offen zugeht, ihm zuhört und dann gemeinsam mit ihm einen weiterführenden Schritt tut. Die Holzhammermethode, den anderen mundtot reden, ist nicht hilfreich.

Überzeugen durch Hinterfragen und die Bereitschaft, wenn geboten, auch die eigene Meinung zur Disposition zu stellen, sind Wege, die zu Einigkeit führen können.

„Einigkeit und Recht und Freiheit
sind des Glückes Unterpfand,
danach laßt uns alle Streben,
brüderlich mit Herz und Hand“.

Damit kommen wir zu dem dritten Wort aus „Deutschland einig Vaterland“, dem „Vaterland“. Jahrtausendelang galt die männliche Linie als verantwortlich für den Fortbestand des Geschlechtes. Fürst wie Bauer wünschten sich den Stammhalter. Das hieß keineswegs, daß die Töchter weniger bedeutsam waren. Im Gegenteil! Die Frau hatte im Mittelalter, bis weit in die Neuzeit hinein, die Schlüsselgewalt. Sie war die Hausherrin, die Frau Meisterin und bei den Königen die Genossin der Herrschaft (Consors regni).

Diese Herrin des Hauses, die Hausfrau war die Mutter, gleichberechtigt neben ihr stand der Herr des Landes, der Vater, der Vater wirtschaftete draußen, die Mutter wirtschaftete drinnen in Hof und Haus.

Es ist mir völlig unverständlich, warum heute die Frau wie der Mann sein und der Mann die Arbeiten der Frau ausüben soll? Daß es unterschiedliche Bereiche und Tätigkeiten gibt, wird nicht bestritten, nur die Rollen der Ausübenden werden vertauscht. Was ist damit eigentlich gewonnen? In jedem Fall ging bereits dadurch verloren, die Ehrfurcht vor dem Muttersein.

Nach dem Wörterbuch der Brüder Grimm ist der Begriff Vaterland genau von dieser Aufteilung abgeleitet, der Vater, der Bauer, der Mann, der das Land bestellte und von diesem Land des Vaters, lebte die Familie, gut oder schlecht, je nach Tüchtigkeit einer Hausmutter.

Ökonomie heißt übersetzt das Gesetz des Hauses. Damit ist die Hauswirtschaft gemeint. Es kann sich aber auch auf das Haus des Volkes beziehen und wird dann zur Nationalökonomie, zur Volkswirtschaft.

In der Hauswirtschaft mußte die Hausfrau oder auch Hausherrin immer mit einem begrenzten Einkommen gut wirtschaften, zur Zufriedenheit der Familienmitglieder. Ist diese Art der Hauswirtschaft angesehen, wird sie auch der Volkswirtschaft in gewisser Weise zugrunde gelegt. Heute haben wir vornehmlich Betriebswirtschaft, worin sich bereits die Egoität ankündigt, das heißt das Bezogensein auf einen Sonderfall, auf einen besonderen Betrieb. Und in der Hauswirtschaft haben wir eine sehr große Anzahl von Ein-Personen-Haushalten, bei denen kaum noch von Hauswirtschaft gesprochen werden kann.

Das Auseinanderfallen von Wohnung und Arbeitsplatz, wie es sich in der industriellen Revolution ereignete, veränderte die polare Lebensweise zwischen Landesvater und Hausherrin. Unsere Sprache stammt aber aus der vorindustriellen Zeit. Wollen wir sie wirklich verstehen, brauchen wir Geschichtskenntnisse.

Die modern sein wollenden Menschen meinen nun, man müsse Lebensweise und Sprache dieser Jetztzeit anpassen.
– Sie übersehen aber dabei, wie lächerlich kurzlebig eine solche Jetztzeit ist, mit ihren Modetrends -. Das allermodernste ist Gender-Mainstreaming. Dabei werden männlich und weiblich als anerzogene Eigenschaften gesehen, die zur Disposition stehen.

Es würde nicht weiter verwunderlich sein, wenn im Sinne dieses Gender-Mainstreaming das Wort Vaterland bald auch abgeschafft würde und statt dessen Älterland eingesetzt wird. Die Frage ist nur, ob wir das mitmachen wollen. Ich jedenfalls werde das nicht tun. Erst recht nicht, weil ich weiß, daß neben dem Vaterland die Muttersprache steht. Die hierin verborgene Weisheit übersteigt sicherlich das Denkvermögen der gegenwärtigen Gender-MainstreamerInnen.

Ich werde weiter mit Theodor Körner singen:
„Drum retten wir das Vaterland:
„So tat`s der Herr durch unsere Hand.
Dem Herrn allein die Ehre.“

(Theodor Körner 1813)

Und ebenso

„Deutschland, heiliges Wort,
du voll Unendlichkeit.
Über die Zeiten fort,
seiest du gebenedeit.“

(Eberhard Wolfgang Möller)

D e u t s c h l a n d, e i n i g V a t e r l a n d, es ist zu hoffen und zu wünschen, daß viele gemeinsam diese Lieder auch in Zukunft noch singen werden.

Ursula Haverbeck

Bildquelle: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de 

Das verlorene Maß

Ursula_Haverbeck-Wetzel[1]Der Juli im Jahre 2010 war mit seinen anhaltenden ca. 35 Grad Hitze der heißeste Monat, und der August mit seinen Unwettern und Wasserfluten der regenreichste Monat seit mehr als 100 Jahren. Hat nun auch den Wettergott – gleich, ob wir ihn Petrus oder Donar nennen – das auf der Erde herrschende Irresein ergriffen? Denn auf dieser Erde werden sichergeglaubte Regeln und Gesetze gebrochen auf vielen Ebenen.

Das Mitglied des Bundesbankvorstandes, Thilo Sarrazin, erlaubt sich davon zu sprechen, „daß alle Juden ein bestimmtes Gen teilen“. Später wird dieser Satz präzisiert „die genetische Disposition bestimmter Bevölkerungsgruppen ist verknüpft mit deren Intelligenz und Bildungsbereitschaft.“ Sarrazin bezog das auf die Juden.

Ein anderer vor ihm, der Jude Daniel Goldhagen, hatte entsprechendes bei den Deutschen festgestellt, auch diesen wurde von Goldhagen ein bestimmtes antisemitisches Gen unterstellt. Doch während bei Sarrazin alle Medien aufheulten, einen Ausschluß aus der SPD – deren langjähriges Mitglied er ist – und die Aufkündigung seines Vorstandspostens bei der Bundesbank verlangten, wurde die Goldhagen-These von den Medien zumindest duldend ertragen – „wir, mit unserer Vergangenheit!!“

Wahrscheinlich meinen aber beide biologisch Argumentierenden mit Gen im Grunde genommen eine Charaktereigenschaft, Denkweisen, die bereits in den verschiedenen Sprachen erkennbar werden. Sie sagen damit nichts Neues. Die Volkscharaktere, den jeweils individuellen Beitrag eines jeden Volkes zur Menschwerdung, haben insbesondere die Sprachforscher seit langem festgestellt und beschrieben.

„Völker sind Gedanken Gottes“, sagt Herder, und Wilhelm von Humboldt weist darauf hin, daß jedes Volk in seiner Sprache bereits eine bestimmte Weltanschauung zum Ausdruck bringt.

Mit der Vorstellung von der Gleichheit aller Menschen paßt das schlecht zusammen und darum muß es bekämpft werden, insbesondere, wenn Deutsche solche rassistisch genannten Gedanken äußern. Lediglich Juden dürfen ungestraft ihr „Auserwählt-sein vor allen Völkern“ in Anspruch nehmen.

Wir leben zwar in einem naturwissenschaftlichen Zeitalter, halten die Universitäts- Naturwissenschaft des Zählens, Messens und Wiegens für das oberste Prinzip, eine Quasi-Gottheit, doch gleichzeitig werden die abenteuerlichsten Purzelbäume in Unwissenschaftlichkeit geschlagen, wenn es gilt, die Ideologie der Gleichheit und Gewinnmaximierung durchzusetzen.

Es könnte auch sein, daß Sarrazin mit seinem einheitlichen Gen der Juden, die These von Karl Marx aufgreift, der schon in seinem Aufsatz zur Judenfrage feststellt „das Geld ist der eifrige Gott Israels, vor welchem kein anderer Gott bestehen darf. Das Geld erniedrigt alle Götter des Menschen und verwandelt sie in eine Ware.“ (Karl Marx „Zur Judenfrage“ Seite 204 in Karl Marx die Frühschriften herausgegeben vom Alfred Kröner-Verlag.

Und schon Karl Marx setzt diesem jüdischen Geldgott die Auffassung zum Beispiel eines Thomas Münzer entgegen, der es für unerträglich ansieht,
„daß alle Kreatur zum Eigentum gemacht worden sei, die Fische im Wasser, die Vögel in der Luft, das Gewächs auf Erden – auch die Kreatur müsse frei werden“.

Und sicher gibt es keinen größeren Gegensatz als die Volksindividualität der Deutschen und Juden, sofern sie sich als jüdisches Volk betrachten.

Udo Ulfkotte weist auf Folgendes hin:

„Wenn deutsche Politiker oder Vertreter der jüdischen Verbände sich nun über die Aussagen Sarrazins zu jüdischen Genen aufregen, dann ist das der Gipfel der Verlogenheit. Immerhin werben die gleichen jüdischen Verbände auf ihrer Homepage für jüdische Gentests, mit denen Menschen herausfinden sollen, ob sie Juden sind. Und jüdische Portale, die Sarrazin nun kritisieren, jubeln zu den Juden-Gentests.

Auf der jüdischen Gentest-Seite heißt es:

„Haben Sie jüdische Wurzeln? (…) Es gibt bestimmte genetische Merkmale, die auf eine jüdische Herkunft hinweisen. Mit einem DNA-Test von iGENEA kann Ihr DNA-Profil auf diese Merkmale hin untersucht werden. Träger derselben oder ähnlicher genetischer Merkmale werden in Haplogruppen zusammengefaßt. Die Zugehörigkeit zu bestimmten Haplogruppen kann auf eine jüdische Herkunft hinweisen. Außerdem wird ein bestimmtes DNA-Profil ‚Cohen Modal-Haplotyp’ genannt, weil es vermehrt in der jüdischen Untergruppe der Cohanim vorkommt. Dieser Haplotyp weist deutlich auf eine jüdische Herkunft innerhalb der väterlichen Linie hin. Auch wenn Sie keine typisch jüdische Haplogruppe haben, können Sie trotzdem jüdische Wurzeln haben.“

Es ist also verlogen, wenn jüdische Verbände Sarrazin kritisieren, zugleich aber für Gentests zur Bestimmung des Judentums werben.

Es gibt eben genetische Besonderheiten von Menschengruppen, die über lange Zeit in einem bestimmten Siedlungsraum zusammengelebt haben. Auch der Deutschlandfunk berichtete 2006 über ein bestimmtes Gen bei Menschen mit jüdischer Herkunft in Zusammenhang mit der Genforschung.“

Nun wäre zu prüfen, ob dieses Gen sich nur auf die Aschkenasim oder auch auf Sefardim bezieht.

Wahrscheinlich ist die Überbrückung, die Überwindung dieses tödlichen Gegensatzes zwischen Juden und Deutschen die entscheidende Zukunftsaufgabe, wenn wir als menschliche Menschen weiter fortbestehen wollen. Sie wird wohl nur gemeinsam von den kritisch denkenden Juden, die sich in wachsender Zahl äußern, und den kritisch denkenden Deutschen zu leisten sein.

Noch aber herrscht der Antigeist. So wird der Betriebswirt und Finanzprüfer a.D., Arnold Höfs, zu vier Monaten Gefängnis verurteilt, weil er mit seinen Zahlenangaben zu den jüdischen Opfern des 20. Jahrhunderts „unwissenschaftliche, unseriöse und geschmacklose Rechnereien“ vorgelegt hätte. Es tut nichts zur Sache, daß diese Zahlenangaben entnommen wurden den offiziellen Verlautbarungen der Bundesregierung und auch der jüdischen Enzyklopädie.

Desgleichen wird jetzt der „Amalia Hinterwäldlerin vor Gericht“ der Prozeß gemacht. Der erfundene Prozeß, soll nun Gegenstand eines wirklichen Prozesses werden. Es geht dabei darum, an dieser Schrift aufzuzeigen, wie notwendig es sei, die bisher fehlende Einschränkung der Kunstfreiheit für politische Kunst nun von den obersten Gerichten festzulegen, seltsamerweise zur gleichen Zeit mit der Preisverleihung an den dänischen Karikaturisten, Kurt Westergaard, der eine Mohammed-Karikatur zeichnete, welche die gläubigen Moslems empörte und Westergaard sogar Morddrohungen eintrug.

Die Meinungsfreiheit ging verloren, die Pressefreiheit (eine Zensur findet nicht statt ( !!!), Grundgesetz Artikel 5) gibt es nicht, die Freiheit der Forschung ist für die deutsche Geschichte abgeschafft, sobald ihre Ergebnisse nicht politisch korrekt sind. Und nun soll als letztes auch die Freiheit der Kunst eingeschränkt bzw. aufgehoben werden.

Das alles ist nur möglich, solange wir, das deutsche Volk, uns das gefallen lassen! Wir können aber feststellen, daß bereits immer mehr Juristen Zweifel an dieser Aufhebung des Grundgesetzartikels 5, Meinungsfreiheit, äußern. Unterstützen wir sie!

Der meistgehörte Einwand „Wir können noch nichts tun, es geht den Menschen noch zu gut“, täuscht. Es geht uns nur vordergründig noch gut.

Wir werden noch satt, und wir erschöpfen uns im Feste feiern: Straßenfeste, Dorf- oder Stadtfeste, Love-Party, Kinder- und Familienfeste, Schützenfeste und Märkte jeder Art.

Doch gleichzeitig werden wir immer abhängiger; für Billionen Schulden der Bundesregierung haften die Bürger mit ihren Grundstücken. Die sogenannten Anti-Terror-Gesetze und der „Kampf gegen rechts“ ersticken mehr und mehr jede offene Kritik am herrschenden System. Gegen den Willen der Bevölkerung wurde die D-Mark aufgegeben und der Lissabon-Vertrag unterzeichnet. Damit wird der freiheitliche Rechtsstaat abgeschafft. Desgleichen haben wir ein Auslieferungsgesetz, ein Gleichstellungsgesetz und den bereits in den Großstadtschulen praktizierten Gender-Unterricht. Das heißt nichts anderes, als die zunehmende Sexualisierung der Jugend, die dadurch in ihrer geistigen Entwicklung behindert wird. (Siehe den Artikel „Die sexuelle Revolution“ in Stimme des Reiches Nr. 4)

Wir sind zu „Kartenträgern“ mit Nummern gemacht worden, die überall aufspürbar sind. Der gläserne Mensch wird Schritt für Schritt zur Wirklichkeit.

Professor Dr. Karl A. Schachtschneider hat in einer Vielzahl von Vorträgen darauf hingewiesen, wie sehr die freiheitlichen Grundrechte und eine Selbstbestimmung der Nationen, wie der Bürger, beeinträchtigt, bzw. abgeschafft werden. Der materielle Wohlstand läßt den Bürger nicht wahrnehmen, wie die Gefängnismauern enger und enger werden. Es wird ein böses Erwachen geben, wenn wir nicht jetzt, solange wir noch ein bißchen Luft zum Atmen haben, uns rühren.

Was wir in der Politik und zum großen Teil auch bei den von der Politik abhängigen Gerichten erleben, läßt sich nur noch bezeichnen mit: „Ist`s Wahnsinn auch, so hat es doch Methode“.

Noch gibt es in größerer Zahl die nicht umerzogenen Sechzigjährigen in wichtigen Positionen, die selbstständig denken können und Widerstand zu leisten versuchen. Wenn auch diese letzte „alte Garde“ pensioniert sein wird – und das dauert höchstens noch drei, vier Jahre – dann ist der Käfig geschlossen. Darum trifft das Gegenteil zu, es ist nicht noch zu früh, tätig zu werden und Widerstand zu leisten, sondern es ist schon beinahe zu spät!

Vielleicht ist das Noch-Gutgehen geschicktes Ablenkungsmanöver, um den Globalisierern Zeit zu geben, ihr Großraumgefängnis zu vollenden, in welchem wir dann als Sklaven erwachen werden. Dann geht es uns nicht mehr zu gut, dann geht es uns schlecht. Aber dann ist es zu spät.

Ursula Haverbeck

Ein Gedenken, das umkämpft wurde! – Beitrag in Bad Nenndorf am 14. August 2010

Liebe Landsleute, Kameraden und Kameradinnen!

Als erstes möchte ich Euch danken.
Ihr habt es Euch zur Aufgabe gemacht, der in dieser Stadt – nach dem Kriege – gefolterten, gequälten und brutal Ermordeten zu gedenken. Ihr Verbrechen war, daß sie Deutsche waren.

Es soll auch nicht unerwähnt bleiben, daß die damalige Besatzungsmacht, die Engländer, dies grausige Geschehen erforscht und bekanntgemacht haben.

Die Opfer vergessen, heißt, sie noch einmal töten, sagen die Juden. Das gilt auch für deutsche Opfer!
Die Vertreter dieser Stadt übernahmen diese Verpflichtung nicht. Wollen sie noch einmal töten, ihre eigenen Mitbürger?

Die hier Versammelten beweisen, daß es noch viele junge Deutsche gibt, die bereit sind, für Ehre und Würde unseres Volkes einzutreten. Dafür sollte ihnen der Bürgermeister dieser Stadt danken.

Alle Religion, alle Kultur begann mit dem Totenkult. Die großartigen Steinzeitgräber in unserem nördlichen Raum und die Pyramiden in den südlichen Gefilden zeugen bis heute davon. Früher wurden solche Stätten der Erinnerung für die toten Volksführer, für die im Kampf gefallenen Helden aufgetürmt. Heute finden wir in fast jedem Dorf und jeder Stadt Gedenksteine für die Soldaten der Kriege. Doch oftmals fehlen diejenigen des Weltkrieges 2 und nicht selten werden sie beschmiert und mit häßlichen Parolen entweiht.

Was aber ganz fehlt, ist eine würdige zentrale Gedächtnisstätte für die Millionen Opfer von Vertreibung, Verschleppung und Bombenterror..

Die Opfer vergessen, heißt, sie noch einmal töten!

Das ist schon schlimm genug, doch was sind das für Vertreter von Stadt und Land, die diejenigen, die das Versäumte nachzuholen bereit sind, zu behindern versuchen, sei es in Dresden, in Halbe, in Wunsiedel und eben auch in Bad Nenndorf? Unverständlicher noch ist es, daß solche Stadt- und Landesväter, wie sie sich gerne nennen lassen, es zulassen, daß Autonome, Antifa und Chaoten aller Art in einer Gegendemonstration das Totengedenken lautstark stören und vielfach gewalttätig werden.

Die Polizei muß immer wieder zu Großeinsätzen ausrücken und wird zum Prügelknaben der Nation, ein unerträglicher Zustand.

Das soll sich angeblich aus dem Art. 8 GG, Versammlungsfreiheit ergeben.
Liebe Landsleute, eine solche Gegendemonstration, welche nur einen Zweck verfolgt, nämlich die Kundgebung Andersdenkender zu verhindern, fällt gerade nicht unter Artikel 8 GG, denn dieser Antifa-Aufmarsch will ja gerade diesen Artikel abschaffen. Für sich selber nehmen sie die Versammlungsfreiheit in Anspruch, anderen soll sie verwehrt werden, welche Anmaßung!

Wer als verantwortlicher Innenminister oder Bürgermeister eine derartige „Gegendemonstration“ nicht grundsätzlich unterbindet, weckt zumindest den Verdacht, mit den Chaoten zu sympathisieren. Er verletzt auch seine Führsorgepflicht für die ihm unterstellten Polizisten. Wir kennen doch die Angriffe der „Linken“ gegen die Polizei.

Das darf so nicht weitergehen. Es ist beschämend für unser Volk, welches einst den stolzen Titel trug: „Volk der Dichter und Denker“.

Gerade in diesem Jahr haben wir das Hin- und Hergezerre um die Besetzung des Stiftungsrates für die regierungsgenehme Vetriebenen-Gedenkstätte erlebt, nicht für die Deutschen Vertriebenen, sondern für alle Vertreibungen in der Welt.

Der 1992 gegründete Verein Gedächtnisstätte hatte bereits zweimal ein Grundstück für die Errichtung einer zentralen, großen und würdigen Gedenkstätte. Er wurde jedesmal mit Verboten und Auflagen und einer haßerfüllten Pressekampagne an der Verwirklichung seiner Pläne gehindert. Warum? Weil diese Gedenkstätte nur den deutschen Vertriebenen gewidmet sein sollte.

„Deutsche Opfer gibt es nicht, Deutsche sind die Täter“!!!  So schrumpfen auch die Opfer des Terrorangriffes auf Dresden immer mehr, von hunderttausenden sind zur Zeit noch 25.000 übriggeblieben, und wer weiß, vielleicht heißt es in einigen Jahren, daß nur die leerstehenden Häuser einer Geisterstadt zerstört worden seien.

Das Allerschlimmste aber waren in diesem Jahr die Gedenkfeiern für die in Katyn ermordeten 4.500 – insgesamt 22.000 – polnischen Offiziere. Von den Russen ermordet, nicht von den Deutschen, wie es uns jahrzehntelang vorgeworfen wurde! Michail Gorbatschow hatte den Stalinbefehl zur Ermordung dieser Offiziere Polen übergeben.

Doch wie war die Vorstellung, entstanden, daß Deutsche dieses furchtbare Massaker zu verantworten hätten?

Sieben deutsche Wehrmachtsangehörige wurden in Leningrad – es hieß noch nicht Heiliges Petersburg – solange gefoltert, bis sie „gestanden“, die polnischen Offiziere getötet zu haben, vielleicht unterschrieben sie noch mit blutig zerschlagener Hand ihr eigenes Todesurteil. Sie wurden alle sieben aufgehängt (So entstehen Beweise gegen Deutschland) Bei den Gedenkfeiern in Katyn wurden diese deutschen Opfer mit keinem Wort erwähnt. Sie wurden nicht rehabilitiert. Kein deutscher Staatsanwalt verlangte je die Auslieferung der Folterknechte, oder gar Wiedergutmachung.

Polen und Russen demonstrierten Versöhnung. Aber zumindest die Polen wußten immer Bescheid, wer ihre Offiziere getötet hatte. Die unschuldig gemetzelten Deutschen wurden verschwiegen. Niemand gedachte ihrer.

Liebe Kameraden und Kameradinnen. Laßt uns bei allen Gedenkveranstaltungen in Zukunft dieser Sieben und ihres schrecklichen Schicksals gedenken. Wir wollen getreulich ihr Andenken bewahren, sie haben für Deutschland gelitten.

So schließe ich meinen Beitrag mit den Worten eines unermüdlich für die Befreiung aus Fremdherrschaft eintretenden Mannes, Ernst Moritz Arndt, zur Zeit der Napoleonischen Kriege:

»Die Treue steht zuerst, zuletzt
am Himmel wie auf Erden,
wer ganz die Seele dreingesetzt,
dem soll die Krone werden.

Drum frisch gewagt und nimmer bleich,
denn Gott ist allenthalben.
Die Krone und das Himmelreich
gewinnen keine Halben.«

Ich danke Euch
Ursula Haverbeck

 

Videobeitrag

Der Babylonische Talmud – Ein Querschnitt aus dem großen Sammelwerk von Erich Glagau

Mit der Neuauflage dieses Buches besteht die Hoffnung, daß nun die innerdeutsche Auseinandersetzung zwischen Deutschgläubigen und Christen versachlicht wird. Dem deutschen Wesen wird immer wieder zugeordnet: Gerechtigkeits- und Wahrheitsliebe. Betrachten wir dieses Verhältnis und auch unsere Geschichte gerecht und wahrhaftig.

Der Talmud unterscheidet durchgehend zwischen den Auserwählten und den Nichtjuden – „den Gojim“. Die einen dürfen es, den anderen ist es verboten, dieses oder jenes zu tun.

Erich Glagau bringt eine Vielzahl von Beispielen aus dem Talmud und dennoch ist es nur ein verschwindend kleiner Ausschnitt aus diesen abertausenden von Seiten. Es handelt sich dabei nicht um überholte oder inzwischen ausgemerzte Anweisungen, nein, im Jahre 2002 wurde der ganze zwölfbändige Talmud in der Übersetzung von Lazarus Goldschmidt im jüdischen Verlag im Suhrkamp-Verlag herausgegeben (so angegeben).

Nichtjuden sind alle Einwohner der jeweiligen Gastländer der Juden und das waren im vorderen Orient bereits seit dem dritten Jahrhundert vornehmlich Christen, also lange bevor der Islam im siebten Jahrhundert unserer Zeitrechnung sich in dieser Region ausbreitete. „Nichtgläubige“ sind aber auch in ganz Europa seit mindestens tausend Jahren ebenfalls die Christen.

Die Feindschaft der Juden richtete sich gegen die Christen und umgekehrt haben die Kirchen die Juden verfolgt und ausgegrenzt. Das letztere hat sich geändert. Der jüdische Auftrag „Heimholung in das Judentum“ trägt Früchte. Jetzt ist, allen voran, die evangelische Kirche schon so weit, daß sie jüdisch-christlich mit Bindestrich schreibt wo immer sie früher von einer christlichen Religion gesprochen hätte. „Die Heimholung“ wird mehr und mehr erkennbar.

Einer der ersten Auftraggeber von jüdischer Seite für „diese Heimholung“ war Benjamin Disraeli, später geadelt zu Earl of Beaconsfield der unter Königin Viktoria englischer Ministerpräsident wurde.

Er prägte das Wort: „Christentum ist Judentum für Heiden“. Das war die ungeschminkte Aufforderung an seine Glaubensgenossen die Evangelientexte, in denen gesagt wird, daß der Jesus in Judäa geboren worden sei, nun zu nutzen, um diesen zum jüdischen Propheten umzudeuten und zu vereinnahmen. Auf diese Art und Weise kann auch ein Hauptfeind zum eigenen Nutzen dienstbar gemacht werden.

Die Mehrheit der deutschgläubigen Heiden aber übernimmt kritiklos die Denkweise der Juden – und nicht nur in diesem Fall – ja, sie geht „in der Heimholung“ sogar voran und verwischt seit Jahrzehnten den Unterschied zwischen Judentum und Christentum. Das entspricht der Praxis unserer Gegner, die „Deutsch“ und „Rechts“ gleichsetzen mit saufenden, grölenden, tätowierten und gewalttätigen Skinheads, die Nazi-Parolen brüllen. Das ist in beiden Fällen Feindpropaganda, gegen die wir uns zur Wehr zu setzen haben.

Erich Glagau hat recht, jeder Deutsche müßte wenigstens Abschnitte aus dem Talmud lesen und – füge ich hinzu – zum Vergleich dazu das Johannis-Evangelium. Nur ein böswillig Blinder kann verkennen, daß zwischen beiden Weltanschauungen Welten liegen.

Die Lehren, die der Talmud enthält (Talmud heißt Lehre) sind uns so fremd, abstoßend und in vielen Passagen sogar obszön, daß auch der Hinweis auf richtige Interpretationen nicht weiterhelfen kann.

Demgegenüber ist das Christentum, wie es im Johannis-Evangelium sich darstellt, unseren Seelen nahe und verwandt. Alles, was „das Volk der Dichter und Denker“ auszeichnet, seine Städtegründungen, seine Dome und Schlösser, seine unvergleichliche Musik, die deutsche Mystik und der deutsche Idealismus, sowie die herausragende Bedeutung der deutschen Reichsgestaltungen, sei es im heiligen deutschen Reich des Mittelalters, im Ordensstaat oder in Preußen, das alles ist ohne das Christentum nicht zu denken. Würde dieses daraus entfernt, stünden wir mit leeren Händen da.

Wenn für die Juden neben der Thora der Talmud ein heiliges Buch ist, so ist für uns neben dem Johannis-Evangelium die Edda ein heiliges Buch. Daß wir dieses Buch und andere Sagen und Mythen der Vorzeit kennen, verdanken wir den Klöstern mit den für geistige Arbeit freigestellten Mönchen und Nonnen. Nur sie waren des Schreibens kundig und konnten uns so in den wunderbar ausgemalten Handschriften die Weltanschauung unserer Vorfahren überliefern.

Wie viel mehr noch aber ist in den bis heute uns hemmenden Bruderzwist, Glaubenskämpfen und Absolutheitsanspruch für den eigenen erreichten Erkenntnisstand vernichtet worden?!

Irregeleitete, leicht verführbare Deutschen haben die Hexen verbrannt und verteufeln heute politisch Andersdenkende.

Ursula Haverbeck

Literaturhinweis:

Erich Glagau, „Der Babylonische Talmud“ zu beziehen durch Klosterhaus-Verlagsbuchhandlung, Klosterhof 4, 37194 Wahlsburg zum Preis von 19,80 Euro.

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