Ein Gedenken, das umkämpft wurde! – Beitrag in Bad Nenndorf am 14. August 2010

Liebe Landsleute, Kameraden und Kameradinnen!

Als erstes möchte ich Euch danken.
Ihr habt es Euch zur Aufgabe gemacht, der in dieser Stadt – nach dem Kriege – gefolterten, gequälten und brutal Ermordeten zu gedenken. Ihr Verbrechen war, daß sie Deutsche waren.

Es soll auch nicht unerwähnt bleiben, daß die damalige Besatzungsmacht, die Engländer, dies grausige Geschehen erforscht und bekanntgemacht haben.

Die Opfer vergessen, heißt, sie noch einmal töten, sagen die Juden. Das gilt auch für deutsche Opfer!
Die Vertreter dieser Stadt übernahmen diese Verpflichtung nicht. Wollen sie noch einmal töten, ihre eigenen Mitbürger?

Die hier Versammelten beweisen, daß es noch viele junge Deutsche gibt, die bereit sind, für Ehre und Würde unseres Volkes einzutreten. Dafür sollte ihnen der Bürgermeister dieser Stadt danken.

Alle Religion, alle Kultur begann mit dem Totenkult. Die großartigen Steinzeitgräber in unserem nördlichen Raum und die Pyramiden in den südlichen Gefilden zeugen bis heute davon. Früher wurden solche Stätten der Erinnerung für die toten Volksführer, für die im Kampf gefallenen Helden aufgetürmt. Heute finden wir in fast jedem Dorf und jeder Stadt Gedenksteine für die Soldaten der Kriege. Doch oftmals fehlen diejenigen des Weltkrieges 2 und nicht selten werden sie beschmiert und mit häßlichen Parolen entweiht.

Was aber ganz fehlt, ist eine würdige zentrale Gedächtnisstätte für die Millionen Opfer von Vertreibung, Verschleppung und Bombenterror..

Die Opfer vergessen, heißt, sie noch einmal töten!

Das ist schon schlimm genug, doch was sind das für Vertreter von Stadt und Land, die diejenigen, die das Versäumte nachzuholen bereit sind, zu behindern versuchen, sei es in Dresden, in Halbe, in Wunsiedel und eben auch in Bad Nenndorf? Unverständlicher noch ist es, daß solche Stadt- und Landesväter, wie sie sich gerne nennen lassen, es zulassen, daß Autonome, Antifa und Chaoten aller Art in einer Gegendemonstration das Totengedenken lautstark stören und vielfach gewalttätig werden.

Die Polizei muß immer wieder zu Großeinsätzen ausrücken und wird zum Prügelknaben der Nation, ein unerträglicher Zustand.

Das soll sich angeblich aus dem Art. 8 GG, Versammlungsfreiheit ergeben.
Liebe Landsleute, eine solche Gegendemonstration, welche nur einen Zweck verfolgt, nämlich die Kundgebung Andersdenkender zu verhindern, fällt gerade nicht unter Artikel 8 GG, denn dieser Antifa-Aufmarsch will ja gerade diesen Artikel abschaffen. Für sich selber nehmen sie die Versammlungsfreiheit in Anspruch, anderen soll sie verwehrt werden, welche Anmaßung!

Wer als verantwortlicher Innenminister oder Bürgermeister eine derartige „Gegendemonstration“ nicht grundsätzlich unterbindet, weckt zumindest den Verdacht, mit den Chaoten zu sympathisieren. Er verletzt auch seine Führsorgepflicht für die ihm unterstellten Polizisten. Wir kennen doch die Angriffe der „Linken“ gegen die Polizei.

Das darf so nicht weitergehen. Es ist beschämend für unser Volk, welches einst den stolzen Titel trug: „Volk der Dichter und Denker“.

Gerade in diesem Jahr haben wir das Hin- und Hergezerre um die Besetzung des Stiftungsrates für die regierungsgenehme Vetriebenen-Gedenkstätte erlebt, nicht für die Deutschen Vertriebenen, sondern für alle Vertreibungen in der Welt.

Der 1992 gegründete Verein Gedächtnisstätte hatte bereits zweimal ein Grundstück für die Errichtung einer zentralen, großen und würdigen Gedenkstätte. Er wurde jedesmal mit Verboten und Auflagen und einer haßerfüllten Pressekampagne an der Verwirklichung seiner Pläne gehindert. Warum? Weil diese Gedenkstätte nur den deutschen Vertriebenen gewidmet sein sollte.

„Deutsche Opfer gibt es nicht, Deutsche sind die Täter“!!!  So schrumpfen auch die Opfer des Terrorangriffes auf Dresden immer mehr, von hunderttausenden sind zur Zeit noch 25.000 übriggeblieben, und wer weiß, vielleicht heißt es in einigen Jahren, daß nur die leerstehenden Häuser einer Geisterstadt zerstört worden seien.

Das Allerschlimmste aber waren in diesem Jahr die Gedenkfeiern für die in Katyn ermordeten 4.500 – insgesamt 22.000 – polnischen Offiziere. Von den Russen ermordet, nicht von den Deutschen, wie es uns jahrzehntelang vorgeworfen wurde! Michail Gorbatschow hatte den Stalinbefehl zur Ermordung dieser Offiziere Polen übergeben.

Doch wie war die Vorstellung, entstanden, daß Deutsche dieses furchtbare Massaker zu verantworten hätten?

Sieben deutsche Wehrmachtsangehörige wurden in Leningrad – es hieß noch nicht Heiliges Petersburg – solange gefoltert, bis sie „gestanden“, die polnischen Offiziere getötet zu haben, vielleicht unterschrieben sie noch mit blutig zerschlagener Hand ihr eigenes Todesurteil. Sie wurden alle sieben aufgehängt (So entstehen Beweise gegen Deutschland) Bei den Gedenkfeiern in Katyn wurden diese deutschen Opfer mit keinem Wort erwähnt. Sie wurden nicht rehabilitiert. Kein deutscher Staatsanwalt verlangte je die Auslieferung der Folterknechte, oder gar Wiedergutmachung.

Polen und Russen demonstrierten Versöhnung. Aber zumindest die Polen wußten immer Bescheid, wer ihre Offiziere getötet hatte. Die unschuldig gemetzelten Deutschen wurden verschwiegen. Niemand gedachte ihrer.

Liebe Kameraden und Kameradinnen. Laßt uns bei allen Gedenkveranstaltungen in Zukunft dieser Sieben und ihres schrecklichen Schicksals gedenken. Wir wollen getreulich ihr Andenken bewahren, sie haben für Deutschland gelitten.

So schließe ich meinen Beitrag mit den Worten eines unermüdlich für die Befreiung aus Fremdherrschaft eintretenden Mannes, Ernst Moritz Arndt, zur Zeit der Napoleonischen Kriege:

»Die Treue steht zuerst, zuletzt
am Himmel wie auf Erden,
wer ganz die Seele dreingesetzt,
dem soll die Krone werden.

Drum frisch gewagt und nimmer bleich,
denn Gott ist allenthalben.
Die Krone und das Himmelreich
gewinnen keine Halben.«

Ich danke Euch
Ursula Haverbeck

 

Videobeitrag

Der Babylonische Talmud – Ein Querschnitt aus dem großen Sammelwerk von Erich Glagau

Mit der Neuauflage dieses Buches besteht die Hoffnung, daß nun die innerdeutsche Auseinandersetzung zwischen Deutschgläubigen und Christen versachlicht wird. Dem deutschen Wesen wird immer wieder zugeordnet: Gerechtigkeits- und Wahrheitsliebe. Betrachten wir dieses Verhältnis und auch unsere Geschichte gerecht und wahrhaftig.

Der Talmud unterscheidet durchgehend zwischen den Auserwählten und den Nichtjuden – „den Gojim“. Die einen dürfen es, den anderen ist es verboten, dieses oder jenes zu tun.

Erich Glagau bringt eine Vielzahl von Beispielen aus dem Talmud und dennoch ist es nur ein verschwindend kleiner Ausschnitt aus diesen abertausenden von Seiten. Es handelt sich dabei nicht um überholte oder inzwischen ausgemerzte Anweisungen, nein, im Jahre 2002 wurde der ganze zwölfbändige Talmud in der Übersetzung von Lazarus Goldschmidt im jüdischen Verlag im Suhrkamp-Verlag herausgegeben (so angegeben).

Nichtjuden sind alle Einwohner der jeweiligen Gastländer der Juden und das waren im vorderen Orient bereits seit dem dritten Jahrhundert vornehmlich Christen, also lange bevor der Islam im siebten Jahrhundert unserer Zeitrechnung sich in dieser Region ausbreitete. „Nichtgläubige“ sind aber auch in ganz Europa seit mindestens tausend Jahren ebenfalls die Christen.

Die Feindschaft der Juden richtete sich gegen die Christen und umgekehrt haben die Kirchen die Juden verfolgt und ausgegrenzt. Das letztere hat sich geändert. Der jüdische Auftrag „Heimholung in das Judentum“ trägt Früchte. Jetzt ist, allen voran, die evangelische Kirche schon so weit, daß sie jüdisch-christlich mit Bindestrich schreibt wo immer sie früher von einer christlichen Religion gesprochen hätte. „Die Heimholung“ wird mehr und mehr erkennbar.

Einer der ersten Auftraggeber von jüdischer Seite für „diese Heimholung“ war Benjamin Disraeli, später geadelt zu Earl of Beaconsfield der unter Königin Viktoria englischer Ministerpräsident wurde.

Er prägte das Wort: „Christentum ist Judentum für Heiden“. Das war die ungeschminkte Aufforderung an seine Glaubensgenossen die Evangelientexte, in denen gesagt wird, daß der Jesus in Judäa geboren worden sei, nun zu nutzen, um diesen zum jüdischen Propheten umzudeuten und zu vereinnahmen. Auf diese Art und Weise kann auch ein Hauptfeind zum eigenen Nutzen dienstbar gemacht werden.

Die Mehrheit der deutschgläubigen Heiden aber übernimmt kritiklos die Denkweise der Juden – und nicht nur in diesem Fall – ja, sie geht „in der Heimholung“ sogar voran und verwischt seit Jahrzehnten den Unterschied zwischen Judentum und Christentum. Das entspricht der Praxis unserer Gegner, die „Deutsch“ und „Rechts“ gleichsetzen mit saufenden, grölenden, tätowierten und gewalttätigen Skinheads, die Nazi-Parolen brüllen. Das ist in beiden Fällen Feindpropaganda, gegen die wir uns zur Wehr zu setzen haben.

Erich Glagau hat recht, jeder Deutsche müßte wenigstens Abschnitte aus dem Talmud lesen und – füge ich hinzu – zum Vergleich dazu das Johannis-Evangelium. Nur ein böswillig Blinder kann verkennen, daß zwischen beiden Weltanschauungen Welten liegen.

Die Lehren, die der Talmud enthält (Talmud heißt Lehre) sind uns so fremd, abstoßend und in vielen Passagen sogar obszön, daß auch der Hinweis auf richtige Interpretationen nicht weiterhelfen kann.

Demgegenüber ist das Christentum, wie es im Johannis-Evangelium sich darstellt, unseren Seelen nahe und verwandt. Alles, was „das Volk der Dichter und Denker“ auszeichnet, seine Städtegründungen, seine Dome und Schlösser, seine unvergleichliche Musik, die deutsche Mystik und der deutsche Idealismus, sowie die herausragende Bedeutung der deutschen Reichsgestaltungen, sei es im heiligen deutschen Reich des Mittelalters, im Ordensstaat oder in Preußen, das alles ist ohne das Christentum nicht zu denken. Würde dieses daraus entfernt, stünden wir mit leeren Händen da.

Wenn für die Juden neben der Thora der Talmud ein heiliges Buch ist, so ist für uns neben dem Johannis-Evangelium die Edda ein heiliges Buch. Daß wir dieses Buch und andere Sagen und Mythen der Vorzeit kennen, verdanken wir den Klöstern mit den für geistige Arbeit freigestellten Mönchen und Nonnen. Nur sie waren des Schreibens kundig und konnten uns so in den wunderbar ausgemalten Handschriften die Weltanschauung unserer Vorfahren überliefern.

Wie viel mehr noch aber ist in den bis heute uns hemmenden Bruderzwist, Glaubenskämpfen und Absolutheitsanspruch für den eigenen erreichten Erkenntnisstand vernichtet worden?!

Irregeleitete, leicht verführbare Deutschen haben die Hexen verbrannt und verteufeln heute politisch Andersdenkende.

Ursula Haverbeck

Literaturhinweis:

Erich Glagau, „Der Babylonische Talmud“ zu beziehen durch Klosterhaus-Verlagsbuchhandlung, Klosterhof 4, 37194 Wahlsburg zum Preis von 19,80 Euro.

Neuauflage Rudolf Steiner – Anwalt für Deutschland von Werner Georg Haverbeck

Dank der Initiative und der finanziellen Förderung des Leipziger Freundes Wolfgang Schüler, konnte jetzt eine Neuauflage des Buches von Werner Georg Haverbeck erscheinen.

In einem Nachwort weist Andreas Mohlau auf die von Steiner behandelten unterschiedlichen Bedeutungen und Aufgabenstellungen der Völker und auch der Rassen für die Entwicklung der Menschheit hin. Das verstößt bereits gegen die political correctness denn – so Andreas Mohlau – „es hat sich ein Gleichheitswahn entwickelt, der allein die Benennung von Unterschieden bereits als Rassismus bezeichnet. Nach Steiners Vorstellungen aber sind nicht nur Völker die konstitutionellen Größen der Menschheit, Herder bezeichnete Völker als Gedanken Gottes, Völker haben seiner Ansicht nach in der Menschheitsgeschichte auch bestimmte Beiträge zu leisten, Aufgaben zu erfüllen – jedes Volk hat eine unterschiedliche Mission für eine gemeinsame Menschheitskultur.“

In der „Ode an die Freude“ Friedrich von Schillers heißt es: „Alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt.“ Dort also wo sich die Menschen aus ihren kulturellen und völkischen Kontext heraus entwickelt haben, streben sie einer größeren Idee zu. Sich aus dem Volkstum und der Kultur herauszuentwickeln bedeutet aber nach dem Verständnis Rudolf Steiners, daß man die eigene Mission erst erfüllen muß. Das griechische Leitbild des „Erkenne dich selbst“ muß einer heutigen politischen Klasse, die die eigene Identität fortwährend zu eliminieren versucht ist, wie ein Angriff auf das eigene Selbstverständnis vorkommen. Sie postuliert fortwährend eine Gleichheit zwischen den Wesen und erklärt eine universelle Kultur, die das Gemeinsame zwischen den Kulturen betont. Dabei machen gerade die Unterschiede den Wert des Ganzen aus, daß nur nach einer materialistischen Weltanschauung die Summe seiner Einzelteile ist.

Die Deutschen wurden im letzten Jahrhundert mit zwei großen Weltkriegen konfrontiert. Beide zerrten an der Substanz, territorial, kulturell und ethnisch.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg schließlich, ist eine totale Amerikanisierung der Deutschen Kultur im Rahmen der von den Alliierten planmäßig durchgeführten Umerziehung zu beobachten. Die eigene kulturelle Identität wurde von den linken Achtundsechzigern, die heute an allen entscheidenden politischen Stellen sitzen, negiert. Beispielhaft ist der Satz Adornos, nach Auschwitz könne man keine Gedichte mehr schreiben. Wer einem Volk aber die Poesie nimmt, so könnte man bildhaft sagen, zerstört seine Seele. Genau das war die Absicht der Achtundsechziger. Die Bevölkerungszahl Deutschlands geht rapide zurück. Wissenschaftler sprechen schon heute von einem langsamen Sterben des Deutschen Volkes: Abtreibung, Geburtenverweigerung und Einwanderung fremder Völker sind die Zutaten für den herannahenden Volkstod, den der Soziologe Robert Hepp zutreffend als ‚Endlösung der Deutschen Frage’ beschrieben hat. Während die Elite heute schon in großer Zahl Deutschland den Rücken kehrt – 195.000 Deutsche wanderten allein 2008 aus – bemüht sich die verantwortliche Politik um Einwanderung. So zerrt sich die ethnische und kulturelle Substanz Deutschlands mehr und mehr aus.“ Soweit Andreas Molau.

Doch diese Untergangsstimmung ist nicht der Tenor des Buches von Werner Georg Haverbeck. Das letzte Kapitel heißt „Deutsche Wiedergeburt“. Darin wird unter anderem auf die enge Beziehung zwischen Rußland und Deutschland hingewiesen. Haverbeck schildert folgende Begebenheit:

„Daneben muß auf die innige Verbindung zwischen deutscher und russischer Geistigkeit hingewiesen werden, die bis heute besteht. Das gilt auch für das kommunistische Rußland. Wie sonst ist zu verstehen, daß uns bei einem Besuch in Georgien 1983 aus dem Stehreif eine große Laudatio auf Wilhelm von Humboldt von einem Professor vorgetragen wurde, der an einer Übersetzung Humboldts ins Russische arbeitete, die inzwischen gedruckt vorliegt, während seine Kollegin, Germanistin, Fichtes ‚Reden an die Deutsche Nation’ in russisch herausgegeben hatte. Beiden war Rudolf Steiner nicht nur dem Namen nach bekannt.

Inmitten der Kämpfe des Ersten Weltkrieges die Zukunft bedenkend, sagte Rudolf Steiner: ‚Nach dem Osten zu schauen, geziemt den heutigen Menschen Mitteleuropas sehr wohl’.“

Das Buch können Sie bei Frau Margret Nickel, In der Klosterhausbuchhandlung in Lippoldsberg bestellen oder durch jede Buchhandlung beziehen.

Ursula Haverbeck

Die sexuelle Revolution

„Es wird gar nicht lange dauern, wenn man das Jahr 2000 geschrieben haben wird, da wird nicht ein direktes aber eine Art von Verbot für alles Denken von Amerika ausgehen, ein Gesetz, welches den Zweck haben wird, alles individuelle Denken zu unterdrücken.“
(Rudolf Steiner am 4. April 1916 in GA Nr. 167)

Hörbar und sichtbar pflegen Revolutionen über die Menschen hereinzubrechen, auf Straßen und Plätzen, mit Brutalität und Gewehrsalven. Denken wir an die französische und russische Revolution, so können wir hinzufügen mit Guillotine und Zwangsverschleppung sowie Liquidierung ganzer Volksgruppen.

Die gegenwärtige Revolution kommt leise und von der Mehrheit der Menschen unbemerkt daher. Ihren Namen kennt kaum jemand: Gender-Mainstreaming.
Der Gender-Mensch ist der bis in die Geschlechtsbestimmung hinein selbstbestimmte Mensch. Mann und Frau mit den ihnen zugeordneten männlichen und weiblichen Verhaltensweisen sind angeblich nicht naturgegeben, sondern durch Umwelt und Erziehung erzwungene Verhaltensmuster. Das Ziel ist die Überwindung der „Zwangsheterosexualität“. So sieht es die UN. So hat es 2007 die EU verbindlich erklärt für alle Mitglieder und ein „Institut für Gleichstellungsfragen“ eingerichtet. [highlight] Der Etat dieses Instituts ist bis 2013 auf 52 Millionen Euro angesetzt. [/highlight] Gender-Maintreaming ist erklärtermaßen Leitprinzip für alle Bundesbehörden.

Wir befinden uns bereits seit ca. 50 Jahren in einer sexuellen Revolution. Gabriele Kuby meint, diese wurde von den Achtundsechzigern erfunden. Nicht erfunden, aber sie trat ab diesem Zeitpunkt offen in Erscheinung, die Erfinder sind jedoch früher anzusetzen.

Bevor wir auf den Inhalt dieser Politik des Gender-Mainstreaming eingehen, ein historischer Rückblick.

Schöne neue Welt (Aldous Huxley)

Aldous Huxley entstammt einer angesehenen Gelehrtenfamilie. Er wurde am 26.07.1894 in der Grafschaft Surrey geboren, in Eton erzogen und studierte in Oxford. Man kann berechtigt sagen, er gehört zur englischen Elite, er ist ein Insider. Huxley starb im Jahr 1963.

Die Erstauflage seines Buches „Schöne neue Welt“ (Brave New World) erschien bereits 1932. Huxley schildert darin in einer „grausigen Vorhersage“ – wie er selber später sagt – die Utopie einer schönen neuen Welt. In dieser Welt garantiert eine totale Herrschaft das genormte Glück. Es gibt weder Krankheit, Elend noch politische Unruhen. Der Mensch wird nicht geboren, sondern „aus der Flasche entkorkt“. Es werden Alpha-, Beta-, Gamma-, Delta-, Epsilon-Menschen . Diese Menschen sind genormt und auf ihre Tätigkeit im Gesamtsystem genau festgelegt. Dadurch wird erreicht, daß selbst die Sklaven ihr Sklavendasein lieben.

Begriffe wie Eltern, oder gar Mutter und Geburt, gelten als obszön und unanständig. Sie treiben den Studenten die Schamröte ins Gesicht, wenn solche Worte vom Weltaufsichtsrat für Mitteleuropa, Mustafa Mannesmann bei seiner Darstellung der alten, schrecklichen, überwundenen Zeit fallen. Die ihr Kind stillende Mutter wird mit einer säugenden Katze verglichen.

Im Vorwort zur Zweiten Auflage 1946 finden sich bemerkenswerte Hinweise von Huxley. Er unterscheidet dort die verschiedenen Arten von Revolutionen. Die aus der Geschichte bekannten politischen und wirtschaftlichen/sozialen Revolutionen sind oberflächlich und wenig Veränderung mit sich bringend. Die eigentliche, wirkliche Revolution ist die sexuelle Revolution. Huxley gebraucht diesen Begriff zwar noch nicht, aber bei der Schilderung dieser dritten Revolution, die den Menschen persönlich verändert, finden wir genau die Kennzeichnungen einer sexuellen Revolution. Diese Revolution hat als Aufgabe das Glücklichsein der Menschen zu gewährleisten, mit anderen Worten, sie dahin zu bringen, ihr Sklavendasein zu lieben. (S. 14) Alle alten Werte werden aufgelöst und verschwinden. Das Fazit ist, „je mehr sich politische und wirtschaftliche Freiheit verringert, desto mehr strebt, entschädigungsweise, die sexuelle Freiheit danach sich zu vergrößern.“ Dieser Freiraum muß erhalten, ja, vergrößert werden.

Am Ende seines Vorwortes gibt Huxley zu, daß seine Vorstellung, daß diese Utopie Jahrhunderte entfernt von uns sei, falsch war. Er schreibt:

„Das alles in Betracht gezogen, sieht es ganz danach aus, daß uns Utopia viel näher sei, als irgend jemand es sich auch nur vor 20 Jahren hätte vorstellen können. Damals verlegte ich diese Utopie 600 Jahre in die Zukunft. Heute erscheint es ganz gut möglich zu sein, daß uns ein solcher Schrecken binnen eines einzigen Jahrhunderts auf den Hals kommt.“

Und schließt sein Vorwort mit den Satz:

„Du zahlst dein Geld und hast die Wahl.“

Gender in der Kita!
(Eva Herman am 20.März 2010)

Zu den Frauen, die sich mit der Problematik des Gender-Mainstreaming befassen, gehört neben Inge Thürkauf und Gabriele Kuby auch Eva Herman. Sie schreibt in einem Aufsatz: In diesem Jahr 2010, also 61 Jahre nach dem Vorwort von Huxley:

„Die Sexualisierung bei Kindern treibt seit einigen Jahren aufgrund des Gender Mainstreaming grausige, eine ganze Gesellschaft verändernde Blüten. Kindern werden inzwischen an zahlreichen Schulen im „Gender“-Unterricht – ein neues Fach – die verschiedenen Möglichkeiten der Geschlechterausübung nahegebracht. Sie sollen von dem bisher herrschenden „stereotypen“ Bild des Mannes und der Frau weggelenkt werden, vielmehr lernen sie nun, dass es weder ein festes männliches, noch ein festes weibliches Geschlecht gibt, sondern dass dazwischen noch viele Möglichkeiten wie Bi-, Homo- oder Transsexualität herrschen, die durchaus normal seien. Auch dass die jeweiligen Neigungen wechseln können, lernen die Schüler im Unterricht, und dass dies alles ebenso ganz normal sei.

Inzwischen schreckt man nicht mehr davor zurück, die Geschlechterabschaffung bereits in Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen umzusetzen, frei nach dem sozialistischen Kampfkonzept: Je früher das Gehirn gewaschen wird, desto leichter funktioniert auch später das Umerziehungsprogramm! Ein bereits früh gegendertes Kind wird wie selbstverständlich einmal davon ausgehen, dass es Mann und Frau nicht gibt! Sondern dass die Angebotspalette bunt und viel größer ist!“

Die Vermittlung der Freizügigkeit in der Geschlechterwahl gilt derzeit für deutsche wie europäische Kindergärten. Im Online-Handbuch für Kindergarten-Pädagogik heißt es unter anderem:

„Im Kindergarten müssen wir sowohl unsere eigene Geschlechtssozialisation bedenken als auch überlegen, welche Bedürfnisse Jungen und Mädchen äußern (auch nonverbal!) und dann auf diese Bedürfnisse eingehen. Dies beginnt mit der Reflexion über die eigene Sozialisation, macht sich an Personen fest, die hier mit Jungen und Mädchen arbeiten, und hört nicht zuletzt bei der Raumgestaltung auf, die darauf hin abgestimmt werden muss, welche Bedürfnisse Jungen und Mädchen in Bezug auf Spielräume haben. Der klassische Kindergarten mit Bauecke und Puppenecke in jedem Gruppenraum sollte überprüft werden. Funktionsräume sind für die individuellen Bedürfnisse von Kindern besser geeignet, vor allem auch in Bezug auf Gender-Thematik. Dort hat man festgestellt, dass Jungen und Mädchen Räume nicht geschlechtsspezifisch, sondern interessenbezogen nutzen.

Was heißt das im Klartext? Ganz einfach: Dass es das typische Verhalten eines Mädchens oder eines Jungen eben auch nicht mehr geben soll.“

Abschließend noch 2 Absätze aus diesem Aufsatz von Eva Herman:

„In einer umfassenden Dissertationsarbeit der Uni Tübingen heißt es zu Gendermaßnahmen in Kitas unter anderem: “Bei der Genderperspektive muss daher der Blick von der geschlechtstypischen Betrachtung weg zur Vielfalt der Ausprägungen von Begabungen, Interessen und eigenen Selbstverständnissen gelenkt werden, um das eigene Verständnis seines Selbst und seiner Selbste zu ermöglichen. Geschlechtliche Identität kann deshalb nur in einer Pluralität und einem sich wandelbarem Verständnis von ‚Gender’ gesehen werden.

« –»Individuum, Identität, das Verhältnis von Leib/Körper und Person oder Seele, die neuere Ineinssetzung von Psychischem und Gehirn, all das steht zur Debatte, es kann nicht weiter so gedacht werden wie bisher.“

„Wer zudem die derzeitigen politischen Bemühungen beobachtet, dass nämlich Kinderrechte von fast allen übrigen Parteien partout und unbedingt im Grundgesetz festgeschrieben werden sollen, damit u.a. das Recht eines Kindes auf „frühkindliche Bildung“ gewährleistet wird, muss erkennen, dass in Wahrheit damit nur ein einziges Ziel verfolgt und somit auch erreicht wäre: Der gesetzlich vorgeschriebene Krippenaufenthalt! Krippenpflicht! Und das bedeutet Zwangs-Genderisierung für ALLE Kleinkinder! Kinderrechte sind durch die Menschenrechte automatisch und längst im Grundgesetz verankert! Allerdings nur unter dem Aspekt, dass man Kinder auch als Menschen betrachtet!“

Sprachwandel

Das Wort „Mutter“, so heißt es in der schönen Neuen Welt, ist obszön und treibt einen die Schamröte ins Gesicht. Erinnern wir uns an die Achtundsechziger und linken Grünen der frühen 80er Jahre, da wurden Vater und Mutter mit einem Mal mit dem Vornamen angesprochen. Die eine Mutter wurde ausgetauscht gegen die vielen Lenas, Inges, Gerlindes. Es war „in“ und galt als schick, sich vom eigenen Kind mit dem Vornamen anreden zu lassen. Wir dachten zunächst, das sei eine vorübergehende Modeerscheinung. Das war falsch. Es stand dahinter ein Programm.
(„Linke“ Grünen, weil es in der Anfangszeit der Grünen auch rechte Grüne gab, Wertkonservative von Erhard Eppler genannt, die jedoch bald ausgebootet wurden.)

Natürlich machten das viele Eltern nicht mit. Auffällig war nur, daß besonders auch bei Intellektuellen diese linke Masche übernommen wurde.

Dann folgte der nächste Schritt: Lehrer, Schüler, Künstler oder Politiker usw., waren zunächst nichts anders als eine geschlechtsneutrale Berufsbezeichnung. Die Aufgabe des Politikers ist es, für das Wohl des Volkes zu sorgen. Ein solcher Satz war für die Feministinnen eine unerträgliche Bevorzugung des männlichen Geschlechtes. Es entstand, von den Grünen eingeführt, die Schreibweise mit dem großen I in der Mitte des Wortes: PolitikerInnen. Auch da noch dachten viele von uns, das ist eine vorübergehende und absurde Modeerscheinung.

Die Abtreibung wurde faktisch legalisiert, man könnte sagen, obgleich es die Pille gab, die doch ungewollte Schwangerschaften verhüten sollte. Ein Lebenspartnerschaftsgesetz ermöglichte die Homo-Ehe um die Jahrtausendwende und die Prostitution wurde schließlich als sozialversicherter Beruf anerkannt.

Grundlage dieser letztgenannten Neuerungen ist die Verabschiedung des Antidiskriminierungsgesetzes oder auch Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz 2006.

Dahinter steht die Ideologie von Gender-Mainstreaming. Schauen wir uns dieses Wort einmal etwas genauer an.

Es ist englisch. Im Englischen gibt es für das Wort Geschlecht zwei Ausdrücke: Handelt es sich um das biologische Geschlecht, also männlich – weiblich, Mann und Frau, dann spricht man von „sex“, nicht im Sinne von sexuellem Kontakt, wie heute vielfach damit verknüpft.

Handelt es sich um das grammatikalische Geschlecht: Maskulin, Feminin, Neutrum, dann spricht man von „gender“. Diese Unterscheidung fehlt uns im Deutschen. Während das biologische Geschlecht polar ist: Mann – Frau, geht das grammatikalische Geschlecht über diese Zweiheit hinaus.

Interessant ist, daß es im Schwedischen sogar 4 grammatikalische Geschlechter gibt: Maskulin, Feminin, Neutrum und eine vierte Form, die sich Reale nennt. Diese bezieht sich auf Wörter, die z.B. das a der Femininendung haben, wie z.B. klocka – Uhr, aber eben nicht weiblich sind. In einem weiterführenden Satz würde dann nicht das Personalpronomen sie (hon) verwendet, sondern das geschlechtsneutrale Pronomen „den“.

Auch im Schwedischen wäre es unmöglich, das Wort für das biologische Geschlecht auf die grammatikalische Bezeichnung anzuwenden, wie engl. sex.

Dies nur ein kleiner Ausflug in die Sprachwissenschaft, um zu zeigen, wie ungleich schon die so nah verwandten Sprachen englisch, schwedisch und deutsch sind.

Im Rheinischen Merkur vom 15. Oktober 2009, wird darauf hingewiesen, daß in englischsprachigen Gesetzesentwürfen bereits er und sie ersetzt werden durch das völlig unlogische Pluralpronomen they und their. Also z.B.: Der Mann trägt die Tasche unter ihrem Arm, statt unter seinem Arm. Das gelte vor allen Dingen für USA und Australien. In Spanien wird in den Geburtsurkunden nicht mehr nach dem Namen von Vater und Mutter gefragt, sondern es ist in den Fragebogen einzutragen „Progenitor A und B“. Dergleichen geschieht, um die Worte Vater und Mutter zu vermeiden.

Diese ganzen Abwegigkeiten basieren auf Gender-Mainstreaming, wobei das Mainstreaming nahezu unübersetzbar ist. Es heißt eigentlich „hauptsächliche Bewegungsrichtung“. In der kirchlichen Umschau vom Juni 2010 wird auf folgenden Übersetzungsversuch hingewiesen: „Integration der Gleichstellungsperspektive“ oder „durchgängige Gleichstellungs- orientierung“. In jedem Fall ist die „Hauptströmung“ in die das Ganze zielt, nichts anderes, als die Aufhebung der Zweigeschlechtlichkeit.

Gegen Natur und Gott: Der Gender-Mensch

Eine Vordenkerin der Gender-Theorie, Judith Butler hält für möglich: „In Zukunft könne es also auch 3, 5 oder auch 50 Geschlechtsidentitäten geben“.

Man darf wohl davon ausgehen, daß hier mit Absicht ein unverständliches Wort gewählt wurde, das, wie z.B. Sexshop nicht einfach mit Geschlechtsladen übersetzt werden kann, so auch hier ein nahezu unübersetzbarer Begriff für ein widernatürliches Programm.

„Gender-Mainstreaming ist die Strategie der UN, der EU und der Einzelstaaten, Deutschland an vorderster Front. Die Bevölkerung weiß nichts davon, nicht einmal die intellektuelle Elite akademisch gebildeter Zeitungsleser. In den Medien hört man nur das Herrjemine über die Folgen: Die Leistungen der Kinder fallen ab, sie werden lernresistent, ständiger Krawall im Klassenzimmer und auf dem Pausenhof, Gewalt unter Schülern, Gewalt gegen Lehrer, sexuelle Gewalt unter Minderjährigen. Ach ja und die Geburtenrate……“

so Gabriele Kuby in ihrem Büchlein „Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen, Seite 55.

 

Lieber Leser, sagen Sie nicht, das ist alles so abartig, das wird sich von selbst wieder abschaffen. Leider erkennt das auch die Gegenseite. Sie hat Vorsorge getroffen, daß ihre „befreiende Erfindung“ nicht so schnell wieder verschwinden kann. So wurde im Januar 2006 eine Entschließung B6-0025/2006 zur Bekämpfung der „Homophobie“ unter Berufung auf die Menschenrechtsverpflichtungen verabschiedet. Auch dieses Wort ist eine Neuschöpfung, die sie z.B. im Fremdwörterlexikon von 1974 nicht finden. (Es wäre aufschlußreich, zu erfahren, ob in einer neuen Ausgabe des Duden-Fremdwörterbuches dieses Wort inzwischen aufgenommen wurde.)

Homo aus dem Griechischen heißt „gleich“ (homo, humanus aus dem Lateinischen ist das Wort für Mensch). „phobie“ bedeutet krankhafte Ängstlichkeit. Es ist also mit diesem Wort die Abneigung gegen alles Widernatürliche im Geschlechtsleben gemeint. Das aber wird in dieser Entschließung und auch den daraus abgeleiteten Einrichtungen gleichgesetzt mit: Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus, und das ist – wie wir ja wissen – strafbar.

Wenn etwas Ungewohntes, Widernatürliches politisch eingeführt und durchgesetzt werden soll, dann wird ein verklausuliertes Gesetz erlassen, welches das Festhalten an bisher Gültigem zu einer strafbaren Handlung macht, wobei das Strafmaß von einer Geld- bis zu einer Gefängnisstrafe reicht.

Nehmen wir das Beispiel Homosexualität: Vorgestern war diese noch strafbar, sie galt als widernatürlich und mit dem Auftrag Gottes „geht hinaus in die Welt und mehret Euch“ unvereinbar. Im Duden-Lexikon von 1966 heißt es noch:
„In der Bundesrepublik ist eine sexuelle Betätigung unter Männern unter Strafe gestellt.“
Auch die Tötung von ungeborenem Leben galt bis gestern noch als ein Mord und war daher strafbar. Sie wird zwar immer noch als Unrecht angesehen, ist aber straffrei. So fallen Hunderttausende von ungeborenen Menschen jährlich diesem straffreien Mord zum Opfer. Doch als Kardinal Meissner in Köln vom „Baby-Holocaust“ sprach, erhob sich lautes Geschrei und der Zentralrat der Juden verlangte eine Entschuldigung. Kardinal Meissner entschuldigte sich.

Wir werden hier an andere Gesetze erinnert, die etwas Selbstverständliches, etwas im Grundgesetz fest Verankertes, aufheben. Ich erinnere nur an den § 130, StGB, Volksverhetzung. Dieser stellt die freie Forschung, in diesem Fall die Erforschung der jüngeren deutschen Geschichte und des Holocaust, unter Strafe.

Kehren wir wieder zurück zur Homophobie, die Homosexualität nach wie vor ablehnt. Sie äußere sich „im privaten und öffentlichen Bereich, in Haßreden und dem Aufruf zu Diskriminierung und werde mit der religiösen Freiheit verschleiert“. So zu lesen in der Entschließung von 2006.

So ist es nicht weiter verwunderlich und die logische Folgerung aus dieser Gender-Mainstreaming-Politik, daß mit allen Mitteln die Homophobie bekämpft wird und für diesen Kampf, entsprechend dem Kampf gegen Rechts, werden großzügig finanzielle Mittel bereit gestellt.

Da insbesondere in der islamischen und christlichen Religion solche widernatürlichen Geschlechtspraktiken verboten sind und als Sünde gelten, ist der Kampf gegen Christentum und Islam von den Gender-Menschen vorprogrammiert. Weil der Kampf gegen Moslems, die noch als eine zu schützende, andersrassige Minderheit von den Befürwortern des Gender-Mainstreaming angesehen werden als Rassismus mißverstanden werden könnte, gilt der Kampf zunächst vornehmlich den deutschen Christen, und darunter wieder insbesondere der katholischen Kirche, die als einzige – wenn auch halbherzig – sich gegen diese Auflösung aller natur- und gottgegebenen Grundlagen des menschlichen Lebens wehrt.

Aus dem Programm des Ökumenischen Kirchentages

In der FAZ-Sonntagszeitung vom 11. April 2010 lesen wir eine Darstellung von Lorenz Jäger:

„Vom 12. bis zum 15. Mai findet in München der Ökumenische Kirchentag statt. Er steht unter dem Leitwort „Damit ihr Hoffnung habt“. Welche Fragen beschäftigen die Kirchen heute? Das Programmheft erlaubt erste Schlußfolgerungen. In der Hoffnungskirche können wir an einem „Ökumenischen Queergottesdienstes“ unter dem Titel „LesBI-Schwul mit guter Hoffnung“ teilnehmen. Wer damit Probleme hat, mag sich über „Christliche Homophobie“ belehren lassen und bei der „Vigil für die Opfer der Homophobie“ innerlich Einkehr halten.

„Heike Immel, Pfarrerin in München trägt vor: Gesegnet auf gemeinsamen Wegen. Kirchliche Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften“. Das Programm ist abwechslungsreich und bietet auch Cineasten etwas, zum Beispiel den Film „Homosexuell und christlich – das geht?!“. Oral History gibt es bei „Gefangenen im falschen Körper – Transsexuelle erzählen“. Der Vortrag Sexualität und Spiritualität“ mit anschließendem Workshop wird ausgerichtet von Wolfgang Perlak von der Gruppe Homosexuelle und Kirche. Am nächsten Tag folgen Berichte über Kinder in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Wer Autorenlesungen schätzt, wird sich Rainer Hörmann nicht entgehen lassen. „ Samstags ist ein guter Tag zum Schwulsein“.

Ein „Netzwerk kath. Lesben“ bietet unmittelbar im Anschluß den Frauenwordshop „Coming-Out als Kreuz-ung. Gott liebt mich – Ich liebe eine Frau“. Das Kirchentagsmotto selbst findet ein hübsches Echo in dem Vortrag „Damit ihr Hoffnung habt – zum Verhältnis von transidentem (transsexuellem/transgender) Leben und der Kirche“, in dem wir Mari Günther aus Berlin hören werden, die sich als „Systemische Therapeuten und Väterin“ vorstellt. Ja Väti, gern! Es folgt – ein Mittagsgebet, wahr und wahrhaftig.

Danach ist man gestärkt für authentische Erfahrungsberichte in der Veranstaltung „Que(e)r durch Europa – Let our voices be heard! Christliche Lesben erzählen ihre Geschichte“. Gilt es doch auch eine besondere „Lesbische Spiritualität“ kennenzulernen. „Aus dem Schrank in die Vitrine“ ist ein rätselhafter Titel; immerhin sagt die Unterzeile, worum es geht: „Lesben schreiben ihre eigene Kirchengeschichte“. Der Brief des Paulus an die Römer wird als „Das Seufzen der Schöpfung und die Hoffnung der Lesben“ „feministisch-lesbisch que(e)rgelesen“.

In zwei Teilen findet zum Thema „Lesbisch, schwul- und du? Ein Coming-out-Workshop statt. Bitte auch notieren: „Lesben und Schwule im Alter“. Dazu eine Fotoausstellung „Die Verzauberten – Gesichter und Geschichten alter schwuler Männer“. Ob man dann zum „Jugendfrühstück für Lesben, Schwule und ihre Freunde“ gehen wird? Es mag Leser geben, die uns vorwerfen, wir hätten das alles erfunden. Ihnen müssen wir sagen, daß sie unsere Phantasie weit überschätzen. Verantwortlich zeichnen vielmehr Alois Glück vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken und der evangelische Mediziner und Ethiker Eckhardt Nagel.“

Lieber Leser, erkundigen Sie sich doch einmal bei Alois Glück vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken oder auch bei Eckhardt Nagel, der evangelischer Mediziner und Ethiker ist. Vielleicht können diese Herren Ihnen einen zusammenfassenden Bericht über den Ökumenischen Kirchentag zukommen lassen.

In der Jungen Freiheit Nr. 15/2010 finden Sie folgenden Leserbrief:

„Hohe Mißbrauchsneigung bei Homosexuellen
In den Darstellungen zum sexuellen Mißbrauch in verschiedenen Einrichtungen wird immer noch übersehen, daß es sich bei den jetzt bekanntgewordenen Fällen von Pädophilie bzw. sexuellem Mißbrauch in katholischen (zölibatären) Einrichtungen mehrheitlich um pädophile Straftaten homosexueller Männer handelt. Auch in nichtkirchlichen Einrichtungen wie Internaten waren es zuallermeist homosexuelle Männer, die pädophile Straftaten begingen. So waren in der hessischen Odenwaldschule 60 Prozent der mißbrauchten Kinder Jungen.

Tatsächlich decken sich die diskutierten Fälle homosexueller Pädophilie mit allen wissenschaftlichen Fakten. Insgesamt ist nach einer Analyse von 19 Einzelstudien die Wahrscheinlichkeit, ein Kind sexuell zu mißbrauchen, bei homosexuell Lebenden zwölfmal höher als bei heterosexuell Lebenden (Deutsches Ärzteblatt 2009).

Da der jetzt aufgedeckte homosexuelle (Kindes-) Mißbrauch auch in nicht-christlichen Einrichtungen stattfand, in denen keine Aussonderung Homosexueller erfolgt, sollte klar sein, daß es sich nicht um ein Problem der Kirchen, sondern um ein Problem der Psychiatrie und der Politik handelt, die Homosexualität trotz ihrer hohen Pädophilie-Neigung gegen alle wissenschaftlichen Erkenntnisse für normal erklärt haben.
Gez. Michael Schröter-Kunhardt, Facharzt für Psychiatrie“

Folgen für die Kindesentwicklung

Noch haben wir nicht das „Entkorken aus der Flasche“ wie Huxley die zukünftige „Geburt des Menschen“ schildert. Noch werden bei uns die Kinder von der Mutter entbunden, aber schon frei nach Wunsch entweder im natürlichen Geburtsvorgang oder durch Kaiserschnitt. Doch die Mutter-Kind-Bindung, die für eine gesunde Entwicklung des Kindes so wichtig ist, die wird mehr und mehr verkürzt oder abgebaut, denn alles zielt auf eine immer kürzere Berufsunterbrechung der jungen Mutter hin und eine immer frühere Übergabe der Kleinstkinder an Krippen.

Schon in den Sechziger Jahren hörten wir in Vorträgen von Erziehungswissenschaftlern und Kinderärzten, daß die ersten 3 Lebensjahre eines Kindes ausschlaggebend sind für seine spätere soziale Verhaltensweise. Diese entwickelt sich in der liebevollen und auch aufopferungsbereiten Hingabe der Mutter an ihr Kind.

Tschechische Kommunisten begannen zu dieser Zeit zuzugeben, das ihre allgemein durchgeführte Krippenbetreuung der Kleinstkinder diesen in ihrer Entwicklung Schaden zufügt.

Aristoteles nannte den Menschen ein „zoon politikon“ also ein auf Gemeinschaft veranlagtes Wesen. Diese Zuordnung wird bereits in den besonderen Umständen des Eintritts in das Leben deutlich. Der Anthropologe Adolf Portmann macht darauf aufmerksam, daß aufgrund seiner vergleichenden Untersuchung zur Embryonalentwicklung von Tier und Mensch es ihm erkennbar wurde, daß jeder Mensch ein Jahr zu früh geboren wird. Diese „permanente Frühgeburt“, wie Portmann das nennt, ist nicht mit der bekannten Anomalie zu verwechseln. Sie ist eine allgemein menschliche Erscheinung. Mit dem Maßstab der tierischen Entwicklung gemessen, müßte jeder Mensch bedeutend länger ausgetragen werden. Alle anderen höheren Säugetiere sind bereits wenige Stunden nach der Geburt in der Lage, auf ihren Beinen – wenn auch noch wackelig – zu stehen und nach wenigen Tagen sich das Euter der Mutter und bald auch anderes Futter selbständig zu suchen. Das neugeborene Menschenwesen braucht ein ganzes Jahr dazu, um sich endlich frei aufrichten zu können. Doch auch dann ist das Kind noch jahrelang auf Zuwendung, Hilfe und Pflege anderer angewiesen. Das geschieht in der Familie und bisher vornehmlich durch die Mutter.

Die bekannte Jugendpsychologin Christa Meves untersucht in ihrem Buch „Geheimnis Gehirn“ warum Kollektiverziehung und andere Unnatürlichkeiten für Kleinkinder schädlich sind. Erschienen 2005.

Gabriele Kuby weist in ihrem kleinen Bändchen „Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen“ in einem Abschnitt „Bindungsschäden“ darauf hin, daß selbst bei der besten Krippenbetreuung, auch wenn eine Betreuerin nur für 3 – 4 Kleinstkinder zuständig ist, es sich nie um einen gleichwertigen Ersatz der Mutter und der Familie handeln kann. Sie führt weiter aus, wie das Kleinkind „in der Kleingruppe“ um seinen Platz kämpfen muß. Spätestens nach 2 Jahren Krippe und unter den besten Bindungsbedingungen an eine fremde Person, wird diese Bindung durchtrennt. Bis das Kind 3 Jahre alt ist, hat es bereits 2 Mal Trennung durchlitten: Von der Mutter und von der Ersatzperson.

In dem umfangreicheren Buch „Die Gender-Revolution“ behandelt Gabriele Kuby zwei entscheidende Fragen:
Erstens „cui bono“ – wem nutzt es? Und Zweitens: Wieso gab und gibt es keinen Widerstand?

Zu 1.
Es nutzt weder den Betroffenen – wie dargestellt – noch auch der Volksgemeinschaft. Seit Einleitung dieser Politik einer sexuellen Revolution durch die Anti-Baby-Pille hat sich die durchschnittliche Geburtenzahl pro Frau halbiert von 2,4 auf 1,4 Kindern. Es läßt jeden Ansatz eines logischen Denkens vermissen, wenn zum Schrecken der Politiker das Volk vom Geburtenschwund bedroht ist und gleichzeitig Homosexualität gefördert und Abtreibung staatlich zugelassen und finanziert werden.

Zu 2.
Der Hauptgrund für den fehlenden Widerstand ist höchstwahrscheinlich das Gesetz, das unter Strafe jede Diskriminierung verbietet. Als Diskriminierung gilt aber bereits – wie oben ausgeführt – wenn die Familie im alten Sinne und die Heterosexualität für besser erklärt wird als die neue Gender-Politik, oder auch, wenn man seine Kinder vor dem Gender-Unterricht mit all seinen obszönen Praktiken bewahren möchte.

Deutschland ist in der EU das einzige Mitgliedsland, in welchem es verboten ist, die eigenen Kinder bis zum zwölften Lebensjahr zu Hause zu unterrichten. Statt dessen wird bei uns den Eltern das Sorgerecht entzogen, wenn sie sich diesem Gesetz nicht beugen: wenn sie, z.B. Gender-Unterricht und Sexualaufklärung bereits für neunjährige Kinder ablehnen und desgleichen die immer wieder ausartenden Klassenfahrten. Die Eltern werden dann zunächst verwarnt, dann wird ihnen eine Geldstrafe angedroht und schließlich verhängt, wenn sie auch das verweigern, werden sie inhaftiert, erst der Vater, dann die Mutter, damit immer ein Elternteil zu Hause ist!!

So ist es kein Wunder, daß immer mehr besorgte Eltern auswandern und zwar gerade diejenigen, die besonders verantwortungsbewußt und fürsorglich für ihre Kinder handeln. Der Volksgemeinschaft wird somit schwerer Schaden zugefügt.

Schon Siegmund Freud wußte, daß Frühsexualisierung die geistige Entwicklung des Kindes behindert. Er formulierte ganz allgemein, daß Kultur entsteht durch Sublimation des Sexualtriebes, das heißt, durch den Verzicht auf Triebbefriedigung. Der englische Anthropologe J.D. Unwin untersuchte diese These in seinem großen Werk „sex and culture“ und kommt zu dem Ergebnis, daß zivilisierte Kulturen sich dadurch auszeichnen, daß sie neben der vorehelichen Keuschheit auch auf absoluter Monogamie bestehen. Wörtlich sagt er:

„Die Begrenzung der sexuellen Triebbefriedigung muß als die Ursache des kulturellen Fortschritts betrachtet werden“ (Unwin, S. 317)

Der selbstbeherrschte, selbständig denkende Mensch ist weniger leicht zu verführen und zu manipulieren. Er ist in der Lage, sich dem totalitären Herrschaftsanspruch zu entziehen, ja zu widersetzen. Hier nähern wir uns der Antwort auf die Frage „cui bono?“

Es gibt noch einen weiteren, schwerer zu durchschauenden Grund, für die Möglichkeit der Einführung von Gender-Mainstreaming, obgleich die Mehrheit der Deutschen (vielleicht in Zukunft DeutschInnen zu schreiben – wenn wir das weiter zulassen!) das noch ablehnt.

Obgleich wir im Zeitalter der Bewußtseinsseele (wie Rudolf Steiner unsere Zeit nennt) leben, ist es der Mehrheit der Menschen nicht bewußt, warum die Jahrhunderte lang aus dem Gefühl und der überkommenen Sitte gepflegte Lebensweise für richtig gehalten wurde, und daher sieht sie sich nicht in der Lage, die pseudowissenschaftlichen Begründungen der Gender-Befürworter widerlegen zu können. Hinzu kommt die gegenwärtige Betonung der übersteigerten Ich-Bezogenheit. Der Mensch will – und soll – sich selbst verwirklichen: In esoterischen Zirkeln, in der Love-Parade, im Yoga und gesundheitsbewußtem Leben. Das heißt, er wird mit Erfolg abgelenkt von der Tatsache, daß er immer noch ein „ zoon politikon“ ist, ein auf Gemeinschaft angelegtes Wesen und eine zu entwickelnde Persönlichkeit, was nur innerhalb einer Gemeinschaft mit deren Sprache und Zuwendung möglich ist.

Diese Tatsache tritt mehr und mehr in den Hintergrund, ja, sie wird bewußt ignoriert. Das beste Beispiel dafür ist es, daß in den Sozialwissenschaften, bei denen es sich ja um Gruppen und Gemeinschaftsbildungen handelt, die älteste und größte Gemeinschaft: die Sprachgemeinschaft – gleich Volk nicht vorkommt.

Ursula Haverbeck

Weiterführende Literatur

Aldous Huxley, Schöne neue Welt
Taschenbuch 66. Auflage: Oktober 2009 dieses enthält das vollständige Vorwort aus dem Jahre 1946

Gabriele Kuby, Die Genderrevolution
Relativismus in Aktion 4. Auflage 2008

Gabriele Kuby, Verstaatlichung der Erziehung Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen  5. Auflage 2008

Aus diesen beiden Büchern wurden die Zitate von Gabriele Kuby entnommen.

Eine wichtige Ergänzung wäre es aber, sich von den Schulbehörden etc. die gegenwärtig bereits vorliegenden Lehrpläne zu diesem neuen Gender-Unterrichtsfach zu besorgen.

Sie wissen es nicht

Kommentar und Bericht über die Anfragen an die Präsidenten der Oberlandes- und Landgerichte
(Siehe auch: „Stimme des Reiches“ Nr. 2/2010, Seite 4)

Inzwischen sind eine Reihe von Antworten – erstaunlicherweise – eingegangen. Sie sind durchweg hilflos. Die wichtigsten Antworten sind hier zusammengestellt.

Die Präsidentin des Landgerichts Essen teilt mit:

„Ihr Schreiben vom 10.03.2010 habe ich erhalten. Hierzu möchte ich Ihnen mitteilen, daß ich die darin erbetene Rechtsauskunft nicht erteilen darf. Dieses ist ausschließlich den rechtsberatenden Berufen – wie Rechtsanwälten – vorbehalten.“

Auch das Oberlandesgericht Hamm weist auf die rechtsberatenden Berufe hin. Darüber hinaus aber teilt der Präsident dieses OLG’s mit:

„Nur im Rahmen eines Strafverfahrens gemäß Paragraph 130, Abs. 3 StGB werden die insoweit relevanten strafrechtlichen Voraussetzungen gerichtlich geprüft und dem Angeklagten erläutert. In der Annahme Ihres Einverständnisses habe ich Ihre Eingabe an den Generalstaatsanwalt in Hamm zur Kenntnisnahme und gegebenenfalls weiteren Veranlassung weitergeleitet.“

Der Generalstaatsanwalt hat die Anfrage nun wiederum weitergeleitet an die leitende Oberstaatsanwältin in Dortmund. Was diese nun veranlassen wird, ist unbekannt.

Der Präsident des Oberlandesgerichtes Rheinland Pfalz schreibt:

„Ich bitte um Verständnis, daß ich zu Ihrem Schreiben keine Stellung nehmen werde, weil es mir nicht obliegt, zu historischen Vorgängen Erklärungen abzugeben.“

Hieraus erwächst nun die Frage, wieso dann ein Richter über historische Ereignisse zu urteilen vermag, wenn es gar nicht seine Aufgabe ist, dazu Erklärungen abzugeben. Ein jedes Urteil nach § 130, Abs. 3 StGB, das die Offenkundigkeit des Holocaustes beschwört, ist eine Erklärung zu einem historischen Ereignis.

Es ist also davon auszugehen, daß die Anfragen die Adressaten erreichten und von diesen gelesen wurden. Wahrscheinlich ist damit zum ersten Mal das offenkundige Verbrechen der Vertreibung bei den Gerichten mit dem undefinierten Holocaust in Verbindung gebracht worden. Es erfolgten mehrere Spontanreaktionen, doch ist davon auszugehen, daß, nach dem immer mehr solcher Anfragen bei den Präsidenten einliefen, keine weiteren Antworten mehr erfolgen werden (was sich bewahrheitete).

Es lassen sich nur Mutmaßungen darüber anstellen, welcher der beiden Hauptauffassungen sie sich anschließen:
a) Die Staatsanwaltschaft möge darüber befinden, ob die Anfrage strafbar sei oder nicht
b) Die Richter könnten (oder dürften) keine Erklärungen zu historischen Ereignissen abgeben.

Im ersteren Fall wird die Staatsanwaltschaft – also der Ankläger – zum Richter erhoben. (Nun wird verständlich, warum nahezu in allen Verfahren nach § 130, Abs. 3 StGB die Richter sich der Anklage und ihrer Strafforderung ohne weitere Ermittlungen anschließen.)

Im zweiten Fall wird völlig zurecht davon ausgegangen, daß ein Richter Jurist, jedoch kein Historiker ist. Es ist also gar nicht seine Aufgabe, Geschichtsereignisse zu beurteilen.

Doch genau dies wird ihm in allen Holocaustprozessen, und das sind „zwei- bis dreitausend pro Jahr“, zugemutet, das heißt, er gibt als Jurist Urteile und Erklärungen ab, die eigentlich nur Historikern zukommen.

Möglicherweise hat die Einführung des Vertreibungsverbrechens in die Holocaustdiskussion bereits die Erklärung von dem Vizepräsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, vom 15.03. verursacht.

Im Handelsblatt vom 16. März 2010 war in einem Betrag von Dietmar Neuerer zu lesen:

„Graumann verlangte, daß das Thema ‚ Vertreibung „unbedingt in engstem Zusammenhang mit der Nazibarbarei dargestellt werden“ müsse – „und nicht einen Hauch anders“.

Es sei der brutale Überfall von Nazideutschland auf den Osten und es seien die Nazi-Verbrechen gewesen, die Anfang und Ursache von all dem schrecklichen Leid waren, das später folgte.

„Dieser Zusammenhang darf niemals aufgeweicht und die Kette von Ursache und Wirkung darf niemals auch nur ansatzweise gelockert werden“.

Graumann stimmte ausdrücklich dem Vertreter des Zentralrates im Stiftungsrat, Salomon Korn, zu, der zuvor in einem Interview erklärt hatte, wenn das Thema Vertreibung‚ [highlight]„nicht im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und dem nationalsozialistischen Menschheitsverbrechen“[/highlight] dargestellt werde, werde er sein Amt zunächst ruhen lassen.“

Nun, dann wird Salomon Korn sein Amt ruhen lassen müssen, denn jede Geschichte hat ihre Vorgeschichte. Die wirklichen Ursachen liegen in den jüdischen Kriegserklärungen bereits ab 1933 und der Überantwortung Danzigs und Westpreußens an Polen durch das Versailler Diktat – das man nicht einen Vertrag nennen kann – und so weiter.

Das haben inzwischen sehr viele Historiker von allen Seiten bestätigt.

Die Weitergabe an die Staatsanwaltschaften hat eine kleinere Gruppe veranlaßt, nun ihrerseits die etwas ergänzte Anfrage an die 24 Generalstaatsanwaltschaften zu schicken, besonders auch, da im Hinblick auf die Vertreibungsverbrechen noch nie ein Staatsanwalt tätig geworden ist.

Ergänzung:

„Außerdem vermissen wir gerade jetzt, wo Russen und Polen gemeinsam der Ermordung der 22.000 polnischer Offiziere gedenken – ermordet von den Russen und nicht von den Deutschen!!! – die Rehabilitierung der seinerzeit von den Russen wegen dieses Verbrechens hingerichteten deutschen Wehrmachtsangehörigen.

Ist hier jemals eine Staatsanwaltschaft tätig geworden?

Obgleich diese Schreckenstat zu Beginn des Rußlandfeldzuges den damals lebenden Deutschen bekannt war, wurde insbesondere von den deutschen Medien lautstark und wahrheitswidrig jahrzehntelang die deutsche Schuld festgeschrieben.

Sehr geehrter Herr Generalstaatsanwalt, da die Anklagen wegen Leugnung des Holocaust immer von der Staatsanwaltschaft kommen, müssen Sie uns jetzt sagen, was wir nicht leugnen dürfen.

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, daß kein Revisionist jemals die Existenz von Konzentrationslagern, die Vertreibung und Internierung der Juden dort nach deren Kriegserklärung, noch den Tod vieler Häftlinge aus den verschiedensten Ursachen jemals bezweifelt hat. Doch das kann, wie gesagt, nicht der Holocaust sein.

Verbrechen müssen bestraft werden, nicht Meinungen oder gar Fragen.“

Als Anlage wurde an die GStA der Beitrag von Geoffrey Alderman (Stimme Nr.-1/2009) und die neueste Veröffentlichung von Gilad Atzmon (siehe Seite) beigefügt.

Eine Antwort lag bei Drucklegung noch nicht vor.

Wir dürfen uns nicht weiter berechtigt von einem jüdischen Journalisten, Israel Shamir, vorhalten lassen:

„Ihr habt eueren zweitklassigen Status als Kinder eines geringen Gottes angenommen. Nicht erst heute – schon als ihr Auschwitz emporgehoben und den flammenden Holocaust von Dresden mit Geringschätzung betrachtet habt. Als ihr Deportationen von Juden beweint habt und von den Vertreibungen der Deutschen durch die Zionisten – gesteuerten Regierungen in Polen und der Tschechoslowakei nichts wissen wolltet.“
(aus dem Artikel Kinder eines geringen Gottes, Jaffa 1. Mai 2004)

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