Grundgesetz Artikel 103, Absatz 3

Grundgesetz Artikel 103, Absatz 3

Niemand darf wegen derselben Tat aufgrund der allgemeinen Strafgesetze mehrmals bestraft werden.

IMG_1346Unter „derselben Tat“ ist die ganz bestimmte, an einem bestimmten Ort, unter bestimmten Umständen begangene strafbare Handlung zu verstehen. Der überführte Täter wird dafür bestraft, z. B. mit fünf Jahren Gefängnis ohne Bewährung. Nach Haftverbüßung kann er für diese selbe Tat nicht nochmals bestraft werden.

Doch das ist eine Selbstverständlichkeit. Wieso gibt es dafür einen Artikel im Grundgesetz? Das gilt für Einbruch, Vergewaltigung, Mord usw., also für ganz konkrete Handlungen, bei denen es immer ein opfer gibt: Den Ausgeraubten, den Vergewaltigten bzw. den Ermordeten.

Wie sieht es nun aber bei einer politisch/historisch gewonnenen Erkenntnis, Überzeugung, Meinung aus, welche als strafbar gilt? Sie ist immer das Ergebnis von Studien und Auswertung von Aussagen Dritter, sowie persönlicher Erfahrungen. Die „Tat“ ist hier ein Denkergebnis. Opfer ist in diesem Fall – im übertragenen Sinn – eine bisher von der Allgemeinheit für richtig gehaltene Meinung.

Während die konkrete Handlung immer eine unmittelbare Schädigung von Mitmenschen zufolge hat, ist das geäußerte Denkergebnis Grundlage wissenschaftlicher Entwicklungen. Ein wiederholter Diebstahl ist immer ein neues Verbrechen. Die Wiederholung einer Erkenntnis ist Festhalten an ein und derselben „Tat“. Das erstere ist zu bestrafen, das andere ist zur öffentlichen Auseinandersetzung zu bringen, um der Wahrheitsfindung näher zu kommen und sich daraus ergebende notwendige Korrekturen in Denken und Handeln vornehmen zu können. Und zwar zum Wohle aller.

Der Passus, „niemand darf wegen derselben Tat mehrmals bestraft werden“, kann sich nur auf dieses letztere beziehen. Im anderen Fall ist es unsinnig.

Kommt z. B. ein Physiker zu der Erkenntnis, daß die Lösung des Atommüllproblems unbeherrschbar ist und äußert das, obgleich es im Gegensatz zur öffentlichen, vielfach politisch, vertretenen Meinung, auch vieler Kollegen steht, dann muß das zum Wohle der Menschen öffentlich erörtert, also immer wiederholt werden, denn nur so ist eine Annäherung an die Wahrheitsfindung möglich.

Das Äußerung des Denkergebnisses ist die „Tat“ und diese zu wiederholen, kann nicht strafbar sein, da notwendig. 

Der Artikel 103, Abs. 3, kann sich als nur auf diesen Sachverhalt beziehen. Das heißt, die Wiederholung dieser, zu einer Straftat erklärten Erkenntnis, kann nicht ein zweites Mal als neue Straftat gewertet werden. Natürlich bleibt auch die Frage offen, wieso eine Erkenntnis eine Straftat sein kann. Das erinnert an die Inquisition und die Auseinandersetzung um die Beschaffenheit der Erde.

Wer einmal begriffen hat, daß die Radionuklide naturgesetzlichen, vorgegebenen Halbwertzeiten unterliegen, kann nicht einem Gericht zuliebe behaupten, das sei anders. Er müßte dann schon sachlich und nachprüfbar überzeugt worden sein.

Noch unhaltbarer aber wird es, wenn ein in der fraglichen Zeit 22jähriger SS-Mann – abkommandiert nach Auschwitz – gleich nach Kriegsende für seine Tätigkeit in dem KL zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird und nachdem er nach Verbüßung der Strafe ein normales bürgerliches Leben geführt hat, 70 Jahre danach, noch einmal für denselben KL-Aufenthalt vor Gericht gestellt wird. Jetzt wurde er in Lüneburg ohne jeden Beweis für sein persönliches Mitwirken an einem Verbrechen, für dieselbe Tat, die nur in seinem Aufenthalt in Auschwitz bestand, zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Es handelte sich tatsächlich um dieselbe Tat, was nach Artikel 103, Abs. 3 GG gar nicht zulässig ist.

Bei genauerer Überprüfung dieses Artikels 103 im Grundgesetz ergibt sich, daß hier eine bedeutsame Untermauerung der Freiheit von Wissenschaft und Forschung vorliegt. In Verbindung mit dem Bundesverfassungsgerichtsurteil vom November 2009 (Wunsiedel-Urteil), finden wir hier eine weitere Bestätigung der Unhaltbarkeit des Paragraphen 130 StGB.

Ein Bundesverfassungsgericht kann sich nicht länger der Verpflichtung entziehen, einen auf einer Vermutung beruhenden Paragraphen, der zudem grundgesetzwidrig ist, weiter aufrechtzuerhalten, wodurch unschuldige Bürger zu hohen Geld- und Gefängnisstrafen verurteilt werden. Die Wahrheitsermittlung aber wird behindert. 

Ursula Haverbeck

Wir sind Gedankenverbrecher!

Wir sind Gedankenverbrecher!

- Spendenaufruf -

Bild-Titel_13.11.2015Am 13.11.2015 hat die Bild-Zeitung ihre Titelseite mir gewidmet.

Bild berichtet über den Strafprozeß, bei dem ich zu zehn Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt wurde – für ein Gedankenverbrechen.

Das Gedankenverbrechen besteht darin, Fragen zum Holocaust gestellt zu haben.

In einem freien Land ist freie Geschichtsforschung möglich. In einem freien Land werden historische Fragen von Historikern geklärt, nicht von Richtern.

Gedankenverbrechen zu ahnden, ist Charakteristikum eines Unrechtsstaates.

Um juristischen Beistand finanzieren und den Kampf für freie Geschichtsforschung fortsetzen zu können, habe ich ein Bitcoin-Spendenkonto einrichten lassen.

Beiträge, die in mein „Bitcoin-Wallet“ eingehen, sind vor staatlicher Repression (z.B. Kontosperrung, Beschlagnahmung, Hausdurchsuchung) sicher.

 

Meine Bitcoin-Adresse lautet: 1Nx9jCbBDvwURipR7RX9ZP5ZoKTsGqgYPY

Wenn Sie noch keine Bitcoin besitzen, können Sie welche an einer Bitcoin-Börse erwerben. Folgende Bitcoin-Börse darf ich empfehlen:

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Kundentelefon: 05221 8541125

Video-Anleitung: https://www.youtube.com/watch?v=ToQs0sXZ3Fs

Sollten Sie jedoch via Banküberweisung mir eine Spende zukommen lassen wollen, so wenden Sie mir bitte per folgender E-Mail Adresse und ich teile Ihnen die entsprechende Kontoverbindung mit: ursulahaverbeck1928@gmail.com

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Schreiben an Prof. Dr. Voßkuhle [Bundesverfassungsgericht] im Falle Horst Mahler

Politischer Mord der Justiz?

Schreiben an den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes

Ursula_Haverbeck-Wetzel[1]

An den
Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes
Herrn Prof. Dr. Andreas Voßkuhle
Postfach 1771
67006 Karlsruhe

Vlotho, den 4. Juli 2015

Sehr geehrter Herr Voßkuhle!

Da ich nicht weiß, ob Ihnen das gegenwärtige Schicksal eines des prominentesten Inhaftierten, des Rechtsanwaltes und Philosophen Horst Mahler, bekannt ist, anbei meine Eingabe an die Brandenburger Justizbehörden.

Doch es geht um weit mehr als um den Fall eines einzelnen Menschen. Es geht um Ansehen und Glaubwürdigkeit der Justiz in diesem Lande schlechthin und damit um den Erhalt eines angeblich freiheitlichen Rechtsstaates. Da dessen Bürger nach dem Grundgesetz der oberste Souverän sind, tragen Sie Mitverantwortung, die ich hiermit wahrnehme.

Sehr viele Deutsche wissen inzwischen, daß in der BRD nicht das Recht, sondern die Interessen Israels, bzw. in dessen Vertretung des Zentralrates der Juden in Deutschland Grundlage der politischen Rechtsprechung sind. Diese hat sich unter unseren Augen zu einer Unrechtsprechung gewandelt, wobei die Grundlagen eines demokratischen verfaßten Staates aufgehoben werden.

Wir befinden uns bereits auf dem Weg in die Diktatur. Nicht wenige – auch Juristen – sagen, wir haben sie bereits. Dergleichen zu verhindern, ist jedoch vordringliche Aufgabe eines Bundesverfassungsgerichtes.

Meines Erachtens gibt es nur zwei Wege, um dieser unheilvollen Situation zu entrinnen:
Einmal das grundgesetzlich gegebene Recht auf Widerstand, und zum anderen den gewalttätigen, revolutionären Aufbruch.

Das Bundesverfassungsgericht hätte die Aufgabe, sich mit dem kritisch denkenden Bürgern zu verbinden, um gemeinsam mit diesen, den abhängigen und unfähigen Politikern ihre Grenzen zu ziehen. Die Rechtsgrundlage bzw. die Verfassung oder in unserem Fall des Grundgesetzes wird nicht gefährdet durch den Bürger, sondern in der Regel durch den Regierungsapparat bzw. die Regierungsparteien, welche allein die Macht dazu haben.

Ich darf wohl davon ausgehen, daß Sie, Herr Professor Dr. Voßkuhle, den ersten Weg vorziehen. Hierbei wäre der erste Schritt in diese Richtung, die sofortige Außerkraftsetzung des Paragraphen 130 StGB in Bezug auf den Holocaust. Solange nicht nachvollziehbar und forensisch begründet gesagt wird, wo die sechs Millionen Juden im Weltkrieg II umgebracht wurden, solange gilt:

Eine Untat ohne Tatort ist keine Tatsache. 

Vielleicht ist es tatsächlich inzwischen nur noch eine Art jüdischer Religionsersatz. Doch wir haben Religionsfreiheit in Artikel 4 GG und niemand kann gezwungen werden, die Glaubenssätze dieser Religion zu übernehmen. Ein Gesetz, das eine Unwahrheit, nämlich, „die größte und nachhaltigste Lüge der neueren Geschichte“ schützt und ungläubige Menschen ins Gefängnis bringt, disqualifiziert einen ganzen Berufsstand.

Berufen Sie bitte die gegenwärtigen und noch lebenden früheren BVG-Richter zu einer Mitentscheidung ein. Sie haben gemeinsam eine noch wesentlich größere Verantwortung, als wir Bürger.

Ich bitte Sie inständig, handeln Sie, handeln Sie sehr schnell, ehe es zu spät ist.

Mit freundlichem Gruß

Ursula Haverbeck

PS: Ich werde mir erlauben, diesen Antrag ins Internet zu stellen, um den „obersten Souverän“ an seine Verantwortung zu erinnern.

 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland – Art 4

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

Bildquelle: H.D.Volz  / pixelio.de

Horst Mahler lebensgefährlich erkrankt

JVA Brandenburg verhängt Kontaktsperre

Pressemitteilung der Familie von Horst Mahler, Berlin/ Klein Machnow, 03.07.2015

Horst Mahler, 79, wurde am vergangenen Dienstag, dem 29.06.2015 mit schwersten, akut lebensbedrohlichen gesundheitlichen Problemen von der JVA Brandenburg, wo er im geschlossenen Vollzug eine mehr als 10-jährige Freiheitsstrafe wegen Volksverhetzung und Holocaust-Leugnung absitzt in das der JVA benachbarte Asklepios Klinikum eingeliefert. Zunächst bestand Verdacht auf einen Schlaganfall. Es stellte sich jedoch heraus, dass er an einer schweren Sepsis leidet. Er wurde sofort auf die Intensivstation gebracht, da akute Lebensgefahr bestand. Sein Zustand konnte zwar stabilisiert werden, die gegebenen Antibiotika hatten nach 24 Stunden eine leichte Besserung der Blutwerte bewirkt, der Gesamtzustand blieb aber weiterhin kritisch. Die leichte Besserung wurde von der Anstaltsleitung der JVA zum Vorwand genommen, Mahler am gestrigen Donnerstag aus dem Asklepios Klinikum in die sog. Bettenabteilung des Haftkrankenhauses der JVA zu verbringen. Dieser drastische Schritt kam für seine Familie völlig überraschend. Im Asklepios Klinikum war es den Familienangehörigen zunächst möglich, ihn ohne bürokratischen Aufwand mehr oder weniger spontan auf der Intensivstation zu besuchen. Durch die Verlegung ins Haftkrankenhaus ist jeglicher Kontakt seiner Familie zu Horst Mahler abgeschnitten. Es besteht absolutes Besuchsverbot und auch telefonischer Kontakt ist untersagt.  Der Hinweis auf die Möglichkeit Briefe zu schreiben ist angesichts seines Zustands wohl nur als theoretisch zu werten und entbehrt nicht eines gewissen Zynismus.

Der ärztliche Bericht zur Verlegung ins Haftkrankenhaus wird der Ehefrau Horst Mahlers, die über eine notariell beglaubigte Generalvollmacht sowie eine Patientenvollmacht verfügt, trotz dringender Aufforderung, weder von der Asklepios-Klinik, noch von der JVA Brandenburg ausgehändigt.  Bei der Familie ist das Lagebild entstanden, dass die Anstaltsleitung offen feindselig agiert und Horst Mahler gezielt in eine Situation der Isolation und Wehrlosigkeit versetzt hat. In dieses Bild passt die aktuelle, sehr aggressive Stellungnahme der Anstaltsleitung gegen eine mögliche Aussetzung der Strafe nach Verbüßung von 2/3 der Haftzeit (s. Anlage). In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Justiz seit einiger Zeit generell eine Linie der Nichtbeachtung von Mahlers Eingaben, Klagen und Beschwerden verfolgt – es erfolgt schlicht keine Reaktion. Wir als Familie fordern die unverzügliche Untersuchung Mahlers durch eine unabhängige Ärtzekommission mit dem Ziel der Feststellung der Haftunfähigkeit und der sofortigen Aussetzung des Vollzugs. Horst Mahlers Pflichtverteidiger hat in der Angelegenheit trotz dringender Bitten der Familie bisher NICHTS unternommen. Er hat ihn bisher nicht mal – weder auf der Intensivstation der Asklepios- Klinik, noch im Haftkrankenhaus besucht. Der Verteidiger hat in Aussicht gestellt, Mahler am Montag, dem 06.07.2015 im Haftkrankenhaus zu besuchen um sich erst mal ein Bild zu machen.

Nachstehend dokumentiert die aktuelle Korrespondenz mit der Haftanstalt und dem Asklepios- Klinikum:

1.) Schriftliche Mitteilung der JVA Brandenburg vom 02.07.2015 über die Verlegung von der Intensivstation ins Bettenhaus der JVA mit Untersagung von Familienbesuchen oder telefonischem Kontakt.

2.) Schreiben der Ehefrau Horst Mahlers vom 03.07.2015 an das Asklepios-Klinikum, mit der Aufforderung, ärztlich zu bestätigen, dass „akute Lebensbedrohlichkeit“ nicht mehr bestehe sowie den ärztlichen Entlassungs-/ Verlegungsbericht unverzüglich herauszugeben.

3.) Antwortschreiben des Chefarztes der Asklepios-Klinik Brandenburg, Dr. Felix Hohl-Radke, vom 03.07.2015.

4.) Schreiben von Horst Mahlers Ehefrau an die Leiterin der JVA Brandenburg, Frau Wellnitz, vom 03.07.2015 mit der Aufforderung, umfassend über den Gesundheitszustand Mahlers zu berichten sowie den ärztlichen Bericht der Asklepios-Klinik unverzüglich auszuhändigen. (Telefonisch wurde Frau Mahler zwischenzeitlich von der JVA mitgeteilt, dass Frau Wellnitz heute nicht im Hause sei und nur sie allein über die Herausgabe der Unterlagen entscheiden könne, eine Entscheidung über die Herausgabe werde daher frühestens am Montag, dem 06.07.2015 erfolgen.)

5.) Erneutes Schreiben von Mahlers Ehefrau an die Asklepios-Klinik vom 03.07.2015 mit Verweis auf gesetzlich garantierte Patientenrechte. 6) Antwort der Asklepios-Klinik vom 03.07.2015 mit der erneuten Weigerung, den ärztlichen Bericht herauszugeben.

 


1)

Gesendet: Donnerstag, 02. Juli 2015 um 13:22 Uhr Von: “Eggebrecht, Kurt” <Kurt.Eggebrecht@XXX.de>’
An: “Elzbieta.Mahler@XXX.de” <Elzbieta.Mahler@XXX.de>
Betreff: Ihr Ehemann Horst Mahler

Sehr geehrte Frau Mahler,
Ihr Ehemann wurde in die externe Bettenstadion der JVA Brandenburg im Städtischen Klinikum der Stadt Brandenburg verlegt. Die externe Bettenstation ist ein geschlossener Haftbereich der JVA Brandenburg. Ein Besuch ist daher grundsätzlich nicht gestattet. Eine Ausnahme kann nicht erteilt werden, weil eine akute Lebensbedrohlichkeit bei Ihrem Ehemann nicht mehr besteht. Mit einer baldigen Rückverlegung Ihres Ehemannes in die hiesige Krankenabteilung wird gerechnet, so dass dann der Besuch in der JVA Brandenburg wieder stattfinden kann. Ich bitte um Verständnis, dass Sie den weiteren Kontakt zu Ihrem Ehemann zur Zeit nur postalisch aufrechterhalten können.

Mit freundlichen
Grüßen Eggebrecht


2)

Gesendet: Freitag, 03. Juli 2015 um 09:41 Uhr
Von: “Elzbieta Mahler” <Elzbieta.Mahler@XXX.de>
An: u.laucke@XXX.com Cc: “RA Boldt” <ulliboldt@XXX.de>
Betreff: ärztliche Bericht zur Entlasung/ Verlegung meines Ehemannes Horst Mahler

Sehr geehrter Herr Dr. Laucke,
die Vollzugsleiterin Frau Wellnitz (über Herrn Eggebrecht), hat mich schriftlich über die Verlegung meines Ehemannes in die externe Bettenstation der JVA Brandenburg im Städtischen Klinikum der Stadt Brandenburg informiert. In seinem unten stehenden Schreiben teilt er mir weiter mit, dass es sich bei der Bettenstation um einen geschlossenen Haftbereich handelt und ein Besuch daher grundsätzlich nicht gestattet sei. Eine Ausnahme könne nicht erteilt werden, weil eine “akute Lebensbedrohlichkeit” bei meinem Ehemann nicht mehr bestehe. Sie werden sicher verstehen, dass mich diese Auskunft eines medizinischen Laien nicht überzeugt. Der ärztliche Bericht zur Entlassung/ Verlegung war dem Schreiben des Herrn Eggebrecht nicht beigefügt. Ich bitte Sie, mir die Aussage des Herrn Eggebrecht, dass eine “akute Lebensbedrohlichkeit” nicht mehr besteht, unverzüglich ärztlich zu bestätigen. Im Anhang finden Sie Scans der mir von meinem Ehemann erteilten notariell beglaubigten Generalvollmacht sowie der Patientenvollmacht. Ich bitte des weiteren um unverzügliche Übersendung des ärztlichen Berichts. Am liebsten als PDF Datei. Es ist der Wunsch meines Mannes, dass ich über alle Befunde vollständig informiert und in alle Diagnose- bzw. Therapieentscheidungen einbezogen werde.

Mit freundlichen Grüßen
Elzbieta Mahler


3)

Gesendet: Freitag, 03. Juli 2015 um 11:27 Uhr
Von: “Hohl-Radke, Dr. Felix” <f.hohl@XXX.com>
An: “Elzbieta.Mahler@XXX.de” <Elzbieta.Mahler@XXX.de>
Betreff: Anforderungen von medizinischen Unterlagen Ihres Mannes

Sehr geehrte Frau Mahler,

Sie hatten über Herrn Oberarzt Dr. Laucke medizinische Unterlagen Ihres Mannes von uns angefordert. Da diese Teile der Gesundheitsakte des Gefangenen sind, möchte ich Sie bitten, die bei uns erbetenen Unterlagen stattdessen von dort (über die Krankenabteilung der JVA) anzufordern.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Felix Hohl-Radke
Chefarzt & Ärztlicher Direktor ASKLEPIOS Fachkliniken Brandenburg GmbH
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie


4)

Von: “Elzbieta Mahler” <Elzbieta.Mahler@XXX.de>
An: JVA <Poststelle.BRB@XXX.de>
Cc: “Eggebrecht, Kurt” <Kurt.Eggebrecht@XXX.de>, “RA Boldt” <ulliboldt@XXX.de>, “Alex Baur” <alex.baur@XXX.ch>
Betreff: EILT! BITTE SOFORT an JVA Leiterin Frau Wellnitz weiterleiten

Sehr geehrte Frau Wellnitz,
unter Bezugnahme auf die im Anhang mit geschickte notariell beglaubigte Generalvollmacht meines Ehemannes Horst Mahler, fordere ich Sie auf, mich unverzüglich und umfassend über den aktuellen Gesundheitszustand meines Mannes zu informieren. Insbesondere fordere ich Sie auf, mir unverzüglich (also noch heute!) den vollständigen ärztlichen Entlassungs-/ Verlegungsbericht der Asklepios-Klinik per Email oder Fax +XXX zukommen zu lassen. Darüber hinaus bestehe ich kraft der mir erteilten Generalvollmacht darauf, ab sofort in alle diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen einbezogen zu werden. Ich fordere Sie weiterhin auf, die zunächst erteilte, mit der Verlegung in die Bettanabteilung der JVA jedoch widerrufene Dauerbesuchgenehmigung ab sofort wieder aufleben zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen,
Elzbieta Mahler


5)

Von: Elzbieta Mahler [mailto:Elzbieta.Mahler@XXX.de]
Gesendet: Freitag, 3. Juli 2015 13:25
An: Hohl-Radke, Dr. Felix
Cc: RA Boldt
Betreff: Fw: ärztliche Bericht zur Entlassung/ Verlegung meines Ehemannes Horst Mahler

Sehr geehrter Herr Dr Hohl Radke,
Patienten haben ein Recht, ihre Behandlungsunterlagen einzusehen oder gegen Erstattung der Kopierkosten Kopien davon zu erhalten. Das betrifft auch Krankenhaus-Entlassungsberichte. Das Recht ist im Patientenrechtgesetz § 630g BGB gesetzlich geregelt. Das Begehren des Patienten auf Einsicht muss der Behandelnde Arzt unverzüglich erfüllen. Ich bitte Sie erneut die von mir erbetenen Unterlagen zukommen zu lassen. Ich kann gerne auch heute persönlich die Unterlagen abholen.

Mit besten Grüßen
Elzbieta Mahler


6) Gesendet: Freitag, 03. Juli 2015 um 13:39 Uhr
Von: “Hohl-Radke, Dr. Felix” <f.hohl@XXX.com>
An: “Elzbieta Mahler” <Elzbieta.Mahler@XXX.de>
Cc: “Kurt.Eggebrecht@XXX.de” <Kurt.Eggebrecht@XXX.de>, “Wolarz-Weigel, Daniela” <d.wolarz@XXX.com>, “Fitzek, PD Dr. Sabine” <s.fitzek@XXX.com>
Betreff: AW: ärztliche Bericht zur Entlasung/ Verlegung meines Ehemannes Horst Mahler

Sehr geehrte Frau Mahler,
nach eben erfolgtem Telefonat mit Herrn Eggebrecht in seiner Position als Vertreter der Anstaltsleiterin verweise ich auf meine mail von heute vormittag und bitte Sie, die für Montag in der JVA dazu geplante Klärung abzuwarten und die Berichte dann bitte von dort anzufordern.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Felix Hohl-Radke
Chefarzt & Ärztlicher Direktor ASKLEPIOS Fachkliniken Brandenburg GmbH
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Quelle: https://npannn.wordpress.com/2015/07/03/horst-mahler-lebensgefahrlich-erkrankt-jva-brandenburg-verhangt-kontaktsperre/


 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) – § 630g [Einsichtnahme in die Patientenakte]

(1) Dem Patienten ist auf Verlangen unverzüglich Einsicht in die vollständige, ihn betreffende Patientenakte zu gewähren, soweit der Einsichtnahme nicht erhebliche therapeutische Gründe oder sonstige erhebliche Rechte Dritter entgegenstehen. Die Ablehnung der Einsichtnahme ist zu begründen. § 811 ist entsprechend anzuwenden.

(2) Der Patient kann auch elektronische Abschriften von der Patientenakte verlangen. Er hat dem Behandelnden die entstandenen Kosten zu erstatten.

(3) Im Fall des Todes des Patienten stehen die Rechte aus den Absätzen 1 und 2 zur Wahrnehmung der vermögensrechtlichen Interessen seinen Erben zu. Gleiches gilt für die nächsten Angehörigen des Patienten, soweit sie immaterielle Interessen geltend machen. Die Rechte sind ausgeschlossen, soweit der Einsichtnahme der ausdrückliche oder mutmaßliche Wille des Patienten entgegensteht.

Politischer Mord von der Justiz?

An den Bundesjustizminister
Heiko Maas
Bundesregierung, 11014 Berlin

An den Justizminister des Landes Brandenburg
Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam

An die Leitung der JVA Brandenburg
Anton-Saefkow-Allee 22, 14772 Brandenburg

Vlotho, den 30.06.2015

Sehr geehrte Damen und Herren!

Nachfolgende Notiz erhielt ich von Herrn Mahlers Sohn, Axel Mahler,
[Anschrift aus Datenschutzgründen entfernt], datiert vom 29.06.2015:

„[…] nur eine kurze und sehr unerfreuliche Nachricht, damit Sie im Bilde sind: mein Vater wurde heute vormittag ins Asklepios Klinikum in Brandenburg (direkt neben der Haftanstalt) eingeliefert. Bei ihm wurde eine schwere Sepsis diagnostiziert, die wohl eine Folge seines Diabetis, des haftbedingten Bewegungsmangels, der ungeeigneten Ernährung und auch der mangelhaften Gesundheitsfürsorge durch die Haftanstalt ist.Er liegt momentan in kritischem Zustand auf der Intensivstation – unter ständiger Bewachung (als ob er mit einem brandigen Bein fliehen könnte!). Wir warten noch auf einen offiziellen ärztlichen Befund.“

Zur Zeit wird von BRD-Juristen beratschlagt, ob nicht eine Änderung des Paragraphen 211 StGB, Mord vorgenommen werden müßte.

Meine Damen und Herren, es ist im Augenblick vordringlicher, einen politischen Mord zu verhindern, für den hier vorliegenden, möglichen Mord ist die bundesrepublikanische Justiz verantwortlich.
Noch gilt der bestehende Paragraph. Auf Mord steht lebenslanger Freiheitsentzug.
Es gilt also immer noch § 211 II:

„Mörder ist, wer um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet.“

Herr Horst Mahler soll angeblich mit Äußerungen und in seinem Buch, „Das Ende der Wanderschaft“ zu Haß aufgestachelt und den Holocaust geleugnet haben.
Die von ihm angeführten Zitate jüdischer Verfasser fallen unter Art. 5 GG, Meinungsfreiheit (Anlage 1)
Den Holocaust gab es nicht, wie Sie das begründet und seit acht Monaten unbeanstandet im Internet nachlesen können. (Anlage 2)

Damit entfällt der Anlaß für die Inhaftierung des Herrn Mahler. Es ist bekannt, daß sowohl das eine wie das andere dem Zentralrat der Juden in Deutschland mißfällt. Es soll die Leugnung des Holocaust als Straftat erhalten bleiben, hat dieses doch Israel unendliche Vorteile gebracht.

Doch die größte und „nachhaltigste Lüge der Welt“ mittels Rechtsbeugung aufrecht erhalten zu wollen, das ist die tatsächliche Straftat.
Das darf nicht länger Rechtsgrundlage der Bundesrepublik Deutschland sein.

Ich beantrage, daß Herr Horst Mahler von herbeizuziehenden Fachärzten behandelt und sobald als möglich in eine Rehabilitationsklinik seiner Wahl verlegt wird.
Der bereits beantragten Haftentlassung ist unverzüglich stattzugeben.

Mit freundlichem Gruß

Ursula Haverbeck

 

Anlage

Anlage

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