Neue Gerichtstermine für Ursula Haverbeck (2017)

Am 16. Oktober 2017:

Amtsgericht Berlin-Tiergarten (Turmstraße 91, 10559 Berlin)
Beginn ist um 11:00 Uhr
Verfahren wegen Volksverhetzung (§130 StGB)

 

 

Am 23. November 2017:

Landgericht Detmold (Paulinenstraße 46, 32756 Detmold)
Beginn ist um 12:30 Uhr
Berufungsverfahren wegen Volksverhetzung (§130 StGB)

 

 

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Neue Gerichtstermine für Ursula Haverbeck (2017)

Am 24. August 2017 um 09:00 Uhr und am 28. August 2017 um 10:00 Uhr verhandelt die 5. kleine Strafkammer des Landgerichts Verden die Berufungssache wegen Volksverhetzung, die sich gegen ein Urteil des Amtsgerichts Verden richtet.

Landgericht Verden
Johanniswall 6
27283 Verden (Aller)


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Literaturverzeichnis

In den ersten dreiunddreißig Jahren nach Kriegsende, als es noch keinen Paragraphen 130 gab, lagen eine Vielzahl von Veröffentlichungen vor, in welchen Zeitzeugen, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte brachten, insbesondere als Antwort auf den Frankfurter Auschwitz-Prozeß. (1963 – 1965)

Wer einigermaßen gerecht in den sogenannten Holocaustprozessen urteilen will, muß Anklage und Verteidigungsaussage studieren. Der ehemalige Hamburger Richter Dr. Wilhelm Stäglich schreibt in seinem Buch, „Der Auschwitz-Mythos“ auf Seite 16:

„Wir haben es aber auch nicht nötig zu beweisen, daß es k e i n e Gaskammern gab. Wer das meint stellt die Dinge auf den Kopf, denn die – juristisch gesprochen – „Formelle Beweislast“ für die angeblichen Vergasungen, das heißt, die Pflicht, den Nachweis hierfür zu erbringen, trifft ausschließlich jene Kreise, die Deutschland seit mehr als dreißig Jahren lautstark und hartnäckig, mit massiver Unterstützung fast aller Massenmedien und sogar „deutscher“ Behörden und Gerichte, des Völkermords am jüdischen Volk bezichtigen.“ (a.a.O. S. 16 f)

Niemand, der heute als Staatsanwalt, Richter, Schöffe oder Protokollant bzw. Polizist in einem Prozeß nach Paragraph 130 StGB, Volksverhetzung, mitwirkt, hat eine eigene Kenntnis des KL Auschwitz. Wir alle sind angewiesen auf die Schilderungen Dritter. Diese können richtig oder falsch sein. Daß sie vorliegen in ihren Widersprüchen ist eine Tatsache, aber, was den Inhalt dieser Aussagen betrifft, tappen wir immer noch im Dunkeln. Wir meinen zwar, es zu wissen, doch wir kennen nur die Darstellungen Dritter, die – wie gesagt – richtig oder falsch sein können. Wir sollten bei all diesen Fragen immer Katyn im Bewußtsein haben. Fünfzig Jahre lang war die Ermordung von 4.500 polnischen Offizieren ein Verbrechen der deutschen Wehrmacht. 1992 übergab Gorbatschow an den polnischen Ministerpräsidenten den Stalinbefehl, 22.000 polnische Intellektuelle und Offiziere zu liquidieren. Dazu gehörten auch die 4.500 Opfer von Katyn. Bis heute gibt es keine öffentliche Rehabilitierung und Richtigstellung für die Angehörigen der damals gegen Recht und Gesetz erhängten deutschen Wehrmachtangehörigen.

In den vergangen fünfzehn Jahren bei Holocaustprozessen in einunddreißig Gerichten quer durch die Bundesrepublik, habe ich nicht einmal die Aufforderung an die Anklage gehört, die Vergasung von Millionen Juden durch die Deutschen forensisch begründet und nachprüfbar zu beweisen. Von Seiten der Anklage – also der Staatsanwaltschaften – kommt nur die lapidare Antwort „es bedürfe keines Beweises, da der Holocaust offenkundig sei“.

Während für die nachgeborenen Deutschen, welche nach 1960 geboren wurden, der Holocaust eine nicht zu bezweifelnde Tatsache ist, wie ihnen vom Kindergarten an immer wieder dargestellt wird und vertraut ist, habe ich – Jahrgang 1928 – etwa dreißig Jahre ohne Holocaust erlebt. Und auch Auschwitz war nur eine Randerscheinung. Wir hatten andere Probleme: Die Wiederaufrüstung, die radioaktive Verseuchung durch die oberirdischen Atomwaffenversuche, die Giftspritzerei in der Landwirtschaft, die Wiedereinführung der Wehrpflicht und die Nutzung der Atomkernspaltung für friedliche Zwecke. Das waren die großen Probleme, die uns beschäftigten.

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Doch nachdem Eugon Kogon bereits 1959 sein Buch „Der SS-Staat“ veröffentlicht hatte, in welchem ausführlich und naturwissenschaftlich unhaltbar die Vergasung von Menschen mit Zyklon-B beschrieben wird, kam bereits im gleichen Jahr der Einspruch eines französischen Widerstandskämpfers.

Der Historiker, Paul Rassinier

Sein erstes Buch hieß „Die Lüge des Odysseus“ ebenfalls im gleichen Jahr wie Kogon erschienen, 1959. Es folgten noch zwei weitere Bücher zu dem Thema Vergasung „Was nun Odysseus“, 1960 und „Was ist Wahrheit“ 1963.

Der französische Widerstandskämpfer, welcher zweieinhalb Jahre in deutschen KLs inhaftiert war, gehört also zu den ersten, die Koogon widerlegen. Nach seinem frühen Tod übernahm Prof. Robert Faurisson, ebenfalls Franzose, die Fortsetzung seiner Arbeit.

Der rumänisch-österreichische Jude, Joseph Ginzburg, als Autor unter dem Pseudonym J.G. Burg schreibend, wurde von den Amerikanern befreit und beauftragt, alle KLs zu besuchen, um zu ermitteln, ob das in Amerika kursierende Gerücht, bereits vor 1940, auf einer Tatsache fuße oder eben nur ein Gerücht sei: Daß die Deutschen Juden vergasen würden?

Seine Ermittlungen vor Ort blieben ergebnislos, es gab keine Menschenvergasungen.

Zusammenfassend wurde noch einmal 1984 ein Interview mit Burg durch einen guten Freund von uns durchgeführt, von etwa 50 Seiten, indem alles zusammengefaßt ist, was von Burgs Seite aus als für die Zukunft wichtig eingestuft wurde.

Burg erklärte in diesem Interview – veröffentlicht als „jüdisch-deutscher Dialog“ es habe bereits 1946 in Schlesien eine Kader-Schule gegeben, in welche auch er sozusagen einberufen wurde. Diese Kader-Schule beschreibt Burg im Dialog auf Seite 6.

„Ja, im Kader sollte jeder einzelne ein Propagandist sein für die Massen der 250.000, die man in Bayern konzentrieren sollte und mußte. Das hat man ja auch gemacht, mit verschiedenen Unterschriftensammlungen und Horrorgeschichten, die zusammen eingereicht wurden. Und da begann eben die Auseinandersetzung der Zionisten mit London, mit kräftiger Unterstützung der Amerikaner und auch der Sowjetunion.“

„Sie fragten nach Bedeutung der Breslauer Kader-Schule. Nach einigen Vorträgen usw. haben die dort begriffen, daß ich weder Prozionist, noch Antizionist war, ich war Nichtzionist. In den letzten Jahren wurde ich Antizionist. Also verlor ich schon die Sympathie und konnte nicht mehr frei auswandern nach Breslau, die Schule mußte ich verlassen usw., insbesondere als ich bat, Beweise zu liefern.“ (a.a.O. Seite 6/7)

Drei weitere Bücher von Burg sind „Schuld und Schicksal“, 1962

Maidanek in alle Ewigkeit“ (verboten)

Sündenböcke“, 1967.

Prof. Dr. Arthur Butz, amerikanischer Naturwissenschaftler, legte in seinem Buch „Der Jahrhundertbetrug“ in deutscher Übersetzung 1977, eine sehr umfangreiche und gründliche Gegenüberstellung der zum Teil gefälschten oder fehlinterpretierten Dokumente der „Holocaust-Gläubigen“ mit den tatsächlichen Geschehnissen vor. Besonders aufschlußreich ist im Zusammenhang mit den Prozessen gegen die Vierundneunzigjährigen aus der Jetztzeit das Kapitel über die ungarischen Juden. Die Anklage gegen Gröning befaßt sich mit der infragekommenden Zeit vom 16. Mai – bis zum 11. Juli 1944.

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Ausgerechnet der USA-Professor muß die Deutschen daran erinnern, daß in genau der Zeit, die in der Lüneburger Zeitung im Zusammenhang mit dem Gröning-Prozeß angegeben wurde, für die Vergasung von dreihunderttausend Juden, die Invasion im Westen stattfand (06. Juni 1944), während im Osten die russische Front bereits zusammenbrach. Und Butz stellt die provozierende Frage, wieso die deutsche Wehrmacht in dieser Katastrophe Zeit und Möglichkeiten gehabt hätte, sich zu überlegen, wie man vierhundertfünfundzwanzigtausend Juden insgesamt von Budapest nach Auschwitz transportieren könne, um sie dort zu vergasen. Das alles sollte im fünften Kriegsjahr noch stattgefunden haben, wo bei den Deutschen aber wirklich alles von Soldaten bis zu Ausrüstungen, Transportmittel und Munition äußerst knapp war?

Der Deutsche, Thies Christophersen, Gärtner und Landwirt, nannte seine 1973 erschienene Schrift bereits „Die Auschwitzlüge“. Während die Bücher der ausländischen Verfasser nur indiziert und aus dem Verkehr gezogen. Während sie persönlich ausgegrenzt und verfolgt wurden, erhielt der Deutsche Thies Christophersen bereits eine Gefängnisstrafe – was in nicht zu überbietendem Zynismus heute Freiheitsstrafe genannt wird. Nach seiner Entlassung drohte ihm ein zweites Verfahren, dem er sich durch Auswanderung nach Dänemark entzog.

Dr. Wilhelm Stäglich, („Der Auschwitz-Mythos, Legende oder Wirklichkeit?“), war als junger Wehrmachtsoffizier mit seiner Flakbatterie zum Schutze der Industrieanlagen im Sommer 1944 in Auschwitz eingesetzt. Die Verpflegung für seine Truppe bekam er aus dem Industriekomplex. Er hatte also mehrfach Besprechungen dort, konnte sich frei bewegen, konnte filmen, bekam sogar eine Führung mit einigen seiner Mitarbeitern durch das ganze Lager Auschwitz.

Auch Stäglich schrieb seine Erinnerungen und zugleich seine gründliche juristische Analyse des Frankfurter Auschwitzprozesses in seinem Buch „Der Auschwitz-Mythos“. Das erschien im Frühjahr 1979. Am Ende dieses Jahres erschien der amerikanische Holocaust-Film genannt „Der Holocaust“. Erst seitdem wurde das Wort Holocaust in Deutschland mehr und mehr bekannt. Im Film werden die Zeugenaussagen der Auschwitzüberlebenden in herzbewegender Weise gebracht.

Alle diese kritischen und sehr sachlichen Auseinandersetzungen mit den Vertretern und Verteidigern der sechs Millionen-Vergasung von Juden wurden indiziert, verboten, verschwanden aus den Buchläden und sind heute nahezu unbekannt.

Der aus Amerika importierte Film „Der Holocaust“ wurde als die Wahrheit anerkannt, während die Untersuchungen des Juristen Stäglich als Lüge, und daher strafbar, verboten wurde.

Wilhelm Stäglich wurde frühpensioniert, ihm wurden seine Altersbezüge gekürzt, sein Buch auf Befehl öffentlich verbrannt und ihm von der Göttinger Universität der Dr.-Titel aberkannt, welchen er ein Jahrzehnt zuvor zu einem ganz anderen Thema sich erarbeitet hatte.

Eine Revision, die der Jurist Stäglich selbstverständlich beantragte, wurde von seinen eigenen Kollegen nicht angenommen und verfolgt. Das war für ihn der härteste Schlag.

Diese ganzen Maßnahmen zur Unterdrückung einer kritischen Auseinandersetzung mit den „anderen“ Zeugenaussagen führte ab Mitte der achtziger Jahre zu dem ersten Verbot, diese Zahl von sechs Millionen vergaster Juden in Frage zu stellen und dann, nach neun Jahren

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Widerstand von Juristen und auch einigen Abgeordneten, endlich zur Annahme durch den Bundestag gebracht – wenn auch mit vielen Bedenken – und trat ab 1. Dezember 1994 in Kraft, als Paragraph 130, Abs. 3,Volksverhetzung, StGB.

In den letzten fünfzehn Jahren sind im Durchschnitt etwas mehr als zweitausend Verfahren pro Jahr nach diesem Paragraphen Volksverhetzung, Absatz 3, durchgeführt worden. Dadurch kam eine Vielzahl von weiteren Einzelheiten über die Unhaltbarkeit des Holocaust zu Tage. Das aber änderte nichts an der Verurteilung der Menschen, die diese Schuldenlast hinterfragt hatten. Doch das Volk, das ja nach diesem Paragraphen verhetzt wird, ist in immer größerer Zahl nicht mehr bereit, dieses Spiel mitzuspielen.

Die hier aufgelisteten Kritiker stehen sicher nicht allein. Aber es sind diejenigen, die mir besonders aufgefallen und zum Teil persönlich bekannt sind aus den ersten 33 Jahren nach Kriegsende.

Die „Bücherverbrennungen“ mit Gefängnisstrafen gehen bis heute weiter.

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Neue Gerichtstermine für Ursula Haverbeck (2017)

Das erste Berufungsverfahren findet bereits am 8. Juni 2017 im Landgericht Detmold um 12:30 Uhr statt.

Am Mittwoch, den 26. Juli folgt dann das Berufungsverfahren für Bad Oeynhausen im Landgericht Bielefeld, Niederwall 71, Sitzungssaal 30. Zwei Fortsetzungstermine sind bereits anberaumt: Freitag (28.07.2017) und Mittwoch (02.08.2017) immer im gleichen Saal.

Weitere Informationen folgen!

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Bericht zum Vortrag von Ursula Haverbeck

Zum Abschluss unserer Vortragsreihe durften wir am Samstag, den 10. Dezember, Frau Ursula Haverbeck bei uns begrüßen. Die bekannte Kämpferin für Wahrheit und Gerechtigkeit ist auch vielen unpolitischen Deutschen inzwischen ein Begriff, da sie momentan fanatisch durch die deutsche Justiz verfolgt wird, die sie davon abhalten will frei ihre Meinung zu verschiedenen geschichtlichen Ereignissen zu äußern. Sie ist somit Vorbild für all jene, die sich nicht vom Staat ihre Meinung aufzwingen lassen möchten.

Bevor sie auf ihre Prozesse zu sprechen kam, berichtete sie den zahlreich erschienen Zuhörern von ihren Erlebnissen vor und während des Zweiten Weltkrieges. Geboren 1928, waren ihre Erlebnisse selbstverständlich geprägt von der Jugendbewegung.

Diese wollte raus in die Natur, um den Städten zu entkommen und sich Deutschland zu erwandern. Aus ihnen entstanden auch die Artamanen, die gezielt aus den Städten aufs Land zogen, um dort Siedlungsgemeinschaften zu gründen. Wie es in dem damals bekannten Lied „Aus grauer Städte Mauern“ hieß:

Aus grauer Städte Mauern
Ziehn wir durch Wald und Feld.
Wer bleibt, der mag versauern,
Wir fahren in die Welt.

Die verschiedenen Jugendbewegungen wurden nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im Jahre 1933 größtenteils in die Hitler-Jugend (HJ) überführt. Somit wurde auch Ursula Haverbeck, als sie das entsprechende Mindestalter erreicht hatte, Mitglied im Bund Deutscher Mädel (BDM). Im Jungmädelbund wurde sie bald Anführerin einer Gruppe, getreu dem Motto der HJ „Jugend soll durch Jugend geführt werden“. In dieser Position war sie verantwortlich für die Durchführung von wöchentlichen Heimabenden, bei denen sich alle Jungmädel versammelten.

Aus den verschiedenen Tätigkeiten bei diesen Treffen hob Frau Haverbeck besonders die Rolle des gemeinsamen Gesangs hervor. Nach ihren Worten handelt es sich dabei um die sozialste Kunst, da sich viele verschiedene Menschen aufeinander abstimmen müssen, um am Ende ein harmonisches Ganzes zu erzeugen.

Sie empfindet es als „herben Verlust“, dass darauf inzwischen so wenig Wert gelegt wird. Zur Sprache kam dabei auch der enorme kulturelle Verlust. Selbst bei den wenigen Gelegenheiten, wo doch noch allgemein gesungen wird, wie bei einem Geburtstag, wird inzwischen meist auf einfallsloses englisches Liedgut, wie „Happy Birthday to You“ zurückgegriffen, das aus gerade mal vier Wörtern besteht, anstatt auf wesentlich ausdrucksstärkere deutsche Lieder, wie „Viel Glück und viel Segen“:

Viel Glück und viel Segen
auf all deinen Wegen,
Gesundheit und Frohsinn
Sei auch mit dabei.

Man fand sich aber auch zusammen, um verschiedene hauswirtschaftliche Tätigkeiten zu erlernen und auszuführen. Während in der heutigen Wegwerfgesellschaft die „Nachhaltigkeit“ oft lediglich propagiert wird, wurde sie damals wirklich gelebt. So wurden unter anderem aus Stoffresten Flickenteppiche und aus Tierknochen Seife hergestellt.

Auch wir haben unsere Hausarbeit erledigt - Nachträglicher Geburtstagskuchen zum 88. Geburtstag

Auch wir haben unsere hauswirtschaftlichen Tätigkeiten erledigt: Nachträglicher Geburtstagskuchen zum 88.

Zudem trat sie der heutigen Behauptung entgegen, dass es sich bei der HJ um eine Pflichtübung gehandelt hätte, zu der die Jugend gezwungen wurde. Statt Zwang ging es darum den Kindern und Jugendlichen, frei nach Johann Gottlieb Fichte, beizubringen, das Richtige freiwillig zu tun.

Tatsächlich sagte Frau Haverbeck: „Es war uns ein inneres Bedürfnis zu helfen.“ Als der Reichsjugendführer Artur Axmann während des Krieges feststellte, dass keine Kapazitäten mehr für die Produktion von Spielzeugen existierten, übergab er der Hitler-Jugend die Aufgabe selbst Spielzeug herzustellen. Von der Jugend wurde dies nicht als lästige Pflicht gesehen, sondern sie waren glücklich etwas für die Gemeinschaft leisten zu können und die strahlenden Augen kleiner Kinder zu sehen, als diese durch ihren persönlichen Einsatz zu Weihnachten doch ein kleines Spielzeug erhielten.

Im Allgemeinen wies Frau Haverbeck immer wieder darauf hin, dass man „behutsam im Urteilen“ sein soll und sich zuvor immer beide Seiten ansehen sollte.

Vielen Menschen falle es in den heutigen Tagen von Raubtierkapitalismus und Egoliberalismus schwer den Wert der Gemeinschaft zu erkennen. „Die meisten Menschen sind nur mit sich selbst beschäftigt.“ Dazu kommen immer neue Wörter, die einem zu genau diesem rein egoistischen Verhalten ermutigen, wie die allgegenwärtige „Selbstverwirklichung“. Früher sei man hingegen „ganz ohne Selbstverwirklichung man selbst gewesen“.Es ist eines der Fundamente unserer Weltanschauung, dass wir nach wahrer Persönlichkeit und Gemeinschaft streben und nichts auf jene geben, die uns einreden wollen, dass wir zur „Selbstverwirklichung“ auf alle unsere Bindungen verzichten sollen, um ständig der neuesten „Lifestyle-Obsession“ hinterherzurennen, wie es leider ein immer größerer Teil des Volkes tut. Grundsätzlich reicht ein Blick, um eine wahre Persönlichkeit von diesen degenerierten Konsumzombies zu unterscheiden.

Um die wahren Beweggründe der Hitler-Jugend zu verstehen, die absolut nichts mit der heutigen Entstellung zu tun haben, bei der sie nur dazu gedient haben soll sich neue Soldaten zu erziehen, empfehlen sich verschiedene Primärquellen, wie die Reden und Schriften des ehemaligen Reichsjugendführers Baldur von Schirach. In einer Rundfunkrede am 1. Dezember 1936 sprach er die folgenden Worte:

Arbeiterjungen und Schüler, Bauernmädel und Offizierstöchter, sie alle kamen zu dem großen Jugendbund des Führers, um der Idee des Nationalsozialismus zu dienen und sie in einer Gemeinschaft zu gestalten, die keine Klassen kennt. Die Fähigen stiegen in dieser Gemeinschaft auf, ob sie nun Söhne und Töchter wohlhabender oder arbeitsloser Volksgenossen waren, denn kein anderes Gesetz hat für die Führerauswahl der Hitler-Jugend Gültigkeit als alleine das der Leistung, des selbstlosen Einsatzes und des aufrechten Charakters.

Den Marschallstab der Jugend trägt jeder Pimpf in seinem Tornister. Aber es ist nicht die Führung der Jugend allein, die ihm offensteht, auch die Tore des Staates sind ihm weit geöffnet. Wer von frühester Jugend an in diesem Deutschland Adolf Hitlers seine Pflicht erfüllt, tüchtig, treu und tapfer ist, braucht um seine Zukunft keine Sorge zu haben. Die Hitler-Jugend ist eine einzige große Familie, und es kann für den einen nicht soviel Unglück geben, daß nicht die Kraft der Millionen anderer Kameraden dieses Unglück überwinden könnte. […]

Wir haben wirklich eine Jugend, die sich im Glauben an ein großes Ideal verbunden fühlt. Sie dient diesem Ideal mit grenzenloser Hingabe. Es ist nicht mehr die Jugend der Bars und Tanzdielen, es sind nicht mehr die an den Straßenecken herumlungernden, zigarettenqualmenden Nichtstuer. Nicht mehr die Jugend, die keine Autorität und Ehrfurcht kannte, der nichts mehr heilig war, nicht mehr die Jugend, die keinen anderen Gott kannte als sich selbst und ihren eigenen schrankenlosen Genuß. Der Führer hat uns nicht nur ein neues Deutschland geschenkt, er hat uns auch in ihm ein neues Volk und eine neue Jugend beschert.

Die HJ stand zudem für eine ungebrochene Opferbereitschaft aus reinem Idealismus, beispielhaft genannt sei der Hitlerjunge Herbert Norkus, der am 24. Januar 1932 bei einer Flugblattverteilung von Kommunisten getötet wurde. Aus einer zeitgenössischen Quelle:

Während vier Mann in den Häusern verteilten, standen zwei Mann auf der Straße Wache. Plötzlich erschien ein Trupp von 35 Kommunisten, die sich sofort auf die Wache stürzten, so daß sie kaum noch ihre Kameraden warnen konnten. Die Gruppe wurde vollkommen zersprengt.

Seit dieser Zeit wurde der Jugendgenosse Norkus vermißt. Er wurde später in dem Hause Zwinglistraße 4 verblutet aufgefunden. Polizei brachte ihn in das Moabiter Krankenhaus, wo der Arzt nur den inzwischen eingetretenen Tod feststellen konnte. Sowohl die Polizei wie wir können bisher nur annehmen, daß unser Jg. durch die Turmstraße oder Alt-Moabit in die Ottostraße gelaufen und von dort in die Zwinglistraße eingebogen ist. Dort muß ihm ein anderer Trupp Kommunisten entgegengekommen sein, so daß er zu einer scharfen Wendung gezwungen wurde. Dieses erkennt man an einer 30 Zentimeter breiten, 15-20 Meter langen Blutspur, die in das Haus Zwinglistraße 4 hineinführt. Dort rief er laut um Hilfe. Kurze Zeit darauf muß er gestorben sein.

Er wurde im Krankenhaus von dem Bezirksführer Steinacker sowie von dem Kameradschaftsführer Kelbach identifiziert. Nach Benachrichtigung seines Vaters auch von diesem erkannt. Er hat fünf Dolchstiche in den Rücken und zwei in der Brust erhalten. Fast alle gingen in die Lunge, jeder einzelne war tödlich. Außerdem war sein Gesicht fast zur Unkenntlichkeit zerschlagen oder zertreten worden. Die Oberlippe fehlte. Nach Aussagen von Augenzeugen soll sich ein Polizeibeamter in der Gotzkowskystraße nicht um den Fall gekümmert, sondern sich entfernt haben.

Wie Herbert Norkus fielen noch 21 junge Kameraden dem Terror der Straße zum Opfer und starben für ein besseres Deutschland. Ungeheuer sind die Opfer, die diese Jugend der Freiheit ihres Volkes brachte. Ungezählte flogen von den Schulen, aus den Betrieben, verloren für immer ihr Vaterhaus, lagen wochenlang auf das schwerste verletzt in den Krankenhäusern oder blieben manche Nacht in Gefängnissen eingesperrt. Aber keine Not, keine Verfolgung, nichts konnte die Jungen und Mädel von ihrem Glauben abbringen. Im Kampf auf der Straße, im Ringen um jeden einzigen deutschen Menschen wuchs der neue Glaube der Jugend. Diese Jungen und Mädel, die vorher nur die Not gekannt hatten und einer dumpfen, trostlosen Zukunft entgegengegangen waren, hatten nun das Ziel gefunden, dem sie sich mit ganzer Seele verschrieben.

In diesem Zusammenhang erklärte Frau Haverbeck: „Wir werden vielleicht ins Gefängnis gesperrt, die wurden auf offener Straße totgeschlagen.“ Wir brauchen baldige politische Veränderungen, bevor es hier zu einem Bürgerkrieg auf den Straßen kommen wird, wobei dieses Mal wohl nicht Kommunisten unser größtes Problem sein werden, sondern fremdvölkische Horden, die schon jetzt, wenn auch noch nicht organisiert, Deutsche wegen Nichtigkeiten ermorden.

Damit leitete sie auch zu ihrem zweiten Thema über, der aktuellen juristischen Verfolgung. Neben ihren eigenen Prozessen, bei denen sie sich grundsätzlich selbst verteidigt, weil ihrem Anwalt ansonsten wohl ebenso Verfolgung drohen würde, was wieder ein bezeichnendes Licht auf diesen angeblichen Rechtsstaat wirft, ging sie auch auf verschiedene andere Skandalurteile ein.

Darunter war beispielsweise der Prozess gegen Oskar Gröning. Der ehemalige SS-Mann leistete während des Zweiten Weltkrieges auch Dienst im KL Auschwitz. Obwohl er während seiner Dienstzeit mehrfach um Versetzung bat, man ihm keine einzige strafrechtlich relevante Tat nachweisen konnte und er nach dem Krieg konsequent das Geschichtsbild der Siegermächte vertrat, wurde er wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen zu einer Haftstrafe verurteilt. Damit wurde einer der Grundsätze eines Rechtsstaates aufgekündigt, nach dem man nur verurteilt werden kann, wenn einem auch eine konkrete strafbare Handlung angelastet werden kann.

Im Bezug auf ihre Prozesse erwähnte sie auch ihr Gespräch mit einem Journalisten der ARD-Sendung „Panorama“ (hier offiziell auf der Seite des Senders anzusehen). Aus dem Ankündigungstext des Senders: „„Der Holocaust ist die größte und nachhaltigste Lüge der Geschichte“, sagt Ursula Haverbeck. Für sie hat die Massenvernichtung der Juden nicht stattgefunden. Die rüstige 86-Jährige gilt unter Rechtsextremisten als die Ikone des Geschichtsrevisionismus.“ Alleine für dieses Gespräch wurde sie vom Amtsgericht Hamburg zu 10 Monaten Haft verurteilt. Gegen dieses Urteil hat sie allerdings Widerspruch eingelegt.

Zudem ging sie natürlich auf den Knebelparagraphen 130 ein, der ihren Verurteilungen zugrunde liegt und die angebliche Meinungsfreiheit für gewisse Meinungen einfach aufhebt. Eine Meinungsfreiheit, die nur der Regierung genehme Meinungen zulässt, ist aber eben keine Meinungsfreiheit. Das sehen im Übrigen selbst führende Juristen der Bundesrepublik so, wie der frühere Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Winfried Hassemer oder Wolfgang Hoffmann-Riem, ehemals Richter am Bundesverfassungsgericht und zuvor Justizsenator in Hamburg.

Wer solch eine Solitasche noch erwerben möchte kann sich gern per E-Post melden: veranstaltung@rechte-verden.com

Wer solch eine Solitasche noch erwerben möchte kann sich gern per E-Post melden: veranstaltung@rechte-verden.com

Trotz ihrer Verurteilungen und dem offensichtlichen Unrecht in diesem Staat hat Ursula Haverbeck ihre Zuversicht jedoch nicht verloren. Zum Ende des Vortrages fand sie wieder aufmunternde Worte und forderte alle Anwesenden auf weiter am Kampf für ein wahrhaft freies Deutschland festzuhalten:

Es gibt noch Hoffnung. Wir müssen uns nur anstrengen, uns ganz einsetzen, komme was da wolle!

Quelle: DIE RECHTE – Kreisverband Rhein-Erft

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