Die Schande von Lüneburg – Nachgedanken zum dritten Prozeßtag Gröning am 23. April 2015 in Lüneburg

Auf Anregung des NDR-Mitarbeiters, welcher mich im März interviewt hatte, fuhr ich am Mittwoch noch einmal nach Lüneburg, um am frühen Morgen des 23. rechtzeitig vor der Ritterakademie auf den Einlaß zu warten. Es waren wesentlich weniger Interessierte dort versammelt, als am 1. Tag, so daß also die Chance hineinzukommen diesmal gegeben war. Doch kaum war ich vor dem Gebäude angelangt, kam ein älterer Polizeioffizier auf mich zu, stellte sich mir vor, sprach mich mit „Guten Morgen Frau Haverbeck“ an und erklärte, daß ich hier Redeverbot hätte.

Das war wahrscheinlich die Folge der völlig unerwarteten und unvorbereiteten eineinhalbstündigen Möglichkeit für Interviews mit der – man darf schon sagen: Weltpresse – am 21., zu der die lange Wartezeit bis zum Einlaß in den Saal, genutzt werden konnte. Die Presse hatte uns sofort ausfindig gemacht und etwa zu fünft gaben wir abwechselnd die gewünschten Auskünfte. Das sollte unter allen Umständen an diesem 3. Verhandlungstag nun verunmöglicht werden.

Es gelang mir also, nach Personenkontrolle, Abgabe aller Utensilien einschließlich Bleistift und Block in den „Gerichtssaal“ zu gelangen. Das was sich dort zeigte, kann wirklich nicht anders bezeichnet werden, als eine billige Schmierenkomödie zur Selbstdarstellung der wenigen Holocaustüberlebenden und der zahlreichen Familienangehörigen dieser Gruppe von Juden. Zusammenfassend ließe sich formulieren: Die Schande von Lüneburg

Diese Schande offenbarte sich für die unterschiedlichen Teilnehmer auf dreierlei Weise.

1. Für die einen ist es der Angeklagte, der um Vergebung bittend und geständig am Massenmord mitgewirkt zu haben damit seinen Kameraden in den Rücken gefallen sei, was diese ihm zum Vorwurf machen. Obgleich sonst kritisch im Umgang mit den Medien, wurde geglaubt, daß er Gaskammern in Betrieb erlebt hat und an deren Beschickung mitgewirkt habe.

2. Eine andere Gruppe hielt es für eine Schande, daß die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck, jetzt allerdings zur NPD-Holocaustexpertin umfunktioniert (was in keiner Weise zutrifft), angesichts dieser leidenden und in bewegenden Worten die Greuel von Auschwitz schildernden Juden, dabei blieb, daß es keinen Holocaust gegeben habe.

3. Und schließlich äußerte sich drittens die Schande von Lüneburg darin, daß die Vertreter des Rechtslebens mit diesem unwürdigen Schauspiel Ansehen und Berufsehre der deutschen Juristen preisgeben.

Am ersten Tag gelangte ich nicht in den Sitzungssaal. Die rede- und antwortstehenden deutschen Freunde wurden zerniert und erhielten einen Platzverweis. Es wurden umständlich die Personalien aufgenommen, Material beschlagnahmt und dann alle einzeln von zwei Polizisten zu ihren jeweiligen Quartieren oder Autos geleitet. Das ergab wiederum interessante Gespräche mit den sehr aufmerksam zuhörenden jungen Polizisten. Am zweiten Tag, Mittwoch, den 22. April, erhielt ich einen Anruf vom NDR mit der Anregung doch noch einmal nach Lüneburg zu kommen und dafür blieb nur der Donnerstag. Das hieß am Mittwochnachmittag sich dort ein Quartier zu suchen und spätestens ab 17.00 Uhr wieder nach Lüneburg zu fahren. Da die Bahn streikte, blieb wieder nur das Auto übrig.

Mein Eindruck bestätigte sich, daß es sich bei dieser Veranstaltung um den Versuch handelt, die Kommandanturbefehle zu widerlegen, indem nun Zeitzeugen, also zu der Zeit in Auschwitz anwesende Personen berichten sollten, daß sie an der Vergasung von Juden in Auschwitz teilgenommen hätten, es sich also tatsächlich um ein Vernichtungs- und nicht um ein Arbeitslager gehandelt habe. Desgleichen wurde an diesem dritten Verhandlungstage für den aufmerksamen Beobachter sehr deutlich, daß der Angeklagte einer „massiven Behandlung“ unterzogen worden war und um des lieben Friedens willen, und vielleicht auch, weil er nach siebzigjähriger Umerziehung glaubte, wie neunzig Prozent der Bevölkerung, – daß das, was hier in Schule, Medien und Fernsehen bis heute nahezu wöchentlich vorgeführt und gepredigt wird, zutreffend ist.

Auf die Frage, ob der Angeklagte Geld abgezweigt habe zu seiner persönlichen Arbeitserleichterung oder zur Bestechung von NS-Funktionären, zur Beschleunigung seines Versetzungsantrages, erfolgte zunächst nur Ratlosigkeit. Der Angeklagte verstand überhaupt nicht, was gemeint war. Der Richter mußte es ihm zweimal in leicht verständlichem Deutsch erklären.

Dann kam die Antwort: „Nein“. Es schwang etwas Verachtung mit und ich fragte mich, ob der Angeklagte nicht inzwischen schon bereute, daß er zugegeben hatte, selber zu reden.

Ich saß in dem vornehmlich aus jüngeren Menschen bestehenden Publikum. Zwei Plätze an meiner linken Seite waren frei und ein nettes junges Paar setzte sich dort hin. Wir kamen ins Gespräch über die Schwierigkeiten von Gedächtnis und Erinnerung, bis eine vor mir sitzende Frau wutentbrannt und, unterstützt von den anderen um mich herum Sitzenden, über den jungen Mann herfiel, um ihn anzuschreien, das ist doch die Holocaust-Leugnerin Haverbeck, wie können sie mit der reden. Und dann brach eine Schimpfkanonade über die beiden herein, bis sie ganz verdattert erklärten, ja wenn das so ist, dann können wir hier nicht sitzen bleiben, aufstanden und weggingen. Zu mir selber hatte von den Chaoten niemand etwas gesagt. Ich blieb auch bei ihnen sitzen, bis ich genug von den dummdreisten Fragen der Advokaten hatte und zu dem Vertreter vom NDR sagte, ich würde jetzt nach Hause fahren. Er wollte aber nun noch unbedingt das Interview machen. Da ich vor dem Haus Redeverbot hätte, begaben wir uns etwas abseits, wurden aber diskret beschattet von zwei jungen Antifa-Frauen mit Handy am Ohr, die offenbar die Polizei von unserem Weggang benachrichtigten. Das Interview begann mit der Frage, ob ich nun den Angeklagten für einen Lügner hielte. Das war wieder das gleiche Denken, wie bei der Frage im Interview, ob Hitler, wenn der Holocaust nicht stattgefunden hätte, nun kein Verbrecher sei. Ich versuchte noch einmal zu erklären, daß man einen Menschen nicht auf dergleichen festnageln könne. Mir täte der Angeklagte wirklich leid. Die Ankläger wollten ihn irgendeiner Straftat überführen, was aber nicht klappte, da der Angeklagte sich mehr und mehr in Zahlenangaben und Ereignissen verwirrte, was bei einem dreiundneunzigjährigen auch nicht weiter verwunderlich ist.

Nach Absolvierung von etwa Zweidritteln des Interviews kam der Herr Polizeieinsatzleiter mit einem großen Tross von Polizisten, um mich an das Redeverbot zu erinnern. Da ich dies nicht beachtet hätte, bekäme ich jetzt eine Strafanzeige und müsse sofort in Begleitung von zwei Polizisten das Gelände verlassen. Ich legte zwar Einspruch ein, welches den Einsatzleiter jedoch nicht störte, und da ich gerne nach Hause wollte, ließ ich mich nach Verabschiedung von dem Fernsehteam des NDR, von den jungen Polizisten zu meinem Auto geleiten.

Vorgestern – 2008 – wurde die von mir herausgegebene Zeitung „Stimme des Gewissens“ verboten,
Gestern wurde mir ein Redeverbot auf der Straße erteilt.
Morgen oder übermorgen werde ich dann wahrscheinlich selber verboten.
Und das Ganze nennt sich Demokratie, zu deren wichtigster Grundlage die Meinungs- und Pressefreiheit gehört.

An die Freunde und Mitdenker

Nicht nur in Europa, sondern inzwischen auch in der ganzen Welt.
Bitte verstehen Sie, daß ich alleinstehend und ohne großes Büro und Management nicht weiß, wie ich Ihnen allen für Ihren Zuspruch und freundschaftlicher Ermutigung mit Wünschen für meine Gesundheit danken kann. Ich tue das jetzt auf diesem Wege. Das Echo ist wirklich überwältigend und ermutigend. Vielleicht ist es tatsächlich in diesem Jahr zu schaffen, den Paragraphen 130 Strafgesetzbuch zu Fall zu bringen und damit den Holocaust und schließlich auch einen Dritten Weltkrieg, der wie die vorherigen immer von den gleichen Mächten ausgeht.

Danken möchte ich aber vor allem den Wegbereitern in Europa und Übersee, den Forschern, Publizisten und Verlegern, die unbeirrt und unter Inkaufnahme von Schriftverboten, von Prozessen und Gewalttätigkeiten, bis hin zur Existenz- und Familienzerstörung, uns Gegenwärtigen das Material zur Verfügung gestellt haben, das uns die Sicherheit gibt, heute die größte und nachhaltigste Lüge der Geschichte zu entlarven.

Unter diesen Wegbereitern sind auch eine ganze Reihe Juden, verfolgt und geächtet von ihren Glaubensgenossen – wie ich von christlichen Pfarrern. Das zieht sich hin bis zu dem diesjährigen Gröningprozeß.

Eine Auschwitzerlebende – sie wehrte sich, Überlebende zu sein – , die etwa als zehnjähriges Kind nach Auschwitz gebrachte Eva T. Kor, nahm an der Gesprächsrunde von Günter Jauch am Sonntag, dem 26. April, teil. Sie war die einzige, die von der Sinnlosigkeit solcher Gesprächsrunden, in denen fortwährend alte Wunden aufgerissen würden überzeugt war, es käme dem entgegen darauf an, daß Opfer und Täter miteinander sprächen – und sie hätten das längst tun sollen – in diesem Sinne hätte sie Gröning die Hand gegeben und von Vergebung gesprochen. Doch seitdem gilt Eva T. Kor bei den anderen jüdischen Überlebenden, Nebenklägern und Angehörigen von Holocaustüberlebenden als Verräterin, welche ausgegrenzt und beschimpft wird.

Auch über Gröning wird von allen Seiten der Stab gebrochen. Man kann sein Schicksal aber auch ganz anders darstellen: Ein junger Mann, der noch Geschichtskenntnisse besitzt, und weiß, wer Weltkrieg II dem deutschen Volk aufgezwungen hat – es gibt schließlich genügend jüdische Kriegserklärungen – meldet sich freiwillig zur Waffen-SS. Er wird mit 22 Jahren abkommandiert nach Auschwitz und, da er gelernter Bankkaufmann ist, wird ihm die Verwaltung der Gelder übertragen. Er tut dies pflichtbewußt und korrekt.

Nach dem Sieg über Deutschland wird er als ehemaliger Wachmann in Auschwitz verfolgt und angeklagt. Gleichzeitig unterliegt er der Umerziehung und Manipulation wie alle Deutschen ab Kriegsende. Nicht nur die Mehrzahl der Deutschen glaubt, was Sie dadurch erfahren hat, es könnte durchaus sein, daß auch Gröning das glaubt, und deswegen bestimmte Aussagen schon in den achtziger Jahren machte. In diesem Prozeß wurde er mangels Beweisen freigesprochen, bzw. das Verfahren eingestellt.

Er lebte ein ganz normales Leben mit seiner Familie und Kindern und fiel nicht weiter auf, bis der Oberstaatsanwalt Kurt Schrimm von der „Zentralstelle zur Verfolgung von Naziverbrechen“ ihn aufspürte und als hilfreiches Opfer zur Widerlegung der Kommandanturbefehle meinte in einem neuen Prozeß einsetzen zu können.

Auf diesem Hintergrund hat keiner der Holocaustgläubigen oder diesen aus Angst vor dem Paragraphen 130 totschweigenden Deutschen ein Recht, ihm einen Vorwurf zu machen.

„Wer ohne Schuld, werfe den ersten Stein.“

Ursula Haverbeck

Beginnt auch die „Lügenpresse“ nach der Wahrheit zu fragen?

Zu dem Neujahrsempfang am 31. Januar von Hans Püschel in Naumburg war auch ein Redakteur vom NDR aus Hamburg mit seinem Kamerateam angereist. Ich verweigerte bei dieser turbulenten Veranstaltung ein Interview, erklärte aber, daß ich es zu einem anderen Zeitpunkt bereit wäre zu geben. So kam nach telefonischer Absprache Robert Bongen mit Begleitung am 11. März 2015 nach Vlotho.

Es wurde ein etwa vierstündiges Gespräch mit Interview für eine Fernsehsendung.

Der Mitarbeiter des ARD gab zu, daß er zum ersten Mal in Naumburg von mir etwas von den Standort- und Kommandanturbefehlen (Befehlen) sowie der Ersetzung von der Opferzahlen von Auschwitz, durch Abnahme der bisherigen Tafel, und den dann reduzierten Opferzahlen gehört habe.

Robert Bongen recherchierte, fand meine Angaben bestätigt und beschaffte sich aus der Rundfunkbibliothek die Kommandanturbefehle. Er arbeitete sie durch und bat mich, einige von ihm für wesentlich erachtete Stellen im Interview vorzulesen, was ich tat.

Setzt man die Anweisungen zur Behandlung der Häftlinge von Auschwitz in Beziehung zur Behandlung der Deutschen bei der Vertreibung der 15 Millionen, zu den polnischen, tschechischen, russischen, serbischen Konzentrationslagern, sowie zu den Franzosen im Schwarzwald in Freudenstadt, oder bei den Amerikanern auf den Rheinwiesen und den Engländern in Bad Nenndorf, dann hatten es die Häftlinge in Auschwitz verglichen damit, besser, das machen die Befehle überdeutlich.

Ich trug all dasjenige vor, was auch von mir im Internet zu finden ist, ergänzt durch weitere Details, vornehmlich aus jüdischen Aussagen.

Es war insofern ein schwieriges Unterfangen, weil festzustellen war, das ein BRD-Journalist die Geschichtsschreibung der Siegermächte vertritt und – offenbar auch für wahr hält. Jüdische kritische Literatur scheint unbekannt zu sein in diesen Gremien. Ich denke hier an Avraham Burg, Israel Shahak, Gilad Atzmon, Paul Eisen, Geoffrey Alderman usw., was nicht zur Kenntnis genommen wird und offenbar auch nicht, was jüdischerseits den Deutschen zum Vorwurf gemacht wird, so der Bundeskanzlerin, daß sie bei ihrer Rede in der Knesset mit keinem Wort der Leiden der Palästinenser gedacht hätte.

Meine Aussagen, da es sich beim Holocaust um eine der größten und nachhaltigsten Lügen der Weltgeschichte handele, irritierte natürlich, weil durch die jahrzehntelange Manipulation ein festverwurzelter Glaube entstand, welcher auf Gedenkveranstaltungen und durch die Medien immer wieder neue Nahrung erhält, die Bürger doch wissen, daß der Holocaust stattgefunden hat. Würde das nicht aufrecht zu halten sein, müßte die ganze Nachkriegspolitik in Frage gestellt werden, was ja schon bei dem Prozeß von Günther Deckert sich als Konsequenz ergab.

Insistierend erschien mir Robert Bongens wiederholte Frage, ob Hitler dann, wenn der Holocaust nicht stattgefunden hätte, kein Verbrecher sei.

Ich wies darauf hin, daß eine solche festnagelnde Kennzeichnung sowieso nicht statthaft sei. Der Mensch ist immer vielschichtig. So hat Werner Maser in seiner Hitler-Biographie 1971 bereits unterschieden zwischen Hitler der Kampfzeit, dem Hitler der sechs Friedensjahre und dem Hitler der anschließenden sechs Kriegsjahre. Zwei Jahre später, 1973, bezeichnete der Historiker Joachim Fest in seiner Hitler-Biographie diesen folgendermaßen: „Adolf Hitler war für zehn Jahre das Bewegungszentrum der Welt.“

Es ist auch zu unterscheiden zwischen dem Menschen und verbrecherischen Handlungen und auch deren Beurteilung schwank.

Übersehen werden darf auch nicht, daß jeder Mensch Anteil am Göttlichen hat, was zwar verdrängt oder geleugnet werden kann, womit jedoch dann die menschliche Würde in Frage gestellt wird, welche allein durch diese Göttlichkeit gegeben ist. (Art. 1 GG)

Auf meine Zweifel, ob dieses Interview überhaupt gebracht werden könnte im Fernsehen und ob es ihm, falls ja, nicht schaden würde, meinte Bongen, daß er für sich keine Gefährdung sähe, da er ja nur Fragen gestellt habe, gefährlich könnte es höchstens für mich werden. Damit verband er noch einmal die wiederholt gestellte Frage, nach meiner Motivation. Meine Antwort:

„Sie kennen doch sicher Schillers Wallenstein-Drama wo im zweiten Teil das Lied erklingt: ‚Wohl auf Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd…‘ die letzten beiden Zeilen dieses Liedes heißen: ‚und setzet ihr nicht das Leben ein, nie wird das euch das Leben gewonnen sein.‘ Und im übrigen hat ein früherer indischer Ministerpräsident, Jawaharlal Nehru, im Hinblick auf die kurden gesagt: ‚Man kann auf Dauer keinem Volk die Freiheit vorenthalten, wenn es bereit ist, den Preis zu zahlen.‘ Es geht also um den Preis, das ist meine Motivation.“

Darauf Robert Bongen: „Das ist ein gutes Schlußwort.“

Wir werden sehen, ob irgendetwas von diesem Interview erscheinen wird und ob das Schlußwort gebracht wird. Wenn das möglich wäre und ein objektives, sachliches Resümee dieses langen Gespräches gebracht würde, dann wäre das ein weiterer Hinweis auf den großen Umbruch, in dem wir uns befinden und dem sich auch die Medien nicht werden entziehen können. Robert Bongen ist zu danken, daß er mit seinen Mitarbeitern die Reise nach Vlotho antrat und dieses lange Gespräch zu führen bereit war.

Bildquelle: pixelio.de / Michael Werner Nickel

Nachgedanken zu dem Fünfhundert-Teilnehmer-Treffen in Thüringen Anfang März 2015

Ursula_Haverbeck-Wetzel[1]

Da sitzen sie nun, die deutschbewußten Gutmenschen, welche im Gegensatz zu den politisch korrekten Gutmenschen an dem fortdauernden Kriegszustand in Deutschland leiden, an der fehlenden Souveränität, sowie der Einwanderungs- und Schulpolitik, und hören sich weitere Vorträge über die Misere an.

Seit Jahrzehnten beklagen sie die verfehlte Deutschlandpolitik, geändert haben sie nichts daran. Alles wird mit jedem Monat immer noch verheerender, und in der Welt die Kriegsgefahr immer bedrohlicher.

Und während sie analysieren und die unhaltbaren Zustände beklagen, werden Neunzigjährige angeklagt und vor Gericht gestellt, weil sie als Zwanzigjährige nach Auschwitz – manche nur für Monate – abkommandiert worden waren.

In den Medien wird über folgende Fälle bereits berichtet:

Einen SS-Wachmann, welcher vom 15. August – 14 September 1944 in Auschwitz Beihilfe zum Mord in mindestens 3.681 Fällen geleistet haben soll, er war dorthin als Sanitäter abkommandiert worden. Das Verfahren wird in Schwerin behandelt.

In Detmold läuft ein Verfahren gegen einen heute 93-Jährigen wegen Beihilfe zum Mord in Auschwitz in 170.000 Fällen. Er war in Auschwitz von 1943 – Juni 1944. Von 1945 bis 1948 war er in russischer Kriegsgefangenschaft.

In Hamburg läuft ein Verfahren gegen eine SS-Schwester, welche für einen Monat in Auschwitz Dienst getan haben soll.

In Lüneburg steht ein ebenfalls 94-Jähriger vor Gericht, ihm wird vorgeworfen in 300.000 Fällen Beihilfe zum Mord geleistet zu haben. (Siehe den noch einmal wiedergegeben Beitrag aus der Lüneburger Landeszeitung vom 16. September 2014 Auschwitz-Prozeß in Lüneburg) Dieser Prozeß, ist der erste, der jetzt zu einer Anklage durch die Staatsanwaltschaft im zuständigen Gericht in Lüneburg geführt hat und vom Gericht angenommen wurde. Der erste Prozeßtag ist am 21. April des Jahres in Lüneburg.

Es wäre wünschenswert, wenn möglichst viele Teilnehmer bei diesem Prozeß erscheinen würden, um erkennbar zu machen, daß dergleichen in einem Rechtsstaat nicht hinnehmbar ist. Die Begründung gibt der ermittelnde Oberstaatsanwalt Kurt Schrimm von der „Zentralen Stelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen“ in Ludwigsburg. In einem ganzseitigen Interview der Stuttgarter Zeitungen vom 16. April 2014 erklärt Schrimm dem fragenden Journalisten die Vorgehensweise folgendermaßen:

Frage des Journalisten: „Warum gewinnt die Suche nach NS-Verbrechern derart spät wieder an Bedeutung?“

Antwort: „Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes war eindeutig und auf dieser Basis war es aussichtslos, Auschwitz-Wachmänner vor Gericht zu bringen. Der BGH (Bundesgerichtshof) hatte 1969 geurteilt, daß auch Auschwitz-Aufsehern eine Individualschuld nachgewiesen werden müsse, also ein konkreter Tötungsbeitrag. Das war nahezu unmöglich. Geändert hat sich diese Rechtsauffassung erst mit dem Fall John Demjanjuk.

Frage: „Demjanjuk war Lageraufseher und wurde 2011 vom Münchener Landgericht wegen Beihilfe zum Mord verurteilt, – ohne daß ihm Einzeltaten nachgewiesen wurden. Er wurde als Teil der Mordmaschinerie der Nazis verurteilt, und das eröffnete ganz neue Perspektiven.“

Das heißt im Klartext nichts anderes, als im Hinblick auf die sogenannten Verbrechen im Dritten Reich bedarf es keines Nachweises, daß ein Aufseher in einem Konzentrationslager persönlich sich an Verbrechen beteiligt hat. Allein die Tatsache, daß er sich in Auschwitz wie in diesem Fall – aufgehalten hat, reicht aus, ihn wegen Beihilfe des Mordes anzuklagen. Damit ist ein Rechtsgrundsatz außer Kraft gesetzt worden, der Rechtsgrundsatz im Zweifel für den Angeklagten. Demjanjuk wurde in Israel freigesprochen, weil man ihm nichts nachweisen konnte. Er lebte jahrelang unbehelligt in den USA. Erst im neuen Jahrtausend wurde er zur Auslieferung an die Bundesrepublik angefordert und auch ausgeliefert. Damit begann ein neuer Prozeß für ein gleiches angebliches Verbrechen, was aus Mangel an Beweisen eingestellt worden war in Israel, hier in der Bundesrepublik aber ohne Beweise zu einer lebenslänglichen Haft führte. Wer Interesse hat, sollte sich das ganze Interview von der Stuttgarter Zeitung anfordern. Darin wird auch die Frage an Kurt Schrimm: „Hat Ihnen gegenüber je ein Nazi-Verbrecher Reue gezeigt?“ beantwortet mit: „Nein. Nie.“ Die Angeklagten haben durchweg gesagt, daß sie nichts Verbrecherisches begangen hätten.

Vor fünfzig Jahren wurden sie noch wegen Mangels an Beweisen freigesprochen. Siebzig Jahre nach dem Ereignis werden sie von der Bundesrepublik auch ohne Beweise als weit über 90-Jährige angeklagt und verurteilt, wie Demjanjuk.

Es wird unsere Aufgabe sein, darauf hinzuweisen, daß mit einer solchen Rechtsprechung alle geltenden Rechtsgrundsätze außer Kraft gesetzt sind und eine Anklage beliebig gegen irgendeine unliebsame Person eingeleitet werden kann, auch wenn keinerlei Beweise für ihr persönliches Mitwirken an einem Verbrechen vorliegen. Die verfemte Person braucht unter Umständen nur in dem betreffenden Stadtviertel oder vielleicht sogar Gebäude anwesend gewesen zu sein!!

Es reicht aber nicht, dies nur juristischen Beiträgen, die von der Öffentlichkeit nicht zur Kenntnis genommen werden können und auch nicht in klugen Artikeln zu schreiben, sondern wir müssen in großer Zahl bei all diesen Verfahren anwesend sein und erkennbar machen, daß wir nicht länger bereit sind, die Abschaffung der Rechtsstaatlichkeit hinzunehmen. Diese Verfahren werden alle nach Paragraph 130 Volksverhetzung, Absatz 3 StGB durchgeführt. Zu diesem Paragraphen hat nach dem sogenannten Wunsiedel-Urteil Horst Mahler bereits vor sechs Jahren eine erhellende Stellungnahme verfaßt.

Auch haben wir die Bitte, wenn Sie in Ihrem Umkreis, in Ihrer Zeitung eine Ankündigung über einen Prozeß eines solchen ehemaligen Wärters oder Wachmanns in Auschwitz oder einem anderen Konzentrationslager lesen, uns diesen Artikel mit Angabe von Datum und Zeitung sobald wie möglich einzuschicken.

* * * *

Über das Schicksal dieser Menschen hätte ich gerne auch bei der Fünfhundert-Teilnehmer-Veranstaltung etwas gesagt und um Unterstützung dieser zur „Tatzeit“ Zwanzigjährigen Kameraden gebeten, zumal nun der erste Prozeß anberaumt worden ist. Leider wurde mir das verwehrt, indem ich an der Veranstaltung nicht teilnehmen durfte, doch liebe Freunde, Widerstand macht Stark und mahnt zugleich zu besonnenem Vorgehen.
Dies allen dankend empfangenen besorgten Anrufern: Auf, auf zum Kampf!

Ursula Haverbeck

Das grösste Problem unserer Zeit (Video) und Wiederaufnahmeantrag

Wiederaufnahmeantrag

Nachdem wochenlang im Internet zu lesen war, daß es „den Holocaust nicht gab“ müssen nun alle Verfahren neu aufgerollt werden, bei denen denkende Bürger nach Paragraph 130. Absatz 3 StGB wegen Leugnen des Holocaust verurteilt wurden.

Diese Bürger haben keine andere Straftat begangen, als daß sie aufgrund ihrer Kenntnis von wissenschaftlichen Untersuchungen zum gleichen Ergebnis eben schon früher kamen: Daß es den Holocaust nicht gegeben haben kann.

Alle Betroffenen sollten sich unverzüglich an die zuständigen Gerichte wenden, um diese erst einmal auf die neue Sachlage aufmerksam zu machen. Dann sollte der Kontakt zu den jeweiligen Rechtsanwälten aufgenommen werden, um zu klären, wie nun vorzugehen ist.

Es war schon unerhört, daß nach der Reduzierung der Opferzahl von Auschwitz, die den Bürgern offiziell bekanntgegeben wurde, keinerlei Erklärung, bzw. Entschuldigung wegen Falschinformation erfolgte. Noch bedenklicher und mit einem Rechtsstaat unvereinbar war die gleichzeitige Inhaftierung des Chemikers Germar Rudolf, der ebenfalls aufgrund seiner chemischen und damit naturwissenschaftlichen Untersuchungen des Zyklon-B als mögliches Vergasungsmittel zu dem Ergebnis gekommen war, daß es den Holocaust, so wie dargestellt, nicht gegeben haben kann in Auschwitz, während der Spiegelredakteur, der das Gleiche in einem Aufsatz aufgrund neuer Archivfunde etc. mitteilte, straffrei blieb.

Jetzt haben wir wieder ein solches inakzeptables Vorgehen: Auf der einen Seite sagen die Kommandanturbefehle von Auschwitz, daß dieses ein Arbeitslager für die Rüstungsindustrie, aber kein Vernichtungslager war und die Ludwigsburger Zentralstelle für Verfolgung von NS-Verbrechen klagt etwa dreißig, inzwischen über Neunzigjährige an, daß sie im Vernichtungslager Auschwitz beteiligt gewesen seien, an der Ermordung von Hunderttausenden Menschen.

Wenn der Bürger nach dem Grundgesetz immer noch der oberste Souverän in dieser Bundesrepublik ist, dann hat er eine Verantwortung für eine funktionierende, dem Recht und der Wahrheit verpflichtete Justiz. Diese Verantwortung hat jeder Bürger. Es ist daher jeder aufgerufen, sich für die Wiederherstellung von Recht und Gerechtigkeit einzusetzen.

Ursula Haverbeck

Eine notwendige abermalige Begriffsbestimmung: Arbeitslager, Vernichtungslager – KZ.

Um Fehldeutungen vorzubeugen, muß noch einmal betont werden, daß kein Revisionist jemals die Existenz von Konzentrationslagern in Frage gestellt hat. Diese gab es bereits für die Buren um 1900, von Engländern eingerichtet. Diese gibt es immer noch, z.B. Guantanamo, von den Amerikanern eingerichtet.

Nach der Haager Landkriegsordnung dürfen die Angehörigen einer feindlichen Nation interniert werden, um Spionage zu verhindern. Da jüdischerseits seit 1933 dem Dritten Reich in mehreren Wiederholungen der Krieg erklärt worden ist, durfte auch nach Ansicht von Professor Dr. Ernst Nolte, das Dritte Reich die im Reichsgebiet befindlichen Juden nach Kriegsausbruch internieren.

„Hitler durfte die deutschen Juden als Kriegsgefangene behandeln“. (Ernst Nolte, Das Vergehen der Vergangenheit, S. 21 und 171)

Es gab also deutsche Konzentrationslager. Kein Revisionist hat das jemals bestritten.
Es wird auch nicht bestritten, daß ein Großteil der Juden dort interniert war. Das geschah insbesondere nach dem Scheitern der zahlreichen Friedensangebote Hitlers an England. Vergleiche den englischen Historiker Martin Allen, „Churchills Friedensfalle“.

Diese Konzentrationslager waren Arbeitslager. Mit dem Wort KZ wird Vernichtung angesprochen.
Mit zunehmender Grausamkeit des Krieges und insbesondere durch die Zerstörung der gesamten Infrastruktur in Deutschland durch die Bombenangriffe der Alliierten, wurden die Lebensbedingungen in den Konzentrationslagern immer schwieriger.

Es wird ebenfalls von niemandem bestritten, daß es auch in deutschen Konzentrationslagern Mißhandlungen und Mord gegeben hat. Wieso wären sonst vier Lagerkommandanten vor ein SS-Gericht gestellt und zwei zum Tode verurteilt worden? Die Aufdeckung und Mitteilung dieser Vorgänge verdanken wir gerade den Revisionisten.

Doch uns ist nicht bekannt, daß auch in amerikanischen oder polnischen oder russischen usw. Konzentrationslagern ähnlich strenge Vorschriften und Gesetze angewendet wurden. Wobei noch hinzukommt, daß in diesen Ländern die schrecklichen Mißhandlungen und Folterungen an Deutschen noch nach dem Kriege begangen wurden, ohne daß dies geahndet wurde.

Wenn die Historiker inzwischen zu wesentlich geringeren jüdischen Opferzahlen gekommen sind und auch Auschwitz nicht mehr als Vernichtungslager bezeichnet werden kann, dann bleibt von dem deutschen einzigartigen (singulären) und größten Verbrechen in der Weltgeschichte nichts mehr übrig. Das muß öffentlich zugegeben werden!
Das Sprichwort „Sieger schreiben die Geschichte“ besagt nicht, daß diese Geschichtsschreibung der Wahrheit entsprechen muß. Zum Abschluß ein Zitat des Chemikers Germar Rudolf, welcher für seine Forschungsarbeiten mit als inkorrekt geltenden Ergebnissen mehrere Jahre im Gefängnis verbringen mußte:

„Ein Hauptcharakteristikum des Bösen ist, daß es das Fragen verbietet und aufrichtige Suche nach richtigen Antworten tabuisiert oder sogar bestraft.

Dem Menschen aber das Fragen und das Suchen nach Antworten zu verbieten, hieße ihm das Menschsein zu verbieten, denn die Fähigkeit zu Zweifeln und nach Antworten auf quälende Fragen zu suchen, ist ja wohl eine der wichtigsten Eigenschaften, die den Menschen vom Tier unterscheiden.“
(Germar Rudolf, „Vorlesungen“, S. 11 f.)

Ursula Haverbeck

Artikelbild: Michael Werner Nickel / pixelio.de

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