Schlußwort von Ursula Haverbeck aus dem Amalia-Prozeß vom 4. und 6. Oktober vorm Landgericht München I

Ursula_Haverbeck-Wetzel[1]Wem soll dieser Prozeß dienen?

Dem Rechtsstaat, den Deutschen, den Juden, der Völkerverständigung?

1. Dem freiheitlichen Rechtsstaat?

Dem freiheitlichen Rechtsstatt keinesfalls. Denn es geht bei diesem Prozeß um die Frage, ob ein Grundrecht, die Kunstfreiheit, eingeschränkt werden muß. Da aber der ganze Artikel 5 GG Grundlage eines demokratisch verfaßten Staates ist, würde dieser damit in eine Diktatur umgewandelt. Wie sehr dieser Artikel 5 mit seiner Meinungs-, Presse-, Kunst- und Forschungsfreiheit Grundlage der Bundesrepublik ist, das hat gerade noch einmal die Bundeskanzlerin betont, bei der Verleihung des M 100-Sanssouci Medienpreis an den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard. Das Gericht wird ihr doch wohl nicht in den Rücken fallen wollen?

2. Den Deutschen?

Den Deutschen dient dieser Prozeß ebenfalls nicht. Der ihm zugrunde liegende § 130, Abs. 3, StGB untersagt den Historikern die freie Forschung. Gerade wir sollten besonders empfindsam in Fragen des freiheitlichen Rechtsstaates sein. Wir haben lange genug unter einer Diktatur gelitten, in der es keine Freiheitsrechte gab.

3. Den Juden?

Dient es den Juden? Das meint vielleicht die Staatsanwaltschaft, doch es ist dies ein schwerwiegender Irrtum. Dieser konnte nur entstehen, weil offenbar gerade von deutschen Juristen die gegenwärtige jüdische Literatur kaum oder gar nicht gelesen wird. Sie scheinen auch davon auszugehen, daß es nur die Ansichten des Zentralrates der Juden gibt, ein verhängnisvoller Irrtum. Auch die Zionisten sind nicht die Juden, vielmehr werden diese inzwischen von einer wachsenden Anzahl der Juden als Gefährdung der Judenheit angesehen. So finden Sie in der jüdischen Zeitung jetzt vom September 2010 einen Artikel von Judith Bernstein mit dem Titel „Appell an die deutsche Politik. Sie berichtet darin von den unerträglichen Schikanen der Israelis gegen die Palästinenser, so daß deren Zorn und Verzweiflung sie geradezu in den Terrorismus treiben muß.

„Warum, so fragt sie verzweifelt, „Zögert die EU und die deutsche Bundesregierung, auf Israel einzuwirken?“ Noch deutlicher wird sie: „Wenn die Bundesregierung es wirklich ernst meint mit den ‚besonderen Beziehungen’, sollte sie Israel vor dem Sturz in den Abgrund bewahren.“

Was aber tut diese deutsche Bundesregierung? Sie verurteilt Kritiker Israels und hält die Staatsanwaltschaften an, fortlaufend politische Prozesse gegen sogenannte Holocaust-Leugner zu führen.

Der langjährige Sprecher der Knesset, Avraham Burg, Sohn eines deutschen Juden, welcher gemeinsam mit der Gestapo bis 1939 die Auswanderung der Juden und Überführung ihres Vermögens geregelt hatte, führt in seinem Buch „Hitler besiegen“ aus, warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muß. Dieser Holocaust, der das ganze Leben Israels beherrscht, vergiftet das Klima und schlimmer noch, macht die Israelis zu dem, was sie den Nationalsozialisten vorwerfen: zu Volksvertreibern. Sie vertreiben jetzt die Palästinenser unter erschreckenden Umständen, so wie auch Judith Bernstein das beschreibt.

Unerträglicher aber noch ist, daß der bekannte Journalist und Übersetzer jüdischer Schriften ins Russische, Israel Shamir, uns Deutsche dafür verantwortlich macht. Wir hätten nichts aus dem Zweiten Weltkrieg gelernt, denn wir ermöglichen es Israel diese menschenverachtende Politik und Vertreibung der Palästinenser durch unsere Geld- und Waffenlieferungen an Israel durchzuführen.

4. Der Völkerverständigung?

Am allerwenigsten dient dieser Prozeß, wie alle Verfahren nach § 130 StGB, der Völkerverständigung. Er trägt zu Recht den Namen Volksverhetzung. Es handelt sich bei diesen Prozessen um Volksverhetzung und Verunmöglichung von Völkerverständigung.

Zitieren wir noch einmal den früheren Knesset-Sprecher Avraham Burg:

„Israel und das jüdische Volk leugnen alle anderen Massenmorde, in dem sie die Shoah vereinnahmen und monopolisieren. Dieses Leugnen arbeitet mit dem Mittel, andere Massenmorde als geringfügig und unbedeutend hinzustellen und zu ignorieren. Das Resultat ist eine Welt voller kleiner und großer Holocausts.“

Und etwas weiter auf der gleichen Seite:

„Ich bin zutiefst überzeugt: Wenn Israel sich von seiner Besessenheit von Shoah und ihrer Exklusivität befreit, wird auch die Welt freier sein.“

(Avrahm Burg „Hitler besiegen“ Seite 200)

Und Avraham Burg steht nicht allein mit dieser Auffassung. Peter Novick, Professor für Geschichte an der Universität Chicago, stellt Entsprechendes fest in seinem Buch, „Nach dem Holocaust“ („The Holocaust in American Life“), 2001 bei der Deutschen Verlags-Anstalt in deutscher Übersetzung erschienen:

„Die Behauptung, der Holocaust sei einzigartig – wie die, er sei unfaßbar oder nicht darstellbar -, ist tatsächlich zutiefst beleidigend. Was könnte sie anderes behaupten als: Eure Katastrophe ist im Gegensatz zu unserer gewöhnlich, faßbar und darstellbar.“

(a.a.O. Seite 22)

Ich bin überzeugt, daß auch Deutschland in diesem Sinne freiwerden muß. Die Voraussetzung dafür ist die Abschaffung dieses Paragraphen, genannt Volksverhetzung, denn wir wollen nicht Volksverhetzung sondern Völkerverständigung.

Wir wollen keine weitere Diktatur, sondern einen freiheitlichen Rechtsstaat, dessen Richter ihre gesetzlich garantierte Unabhängigkeit aufrechterhalten oder notfalls erkämpfen.

(Art. 97, 1 GG)

Ursula Haverbeck

Das verlorene Maß

Ursula_Haverbeck-Wetzel[1]Der Juli im Jahre 2010 war mit seinen anhaltenden ca. 35 Grad Hitze der heißeste Monat, und der August mit seinen Unwettern und Wasserfluten der regenreichste Monat seit mehr als 100 Jahren. Hat nun auch den Wettergott – gleich, ob wir ihn Petrus oder Donar nennen – das auf der Erde herrschende Irresein ergriffen? Denn auf dieser Erde werden sichergeglaubte Regeln und Gesetze gebrochen auf vielen Ebenen.

Das Mitglied des Bundesbankvorstandes, Thilo Sarrazin, erlaubt sich davon zu sprechen, „daß alle Juden ein bestimmtes Gen teilen“. Später wird dieser Satz präzisiert „die genetische Disposition bestimmter Bevölkerungsgruppen ist verknüpft mit deren Intelligenz und Bildungsbereitschaft.“ Sarrazin bezog das auf die Juden.

Ein anderer vor ihm, der Jude Daniel Goldhagen, hatte entsprechendes bei den Deutschen festgestellt, auch diesen wurde von Goldhagen ein bestimmtes antisemitisches Gen unterstellt. Doch während bei Sarrazin alle Medien aufheulten, einen Ausschluß aus der SPD – deren langjähriges Mitglied er ist – und die Aufkündigung seines Vorstandspostens bei der Bundesbank verlangten, wurde die Goldhagen-These von den Medien zumindest duldend ertragen – „wir, mit unserer Vergangenheit!!“

Wahrscheinlich meinen aber beide biologisch Argumentierenden mit Gen im Grunde genommen eine Charaktereigenschaft, Denkweisen, die bereits in den verschiedenen Sprachen erkennbar werden. Sie sagen damit nichts Neues. Die Volkscharaktere, den jeweils individuellen Beitrag eines jeden Volkes zur Menschwerdung, haben insbesondere die Sprachforscher seit langem festgestellt und beschrieben.

„Völker sind Gedanken Gottes“, sagt Herder, und Wilhelm von Humboldt weist darauf hin, daß jedes Volk in seiner Sprache bereits eine bestimmte Weltanschauung zum Ausdruck bringt.

Mit der Vorstellung von der Gleichheit aller Menschen paßt das schlecht zusammen und darum muß es bekämpft werden, insbesondere, wenn Deutsche solche rassistisch genannten Gedanken äußern. Lediglich Juden dürfen ungestraft ihr „Auserwählt-sein vor allen Völkern“ in Anspruch nehmen.

Wir leben zwar in einem naturwissenschaftlichen Zeitalter, halten die Universitäts- Naturwissenschaft des Zählens, Messens und Wiegens für das oberste Prinzip, eine Quasi-Gottheit, doch gleichzeitig werden die abenteuerlichsten Purzelbäume in Unwissenschaftlichkeit geschlagen, wenn es gilt, die Ideologie der Gleichheit und Gewinnmaximierung durchzusetzen.

Es könnte auch sein, daß Sarrazin mit seinem einheitlichen Gen der Juden, die These von Karl Marx aufgreift, der schon in seinem Aufsatz zur Judenfrage feststellt „das Geld ist der eifrige Gott Israels, vor welchem kein anderer Gott bestehen darf. Das Geld erniedrigt alle Götter des Menschen und verwandelt sie in eine Ware.“ (Karl Marx „Zur Judenfrage“ Seite 204 in Karl Marx die Frühschriften herausgegeben vom Alfred Kröner-Verlag.

Und schon Karl Marx setzt diesem jüdischen Geldgott die Auffassung zum Beispiel eines Thomas Münzer entgegen, der es für unerträglich ansieht,
„daß alle Kreatur zum Eigentum gemacht worden sei, die Fische im Wasser, die Vögel in der Luft, das Gewächs auf Erden – auch die Kreatur müsse frei werden“.

Und sicher gibt es keinen größeren Gegensatz als die Volksindividualität der Deutschen und Juden, sofern sie sich als jüdisches Volk betrachten.

Udo Ulfkotte weist auf Folgendes hin:

„Wenn deutsche Politiker oder Vertreter der jüdischen Verbände sich nun über die Aussagen Sarrazins zu jüdischen Genen aufregen, dann ist das der Gipfel der Verlogenheit. Immerhin werben die gleichen jüdischen Verbände auf ihrer Homepage für jüdische Gentests, mit denen Menschen herausfinden sollen, ob sie Juden sind. Und jüdische Portale, die Sarrazin nun kritisieren, jubeln zu den Juden-Gentests.

Auf der jüdischen Gentest-Seite heißt es:

„Haben Sie jüdische Wurzeln? (…) Es gibt bestimmte genetische Merkmale, die auf eine jüdische Herkunft hinweisen. Mit einem DNA-Test von iGENEA kann Ihr DNA-Profil auf diese Merkmale hin untersucht werden. Träger derselben oder ähnlicher genetischer Merkmale werden in Haplogruppen zusammengefaßt. Die Zugehörigkeit zu bestimmten Haplogruppen kann auf eine jüdische Herkunft hinweisen. Außerdem wird ein bestimmtes DNA-Profil ‚Cohen Modal-Haplotyp’ genannt, weil es vermehrt in der jüdischen Untergruppe der Cohanim vorkommt. Dieser Haplotyp weist deutlich auf eine jüdische Herkunft innerhalb der väterlichen Linie hin. Auch wenn Sie keine typisch jüdische Haplogruppe haben, können Sie trotzdem jüdische Wurzeln haben.“

Es ist also verlogen, wenn jüdische Verbände Sarrazin kritisieren, zugleich aber für Gentests zur Bestimmung des Judentums werben.

Es gibt eben genetische Besonderheiten von Menschengruppen, die über lange Zeit in einem bestimmten Siedlungsraum zusammengelebt haben. Auch der Deutschlandfunk berichtete 2006 über ein bestimmtes Gen bei Menschen mit jüdischer Herkunft in Zusammenhang mit der Genforschung.“

Nun wäre zu prüfen, ob dieses Gen sich nur auf die Aschkenasim oder auch auf Sefardim bezieht.

Wahrscheinlich ist die Überbrückung, die Überwindung dieses tödlichen Gegensatzes zwischen Juden und Deutschen die entscheidende Zukunftsaufgabe, wenn wir als menschliche Menschen weiter fortbestehen wollen. Sie wird wohl nur gemeinsam von den kritisch denkenden Juden, die sich in wachsender Zahl äußern, und den kritisch denkenden Deutschen zu leisten sein.

Noch aber herrscht der Antigeist. So wird der Betriebswirt und Finanzprüfer a.D., Arnold Höfs, zu vier Monaten Gefängnis verurteilt, weil er mit seinen Zahlenangaben zu den jüdischen Opfern des 20. Jahrhunderts „unwissenschaftliche, unseriöse und geschmacklose Rechnereien“ vorgelegt hätte. Es tut nichts zur Sache, daß diese Zahlenangaben entnommen wurden den offiziellen Verlautbarungen der Bundesregierung und auch der jüdischen Enzyklopädie.

Desgleichen wird jetzt der „Amalia Hinterwäldlerin vor Gericht“ der Prozeß gemacht. Der erfundene Prozeß, soll nun Gegenstand eines wirklichen Prozesses werden. Es geht dabei darum, an dieser Schrift aufzuzeigen, wie notwendig es sei, die bisher fehlende Einschränkung der Kunstfreiheit für politische Kunst nun von den obersten Gerichten festzulegen, seltsamerweise zur gleichen Zeit mit der Preisverleihung an den dänischen Karikaturisten, Kurt Westergaard, der eine Mohammed-Karikatur zeichnete, welche die gläubigen Moslems empörte und Westergaard sogar Morddrohungen eintrug.

Die Meinungsfreiheit ging verloren, die Pressefreiheit (eine Zensur findet nicht statt ( !!!), Grundgesetz Artikel 5) gibt es nicht, die Freiheit der Forschung ist für die deutsche Geschichte abgeschafft, sobald ihre Ergebnisse nicht politisch korrekt sind. Und nun soll als letztes auch die Freiheit der Kunst eingeschränkt bzw. aufgehoben werden.

Das alles ist nur möglich, solange wir, das deutsche Volk, uns das gefallen lassen! Wir können aber feststellen, daß bereits immer mehr Juristen Zweifel an dieser Aufhebung des Grundgesetzartikels 5, Meinungsfreiheit, äußern. Unterstützen wir sie!

Der meistgehörte Einwand „Wir können noch nichts tun, es geht den Menschen noch zu gut“, täuscht. Es geht uns nur vordergründig noch gut.

Wir werden noch satt, und wir erschöpfen uns im Feste feiern: Straßenfeste, Dorf- oder Stadtfeste, Love-Party, Kinder- und Familienfeste, Schützenfeste und Märkte jeder Art.

Doch gleichzeitig werden wir immer abhängiger; für Billionen Schulden der Bundesregierung haften die Bürger mit ihren Grundstücken. Die sogenannten Anti-Terror-Gesetze und der „Kampf gegen rechts“ ersticken mehr und mehr jede offene Kritik am herrschenden System. Gegen den Willen der Bevölkerung wurde die D-Mark aufgegeben und der Lissabon-Vertrag unterzeichnet. Damit wird der freiheitliche Rechtsstaat abgeschafft. Desgleichen haben wir ein Auslieferungsgesetz, ein Gleichstellungsgesetz und den bereits in den Großstadtschulen praktizierten Gender-Unterricht. Das heißt nichts anderes, als die zunehmende Sexualisierung der Jugend, die dadurch in ihrer geistigen Entwicklung behindert wird. (Siehe den Artikel „Die sexuelle Revolution“ in Stimme des Reiches Nr. 4)

Wir sind zu „Kartenträgern“ mit Nummern gemacht worden, die überall aufspürbar sind. Der gläserne Mensch wird Schritt für Schritt zur Wirklichkeit.

Professor Dr. Karl A. Schachtschneider hat in einer Vielzahl von Vorträgen darauf hingewiesen, wie sehr die freiheitlichen Grundrechte und eine Selbstbestimmung der Nationen, wie der Bürger, beeinträchtigt, bzw. abgeschafft werden. Der materielle Wohlstand läßt den Bürger nicht wahrnehmen, wie die Gefängnismauern enger und enger werden. Es wird ein böses Erwachen geben, wenn wir nicht jetzt, solange wir noch ein bißchen Luft zum Atmen haben, uns rühren.

Was wir in der Politik und zum großen Teil auch bei den von der Politik abhängigen Gerichten erleben, läßt sich nur noch bezeichnen mit: „Ist`s Wahnsinn auch, so hat es doch Methode“.

Noch gibt es in größerer Zahl die nicht umerzogenen Sechzigjährigen in wichtigen Positionen, die selbstständig denken können und Widerstand zu leisten versuchen. Wenn auch diese letzte „alte Garde“ pensioniert sein wird – und das dauert höchstens noch drei, vier Jahre – dann ist der Käfig geschlossen. Darum trifft das Gegenteil zu, es ist nicht noch zu früh, tätig zu werden und Widerstand zu leisten, sondern es ist schon beinahe zu spät!

Vielleicht ist das Noch-Gutgehen geschicktes Ablenkungsmanöver, um den Globalisierern Zeit zu geben, ihr Großraumgefängnis zu vollenden, in welchem wir dann als Sklaven erwachen werden. Dann geht es uns nicht mehr zu gut, dann geht es uns schlecht. Aber dann ist es zu spät.

Ursula Haverbeck

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