Bericht zum Vortrag von Ursula Haverbeck

Zum Abschluss unserer Vortragsreihe durften wir am Samstag, den 10. Dezember, Frau Ursula Haverbeck bei uns begrüßen. Die bekannte Kämpferin für Wahrheit und Gerechtigkeit ist auch vielen unpolitischen Deutschen inzwischen ein Begriff, da sie momentan fanatisch durch die deutsche Justiz verfolgt wird, die sie davon abhalten will frei ihre Meinung zu verschiedenen geschichtlichen Ereignissen zu äußern. Sie ist somit Vorbild für all jene, die sich nicht vom Staat ihre Meinung aufzwingen lassen möchten.

Bevor sie auf ihre Prozesse zu sprechen kam, berichtete sie den zahlreich erschienen Zuhörern von ihren Erlebnissen vor und während des Zweiten Weltkrieges. Geboren 1928, waren ihre Erlebnisse selbstverständlich geprägt von der Jugendbewegung.

Diese wollte raus in die Natur, um den Städten zu entkommen und sich Deutschland zu erwandern. Aus ihnen entstanden auch die Artamanen, die gezielt aus den Städten aufs Land zogen, um dort Siedlungsgemeinschaften zu gründen. Wie es in dem damals bekannten Lied „Aus grauer Städte Mauern“ hieß:

Aus grauer Städte Mauern
Ziehn wir durch Wald und Feld.
Wer bleibt, der mag versauern,
Wir fahren in die Welt.

Die verschiedenen Jugendbewegungen wurden nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im Jahre 1933 größtenteils in die Hitler-Jugend (HJ) überführt. Somit wurde auch Ursula Haverbeck, als sie das entsprechende Mindestalter erreicht hatte, Mitglied im Bund Deutscher Mädel (BDM). Im Jungmädelbund wurde sie bald Anführerin einer Gruppe, getreu dem Motto der HJ „Jugend soll durch Jugend geführt werden“. In dieser Position war sie verantwortlich für die Durchführung von wöchentlichen Heimabenden, bei denen sich alle Jungmädel versammelten.

Aus den verschiedenen Tätigkeiten bei diesen Treffen hob Frau Haverbeck besonders die Rolle des gemeinsamen Gesangs hervor. Nach ihren Worten handelt es sich dabei um die sozialste Kunst, da sich viele verschiedene Menschen aufeinander abstimmen müssen, um am Ende ein harmonisches Ganzes zu erzeugen.

Sie empfindet es als „herben Verlust“, dass darauf inzwischen so wenig Wert gelegt wird. Zur Sprache kam dabei auch der enorme kulturelle Verlust. Selbst bei den wenigen Gelegenheiten, wo doch noch allgemein gesungen wird, wie bei einem Geburtstag, wird inzwischen meist auf einfallsloses englisches Liedgut, wie „Happy Birthday to You“ zurückgegriffen, das aus gerade mal vier Wörtern besteht, anstatt auf wesentlich ausdrucksstärkere deutsche Lieder, wie „Viel Glück und viel Segen“:

Viel Glück und viel Segen
auf all deinen Wegen,
Gesundheit und Frohsinn
Sei auch mit dabei.

Man fand sich aber auch zusammen, um verschiedene hauswirtschaftliche Tätigkeiten zu erlernen und auszuführen. Während in der heutigen Wegwerfgesellschaft die „Nachhaltigkeit“ oft lediglich propagiert wird, wurde sie damals wirklich gelebt. So wurden unter anderem aus Stoffresten Flickenteppiche und aus Tierknochen Seife hergestellt.

Auch wir haben unsere Hausarbeit erledigt - Nachträglicher Geburtstagskuchen zum 88. Geburtstag

Auch wir haben unsere hauswirtschaftlichen Tätigkeiten erledigt: Nachträglicher Geburtstagskuchen zum 88.

Zudem trat sie der heutigen Behauptung entgegen, dass es sich bei der HJ um eine Pflichtübung gehandelt hätte, zu der die Jugend gezwungen wurde. Statt Zwang ging es darum den Kindern und Jugendlichen, frei nach Johann Gottlieb Fichte, beizubringen, das Richtige freiwillig zu tun.

Tatsächlich sagte Frau Haverbeck: „Es war uns ein inneres Bedürfnis zu helfen.“ Als der Reichsjugendführer Artur Axmann während des Krieges feststellte, dass keine Kapazitäten mehr für die Produktion von Spielzeugen existierten, übergab er der Hitler-Jugend die Aufgabe selbst Spielzeug herzustellen. Von der Jugend wurde dies nicht als lästige Pflicht gesehen, sondern sie waren glücklich etwas für die Gemeinschaft leisten zu können und die strahlenden Augen kleiner Kinder zu sehen, als diese durch ihren persönlichen Einsatz zu Weihnachten doch ein kleines Spielzeug erhielten.

Im Allgemeinen wies Frau Haverbeck immer wieder darauf hin, dass man „behutsam im Urteilen“ sein soll und sich zuvor immer beide Seiten ansehen sollte.

Vielen Menschen falle es in den heutigen Tagen von Raubtierkapitalismus und Egoliberalismus schwer den Wert der Gemeinschaft zu erkennen. „Die meisten Menschen sind nur mit sich selbst beschäftigt.“ Dazu kommen immer neue Wörter, die einem zu genau diesem rein egoistischen Verhalten ermutigen, wie die allgegenwärtige „Selbstverwirklichung“. Früher sei man hingegen „ganz ohne Selbstverwirklichung man selbst gewesen“.Es ist eines der Fundamente unserer Weltanschauung, dass wir nach wahrer Persönlichkeit und Gemeinschaft streben und nichts auf jene geben, die uns einreden wollen, dass wir zur „Selbstverwirklichung“ auf alle unsere Bindungen verzichten sollen, um ständig der neuesten „Lifestyle-Obsession“ hinterherzurennen, wie es leider ein immer größerer Teil des Volkes tut. Grundsätzlich reicht ein Blick, um eine wahre Persönlichkeit von diesen degenerierten Konsumzombies zu unterscheiden.

Um die wahren Beweggründe der Hitler-Jugend zu verstehen, die absolut nichts mit der heutigen Entstellung zu tun haben, bei der sie nur dazu gedient haben soll sich neue Soldaten zu erziehen, empfehlen sich verschiedene Primärquellen, wie die Reden und Schriften des ehemaligen Reichsjugendführers Baldur von Schirach. In einer Rundfunkrede am 1. Dezember 1936 sprach er die folgenden Worte:

Arbeiterjungen und Schüler, Bauernmädel und Offizierstöchter, sie alle kamen zu dem großen Jugendbund des Führers, um der Idee des Nationalsozialismus zu dienen und sie in einer Gemeinschaft zu gestalten, die keine Klassen kennt. Die Fähigen stiegen in dieser Gemeinschaft auf, ob sie nun Söhne und Töchter wohlhabender oder arbeitsloser Volksgenossen waren, denn kein anderes Gesetz hat für die Führerauswahl der Hitler-Jugend Gültigkeit als alleine das der Leistung, des selbstlosen Einsatzes und des aufrechten Charakters.

Den Marschallstab der Jugend trägt jeder Pimpf in seinem Tornister. Aber es ist nicht die Führung der Jugend allein, die ihm offensteht, auch die Tore des Staates sind ihm weit geöffnet. Wer von frühester Jugend an in diesem Deutschland Adolf Hitlers seine Pflicht erfüllt, tüchtig, treu und tapfer ist, braucht um seine Zukunft keine Sorge zu haben. Die Hitler-Jugend ist eine einzige große Familie, und es kann für den einen nicht soviel Unglück geben, daß nicht die Kraft der Millionen anderer Kameraden dieses Unglück überwinden könnte. […]

Wir haben wirklich eine Jugend, die sich im Glauben an ein großes Ideal verbunden fühlt. Sie dient diesem Ideal mit grenzenloser Hingabe. Es ist nicht mehr die Jugend der Bars und Tanzdielen, es sind nicht mehr die an den Straßenecken herumlungernden, zigarettenqualmenden Nichtstuer. Nicht mehr die Jugend, die keine Autorität und Ehrfurcht kannte, der nichts mehr heilig war, nicht mehr die Jugend, die keinen anderen Gott kannte als sich selbst und ihren eigenen schrankenlosen Genuß. Der Führer hat uns nicht nur ein neues Deutschland geschenkt, er hat uns auch in ihm ein neues Volk und eine neue Jugend beschert.

Die HJ stand zudem für eine ungebrochene Opferbereitschaft aus reinem Idealismus, beispielhaft genannt sei der Hitlerjunge Herbert Norkus, der am 24. Januar 1932 bei einer Flugblattverteilung von Kommunisten getötet wurde. Aus einer zeitgenössischen Quelle:

Während vier Mann in den Häusern verteilten, standen zwei Mann auf der Straße Wache. Plötzlich erschien ein Trupp von 35 Kommunisten, die sich sofort auf die Wache stürzten, so daß sie kaum noch ihre Kameraden warnen konnten. Die Gruppe wurde vollkommen zersprengt.

Seit dieser Zeit wurde der Jugendgenosse Norkus vermißt. Er wurde später in dem Hause Zwinglistraße 4 verblutet aufgefunden. Polizei brachte ihn in das Moabiter Krankenhaus, wo der Arzt nur den inzwischen eingetretenen Tod feststellen konnte. Sowohl die Polizei wie wir können bisher nur annehmen, daß unser Jg. durch die Turmstraße oder Alt-Moabit in die Ottostraße gelaufen und von dort in die Zwinglistraße eingebogen ist. Dort muß ihm ein anderer Trupp Kommunisten entgegengekommen sein, so daß er zu einer scharfen Wendung gezwungen wurde. Dieses erkennt man an einer 30 Zentimeter breiten, 15-20 Meter langen Blutspur, die in das Haus Zwinglistraße 4 hineinführt. Dort rief er laut um Hilfe. Kurze Zeit darauf muß er gestorben sein.

Er wurde im Krankenhaus von dem Bezirksführer Steinacker sowie von dem Kameradschaftsführer Kelbach identifiziert. Nach Benachrichtigung seines Vaters auch von diesem erkannt. Er hat fünf Dolchstiche in den Rücken und zwei in der Brust erhalten. Fast alle gingen in die Lunge, jeder einzelne war tödlich. Außerdem war sein Gesicht fast zur Unkenntlichkeit zerschlagen oder zertreten worden. Die Oberlippe fehlte. Nach Aussagen von Augenzeugen soll sich ein Polizeibeamter in der Gotzkowskystraße nicht um den Fall gekümmert, sondern sich entfernt haben.

Wie Herbert Norkus fielen noch 21 junge Kameraden dem Terror der Straße zum Opfer und starben für ein besseres Deutschland. Ungeheuer sind die Opfer, die diese Jugend der Freiheit ihres Volkes brachte. Ungezählte flogen von den Schulen, aus den Betrieben, verloren für immer ihr Vaterhaus, lagen wochenlang auf das schwerste verletzt in den Krankenhäusern oder blieben manche Nacht in Gefängnissen eingesperrt. Aber keine Not, keine Verfolgung, nichts konnte die Jungen und Mädel von ihrem Glauben abbringen. Im Kampf auf der Straße, im Ringen um jeden einzigen deutschen Menschen wuchs der neue Glaube der Jugend. Diese Jungen und Mädel, die vorher nur die Not gekannt hatten und einer dumpfen, trostlosen Zukunft entgegengegangen waren, hatten nun das Ziel gefunden, dem sie sich mit ganzer Seele verschrieben.

In diesem Zusammenhang erklärte Frau Haverbeck: „Wir werden vielleicht ins Gefängnis gesperrt, die wurden auf offener Straße totgeschlagen.“ Wir brauchen baldige politische Veränderungen, bevor es hier zu einem Bürgerkrieg auf den Straßen kommen wird, wobei dieses Mal wohl nicht Kommunisten unser größtes Problem sein werden, sondern fremdvölkische Horden, die schon jetzt, wenn auch noch nicht organisiert, Deutsche wegen Nichtigkeiten ermorden.

Damit leitete sie auch zu ihrem zweiten Thema über, der aktuellen juristischen Verfolgung. Neben ihren eigenen Prozessen, bei denen sie sich grundsätzlich selbst verteidigt, weil ihrem Anwalt ansonsten wohl ebenso Verfolgung drohen würde, was wieder ein bezeichnendes Licht auf diesen angeblichen Rechtsstaat wirft, ging sie auch auf verschiedene andere Skandalurteile ein.

Darunter war beispielsweise der Prozess gegen Oskar Gröning. Der ehemalige SS-Mann leistete während des Zweiten Weltkrieges auch Dienst im KL Auschwitz. Obwohl er während seiner Dienstzeit mehrfach um Versetzung bat, man ihm keine einzige strafrechtlich relevante Tat nachweisen konnte und er nach dem Krieg konsequent das Geschichtsbild der Siegermächte vertrat, wurde er wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen zu einer Haftstrafe verurteilt. Damit wurde einer der Grundsätze eines Rechtsstaates aufgekündigt, nach dem man nur verurteilt werden kann, wenn einem auch eine konkrete strafbare Handlung angelastet werden kann.

Im Bezug auf ihre Prozesse erwähnte sie auch ihr Gespräch mit einem Journalisten der ARD-Sendung „Panorama“ (hier offiziell auf der Seite des Senders anzusehen). Aus dem Ankündigungstext des Senders: „„Der Holocaust ist die größte und nachhaltigste Lüge der Geschichte“, sagt Ursula Haverbeck. Für sie hat die Massenvernichtung der Juden nicht stattgefunden. Die rüstige 86-Jährige gilt unter Rechtsextremisten als die Ikone des Geschichtsrevisionismus.“ Alleine für dieses Gespräch wurde sie vom Amtsgericht Hamburg zu 10 Monaten Haft verurteilt. Gegen dieses Urteil hat sie allerdings Widerspruch eingelegt.

Zudem ging sie natürlich auf den Knebelparagraphen 130 ein, der ihren Verurteilungen zugrunde liegt und die angebliche Meinungsfreiheit für gewisse Meinungen einfach aufhebt. Eine Meinungsfreiheit, die nur der Regierung genehme Meinungen zulässt, ist aber eben keine Meinungsfreiheit. Das sehen im Übrigen selbst führende Juristen der Bundesrepublik so, wie der frühere Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Winfried Hassemer oder Wolfgang Hoffmann-Riem, ehemals Richter am Bundesverfassungsgericht und zuvor Justizsenator in Hamburg.

Wer solch eine Solitasche noch erwerben möchte kann sich gern per E-Post melden: veranstaltung@rechte-verden.com

Wer solch eine Solitasche noch erwerben möchte kann sich gern per E-Post melden: veranstaltung@rechte-verden.com

Trotz ihrer Verurteilungen und dem offensichtlichen Unrecht in diesem Staat hat Ursula Haverbeck ihre Zuversicht jedoch nicht verloren. Zum Ende des Vortrages fand sie wieder aufmunternde Worte und forderte alle Anwesenden auf weiter am Kampf für ein wahrhaft freies Deutschland festzuhalten:

Es gibt noch Hoffnung. Wir müssen uns nur anstrengen, uns ganz einsetzen, komme was da wolle!

Quelle: DIE RECHTE – Kreisverband Rhein-Erft

Offener Brief an die BRD-Juristen

Oh, Schande über Schande!
Die Göttin der Gerechtigkeit verhüllt ihr Angesicht
aus Scham über ihre irregeführten Kinder.

Am 28. November 2016 bestätigte der Bundesgerichtshof in letzter Instanz das Urteil gegen Oskar Gröning zu vier Jahren Gefängnis wegen seiner Anwesenheit im sommer 1944 in Auschwitz.

Wie war er dort hingekommen, meine Damen und Herren Juristen?

Es war das fünfte Kriegsjahr. Gröning war Soldat und als solcher dorthin abkommandiert worden. Er leistete seinen Dienst in der Verwaltung, als eine Art Buchhalter.

Haben Sie schon einmal etwas gehört von den Gepflogenheiten des Militärdienstes? Es herrschen dort Befehl und Gehorsam!

Die Aussage des Vorsitzenden Richters, Frank Kompisch, zeugt von völliger Unkenntnis der Sachlage.

„In Auschwitz durfte man nicht mitmachen.“

denn was war nach Ansicht von Richter Kompisch, siebzig Jahre nach Kriegsende, dieses Auschwitz?

„Es ist einfach zu beschreiben: Auschwitz war eine insgesamt auf Tötung von Menschen ausgerichtete Maschinerie.“
(Quelle: Die letzten Zeugen, der Auschwitz-Prozeß von Lüneburg 2015 eine Dokumentation, Reclam Nr. 17088)

Ich würde sagen, bei diesen Prozessen gegen Vierundneunzigjährige dürften Juristen nicht mitmachen.

Das Urteil über den Angeklagten Oskar Gröning wurde am 17. Prozeßtag, dem 15,Juli 2015 verkündet, im Namen des Volkes, was immer das bedeuten mag. Aber in jedem Fall sind wir alle als Deutsche und damit nach dem Grundgesetz oberster Souverän verantwortlich, auch für die Justiz und damit Urteilssprechung der Gerichte.

Eine weitere Frage, meine Damen und Herren Juristen: Schon in der Vorankündigung des Prozesses gegen Oskar Gröning wird festgestellt:

„Schon einmal war Gröning ins Visier der Staatsanwälte geraten – doch 1985 mußte die Frankfurter Staatsanwaltschaft ein Verfahren noch aus Mangel an Beweisen einstellen“
(Lüneburg, Landeszeitung, 16. September 2014)

Sollten die BRD-Juristen tatsächlich die Grundlage der Bundesrepublik, das Grundgesetz, gar nicht kennen? Dort heißt es eindeutig, Artikel 103:

„Niemand darf wegen derselben Tat aufgrund der allgemeinen Strafgesetze mehrmals bestraft werden.“


Die Tat des Herrn Gröning bestand darin, daß er in Auschwitz war. Gab es dreißig Jahre später neue Beweise? Nein, eine persönliche Beteiligung an Verbrechen konnte ihm, wie auch den anderen über Neunzigjährigen nicht nachgewiesen werden. Also müßte doch gelten: Im Zweifel für den Angeklagten. Und noch einmal. Sie alle waren auf Befehl, als Soldaten im Krieg, in Auschwitz und nicht nur Auschwitz litt an schlechter Versorgung und dem Mangel an nahezu allem Lebensnotwendigem. Das gleiche galt für das gesamte deutsche Volk. Diese Zeitumstände, werden in allen Holocaustprozessen geflissentlich verdrängt und übersehen.

Wieso machen die Juristen der BRD, welche doch Anwälte des Rechtes und der Gerechtigkeit sein sollten, dergleichen Rechtsbrüche mit?

Sagen Sie nun nicht, es gibt aber Sondergesetze, bzw. Ausnahmegerichte, die zulässig sind.Auch Sondergesetze unterliegen dem Artikel 19 GG, wo es heißt, daß ein Gesetz immer nur allgemein und nicht für einen Einzelfall gelten kann. Außerdem darf in keinem Fall durch ein einschränkendes Gesetz „ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden“.

Die denkenden Bürger dieses Landes sind nicht länger bereit, rabulistische Umdeutungen der Grundlage dieser BRD hinzunehmen. Dazu gehört auch die von einer Richterin behauptete Identität der beiden Verben bestreiten und leugnen.

Sprechen Sie eindeutig und allgemein verständlich und vor allen Dingen sachlich begründet Ihre Anklagen und Urteile aus.

Es gibt noch viele Fragen an die Juristen der BRD:

1. Frage
Woher wissen Sie, daß im Sommer 1944 über vierhunderttausend Juden aus Ungarn nach Auschwitz transportiert worden sein sollen, um sie dort zu vergasen? Die Gedenkstätte selber spricht von etwa sechzigtausend, die mehrheitlich weitergeleitet wurden.

2. Frage
Worauf beruht Ihre immer noch beibehaltene Bezeichnung von Auschwitz als Vernichtungs- und nicht als Arbeitslager, obgleich offizielle Quellen in der Bundesrepublik wie auch in England nichts von Vergasungs- und Vernichtungslager wissen? Die nachgeborenen Juristen können es doch nicht besser wissen? (siehe die „Standort- und Kommandanturbefehle“ und die entschlüsselten Reichsbefehle in England.)

3. Frage:
Wieso werden unbescholtene Bundesbürger immer noch von BRD-Gerichten bestraft, und sogar zu Gefängnisstrafen verurteilt, wenn sie die sechs Millionen hinterfragen, wissen wollen, wo das stattgefunden hat und wenn sie als logische Konsequenz die Existenz eines Holocaust bestreiten?

Wollen die nachgeborenen Juristen und auch Journalisten tatsächlich behaupten, daß es der Kenntnis eines Ortes für diese furchtbare Verbrechen nicht bedürfe, also eine Untat ohne Tatort? Nun, das ist absurd. Diese Holocaustprozesse, siebzig Jahre nach dem Krieg, haben nur einen Sinn: Sie sollen den Holocaust retten.

Für die heute in der Bundesrepublik lebenden Bürger unter siebzig Jahren gibt es unbezweifelbar den Holocaust als Wirklichkeit. Sie haben das vom Kindergarten an gelernt. Ich aber kenne eine Zeit ohne einen Holocaust. Gerüchte und Zeugenerzählungen von schrecklichen Dingen, in den Konzentrationslagern wurden, in verschiedenen Büchern widerlegt von Deutschen und Ausländern, von Unbeteiligten und sogar von Inhaftierten. Ich erinnere an Namen wie den französischen Widerstandskämpfer Paul Rassinier oder den rumänisch-österreichischen Juden Joseph Ginsburg, welcher sogar im Auftrage der Amerikaner deses Gerücht zu untersuchen hatte und es nicht bestätigt fand.

Dan kam der große Bruch in der Geschichte. Diese Bücher wurden von Juristen verboten, auch das Buch von dem damaligen Wehrmachtsoffizier Wilhelm Stäglich, der in unmittelbarer Nähe von Auschwitz mit seiner Truppe stationiert war, zum Schutz der dortigen Industrieanlagen. Er war selber mehrmals in Auschwitz, um Verhandlungen über die Verpflegung seiner Truppe, welche von Auschwitz getätigt wurde, zu führen. Er bekam sogar die Möglichkeit einer Besichtigung der ganzen Auschwitzanlage und konnte dort photographieren.

Als angesehener Hamburger Strafrichter bei einem Finanzgericht schrieb er sein Buch „Der Auschwitz-Mythos“, auch dieses wurde verboten, ja, dem Juristen, Dr. Wilhelm Stäglich, sogar sein Doktortitel aberkannt, Der Film berichtet nach Ansicht auch der Juristen die Wahrheit, doch das Verbot der kritischen Bücher bewies bereits damals, daß da etwas nicht stimmte. Mit dem US-Film „Der Holokaust“ (1979) und dem folgenden Gesetz „Volksverhetzung“ verschwandt die Freie Geschichtsforschung.

Jetzt sollen die damals Zweiundzwanzigjährigen, die dich nach allgemeiner Ansicht in einer Dikatur lebten, verantwortlich gemacht werden für die Politik im Dritten Reich. Juristisch ermöglicht wird das mit dem Paragraphen 130 StGB. Darum muß dieser so schnell wie möglich entsorgt werden.

Ursula Haverbeck

Bildquelle: Martin Moritz | pixelio.de

Verschwörungstheorie oder tatsächliche Planung? (Ist das zwanzigste Jahrhundert das jüdische Jahrhundert?)

Weder in Europa noch in den USA wird es offen gesagt, aber die Ereignisse der letzten Jahre scheinen den Mythos von einer jüdischen Verschwörung zu bekräftigen, die weit über alles hinaus geht, was sich die Autoren der ‚Protokolle der Weisen von Zion’ hatten träumen lassen.“ (Die Zeit, 07.10.2004, Seite 46)

Einundzwanzig Jahre lang kämpfte der Politologe Udo Walendy für die Freigabe des bereits 1965 erschienenen Buches „Wahrheit für Deutschland“. Einundzwanzig Prozeßjahre mit Urteilen, nicht mehr nachvollziehbar für den normalen Menschenverstand, bis 2002 in letzter Instanz Wahrheit für Deutschland endlich freigegeben wurde. Die letzte Begründung für eine Indizierung war nun selbst auch für das Oberlandgericht Münster nicht mehr nachvollziehbar:

Das Buch ist wie kaum ein anderes mit einer dichten Fülle von belegten Details zusammengesetzt, die weitgehend alle richtig sind, weshalb das Buch so besonders gefährlich ist.“

Im Evangelium heißt es: „Die Wahrheit macht euch frei“, hier ist die Wahrheit gefährlich. Für wen kann Wahrheit gefährlich sein? Nur für den Geist der Lüge. Wenn dieser geschützt wird von deutschen Gerichten, dann sind diese in die Hände des Herrn der Lüge gefallen und nicht frei. Nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik soll die Justiz aber unabhängig und frei sein, denn die Gewaltenteilung ist die Grundlage eines freiheitlichen Rechtsstaates.

Seit der endgültigen Freigabe des Walendy-Buches 2002 sind zehn Jahre vergangen. Die Richter am Bundesverfassungsgericht haben gewechselt. Ist das Bundesverfassungsgericht inzwischen in der EU- und Eurokrise ein „ständiger Störfaktor“, wie der „Spiegel“ titelte? Geht es auch um die Entmachtung des Bundesverfassungsgerichtes?

Aus den letzten drei Jahren liegen verschiedene Urteile aus Karlsruhe vor, die einen neuen Ton anschlagen im Hinblick auf die Einhaltung der grundlegenden Freiheitsrechte. Dazu gehört auch die Aufhebung der Verurteilung des Liedermachers Frank Rennicke 2009.

In dem sehr ausführlichen Bundesverfassungsgerichturteil vom 04. November 2009 – Aktz.:

1 BvR 2150/08 – wird nun ganz unmißverständlich klargestellt:

„Das Grundgesetz gewährt Meinungsfreiheit im Vertrauen auf die Kraft der freien öffentlichen Auseinandersetzung grundsätzlich auch den Feinden der Freiheit“ (Abs. 67). (Dieses sehr umfangreiche Urteil, wie auch die folgenden können aus dem Internet abgerufen werden.)

In einem Urteil vom 28. November 2011 – Aktenzeichen 1 BvR 917/09 – zur Verfassungsbeschwerde der Frau Edda Schmidt wird darauf hingewiesen:

Der Meinungsäußernde ist insbesondere auch nicht gehalten, die der Verfassung zugrundliegenden Wertsetzungen zu teilen, da das Grundgesetz zwar auf die Wertloyalität baut, diese aber nicht erzwingt.“

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Das läßt aufhorchen. Aus den Urteilen des BVerfG ist zu entnehmen, daß das höchste deutsche Gericht sich auf seine Unabhängigkeit und die Gewaltenteilung besinnt und beginnt, sich aus dem „Würgegriff der Politik“ zu befreien. Das sollten die Bürger jetzt vorbehaltlos unterstützen und aufgreifen.

Artikel 5 GG befaßt sich nicht nur mit der Freiheit der Meinung sondern auch der Freiheit der Presse – „eine Zensur findet nicht statt“ – und der Freiheit von Forschung und Lehre. Das muß auch gelten für die Geschichtsforschung der vergangenen einhundertfünfzehn Jahre. Diese wurden nicht nur durch deutsche Politik sondern gewichtiger noch durch jüdische Politik geprägt. Wie anders könnte sonst der in den USA lebende Historiker Juri Slezkine – russisch-jüdischer Herkunft – das Zwanzigste Jahrhundert das „jüdische Jahrhundert“ nennen? So wurde auch sein 2006 in Deutsch erschienenes Buch betitelt. Bei genauerer Betrachtung dieses Zwanzigsten Jahrhunderts und seiner herausragenden Ereignisse, kann die Aussage von Slezkine nur bestätigt werden. Das Zwanzigste Jahrhundert ist das jüdische Jahrhundert. Doch eine Geschichtsforschung unter diesem Aspekt gibt es kaum.

Dagegen haben wir unzählige Veröffentlichungen zur deutschen Geschichte dieser Zeit und zwar sowohl aus Sicht der Siegermächte als nicht minder zahlreich – aber indiziert oder verschwiegen – aus deutscher Sicht. Diese letztere Sichtweise – die deutsche Betrachtung der deutschen Geschichte – konnten weder Universitätshistoriker noch Geschichtslehrer ungestraft öffentlich behandeln. Die letzten Urteile des BVerfG schieben dem nun einen Riegel vor. Doch sicher wird es noch eine ganze Weile dauern, bis diese sachgemäße Anwendung des Artikels 5 GG nun auch bei Land- und Amtsgerichten Grundlage ihrer Urteile in sogenannten Verfahren nach § 130 StGB wird.

Es ist nicht länger möglich, Forschungen zur Judenfrage, insbesondere, wenn sie von Deutschen unternommen werden, als antisemitisch abzuqualifizieren. Da die deutsche und die jüdische Geschichte dieser hundertfünfzehn Jahre eng miteinander verknüpft sind, muß nun endlich vorbehaltlos mit der Erforschung der Judenfrage begonnen werden, nicht zuletzt auch, um Slezkines Benennung des Zwanzigsten Jahrhunderts als „Das jüdische Jahrhundert“ zu überprüfen bzw. zu untermauern.

Vor 115 Jahren: Der erste Zionisten Kongreß 1897 in Basel

Auf diesem Kongreß begegneten sich zwei völlig verschiedene Visionen einer ersehnten jüdischen Zukunft in den Personen Theodor Herzl und Asher Ginzberg.

1896 war „Der Judenstaat“ in Wien von Theodor Herzl auf deutsch erschienen. Darin wird als einzig möglicher Ausweg aus der zunehmenden Judenfeindlichkeit (Herzl spricht allerdings immer vom Antisemitismus) nicht nur in Rußland, sondern insbesondere auch nach der Dreyfuß-Affäre in Frankreich und vieler weiterer europäischer Staaten, in der Einrichtung einer „öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina“ gesehen.

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Etwa gleichzeitig soll der Ostjude Asher Ginzberg die Protokolle der Weisen von Zion auf hebräisch verfaßt haben. Die Autorenschaft wurde nie eindeutig geklärt, doch spricht vieles für Ginzbergs Autorenschaft unter Einbeziehung älterer Texte in Rußland. Die Protokolle sind – auf einen Nenner gebracht – die Anleitung zur Erreichung der verheißenen Weltherrschaft durch die Juden.

Gottfried zur Beek weist in seinem Vorwort zur 8. Auflage 1923 der „Geheimnisse der Weisen von Zion“ darauf hin:

The Jewish Encyclopedia bezeugt ausdrücklich:

In August 1897, he (das ist Ginzberg. G.v.B) took part in the Zionist Congress of Basel, but opposed most of the ideas expressed by Dr. Herzl.’ Davon steht kein Wort in dem offiziellen Berichte; es müssen also geheime Sitzungen stattgefunden haben, bei denen die Richtung Herzl und Ginzberg aufeinander platzten!“

Beide Verfasser gelten als Gründer des Zionismus der eine im westlichen Europa, der andere in Rußland. Durchgesetzt hat sich ganz eindeutig in der etwa ein halbes Jahrhundert später erfolgten Gründung Israels, wie auch in der Weltpolitik, die Linie, die in den Protokollen aufgezeigt wird, wenn es auch immer wieder und heute vielleicht sogar verstärkt in Israel Juden gibt, denen ein anderes Israel – etwa im Sinne Herzls – vorschwebt.

Zwei Beispiele mögen die unterschiedlichen Vorstellungen von Ginzberg und Herzl deutlich machen.

In den Protokollen heißt es über „Die Presse und die öffentliche Meinung“:

Wir müssen die nichtjüdischen Staatsleitungen zwingen, unseren breit angelegten Plan, der sich schon der erwünschten Vollendung nähert, tatkräftig zu unterstützen. Als Mittel dazu werden wir die öffentliche Meinung vorschützen, die wir insgeheim durch die sogenannte achte Großmacht – die Presse – in unserem Sinne bearbeitet haben. Mit ganz wenigen Ausnahmen, die überhaupt nicht in Betracht kommen, liegt die ganze Presse in unseren Händen.“ (7. Sitzung bzw. Protokoll).

An anderer Stelle wird im Zusammenhang mit der Unabhängigkeit der Meinung gesagt:

Aus dieser reichen Lebenserfahrung heraus wird es uns sicher gelingen, auch das letzte Aufflackern einer selbständigen Meinung zu ersticken, nachdem wir schon lange die öffentliche Meinung in der für uns nötigen Richtung erzogen haben.

(16. Sitzung/Protokoll)

Bei Herzl wird von einer genossenschaftlichen Presse gesprochen.

In unserer mutualistischen (gegenseitigen) Wirtschaftsordnung mußten auch die Tageszeitungen natürlich diesen Charakter annehmen.“

Die Genossenschaft ist die mittlere Form zwischen Individualismus und Kollektivismus. … Die genossenschaftliche Zeitung gehört den Abonnenten. Der Abonnementsbetrag ist Einlage der Mitglieder, die darüber hinaus nicht haften, je größer der Leserkreis um so bedeutender sind die Einnahmen aus Inseraten und Ankündigungen verschiedener Art, dieser Gewinn gebührt eigentlich den Lesern oder wenigstens den Abonnenten und er wird zum Jahresschluß den Mitgliedern rückvergütet.“

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„…. ‚Die Redaktion ist der geschäftsführende Ausschuß und sie können versichert sein, daß diese hochstehenden Arbeiter, deren Geist ja das bedruckte Papier erst lesenswert macht, besser daran sind als früher. Sie sind es, die das Geld für die Abonnenten verdienen, und dafür hat auch der gewöhnliche Mann das Einsehen.’

Unsere Zeitungen ergänzen den Volksunterricht unermüdlich, sie belehren, aber sie unterhalten auch und dienen den praktischen Bedürfnissen des Verkehrs, des Handels und der Industrie nicht minder eifrig als der Kunst und der Wissenschaft.’“

(Theodor Herzl, „Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen“ Jüdischer Verlag 1978, S. 66 f. )

Diese Beispiele mögen für viele stehen. Im Grunde genommen müßte jeder, der sich mit der Geschichte dieser 115 Jahre befassen will, sowohl die Protokolle als daneben den Judenstaat – und zwar auch in der 1902 erschienenen Romanform – lesen und zwar sehr aufmerksam.

Hugo, Freiherr von Kutschera (1847 – 1910)

Heinrich Graf Coudenhove-Kalergi (1859 – 1906)

Während die Zionisten über die jüdische Zukunft in unterschiedlicher Weise nachdachten, erforschten gleichzeitig zwei Österreicher die Vergangenheit der Juden.

Der Dr. jur. et phil. Heinrich Coudenhove-Kalergi ist der Vater des bekannten Richard von Coudenhove-Kalergi mit seinen Ideen über ein Pan-Europa. Der Vater Heinrich war österreichischer Diplomat in Athen, dann in Rio de Janeiro, Konstantinopel, und zuletzt in Tokio, wo er sich mit einer Japanerin vermählte. Er unternahm während dieser Zeit eine Vielzahl von Reisen und lebte ab seinem 37. Lebensjahre wieder in Österreich als Privatgelehrter. Sein Sohn schildert ihn als „geistig beinahe Freidenker, aber dennoch im Herzen überzeugter Christ und Katholik. Sein Christentum war irrational.“

Noch im dreiundvierzigstem Lebensjahre bestand er in Prag mit Auszeichnung sein philosophisches Doktorexamen aus semitischer Philologie, Philosophie und antiker Geschichte. Als Dissertationsobjekt figurierte „Das Wesen des Antisemitismus“, dessen erste Auflage im Jahre 1901 erschienen war. Aus der Einführung zur Zweiten Auflage 1922 wurden die biographischen Daten entnommen.

Für Coudenhove-Kalergi ist „Ursache und Wesen des Antisemitismus religiöser Fanatismus“. (a.a.O. S. 198).

Der Antisemitismus hat auf riesigen Umwegen das Gute geleistet, die Christen und Juden auf die Unüberbrückbarkeit der Gegensätze aufmerksam zu machen, solange beide an ihrem Glauben festhalten. (a.a.O. S. 169)

Der Freiherr Hugo von Kutschera widmete sich einem lebenslangem Hobby, nämlich der Beziehung des europäischen Judentums zu den Chasaren. Es war ihm besonders aufgefallen und zunächst unverständlich, welch großen Anteil die jüdischen Gemeinden in Österreich-Ungarn hatten. Sein postum erschienenes Buch „Die Chasaren – eine historische Studie“ war eine der ersten – vielleicht die erste – Veröffentlichung zu diesem Thema in einer europäischen Sprache.

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Kutschera war Sprachexperte an der orientalischen Akademie in Wien für türkisch, arabisch, persisch und weitere Ostsprachen, was es ihm ermöglichte, die wenigen Quellen in den Sprachen dieser Völker mit einzubeziehen. Für ihn stand als Ergebnis seiner umfangreichen Untersuchungen fest, daß die Ostjuden in den zahlreichen jüdischen Gemeinden der Habsburger Monarchie – die Aschkenasim – Nachfahren der Chasaren sind, also blutsmäßig den Hunnen und Magyaren verwandt sind, nicht aber den Semiten. (Das wurde inzwischen bestätigt durch Arthur Köstler, Shlomo Sand u.a., sowie auch in der jüdischen Enzyclopedie.

Dies ist also der geistesgeschichtliche Hindergrund um 1900 während der Begründung des Zionismus. Es ist dabei unerheblich, ob die „Protokolle“ als Fälschung bezeichnet werden. Das würde nur die Frage aufwerfen: Fälschung von was? Wir haben nur die hebräische Fassung und verschiedene Übersetzungen dieses umstrittenen Textes. Ein Exemplar in russischer Übersetzung befindet sich seit 1905 im britischen Museum in London.

Die Entwicklung der folgenden hundert Jahre lassen eine große Übereinstimmung mit den in den „Protokollen“ aufgeführten Richtlinien erkennen und zwar in doppelter Hinsicht:

In der Zielsetzung: Die dem auserwählten Volk durch seinen Gott versprochene Weltherrschaft.

In den Methoden z.B. Manipulation durch Medienherrschaft. „Der Adel wird des Grundbesitzes beraubt“ oder „Biegsamkeit der Rechtspflege u.s.w.

Die zwei unterschiedlichen Wege bei den Zionisten bestehen weiter:

Die in der zweiten und dritten Generation in Mittel- und Westeuropa lebenden Juden waren ihrer Religion zum Teil bereits entfremdet. Sie hatten insbesondere im deutschen Kulturbereich mit der deutschen Sprache und Ausbildung humanistische Ideale übernommen, während die Ostjuden strenggläubig Thora und Talmud als verbindliche Gesetzgebung beibehielten, mit Ausnahme derer, die „zu den sowjetischsten aller Sowjetbürger wurden.“

(Slezkine a.a.O. S. 13)

Der Weltkrieg I und Die bolschewistische Revolution

Nun ging es Schlag auf Schlag. Der Weltkrieg erster Teil begann mit einem Mord, dem Mord an dem österreichisch-ungarischen Thronfolgerpaar Erzherzog Franz-Ferdinand und seiner Gemahlin in Sarajewo. Der Mörder Gavrilo Princip gehörte dem Geheimbund „Die schwarze Hand“ an.

Nur drei Jahre später brach in Rußland die auf dem Marxismus basierende russische Revolution aus und ein Jahr später waren bereits drei Kaiser gestürzt, der österreichische und der preußische und der russische Zar. Dieser wurde mit seiner ganzen Familie ermordet. In Rußland tobte die stark jüdisch geprägte bolschewistische Revolution.

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Wir lassen bewußt die unendliche Vielzahl der verwirrenden diplomatischen Noten, der historischen Untersuchungen, der verschiedenen zum Kriege drängenden Motive bei Engländern und Franzosen, bei den Deutschen und Russen, wie sie in zahllosen Veröffentlichungen behandelt werden, beiseite.

Hier geht es um die verdeckte bzw. verschwiegene zionistisch-jüdische Geschichte, die sich wie ein roter Faden durch das jüdische Jahrhundert hindurch zieht, eine breite Blutspur hinterlassend.

Die friedlich-freiwillige Umsiedlung der Juden nach Palästina erwies sich schwieriger, als von Herzl gedacht. Die Zerschlagung des Bismarck-Reiches und die Aufstiegsmöglichkeiten der Juden in der Weimarer Republik waren naheliegender und interessanter. (Siehe dazu das Buch von Walter Graf und Julius Hans Schöps Band 6 der Studien zur Geistesgeschichte „Die Juden in der Weimarer Republik“ herausgegeben 1986).

Nachdem Polen mit österreichischer und deutscher Hilfe im Frieden von Brestlitowsk 1917/18 wieder ein selbständiger Staat geworden war, der sich sogleich im Westen deutsche und im Osten russische Gebiete aneignete, entzogen sich Tausende Juden der polnischen Herrschaft, sie strömten in die Weimarer Republik, in ein Land also, mit den größten eigenen Problemen. Es hatte dort 1923 die völlige Geldentwertung gegeben, es gab eine ständig wachsende Zahl von Arbeitslosen, bis hin zu den sieben Millionen 1932 und es gab die Folgen des „Schwarzen Freitags“ mit einem mehr oder weniger starken Einbruch der gesamten deutschen Wirtschaft.

Die Nationalsozialisten wollten zwei Sachen: Das Diktat von Versailles annullieren und die Juden zurückschicken in ihre Herkunftsländer. Im Januar 1933 wurde Hitler Reichskanzler und im März gab es die erste jüdische Kriegserklärung, veröffentlicht im „Daily Express“ am 24.03.1932 unter der großen Balken-Überschrift „Das Judentum erklärt Deutschland den Krieg“.

Vierzehn Millionen Juden, die über alle Welt verstreut sind, haben sich wie ein Mann zusammengeschlossen, um den deutschen Verfolgern ihrer Glaubensgenossen den Krieg zu erklären. – Alle Verschiedenheiten und Gegensätze sind untergegangen, angesichts des einen gemeinsamen Zieles.“

Nur wenige Monate später, im August 1933, erklärt der jüdische Rechtsanwalt aus New York, Samuel Untermeyer, den „Heiligen Krieg“ gegen Deutschland. Er ruft Juden und Nichtjuden zur Teilnahme auf:

Zum Schlusse denn gestatten Sie mir die Beteuerung, daß mit ihrer Hilfe und mit Hilfe der Millionen unserer nichtjüdischen Freunde in der Welt, wir den letzten Nagel in den Sarg schlagen werden, darin Muckertum und Fanatismus verschwinden sollen, nach dem sie gewagt haben, noch einmal ihr schmutziges Haupt zu erheben und die Zivilisation im Zwanzigsten Jahrhundert Lügen zu strafen und zu entwürdigen und zu schänden.“

(The New York Times, Monday, August 7,1933)

Damit sind die Deutschen gemeint!

Die alteingesessenen deutschen Juden wehrten sich empört gegen die Kriegserklärung und gegen die deutschenfeindliche Hetze im Ausland.

Am 30. März 1933 veröffentlichte die „Central-Verein-Zeitung“ Berlin, das Organ des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, folgenden Leitartikel:

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Wir 565.000 deutschen Juden legen feierliche Verwahrung ein.

Eine zügellose Greuelpropaganda gegen Deutschland tobt in der Welt. Durch jedes Wort, daß gegen unser Vaterland gesprochen und geschrieben wird, durch jeden Boykottaufruf, der gegen Deutschland verbreitet wird, sind wir deutschen Juden genauso tief getroffen, wie jeder andere Deutsche. ….

Gegen diese ungeheueren Beschuldigungen legen wir 565.000 deutschen Juden vor ganz Deutschland und vor der Welt feierliche Verwahrung ein.“

Gleichzeitig und trotz der jüdischen Hetze schlossen die Nationalsozialisten mit dem Teil der Zionisten, welcher in Palästina einen Judenstaat errichten wollte, das Haavara-Abkommen. Das führte nun in den Reihen der Zionisten zu erbitterten Auseinandersetzungen.

Es werden hier wieder die schon bei dem ersten Zionistenkongreß 1897 in Basel erkennbaren gegensätzlichen Positionen einer „Ginzberg“- und einer „Herzl-Linie“ deutlich. Die zionistische Richtung, welche die Weltherrschaft (heute spricht man von Globalisierung) erstrebte, war entsetzt, daß trotz Versailles die Deutschen es gewagt hatten, „noch einmal ihr schmutziges Haupt zu erheben“. Diese Richtung, die in Deutschland ihren Hauptfeind sah, begann sich mehr und mehr durchzusetzen.

Es folgte Wilhelm Gustloffs Ermordung durch den Juden David Frankfurter 1936 in Davos.

1938, am 07. November, folgte die Ermordung des Mitglieds der deutschen Botschaft in Paris, Ernst von Rath, der zwei Tage später seinen Verletzungen erlag, durch den Juden Herschel Grünspan.

Unmittelbar daran schloß sich die sogenannte Reichskristallnacht an. Hitler und insbesondere auch Goebbels waren entsetzt, erkannten sie doch sofort, daß die sich gerade anbahnenden englisch-deutschen Verständigungsgespräche dadurch aufs schwerste gefährdet würden. Dem war auch so.

Auffällig ist in diesem Zusammenhang, daß es keine wirklich gründliche und zu einem Abschluß kommende Untersuchung, unter Einbeziehung auch der Frage nach den Hintergründen dieses Attentates, nach 1945 gab, mit Ausnahme der wirklich umfassenden Untersuchung von Ingrid Weckert, 1981 veröffentlicht. Diese Arbeit wurde, nachdem sie 14 Jahre lang frei im Buchhandel erhältlich war, 1995 plötzlich verboten, gerade in dem Augenblick, als eine Neuauflage herauskommen sollte. Die noch vorhandenen wenigen Exemplare wurden eingezogen. Auch Ingrid Weckert war, wie z.B. die Beilage zum „Parlament“ am vierzigsten Jahrestag der Reichskristallnacht, zu dem Ergebnis gekommen, daß es immer noch ungeklärt sei, von wem ein Aufruf zur Zerstörung von Synagogen und jüdischen Geschäften erlassen worden war. Das hindert aber nicht daran, weiter zu behaupten, Josef Goebbels hätte das befohlen, was leider auch im Großen Plötz zu finden ist. Wie bei den Morden von Katyn wo bis 1992 die Deutschen zu Mördern der pol. Offiziere erklärt wurden, so wurde auch im Zusammenhang mit der Reichskristallnacht stereotyp behauptet, daß die deutsche NS-Führung zu diesem Angriff auf die jüdischen Existenzen aufgerufen hätte.

Auch für viele Deutsche damals und heute überraschend ist die offizielle Aufstellung der damals in der Reichskristallnacht zerstörten Gebäude. Doch auch diese Aufstellung ist nicht abgesichert. Es wurden angegeben

844 oder 7.500 zerstörte Geschäfte und Warenhäuser

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171 demolierte Wohnhäuser

177 oder 267 zerstörte Synagogen

36 oder 91 Todesfälle.

Es hätte demnach also noch 1938 im November im Gebiet des deutschen Reiches – wenn wir die höchstangegebene Zahl zugrunde legen – 7.500 jüdische Geschäfte und Warenhäuser gegeben und 267 Synagogen. Wie paßt das zusammen mit den Ausführungen über die Judenverfolgungen bereits 1933? Doch auch diese Zahlen sind noch irreführend, denn es liegt eine statistische Auflistung vor, daß es in Deutschland 1938 etwa 1.420 Synagogen gegeben hätte, desgleichen abgerundet etwa 100.000 jüdische Geschäfte und Warenhäuser. (Zahlen nach den Angaben von Ingrid Weckert, „Feuerzeichen“ S. 133 ff)

Und wieder erhebt sich die Frage:

Warum wurde ein Buch, in welchem festgestellt wird, daß vieles im Zusammenhang mit der „Reichskristallnacht“ noch ungeklärt ist, plötzlich verboten, anstatt neue Untersuchungen einzuleiten? 1981 lebten noch viele deutsche Zeitzeugen.

Kommen wir noch einmal zurück auf Gavrilo Princip, David Frankfurter und Herschel Grünspan – drei Mörder

Drei im öffentlichen Leben stehende Persönlichkeiten wurden von ihnen ermordet. Was geschah mit den Mördern? Keiner wurde hingerichtet – damals noch durchaus üblich.

Gavrilo Princip und sein Komplize erhielten eine längere Gefängnisstrafe. Princip verstarb 1918 im Gefängnis an dem Lungenleiden, welches er schon zur Zeit des Attentates hatte. Er wurde zum jugoslawischen Volkshelden erklärt, anläßlich der Enthüllung einer Gedenktafel zu seinen Ehren in Sarajewo im Mai 1945. Außerdem wurde ein Film 1990 gedreht, mit dem Titel „Himmel unter Steinen“ der das Leben von Gavrilo Princip zum Inhalt hat.

David Frankfurter wurde in der Schweiz zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Er wurde aber bereits 1945 aus der Haft im schweizerischen Gefängnis entlassen und wanderte aus nach Palästina. Auch über Frankfurter gibt es verschiedene Veröffentlichungen und 1975 einen Film von Wolf Lyssy „Konfrontation“. Frankfurter selber schrieb: „Ich tötete einen Nazi“ – erzählt und bearbeitet von Shalom Ben-Chorim.

Herschel Grünspan wurde von Frankreich an Deutschland ausgeliefert. Er verbrachte in Deutschland den Krieg im Gefängnis, um 1945 „befreit zu werden“, wonach er unter anderem Namen wieder nach Paris zurückging. In Wikipedia wird vermutet, daß er wahrscheinlich im Zuchthaus Magdeburg 1942 oder Anfang 1943 ermordet wurde – aber immerhin ist es als Vermutung gekennzeichnet.

Über Grünspan gibt es eine ganze Reihe von Veröffentlichungen sowie auch einen Film „Das kurze, mutige Leben des Herschel Grünspan“.

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Weltkrieg, zweiter Teil

Nun dauerte es nicht mehr lange bis der bereits 1933 jüdischerseits verkündete und angestrebte Krieg gegen Deutschland begann.

Auch hier wieder gilt, die äußerst umfangreiche Literatur zum Weltkrieg wird beiseite gelassen. Allerdings ist festzustellen, daß im Rückblick auf Weltkrieg II das Schicksal der Juden öffentlich in den Vordergrund rückt und mit aller Ausführlichkeit behandelt wird, während das Schicksal der Deutschen, insbesondere der Vertriebenen aus den Ostgebieten und auch das Erleiden der furchtbaren Bombennächte daneben fast ganz verschwindet.

Die jüdische Kriegserklärung an das Deutsche Reich von 1933 stand nicht allein.

Vor der Pressekonferenz in der Sitzungshalle des Weltkongresses der Zionisten in Prag 1934 erklärte Vladimir Jabotinsky, Führer der radikalzionistischen Revisionisten:

Wir führen einen Krieg mit Mördern, wir müssen sie vernichten, vernichten, vernichten! Nicht nur mit Boykott, sondern politisch, indem wir alle existierenden Kräfte gegen sie unterstützen um Deutschland von der zivilisierten Welt zu isolieren“.

(zitiert nach Hartmut Stern, „Jüdische Kriegserklärungen an Deutschland“, München 2000)

Und Paul Rassinier zitiert ebenfalls Jabotinsky aus dem Jahre 1934 in seinem Buch „Die Jahrhundertprovokation“:

Seit Monaten führt die jüdische Gemeinde den Kampf gegen Deutschland und nun werde ein geistiger und materieller Angriff der gesamten Welt auf Deutschland einsetzen. Deutschland trachte danach, wieder eine große Nation zu werden, seine verlorenen Gebiete und seine Kolonien wiederzubekommen. Die jüdischen Interessen indes würden die totale Vernichtung Deutschlands verlangen. Im Ganzen wie im Einzelnen stelle Deutschland eine Gefahr für uns Juden dar.“

Als dann neun Monate nach der Reichskristallnacht der Weltkrieg II beginnt, da wird jüdischerseits mehrfach versichert, daß die Juden an der Seite Englands kämpfen werden, da es ja ihr Krieg sei, nicht zuletzt von Chaim Weizmann noch vor Kriegsbeginn am 29.08.39 in einem Brief an Chamberlain.

Der Krieg nimmt immer furchtbarere Formen an. Die Städte versinken in Schutt und Qualm. Die Bewohner – zumeist Kinder, Frauen und Alte – verlieren ihr Leben unter den Trümmern oder als brennende Fackeln oder auch von Tieffliegern gejagt und erschossen.

Die Juden werden als Angehörige eines Volkes, mit dem Deutschland sich im Krieg befindet, interniert und in Konzentrationslager verbracht, zumeist fernab in Polen.

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Die Zustände dort werden im Verlaufe des Krieges immer unhaltbarer und schrecklicher. Auch dort verlieren Hunderttausende ihr Leben, jedoch in Auschwitz nicht vier Millionen, wie jahrzehntelang behauptet worden war, sondern etwa um dreihunderttausend, wie seit 2002 öffentlich zugegeben wurde. Es änderte jedoch nichts an der Zahl der sechs Millionen von den Nationalsozialisten umgebrachter Juden.

Es folgt nach Kriegsende das Nürnberger Tribunal mit der Verurteilung der deutschen Führung als Kriegsverbrecher. 1979 wird ein Mammutfilm Holocaust mit anschließenden Diskussionen im Fernsehen dem deutschen Volk vorgeführt. Seitdem ist bis heute der Holocaust das alles beherrschende Thema in Medien, Politik, Geschichte und Schulen.

In der Rechtsprechung wird im Strafgesetzbuch ein neuer Paragraph, § 130, eingeführt, welcher ein sachliches Erforschen dieses historischen Phänomens unterbindet. Von nun an machen sich Historiker bzw. Wissenschaftler, die zu anderen Forschungsergebnissen gelangen, als zu den allgemein anerkannten und offenkundigen, strafbar und müssen mit hohen Geldstrafen, wenn nicht mit Gefängnis rechnen.

Nach den vorliegenden Urteilen des höchsten deutschen Gerichtes aus den letzten drei Jahren sind derartige Verbote und Forschungseinschränkungen nicht mehr aufrechtzuerhalten. Die Politik muß wieder zurückfinden zu den Grundlagen eines freiheitlichen Rechtsstaates, wozu an oberster Stelle die freie Meinung, die freie Presse und die freie Forschung sowie auch die Gewaltenteilung gehören. Das zu erreichen, bedarf es des vollen Einsatzes der betroffenen Völker.

Zusammenfassung

In der zweiten Hälfte des jüdischen Jahrhunderts konnten die Juden ihre zu Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts aufgestellten beiden Ziele weitgehend erreichen:

1948 wird der Staat Israel gegründet, jedoch nicht in einem menschenleeren Land, sondern auf dem Boden der Palästinenser. Diese werden in großer Zahl vertrieben und auch vielfach ermordet.

Zum anderen wird die „Eine-Welt-Herrschaft“ unter der Bezeichnung „Globalisierung“, in der Wirtschaft zumindest, weitgehend durchgesetzt und der gezielte Versuch der Austilgung des Deutschtums, welches für die Juden der Hauptfeind ist, scheint immer mehr von Erfolg gekrönt zu werden.

(Siehe Jabotinsky: Wir führen einen Krieg mit Mördern, wir müssen sie vernichten, vernichten, vernichten!)

Doch der Judenstaat wurde nicht das paradiesische Land, in welchem Juden, Araber und europäische Christen friedlich zusammenlebten, jeder unbehelligt seiner Religion nachgehend, wie Herzl es erträumt hatte, mit einem genossenschaftlichen Wirtschaftssystem zwischen Individualismus und Kollektivismus, ohne Bodenspekulation usw.. Israel wurde zum Krisenherd im vorderen Orient und darüber hinaus bis heute für die Welt.

Die Eine-Welt-Herrschaft wird seit Beginn des 21. Jahrhunderts von einer Krise nach der anderen erschüttert. Der Kapitalismus bricht zusammen, wie zuvor bereits der Kommunismus als Wirtschaftsordnung zusammengebrochen war. Steuert alles auf einen dritten Weltkrieg zu, um das alte Spiel von Neuem zu beginnen? Die deutsch-jüdische Schicksalsverknüpfung nimmt immer wahnwitzigere Formen an.

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Aber immer noch gibt es zwei unterschiedliche Linien im Zionismus bzw. vielleicht besser im Judentum generell. Das wird nicht zuletzt erkennbar in dem 1979 veröffentlichten Vorwort zu dem Buch „Sündenböcke“ von J.G. Burg. Ähnlich wie bei den Protokollen wird auch Burg unterstellt, daß er kein Jude sei, sondern diese Arbeit von einem „Arier“ im Auftrag von irgendwelchen Neonazis verfaßt worden sei. Dagegen verwahrt sich Burg mit aller Entschiedenheit unter Angaben zu seinem Lebenslauf. Er wurde 1908 in Czernowitz in der Bukovina, damals zu Österreich gehörend, geboren, welches nach 1918 zu Rumänien geschlagen wurde.

Neben Burg stehen eine ganze Reihe anderer Juden, in letzter Zeit insbesondere Israel Shamir mit seinem Buch „Blumen aus Galiläa“ erschienen 2005 in Wien und 2009 veröffentlicht Avraham Burg (nicht zu verwechseln mit J.G. Burg) sein Buch: „Hitler besiegen, warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muß.“ (A. Burg war jahrelang Knesset-Sprecher.)

Avraham Burg schreibt bereits zu Beginn seines Buches auf Seite 33:

Wir müssen zugeben, daß das heutige Israel und seine Politik zum wachsenden Hass auf Juden beitragen.“

Er gibt als Grundstimmung für Israel an:

Die ganze Welt ist gegen uns“ und er hat das unbehagliche Gefühl: „daß Israel gar nicht weiß, wie es ohne Konflikte leben soll.“

Schon im 19. Jahrhundert hatte der Historiker Theodor Momsen „Das Wirken der Juden in ihren Gastländern als „Ferment der nationalen Dekomposition“ gekennzeichnet. Damit steht er nicht allein, kein geringerer als der angesehene jüdische Philosoph Martin Buber erkennt:

„Bisher hat die jüdische Existenz nur dazu gereicht, Götzenthrone zu erschüttern, nicht aber einen Thron Gottes aufzurichten. Das macht die Unheimlichkeit der jüdischen Existenz inmitten der Völker aus. Das Judentum prätendiert, das Absolute zu lehren, aber faktisch lehrt es nur das Nein zum Leben der Völker, vielmehr es ist dieses Nein und nichts mehr. Darum ist es den Völkern ein Grauen geworden. Darum muß, wo eines von ihnen dazu übergeht nicht mehr wie bisher nur in seiner Innerlichkeit, sondern in den Ordnungen der Wirklichkeit sein eigenes Selbst als das Absolute zu setzen (Anm.: Hier hat Buber das Dritte Reich vor Augen), es Israel abschaffen wollen. Darum ist Israel heute, statt mit einem Flug über den Abgrund, den Weg der Rettung weisen zu dürfen, zuunterst in den Strudel der allgemeinen Heillosigkeit gerissen.“ (Martin Buber, Werke, Band II, „Schriften zur Bibel“, Kösel-Verlag, München, 1964, S. 1071 f.)

Damit gelangen wir zur dritten Ebene der Geschichtsbetrachtung, über das subjektive Erleiden der Betroffenen, über Diplomatie und Machtstreben der Staaten hinaus, zu der Frage nach Wesen und Sinn der Geschichte, nach einer darin wirkenden Entelechie, nach dem in der Geschichte erscheinenden Gott. Horst Mahler hat hierzu umfangreiche Untersuchungen vorgelegt – auch das oben angeführte Buber-Zitat –, mit ein Grund für seine mehr als zehnjährige Gefängnisstrafe.

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Doch weder mit Haft noch mit Bücherverboten sind Antworten auf die zukunftsentscheidenden Lebensfragen der Völker zu finden. Beginnen wir endlich mit dem geistigen Ringen um die Wahrheitsfindung. Das bedeutet als erstes die Abschaffung des Paragraphen 130, Volksverhetzung StGB durch das Bundesverfassungsgericht, sowie der entsprechenden Paragraphen anderer Länder.

Wir bedürfen des Mutes zur Wahrheit, um die Lügen – Begleitumstand des jüdischen Jahrhunderts dank modernster technischer Mittel – zu entlarven.

Nur die Wahrheit macht frei!

Den Juden ist zu empfehlen, Schillers Ballade „Die Kraniche des Ibykus“ und den Deutschen die Ballade von Conrad Ferdinand Meyer: „Die Füße im Feuer“ zu lesen und zu bedenken.

So könnte das 21. Jahrhundert das deutsche Jahrhundert werden. „Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen“ (Herzl).

Ursula Haverbeck

Bildquelle: Bernd Kasper | pixelio.de

Schlußwort Haverbeck in Bad Oeynhausen

Die Anklage in Bad Oeynhausen bezieht sich auf die Annullierung der Pressefreiheit durch die Staatsanwaltschaft. Diese fällt damit der Bundesregierung in den Rücken. Ist doch die Freiheit von Meinung, Presse, Forschung und Kunst, die unverzichtbare Grundlage eines demokratisch verfaßten Staates – denken wir nur an das unüberhör- und unübersehbare Bekenntnis der Europäischen Regierungschefs in Paris im Januar 2016 für die Freiheitsrechte.

Hinzu kommt das jetzige Urteil vom Oberlandgericht Sachsen-Anhalt im Fall Hans Püschel. Was von Amts- und Landgericht als strafbare Volksverhetzung, sowie Leugnen des Holocaust zu einer hohen Geldstrafe etc. führte, erklärte das Oberlandgericht in Halle als insgesamt gedeckt durch Artikel 5, Meinungsfreiheit, Grundgesetz, also nicht strafbar.

Zu meinem Beitrag „Das Ende des Jüdischen Jahrhunderts“ wird jetzt festgestellt, daß dieser antisemitisch und volksverhetzend sei. Es wird aber nicht gesagt, welches Volk von wem verhetzt wird. Das wird als selbstverständlich bekannt vorausgesetzt. Es kann sich nur um das arme, immer wieder verleumdete und verfolgte jüdische Volk handeln.

Betrachten wir das jüdische Jahrhundert aber genauer, dann finden wir eine Vielzahl von kaum zu überbietenden Hetzschriften gegen Deutschland. Hier zunächst ein Beispiel aus der Zeit des Ersten Weltkrieges.

Ein vor dem U.S. Repräsentantenhaus gehaltenes Gebet zum Jahresbeginn 1918. Der deutsch-amerikanische Einsender schreibt dazu: „Das gibt so richtig die damalige Stimmung und Meinung der amerikanischen Elite über Deutschland und unser Volk wieder. Hat sich seitdem etwas geändert? Glauben Sie das ja nicht!“

Nun einige Zeilen aus diesem Gebet:

„Herr, Du weißt, daß wir uns in einem Kampf auf Leben und Tod gegen eine der verrufensten, schlechtesten, geizigsten, blutdürstigen und gemeinsten Nationen befinden, welche je in der Geschichte der Menschheit bestand. Du weißt, daß durch Deutschland die Augen der Menschheit genug Tränen geweint haben, um ein weiteres Meer zu füllen.

Lieber Gott, wir beten Dich an, daß Du mit Deiner Stärke die große Meute hungriger wölfischer Hunnen, deren Reißzähne von Blut und Eingeweiden triefen, zurückschlägst. Wir beten, daß die Sterne im Himmel und auch die Winde und Wellen gegen sie kämpfen.“

Der Einsender teilte uns mit, daß er sich bei diesem unglaubhaft klingenden Gebet absichern wollte, und daher vom U.S. Repräsentantenhaus unmittelbar das Protokoll und den gesamten Text dieses Gebetes und Gottesdienstes eines freikirchlichen Priesters erbat. Er bekam es. Leider war es wortwörtlich richtig. Und der Deutsch-Amerikaner fragt im Mai 1998, er verstehe überhaupt nicht, daß deutsche Journalisten und Historiker immer noch glaubten, die Amerikaner seien ihre Freunde.

In Europa begann die offen erklärte Volksverhetzung 1934 besonders unüberhörbar mit Vladimir Jabotinsky, Führer der radikalzionistische Revisionisten zu Deutschland:

„Wir führen einen Krieg mit Mördern, wir müssen sie vernichten, vernichten, vernichten! Nicht nur mit Boykott, sondern politisch, indem wir alle existierenden Kräfte gegen sie unterstützen, um Deutschland von der zivilisierten Welt zu isolieren.“

Zitiert nach Hartmut Stern in seinem Buch „Jüdische Kriegserklärungen an Deutschland“ München 2000 an Auch Paul Rassinier zitiert Jabotinsky aus dem Jahr 1934 und zwar in seinem Buch: „Die Jahrhundertprovokation“, hier erklärt Jabotinsky ganz offen:

„Seit Monaten führt die jüdische Gemeinde den Kampf gegen Deutschland und nun werde ein geistiger und materieller Angriff der gesamten Welt auf Deutschland einsetzen. Deutschland trachtet danach, wieder eine große Nation zu werden. Seine verlorenen Gebiete und seine Kolonien wiederzubekommen. Die jüdischen Interessen indes würden die totale Vernichtung Deutschlands verlangen, im Ganzen wie im Einzelnen stelle Deutschland eine Gefahr für uns Juden dar.“

Die damals lebenden Deutschen, insbesondere die politisch Verantwortlichen, allen voran der Kanzler, Adolf Hitler, kannten diese Zerstörungspläne gegen Deutschland. Das Buch von Louis Nizer „Was sollen wir mit Deutschland tun?“, was bereits 1941 ins Deutsche übersetzt worden war, führt den Begriff der Umerziehung ein:

„Die Umerziehung (readjucation) ist die größte und vornehmste Aufgabe, die uns je auferlegt worden ist, denn es geht darum, daß geistige Fundament eines ganzen Volkes zu zerstören und diesem einen neuen Charakter einzupflanzen. Alle nur verfügbaren Kräfte müssen für die Durchdringung des deutschen Denkens bei diesem noblen Angriff ins Feld geführt werden.“

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Es handelte sich nicht um Außenseiterpositionen. Franklin Roosevelt übergab dieses Buch und andere entsprechende seinen Beamten und Offizieren, um sie damit auf die Zeit nach Kriegsende vorzubereiten. Louis Nizer lebte bis 1994. Wurde er jemals von den deutschen Staatsanwaltschaften zur Rechenschaft gezogen und angeklagt? Denn deutlicher kann man doch nicht eine geplante Volkszerstörung darstellen.

Dank Internet und solange es noch einige Neunzigjährige gibt, die solche Texte aus ihrer Jugend kennen, besteht die Möglichkeit, uns von dem Geplanten, weil wir es genau kennen, zu befreien. Alle Deutschen unter sechzig Jahren – also auch alle Juristen in diesem Alter – sind vollständig umerzogen. Solche Bücher sind vom Markt verschwunden. Sie sind nur noch im Antiquariat und eben jetzt im Internet zu finden. Aber es gibt sie noch! Doch diese umgekehrte Volksverhetzung von JENEN gegen das deutsche Volk aufzudecken, ist gefährlich. Und ich würde mich gar nicht wundern, wenn auch jetzt hier aufgrund dieser eindeutigen Zitate ich ein neues Verfahren wegen Volksverhetzung bekäme und wieder nicht, weil das deutsche Volk in einer so erbärmlichen Weise verunglimpft wird, sondern weil ich damit die Juden beleidigt habe, indem ich ihre teuflischen Pläne der Öffentlichkeit zur Kenntnis gebe.

1978/79 lagen drei Bücher zum Holokaust vor von Thies Christophersen, von dem Juden Josef Ginzburg und von dem Juristen Dr. Wilhelm Stäglich. Sie kannten Auschwitz von innen, als nicht im unmittelbaren Vollzug dort Beschäftigte. Ihre Veröffentlichungen sprachen von Auschwitzlüge oder Auschwitzmythos.

Auf der anderen Seite erschienen 1979, groß vom Spiegel aufgemacht, eine über vier Abende sich erstreckende Filmproduktion: Der Holocaust, mit jeweils anschließenden Kommentaren und Gesprächen. Die Widersprüche konnten nicht deutlicher sein.

Wissenschaftlich wäre jetzt eine ebenfalls öffentliche Pro- und Contradiskussion zu erwarten gewesen. Das erfolgte nicht. Die drei Verfasser Christophersen, Ginzburg und Stäglich, unbelastete Bürger, welche gemeint hatten, ihre so anders lautenden Kenntnisse veröffentlichen zu müssen, wurden verfolgt, in Prozessen verurteilt und ihre Bücher verboten. Das war auch eine Entscheidung.

Es sollte ganz offensichtlich eine Wahrheit unterdrückt werden. Es gibt keinen anderen Grund für eine solche Vorgehensweise. Die Wahrheit war unerwünscht, also mußte sie verschwinden, das ging am besten mit Bücherverbrennung. Das ist jedoch gleichzeitig „Demokratiezerstörung“.

1993/94 wurde diese Tendenz noch verstärkt, bzw. verschärft. Auf der einen Seite nahm die Gedenkstätte Auschwitz selber eine drastische Verringerung der Opferzahlen vor. Doch auch diese Zahl wurde noch weiter reduziert. Außerdem hatten Naturwissenschaftler begonnen, sich mit der Vergasung durch Zyklon-B zu befassen. Die Antwort darauf war in diesem Fall nun ein Gesetz, der Paragraph 130, Volksverhetzung. Von nun an erhielt eine hohe Gefängnis- oder Geldstrafe, wer die offiziell als richtig anerkannte Darstellung in Frage stellte, und damit ein NS-Verbrechen billigte, leugnete oder verharmloste.

Doch so schnell ließen sich die Deutschen nicht mundtot machen, statt Verschwinden in der Schweigespirale, folgten eine Vielzahl von Prozessen nach diesem neu geschaffenen Gesetz. Im Durchschnitt fanden in den Jahren 2000 bis 2015 etwa zweitausend „Holocaustprozesse“ pro Jahr statt. Wir „verdanken“ also der Deutschen Justiz, die sich an dieses Gesetz bis heute hält, obgleich es ein Gesetz zum Schutz einer Lüge ist, daß immer noch keine eindeutige Klärung der Widersprüche erfolgt ist. Abhilfe kann nur die Abschaffung des Paragraphen 130 StGB bringen. Bisher hat sich das Bundesverfassungsgericht dieser letzten Entscheidung verweigert.

Dieser Paragraph, Volksverhetzung, dient JENEN nun bereits seit mehr als 20 Jahren zum Unterlaufen der Pressefreiheit.

Ursula Haverbeck

Bildquelle: Tony Hegewald | pixelio.de

Einlassung vor dem Amtsgericht Bad Oeynhausen am 11. Oktober 2016 Aktenzeichen: 216 Js 317/14

Herr Vorsitzender, Herr Staatsanwalt!

Zunächst hielt ich es für völlig unsinnig, fünf Prozesse mit gleichem Inhalt und derselben Angeklagten, aber in verschiedenen Gerichten, nacheinander durchzuführen. Inzwischen habe ich die Frage, ob die Gerichte mir damit die Gelegenheit einräumen wollten, meine Begründung für die Unhaltbarkeit des Paragraphen 130 StGB, in die öffentliche, juristische Diskussion zu bringen. Mir würde dabei die Gelegenheit gegeben, meine Einwendungen noch allgemeinverständlicher und knapper zu formulieren.

Auch bei diesem Verfahren handelt es sich um die Konsequenzen aus der gleichen, unbeantwortet gebliebenen, jahrelang von mir gestellten Frage: „Wo wurden die sechs Millionen Juden vergast?“ Deswegen stelle ich das kurze Schlußwort aus dem Detmolder Prozeß vom 02. September des Jahres an den Anfang.

Schlußwort Detmold 2. September 2016

Erstens:

Es handelte sich bei diesem Verfahren nicht um einen Strafprozeß im Sinne von Rechtsstaatlichkeit. Es gab kein Verbrechen, keine kriminellen Handlungen. Es gab ein Denkergebnis aufgrund umfassender langfristiger Ermittlungen, welche für Politik und Anklage unerwünscht ist.

Dadurch wird es jedoch nicht zu einer Straftat, schon gar nicht in einer Demokratie, wo die Freiheitsrechte – nicht zuletzt das Recht auf freie Meinung und Forschung und Presse – Grundlage der Verfassung sind, auch des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland.

Zweitens:

Der dieser Anklage zugrundegelegte Paragraph 130, Abs. 3 StGB ist gegenstandslos. Die Angeklagte ist aufgrund ihrer Ermittlungen zu dem Ergebnis gekommen, daß es keinerlei forensisch nachprüfbare Angaben über den Ort der Vergasung von sechs Millionen Juden gibt, woraus die logische Folgerung zu ziehen ist, daß es ohne Tatort eine solche gigantische Untat auch nicht gegeben haben kann. Das läßt sich auch durch ein Verbotsgesetz nicht ändern.

Etwas Unbekanntes kann aber auch nicht gebilligt, geleugnet oder verharmlost werden. Die Angeklagte hat also Recht, wenn sie sagt, sie bestreitet, daß es den Holocaust gegeben habe. Bestreiten ist jedoch nicht verboten. Verboten ist nur eine lügenhafte Behauptung.

Bestreiten kann auch gar nicht verboten werden, da es der Kern jedes Strafprozesses ist. Die eine Seite bestreitet, was die andere Seite behauptet.

-2-

Im Verfahren in Detmold am 2. September 2016 erklärte die Richterin Böhm, juristisch würde unter „Leugnen“ bestreiten verstanden. Damit hätten wir neben Soziologenchinesisch und Jägerlatein auch noch Juristenlanguage.

Ich bestreite, daß Richterin Böhm nicht weiß, was „leugnen“ bedeutet. Ich leugne nicht. Das tut die Richterin, wenn meine Annahme stimmt.

Richterin Böhm verurteilte die Angeklagte zu acht Monaten ohne Bewährung. Die Angeklagte ging in Berufung.

Sehr geehrte Frau Vorsitzende!

Wahrscheinlich haben auch Sie den Auftrag nach einem möglichst kurzen Prozeß mich zu einer Gefängnisstrafe zu verurteilen. Das erlebten wir sowohl in Hamburg, als in Detmold, woraus für mich der Eindruck entsteht, daß es sich um Auftragsprozesse mit vorbestimmtem Ergebnis handelt. Mein nun schon zwei Jahre unbeantwortet im Internet stehender Satz: „Den Holocaust gab es nicht“ mußte nun endlich irgendeine Reaktion erfahren.

Auftrag von wem? Es ist doch eindeutig, ein solcher kann nur von JENEN, kommen. JENE sind diejenigen, die sich zur Weltherrschaft von ihrem Gott auserwählt empfinden, mit den dazugehörigen Handlangern in den verschiedenen Regierungen, auch in großer Zahl in Berlin.

Was ist nun diesmal Gegenstand der Anklage? In Detmold war es mein Brief an den dortigen Bürgermeister, nachdem die Antifa meine Teilnahme am Prozeß Hanning verhindert hatte.

Diesmal handelt es sich um Presseerzeugnisse, welche auch ins Internet übernommen wurden.

Die Anklage bezieht sich auf vier verschiedene Beiträge aus dem Jahre 2014:

Punkt 1:

Hier handelt es sich um eine Hinterfragung des Buches des Historikers jüdisch-russischer Herkunft, Jurij Slezkine, mit dem Titel „Das Jüdische Jahrhundert“. Für Slezkine ist das Jüdische Jahrhundert das Zwanzigste Jahrhundert.

Die Angeklagte hat sich gefragt, ob das Zwanzigste Jahrhundert tatsächlich als das Jüdische Jahrhundert bezeichnet werden könne und das Ergebnis veröffentlicht. Unter der Überschrift: “Das Ende des jüdischen Jahrhunderts“.

Punkt 2:

Dieser Punkt befaßt sich mit zwei Briefen, einmal an den Generalbundesanwalt und zum anderen an den Zentralrat der Juden.

Punkt 3:

Hier wird die Frage untersucht: Wo hat die Vergasung (oder auch Ermordung) von sechs Millionen (oder auch nur Millionen) Juden stattgefunden?

-3-

Punkt 4:

Hier wird die Frage untersucht, ob nun aufgrund der veränderten Sachlage nicht alle Verfahren, welche zu Verurteilungen wegen Holocaustleugnen geführt hatten, wieder neu aufgerollt werden müssen. Es handelt sich also in allen vier Fällen um Beiträge aus Zeitschriften.

Wie ist das möglich, fragt verblüfft der Bürger, wir haben doch Pressefreiheit, eine Zensur findet nicht statt!, so steht es doch im Grundgesetz.“

Immer wieder wird von Regierungsseite erklärt, daß die Freiheitsrechte und insbesondere Artikel 5, Meinungsfreiheit und Pressefreiheit, Grundlagen eines jeden Rechtsstaates sind.

Betreibt die Staatsanwaltschaft nun heimlich Zensur? Liest sie alle politischen Zeitschriften, um darin etwas zu finden, was sie für strafbar hält?

Während die Bundesregierung China, die Türkei und Rußland wegen fehlender Pressefreiheit anprangert, steht die Pressefreiheit in der Bundesrepublik nur noch im Grundgesetz, praktisch findet sie nicht mehr statt, und das, obgleich Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert in seiner Gedenkrede zum achtzigjährigen Gedenktag der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten am 10. Mai 1933, erklärte: „Bücherverbrennung ist demokratiezerstörend.“ Lammert mußte allerdings zugeben, daß die damalige Bücherverbrennung nicht im Auftrage der Reichsregierung, sondern eigenmächtig von Studenten vorgenommen worden war. Die heutige Bücherverbrennung findet jedoch im Auftrage der Bundesregierung statt.

Drei Tage nach diesem „achtzigjährigen Gedenken“ wurden in Vlotho bei dem Politologen Udo Walendy drei Nummern seiner Schriftenreihe „Historische Tatsachen“ beschlagnahmt und abtransportiert. Darunter auch eine vor dreißig Jahren veröffentlichte Ausgabe Nr. 22 mit dem Titel „Alliierte Kriegspropaganda 1914 – 1919“. Die Zeitschriften wurden offenbar vernichtet, trotz Einspruch kam nichts zurück. Die Begründung für die Beschlagnahme war: In diesen Heften wird der Holocaust geleugnet. Nun, in der Zeit von 1914 – 1919 kann dies wohl kaum möglich gewesen sein.

Frau Vorsitzende Richterin, Herr Staatsanwalt, ist Ihnen eigentlich bewußt, daß nicht nur die damalige Aktion demokratiezerstörend und im Widerspruch zum Grundgesetz Artikel 5 steht, sondern auch die gegenwärtige Anklage, welcher eine „verbotene“ Zensur zugrunde liegt?

Punkt 1 der Anklage:

Es handelt sich dabei um die Prüfung der Feststellung von Slezkine, daß das Zwanzigste Jahrhundert ein Jüdisches Jahrhundert sei. Ich habe mein Ergebnis bereits in der Zeitschrift „Stimme des Reiches“ 2012, Nr. 2, dargestellt. Die ausführliche Darstellung von 2012 wurde nicht Gegenstand einer Anklage, das ist erst jetzt 2016 mit der Kurzfassung geschehen. Es gehört aber beides zusammen und ich werde daher beides zu Protokoll geben. In meiner mündlichen Einlassung jetzt werde ich die verkürzte Form mit einigen notwendigen Ergänzungen aus der früheren ausführlichen Darstellung vortragen. Das erscheint vor allen Dingen deswegen notwendig, weil allgemein festzustellen ist, daß die Geschichtskenntnisse der Nachgeborenen nur sehr fragmentarisch, wenn überhaupt vorhanden sind und man daher das Jüdische Jahrhundert, wie Slezkine es nennt, gar nicht verstehen kann.

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Vorauszuschicken ist, daß in allen Holocaustprozessen in mindestens einunddreißig Gerichten quer durch die Bundesrepublik ich nicht einmal erlebt habe, daß der Holocaust im Zusammenhang mit den Zeitumständen behandelt wurde. Er erscheint vielmehr in diesen Prozessen als ein völlig isoliertes Schreckensgebilde in einer sonst heilen und friedlichen Menschheit. Außerdem fehlt jegliche Vorgeschichte.

Die übrigen Punkte können jetzt zunächst zurückgestellt werden, da sie sich ausschließlich mit dem Denkergebnis selbst befassen, nämlich: Den Holocaust kann es aufgrund eines fehlenden Tatortes nicht gegeben haben. Das ist eindeutig. Auch die anwesenden Juristen werden nicht behaupten wollen, daß man sechs Millionen Menschen, ohne einen anzugebenden Tatort, ermorden kann. Wenn dies noch nicht einmal der Zentralrat der Juden in der Anklage vermag, wie soll das dann irgendein Richter oder Staatsanwalt als ausführendes Organ machen können?

Bildquelle: Tony Hegewald | pixelio.de

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