Appell an die deutsche Jugend (Video)

Ursula Haverbeck (*1928) spricht zur Jugend!

Buch: Das jüdische Jahrhundert von Yuri Slezkine (ISBN 9783525362907)

»Die Rolle, die Juden seit Kriegsende im politischen Prozeß der Vereinigten Staaten spielen, ist – verglichen mit allen anderen nichtjüdischen politischen Gemeinwesen – historisch gesehen einzigartig in der Welt.« – A.a.O. S. 350

»In einer Welt ohne Gott sind das Böse und das Opfersein die einzigen Absoluta. Der Aufstieg des Holocaust zu einem transzendentalem Begriff führte dazu, daß die Juden zum auserwählten Volk unseres neuen Zeitalters wurden.« – A.a.O. S. 351

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Aufgenommen am 17. Mai 2014 in Pulheim, im Anschluss folgte ihr Zeitzeugenvortrag: http://bit.ly/UswhS9

 


Appell an die deutsche Jugend von UrsulaHaverbeck

Schlußwort von Ursula Haverbeck aus dem Amalia-Prozeß vom 4. und 6. Oktober vorm Landgericht München I

Ursula_Haverbeck-Wetzel[1]Wem soll dieser Prozeß dienen?

Dem Rechtsstaat, den Deutschen, den Juden, der Völkerverständigung?

1. Dem freiheitlichen Rechtsstaat?

Dem freiheitlichen Rechtsstatt keinesfalls. Denn es geht bei diesem Prozeß um die Frage, ob ein Grundrecht, die Kunstfreiheit, eingeschränkt werden muß. Da aber der ganze Artikel 5 GG Grundlage eines demokratisch verfaßten Staates ist, würde dieser damit in eine Diktatur umgewandelt. Wie sehr dieser Artikel 5 mit seiner Meinungs-, Presse-, Kunst- und Forschungsfreiheit Grundlage der Bundesrepublik ist, das hat gerade noch einmal die Bundeskanzlerin betont, bei der Verleihung des M 100-Sanssouci Medienpreis an den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard. Das Gericht wird ihr doch wohl nicht in den Rücken fallen wollen?

2. Den Deutschen?

Den Deutschen dient dieser Prozeß ebenfalls nicht. Der ihm zugrunde liegende § 130, Abs. 3, StGB untersagt den Historikern die freie Forschung. Gerade wir sollten besonders empfindsam in Fragen des freiheitlichen Rechtsstaates sein. Wir haben lange genug unter einer Diktatur gelitten, in der es keine Freiheitsrechte gab.

3. Den Juden?

Dient es den Juden? Das meint vielleicht die Staatsanwaltschaft, doch es ist dies ein schwerwiegender Irrtum. Dieser konnte nur entstehen, weil offenbar gerade von deutschen Juristen die gegenwärtige jüdische Literatur kaum oder gar nicht gelesen wird. Sie scheinen auch davon auszugehen, daß es nur die Ansichten des Zentralrates der Juden gibt, ein verhängnisvoller Irrtum. Auch die Zionisten sind nicht die Juden, vielmehr werden diese inzwischen von einer wachsenden Anzahl der Juden als Gefährdung der Judenheit angesehen. So finden Sie in der jüdischen Zeitung jetzt vom September 2010 einen Artikel von Judith Bernstein mit dem Titel „Appell an die deutsche Politik. Sie berichtet darin von den unerträglichen Schikanen der Israelis gegen die Palästinenser, so daß deren Zorn und Verzweiflung sie geradezu in den Terrorismus treiben muß.

„Warum, so fragt sie verzweifelt, „Zögert die EU und die deutsche Bundesregierung, auf Israel einzuwirken?“ Noch deutlicher wird sie: „Wenn die Bundesregierung es wirklich ernst meint mit den ‚besonderen Beziehungen’, sollte sie Israel vor dem Sturz in den Abgrund bewahren.“

Was aber tut diese deutsche Bundesregierung? Sie verurteilt Kritiker Israels und hält die Staatsanwaltschaften an, fortlaufend politische Prozesse gegen sogenannte Holocaust-Leugner zu führen.

Der langjährige Sprecher der Knesset, Avraham Burg, Sohn eines deutschen Juden, welcher gemeinsam mit der Gestapo bis 1939 die Auswanderung der Juden und Überführung ihres Vermögens geregelt hatte, führt in seinem Buch „Hitler besiegen“ aus, warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muß. Dieser Holocaust, der das ganze Leben Israels beherrscht, vergiftet das Klima und schlimmer noch, macht die Israelis zu dem, was sie den Nationalsozialisten vorwerfen: zu Volksvertreibern. Sie vertreiben jetzt die Palästinenser unter erschreckenden Umständen, so wie auch Judith Bernstein das beschreibt.

Unerträglicher aber noch ist, daß der bekannte Journalist und Übersetzer jüdischer Schriften ins Russische, Israel Shamir, uns Deutsche dafür verantwortlich macht. Wir hätten nichts aus dem Zweiten Weltkrieg gelernt, denn wir ermöglichen es Israel diese menschenverachtende Politik und Vertreibung der Palästinenser durch unsere Geld- und Waffenlieferungen an Israel durchzuführen.

4. Der Völkerverständigung?

Am allerwenigsten dient dieser Prozeß, wie alle Verfahren nach § 130 StGB, der Völkerverständigung. Er trägt zu Recht den Namen Volksverhetzung. Es handelt sich bei diesen Prozessen um Volksverhetzung und Verunmöglichung von Völkerverständigung.

Zitieren wir noch einmal den früheren Knesset-Sprecher Avraham Burg:

„Israel und das jüdische Volk leugnen alle anderen Massenmorde, in dem sie die Shoah vereinnahmen und monopolisieren. Dieses Leugnen arbeitet mit dem Mittel, andere Massenmorde als geringfügig und unbedeutend hinzustellen und zu ignorieren. Das Resultat ist eine Welt voller kleiner und großer Holocausts.“

Und etwas weiter auf der gleichen Seite:

„Ich bin zutiefst überzeugt: Wenn Israel sich von seiner Besessenheit von Shoah und ihrer Exklusivität befreit, wird auch die Welt freier sein.“

(Avrahm Burg „Hitler besiegen“ Seite 200)

Und Avraham Burg steht nicht allein mit dieser Auffassung. Peter Novick, Professor für Geschichte an der Universität Chicago, stellt Entsprechendes fest in seinem Buch, „Nach dem Holocaust“ („The Holocaust in American Life“), 2001 bei der Deutschen Verlags-Anstalt in deutscher Übersetzung erschienen:

„Die Behauptung, der Holocaust sei einzigartig – wie die, er sei unfaßbar oder nicht darstellbar -, ist tatsächlich zutiefst beleidigend. Was könnte sie anderes behaupten als: Eure Katastrophe ist im Gegensatz zu unserer gewöhnlich, faßbar und darstellbar.“

(a.a.O. Seite 22)

Ich bin überzeugt, daß auch Deutschland in diesem Sinne freiwerden muß. Die Voraussetzung dafür ist die Abschaffung dieses Paragraphen, genannt Volksverhetzung, denn wir wollen nicht Volksverhetzung sondern Völkerverständigung.

Wir wollen keine weitere Diktatur, sondern einen freiheitlichen Rechtsstaat, dessen Richter ihre gesetzlich garantierte Unabhängigkeit aufrechterhalten oder notfalls erkämpfen.

(Art. 97, 1 GG)

Ursula Haverbeck

Sie wissen es nicht

Kommentar und Bericht über die Anfragen an die Präsidenten der Oberlandes- und Landgerichte
(Siehe auch: „Stimme des Reiches“ Nr. 2/2010, Seite 4)

Inzwischen sind eine Reihe von Antworten – erstaunlicherweise – eingegangen. Sie sind durchweg hilflos. Die wichtigsten Antworten sind hier zusammengestellt.

Die Präsidentin des Landgerichts Essen teilt mit:

„Ihr Schreiben vom 10.03.2010 habe ich erhalten. Hierzu möchte ich Ihnen mitteilen, daß ich die darin erbetene Rechtsauskunft nicht erteilen darf. Dieses ist ausschließlich den rechtsberatenden Berufen – wie Rechtsanwälten – vorbehalten.“

Auch das Oberlandesgericht Hamm weist auf die rechtsberatenden Berufe hin. Darüber hinaus aber teilt der Präsident dieses OLG’s mit:

„Nur im Rahmen eines Strafverfahrens gemäß Paragraph 130, Abs. 3 StGB werden die insoweit relevanten strafrechtlichen Voraussetzungen gerichtlich geprüft und dem Angeklagten erläutert. In der Annahme Ihres Einverständnisses habe ich Ihre Eingabe an den Generalstaatsanwalt in Hamm zur Kenntnisnahme und gegebenenfalls weiteren Veranlassung weitergeleitet.“

Der Generalstaatsanwalt hat die Anfrage nun wiederum weitergeleitet an die leitende Oberstaatsanwältin in Dortmund. Was diese nun veranlassen wird, ist unbekannt.

Der Präsident des Oberlandesgerichtes Rheinland Pfalz schreibt:

„Ich bitte um Verständnis, daß ich zu Ihrem Schreiben keine Stellung nehmen werde, weil es mir nicht obliegt, zu historischen Vorgängen Erklärungen abzugeben.“

Hieraus erwächst nun die Frage, wieso dann ein Richter über historische Ereignisse zu urteilen vermag, wenn es gar nicht seine Aufgabe ist, dazu Erklärungen abzugeben. Ein jedes Urteil nach § 130, Abs. 3 StGB, das die Offenkundigkeit des Holocaustes beschwört, ist eine Erklärung zu einem historischen Ereignis.

Es ist also davon auszugehen, daß die Anfragen die Adressaten erreichten und von diesen gelesen wurden. Wahrscheinlich ist damit zum ersten Mal das offenkundige Verbrechen der Vertreibung bei den Gerichten mit dem undefinierten Holocaust in Verbindung gebracht worden. Es erfolgten mehrere Spontanreaktionen, doch ist davon auszugehen, daß, nach dem immer mehr solcher Anfragen bei den Präsidenten einliefen, keine weiteren Antworten mehr erfolgen werden (was sich bewahrheitete).

Es lassen sich nur Mutmaßungen darüber anstellen, welcher der beiden Hauptauffassungen sie sich anschließen:
a) Die Staatsanwaltschaft möge darüber befinden, ob die Anfrage strafbar sei oder nicht
b) Die Richter könnten (oder dürften) keine Erklärungen zu historischen Ereignissen abgeben.

Im ersteren Fall wird die Staatsanwaltschaft – also der Ankläger – zum Richter erhoben. (Nun wird verständlich, warum nahezu in allen Verfahren nach § 130, Abs. 3 StGB die Richter sich der Anklage und ihrer Strafforderung ohne weitere Ermittlungen anschließen.)

Im zweiten Fall wird völlig zurecht davon ausgegangen, daß ein Richter Jurist, jedoch kein Historiker ist. Es ist also gar nicht seine Aufgabe, Geschichtsereignisse zu beurteilen.

Doch genau dies wird ihm in allen Holocaustprozessen, und das sind „zwei- bis dreitausend pro Jahr“, zugemutet, das heißt, er gibt als Jurist Urteile und Erklärungen ab, die eigentlich nur Historikern zukommen.

Möglicherweise hat die Einführung des Vertreibungsverbrechens in die Holocaustdiskussion bereits die Erklärung von dem Vizepräsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, vom 15.03. verursacht.

Im Handelsblatt vom 16. März 2010 war in einem Betrag von Dietmar Neuerer zu lesen:

„Graumann verlangte, daß das Thema ‚ Vertreibung „unbedingt in engstem Zusammenhang mit der Nazibarbarei dargestellt werden“ müsse – „und nicht einen Hauch anders“.

Es sei der brutale Überfall von Nazideutschland auf den Osten und es seien die Nazi-Verbrechen gewesen, die Anfang und Ursache von all dem schrecklichen Leid waren, das später folgte.

„Dieser Zusammenhang darf niemals aufgeweicht und die Kette von Ursache und Wirkung darf niemals auch nur ansatzweise gelockert werden“.

Graumann stimmte ausdrücklich dem Vertreter des Zentralrates im Stiftungsrat, Salomon Korn, zu, der zuvor in einem Interview erklärt hatte, wenn das Thema Vertreibung‚ [highlight]„nicht im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und dem nationalsozialistischen Menschheitsverbrechen“[/highlight] dargestellt werde, werde er sein Amt zunächst ruhen lassen.“

Nun, dann wird Salomon Korn sein Amt ruhen lassen müssen, denn jede Geschichte hat ihre Vorgeschichte. Die wirklichen Ursachen liegen in den jüdischen Kriegserklärungen bereits ab 1933 und der Überantwortung Danzigs und Westpreußens an Polen durch das Versailler Diktat – das man nicht einen Vertrag nennen kann – und so weiter.

Das haben inzwischen sehr viele Historiker von allen Seiten bestätigt.

Die Weitergabe an die Staatsanwaltschaften hat eine kleinere Gruppe veranlaßt, nun ihrerseits die etwas ergänzte Anfrage an die 24 Generalstaatsanwaltschaften zu schicken, besonders auch, da im Hinblick auf die Vertreibungsverbrechen noch nie ein Staatsanwalt tätig geworden ist.

Ergänzung:

„Außerdem vermissen wir gerade jetzt, wo Russen und Polen gemeinsam der Ermordung der 22.000 polnischer Offiziere gedenken – ermordet von den Russen und nicht von den Deutschen!!! – die Rehabilitierung der seinerzeit von den Russen wegen dieses Verbrechens hingerichteten deutschen Wehrmachtsangehörigen.

Ist hier jemals eine Staatsanwaltschaft tätig geworden?

Obgleich diese Schreckenstat zu Beginn des Rußlandfeldzuges den damals lebenden Deutschen bekannt war, wurde insbesondere von den deutschen Medien lautstark und wahrheitswidrig jahrzehntelang die deutsche Schuld festgeschrieben.

Sehr geehrter Herr Generalstaatsanwalt, da die Anklagen wegen Leugnung des Holocaust immer von der Staatsanwaltschaft kommen, müssen Sie uns jetzt sagen, was wir nicht leugnen dürfen.

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, daß kein Revisionist jemals die Existenz von Konzentrationslagern, die Vertreibung und Internierung der Juden dort nach deren Kriegserklärung, noch den Tod vieler Häftlinge aus den verschiedensten Ursachen jemals bezweifelt hat. Doch das kann, wie gesagt, nicht der Holocaust sein.

Verbrechen müssen bestraft werden, nicht Meinungen oder gar Fragen.“

Als Anlage wurde an die GStA der Beitrag von Geoffrey Alderman (Stimme Nr.-1/2009) und die neueste Veröffentlichung von Gilad Atzmon (siehe Seite) beigefügt.

Eine Antwort lag bei Drucklegung noch nicht vor.

Wir dürfen uns nicht weiter berechtigt von einem jüdischen Journalisten, Israel Shamir, vorhalten lassen:

„Ihr habt eueren zweitklassigen Status als Kinder eines geringen Gottes angenommen. Nicht erst heute – schon als ihr Auschwitz emporgehoben und den flammenden Holocaust von Dresden mit Geringschätzung betrachtet habt. Als ihr Deportationen von Juden beweint habt und von den Vertreibungen der Deutschen durch die Zionisten – gesteuerten Regierungen in Polen und der Tschechoslowakei nichts wissen wolltet.“
(aus dem Artikel Kinder eines geringen Gottes, Jaffa 1. Mai 2004)

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