Einlassung der „Überzeugungstäterin“ Ursula Haverbeck zu dem Berufungsverfahren am 24.08.2017

EINLASSUNG AM LANDGERICHT VERDEN AM 24.08.2017

Hohes Gericht!

Meine Damen und Herren,

ach-, hätten wir ein wahrhaft Hohes Gericht, dessen Mitglieder sich als dienende Organe dem übergeordneten Grundrecht aller Menschen oder auch göttlichem Recht, verantwortlich fühlen.

Bereits 2002 kündigte sich der Zerfall des Rechtslebens an, als der damalige Vorsitzende Richter des „Deutschen Richterbundes“ (DRB) mittels dpa. den Bürgern mitteilte,

„Die Justiz befindet sich im Würgegriff der Politik“.

Das klang wie eine Art Verzweiflungsschrei oder Hilferuf.

Wie ist das möglich? Heißt es doch im Grundgesetz, Art. 97, „Die Richter sind unabhängig“, Die unabhängige Justiz und die Gewaltenteilung sind die Basis eines demokratisch verfassten Rechtsstaates. Das werden Politiker und Juristen nicht müßig unablässig zu wiederholen. Wieso können sie dann im Würgegriff der Politik sein?

Weil sie meinen, dem Gesetz unterworfen zu sein? Weil es im Grundgesetz, Art. 97 weiter heißt:

„Die Richter sind unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen“, es steht dort nicht „den“ Gesetzen unterworfen, welche im Bundestag verabschiedet werden.

Das Gesetz ist In-Erscheinung-treten dieses übergeordneten Rechtes. Dieses muß immer durch das Gesetz hindurchschimmern. Bei dem Paragraphen 130, 3 StGB, werden lediglich die Interessen einer mächtigen Minderheit zum Ausdruck gebracht. Unterwirft sich ein Richter diesen, macht er sich strafbar.

Geehrte,

in den 14 Jahren, von 2002 – 2016 nahm ich an diesen sogenannten Holocaustprozessen bei 31 Gerichten, quer durch die Bundesrepublik teil. Sie alle bestätigten den
dargestellten Sachverhalt.

Die Justiz befindet sich im Würgegriff der Politik, der Rechtstaat zerfällt.

Ausgehend von der fehlenden Antwort auf die größte Untat aller Zeiten, ohne eine forensisch abgesicherte und nachprüfbare Angabe des Tatortes, hängt die Anklage in der Luft, kann der Holocaust nicht stattgefunden haben.

Zum Thema Holocaust ist alles gesagt, was zu wissen zwingend notwendig ist, um ein einigermaßen richtiges Urteil darüber abgeben zu können. Mit dem Urteil ist der
Schuldspruch gegen das deutsche Volk gemeint, ein singuläres, „unsühnbares Verbrechen“ während des Weltkrieges II begangen zu haben. Grund dieses „unsühnbaren, singulären Verbrechens“ besteht in der Vergasung von sechs Millionen Juden durch die Deutschen, seit 1980 Holocaust genannt.

Dieses Verbrechen ausgeführt zu haben, gilt bis heute in Politik und Justiz als offenkundig und bedürfe daher keines Beweises mehr. Doch nach der jahrzehntelang währenden Untersuchung der vorliegenden Stellungnahmen zum Holocaust und zwar das Dafür und Dagegen ist nur noch eines offenkundig, daß diese behauptete Offenkundigkeit nicht gegeben ist.

Jetzt geht es nur noch darum, ob die angeprangerten Deutschen mit dem Nachplappern aufhören, oder ob sie, statt einfach zu glauben, jetzt wissen wollen und das
Wissen zum Inhalt ihres Handelns machen werden. Das heißt nichts anderes, ob sie sich weiterhin für eine Unterwerfung aus Unwissenheit und damit für die
Akzeptanz dieses Schuldspruches entscheiden oder von ihrem Recht auf Verteidigung als mitangeklagte Deutsche endlich Gebrauch machen werden.

Jetzt bleiben nur noch 3 Fragen zur Beantwortung. Hier geht es um Aussagen, die nicht strittig sind, sondern eindeutig von beiden Seiten akzeptiert werden müssen. Sie liefern uns den sichersten Beweis für die Nichtexistenz des Holocaust.

1. Wieso werden keine Gegendarstellungen öffentlich geprüft und – falls möglich – wiederlegt? Wieso werden alle kritischen Bücher statt dessen verboten? Welchen Grund gibt es dafür? „Weil wir einen Paragraphen 130 StGB haben?“, und wieso haben wir den?

2. Wieso verurteilen Richter immer noch nach dem Gesetz, genannt Volksverhetzung, langjährige Forschungsergebnisse als strafbar? Sie können höchstens falsch sein und müßten widerlegt werden, aber wieso strafbar?

3. Warum werden immer noch an allen möglichen Gedenktagen Erinnerungsveranstaltungen an die 6 Millionen vergaster Juden durchgeführt? Warum erscheinen fortlaufend Erinnerungsbücher der Auschwitzüberlebenden an ihre furchtbaren Leiden? Warum werden 70 Jahre nach Kriegsende noch Prozesse gegen die damals 22-jährigen durchgeführt?

Diese 3 Fragen sollten bei diesem Berufungsverfahren erörtert, geprüft und – falls notwendig – die bisherige Auffassung korrigiert werden.

Gerade jetzt nach dem Tod des chinesischen FriedensNobelpreisträgers, Liu Xiaobo, wird der Widerspruch dessen, was von China verlangt wird zu dem, was in der BRD
gemacht wird, überdeutlich. Ich sehe meine weiterführende Aufgabe jetzt darin, mich dem Rechtsleben in einem demokratisch verfaßten Rechtsstaat gründlicher zu widmen.
Es geht wirklich darum, die „Justiz aus dem Würgegriff der Politik“ zu befreien.

Für mich ist damit das Thema Holocaust erledigt. Für die Gerichte und die große Mehrzahl der Bürger beginnt es. Ich kann mich jetzt nur noch wiederholen, was in meinem Alter Lebenszeitvergeudung ist.

Ursula Haverbeck
Verden (Aller), den 24. August 2017

Einlassung in PDF

 

Das vorbereitete Schlußwort

Hohes Gericht!

Es ist nun wirklich alles zum Thema Holocaust gesagt worden in diesen 6 Verfahren vom Nov. 2015 bis zum August 2017.
Die kritischen Gegenstimmen und Widerlegungen der Auschwitz-überlebenden aus den ersten 40 Nachkriegsjahren wurden aus dem Verbotsdunkel ans Licht gezogen.

Was die Zeitzeugen – nicht als Gefangene oder Wachmänner – sondern von außen kommend, vorfanden und erklärten, steht im völligen Widerspruch zu den jüdischen Anklagen. Nichts ist offenkundig, also unstrittig allgemein bekannt und oder nachprüfbar.

Es gibt Verbote und Gefängnis- oder Geldstrafen, wobei ersteres in nicht zu überbietendem Zynismus „Freiheitsstrafe“ genannt wird.

Es ist strafbar zu sagen, es wurden keine 6.Millionen vergast bzw. ermordet, dagegen ist es erlaubt zu sagen, sie wurden vergast/ermordet.

Juristen wissen es besser als Historiker, Naturwissenschaftliche und Techniker – wieso eigentlich?
Vielleicht verbergen sie ihr Unwissen auch nur hinter dem bequemen Wort ‚offenkundig‘. Aus Angst?

Ich gehe davon aus, dass es ab sofort kein Richter mehr wagen kann, Angeklagte nach §130 StGB ins Gefängnis zu schicken oder mit hoher Geldsumme zu bestrafen. Denken Sie immer an Katyn, Jedwabne oder die Atomprozesse. Wir haben sehr viele Lügen, die nicht aufrecht zu halten waren, erlebt.

Wenn ein Massenmord offenkundig ist, muss es sehr einfach sein zu sagen, wo er stattfand. Das genau weiß aber offensichtlich niemand – auch der Zentralrat der Juden nicht, der mehrfach befragt wurde, unter Charlotte Knobloch, Dieter Graumann und dem jetzigen Vorsitzenden Dr. Josef Schuster.

Wenn das nicht zu klären ist, bestreiten alle Revisionisten zu Recht seine Wirklichkeit. Bestreiten ist nirgends als strafbar erklärt, nur etwas wider besseres Wissen zu behaupten, ist strafbar.

Ich bin überzeugt, die formulierenden Juristen wussten, warum sie schrieben: Billigen, Leugnen, Verharmlosen sei strafbar. Man kann nämlich nur Bekanntes leugnen.
Seit langem gärt es im Deutschen Richterbund. „Die Justiz ist im Würgegriff der Politik“, verbreitete bereits 2002 der damalige Vorsitzende über dpa. „Das Recht ist in einer Krise“, schreibt der jetzige und begründet in dem am 17. August 2017 erschienen Buch von Jens Gnisa, „Das Ende der Gerechtigkeit“ die sich bereits abzeichnende Zerstörung des Rechtslebens.

Wir Bürger erleben und erleiden das schon lange. Wir kennen
auch den Grund dafür.

Im Urteil erster Instanz hier in Verden heißt es, ich sei intelligent genug, um zu wissen, dass der Holocaust stattgefunden habe, also leugne ich ihn. Das ist lediglich eine
nicht justiziable Meinung und Vermutung, welche zudem die Dinge auf den Kopf stellt.

Ich bin klug genug um zu begreifen, dass nach offizieller Reduzierung der Opferzahl in Auschwitz um 3 Millionen und anschließend noch weiter auf 356000 auf Grund neuer Archivfunde, man auch bei Gedenkveranstaltungen und Prozessen nicht mehr 6 Millionen als offenkundige Tatsache angeben kann. Geschieht das dennoch, entsteht
konsequenterweise die Frage: Wo? Bitte um Antwort.

Richter werden doch nicht behaupten wollen, dass es keines Ortes bedürfe, an welchem der Massenmord stattfand. Da dieser bei Gericht stets als offenkundig bezeichnet wird, müsste die Antwort doch bekannt sein. Wir wollen uns doch nicht lächerlich machen.

Ich beantrage die Einstellung des Verfahrens, bis alle offenen Fragen geklärt sind, auf Kosten des Staates einschließlich meiner Kosten.

Ursula Haverbeck

Schlußwort in PDF

Bildquelle: pixelio.de / Martin Moritz

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Neue Gerichtstermine für Ursula Haverbeck (2017)

Am 24. August 2017 um 09:00 Uhr und am 28. August 2017 um 10:00 Uhr verhandelt die 5. kleine Strafkammer des Landgerichts Verden die Berufungssache wegen Volksverhetzung, die sich gegen ein Urteil des Amtsgerichts Verden richtet.

Landgericht Verden
Johanniswall 6
27283 Verden (Aller)


Bildquelle: Martin-Moritz | pixelio.de

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Beschluss vom Landgericht Detmold

 

Beschluss überarbeitet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Neue Gerichtstermine für Ursula Haverbeck (2017)

Das erste Berufungsverfahren findet bereits am 8. Juni 2017 im Landgericht Detmold um 12:30 Uhr statt.

Am Mittwoch, den 26. Juli folgt dann das Berufungsverfahren für Bad Oeynhausen im Landgericht Bielefeld, Niederwall 71, Sitzungssaal 30. Zwei Fortsetzungstermine sind bereits anberaumt: Freitag (28.07.2017) und Mittwoch (02.08.2017) immer im gleichen Saal.

Weitere Informationen folgen!

Bildquelle: Martin-Moritz| pixelio.de

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Bericht zum Vortrag von Ursula Haverbeck

Zum Abschluss unserer Vortragsreihe durften wir am Samstag, den 10. Dezember, Frau Ursula Haverbeck bei uns begrüßen. Die bekannte Kämpferin für Wahrheit und Gerechtigkeit ist auch vielen unpolitischen Deutschen inzwischen ein Begriff, da sie momentan fanatisch durch die deutsche Justiz verfolgt wird, die sie davon abhalten will frei ihre Meinung zu verschiedenen geschichtlichen Ereignissen zu äußern. Sie ist somit Vorbild für all jene, die sich nicht vom Staat ihre Meinung aufzwingen lassen möchten.

Bevor sie auf ihre Prozesse zu sprechen kam, berichtete sie den zahlreich erschienen Zuhörern von ihren Erlebnissen vor und während des Zweiten Weltkrieges. Geboren 1928, waren ihre Erlebnisse selbstverständlich geprägt von der Jugendbewegung.

Diese wollte raus in die Natur, um den Städten zu entkommen und sich Deutschland zu erwandern. Aus ihnen entstanden auch die Artamanen, die gezielt aus den Städten aufs Land zogen, um dort Siedlungsgemeinschaften zu gründen. Wie es in dem damals bekannten Lied „Aus grauer Städte Mauern“ hieß:

Aus grauer Städte Mauern
Ziehn wir durch Wald und Feld.
Wer bleibt, der mag versauern,
Wir fahren in die Welt.

Die verschiedenen Jugendbewegungen wurden nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im Jahre 1933 größtenteils in die Hitler-Jugend (HJ) überführt. Somit wurde auch Ursula Haverbeck, als sie das entsprechende Mindestalter erreicht hatte, Mitglied im Bund Deutscher Mädel (BDM). Im Jungmädelbund wurde sie bald Anführerin einer Gruppe, getreu dem Motto der HJ „Jugend soll durch Jugend geführt werden“. In dieser Position war sie verantwortlich für die Durchführung von wöchentlichen Heimabenden, bei denen sich alle Jungmädel versammelten.

Aus den verschiedenen Tätigkeiten bei diesen Treffen hob Frau Haverbeck besonders die Rolle des gemeinsamen Gesangs hervor. Nach ihren Worten handelt es sich dabei um die sozialste Kunst, da sich viele verschiedene Menschen aufeinander abstimmen müssen, um am Ende ein harmonisches Ganzes zu erzeugen.

Sie empfindet es als „herben Verlust“, dass darauf inzwischen so wenig Wert gelegt wird. Zur Sprache kam dabei auch der enorme kulturelle Verlust. Selbst bei den wenigen Gelegenheiten, wo doch noch allgemein gesungen wird, wie bei einem Geburtstag, wird inzwischen meist auf einfallsloses englisches Liedgut, wie „Happy Birthday to You“ zurückgegriffen, das aus gerade mal vier Wörtern besteht, anstatt auf wesentlich ausdrucksstärkere deutsche Lieder, wie „Viel Glück und viel Segen“:

Viel Glück und viel Segen
auf all deinen Wegen,
Gesundheit und Frohsinn
Sei auch mit dabei.

Man fand sich aber auch zusammen, um verschiedene hauswirtschaftliche Tätigkeiten zu erlernen und auszuführen. Während in der heutigen Wegwerfgesellschaft die „Nachhaltigkeit“ oft lediglich propagiert wird, wurde sie damals wirklich gelebt. So wurden unter anderem aus Stoffresten Flickenteppiche und aus Tierknochen Seife hergestellt.

Auch wir haben unsere Hausarbeit erledigt - Nachträglicher Geburtstagskuchen zum 88. Geburtstag

Auch wir haben unsere hauswirtschaftlichen Tätigkeiten erledigt: Nachträglicher Geburtstagskuchen zum 88.

Zudem trat sie der heutigen Behauptung entgegen, dass es sich bei der HJ um eine Pflichtübung gehandelt hätte, zu der die Jugend gezwungen wurde. Statt Zwang ging es darum den Kindern und Jugendlichen, frei nach Johann Gottlieb Fichte, beizubringen, das Richtige freiwillig zu tun.

Tatsächlich sagte Frau Haverbeck: „Es war uns ein inneres Bedürfnis zu helfen.“ Als der Reichsjugendführer Artur Axmann während des Krieges feststellte, dass keine Kapazitäten mehr für die Produktion von Spielzeugen existierten, übergab er der Hitler-Jugend die Aufgabe selbst Spielzeug herzustellen. Von der Jugend wurde dies nicht als lästige Pflicht gesehen, sondern sie waren glücklich etwas für die Gemeinschaft leisten zu können und die strahlenden Augen kleiner Kinder zu sehen, als diese durch ihren persönlichen Einsatz zu Weihnachten doch ein kleines Spielzeug erhielten.

Im Allgemeinen wies Frau Haverbeck immer wieder darauf hin, dass man „behutsam im Urteilen“ sein soll und sich zuvor immer beide Seiten ansehen sollte.

Vielen Menschen falle es in den heutigen Tagen von Raubtierkapitalismus und Egoliberalismus schwer den Wert der Gemeinschaft zu erkennen. „Die meisten Menschen sind nur mit sich selbst beschäftigt.“ Dazu kommen immer neue Wörter, die einem zu genau diesem rein egoistischen Verhalten ermutigen, wie die allgegenwärtige „Selbstverwirklichung“. Früher sei man hingegen „ganz ohne Selbstverwirklichung man selbst gewesen“.Es ist eines der Fundamente unserer Weltanschauung, dass wir nach wahrer Persönlichkeit und Gemeinschaft streben und nichts auf jene geben, die uns einreden wollen, dass wir zur „Selbstverwirklichung“ auf alle unsere Bindungen verzichten sollen, um ständig der neuesten „Lifestyle-Obsession“ hinterherzurennen, wie es leider ein immer größerer Teil des Volkes tut. Grundsätzlich reicht ein Blick, um eine wahre Persönlichkeit von diesen degenerierten Konsumzombies zu unterscheiden.

Um die wahren Beweggründe der Hitler-Jugend zu verstehen, die absolut nichts mit der heutigen Entstellung zu tun haben, bei der sie nur dazu gedient haben soll sich neue Soldaten zu erziehen, empfehlen sich verschiedene Primärquellen, wie die Reden und Schriften des ehemaligen Reichsjugendführers Baldur von Schirach. In einer Rundfunkrede am 1. Dezember 1936 sprach er die folgenden Worte:

Arbeiterjungen und Schüler, Bauernmädel und Offizierstöchter, sie alle kamen zu dem großen Jugendbund des Führers, um der Idee des Nationalsozialismus zu dienen und sie in einer Gemeinschaft zu gestalten, die keine Klassen kennt. Die Fähigen stiegen in dieser Gemeinschaft auf, ob sie nun Söhne und Töchter wohlhabender oder arbeitsloser Volksgenossen waren, denn kein anderes Gesetz hat für die Führerauswahl der Hitler-Jugend Gültigkeit als alleine das der Leistung, des selbstlosen Einsatzes und des aufrechten Charakters.

Den Marschallstab der Jugend trägt jeder Pimpf in seinem Tornister. Aber es ist nicht die Führung der Jugend allein, die ihm offensteht, auch die Tore des Staates sind ihm weit geöffnet. Wer von frühester Jugend an in diesem Deutschland Adolf Hitlers seine Pflicht erfüllt, tüchtig, treu und tapfer ist, braucht um seine Zukunft keine Sorge zu haben. Die Hitler-Jugend ist eine einzige große Familie, und es kann für den einen nicht soviel Unglück geben, daß nicht die Kraft der Millionen anderer Kameraden dieses Unglück überwinden könnte. […]

Wir haben wirklich eine Jugend, die sich im Glauben an ein großes Ideal verbunden fühlt. Sie dient diesem Ideal mit grenzenloser Hingabe. Es ist nicht mehr die Jugend der Bars und Tanzdielen, es sind nicht mehr die an den Straßenecken herumlungernden, zigarettenqualmenden Nichtstuer. Nicht mehr die Jugend, die keine Autorität und Ehrfurcht kannte, der nichts mehr heilig war, nicht mehr die Jugend, die keinen anderen Gott kannte als sich selbst und ihren eigenen schrankenlosen Genuß. Der Führer hat uns nicht nur ein neues Deutschland geschenkt, er hat uns auch in ihm ein neues Volk und eine neue Jugend beschert.

Die HJ stand zudem für eine ungebrochene Opferbereitschaft aus reinem Idealismus, beispielhaft genannt sei der Hitlerjunge Herbert Norkus, der am 24. Januar 1932 bei einer Flugblattverteilung von Kommunisten getötet wurde. Aus einer zeitgenössischen Quelle:

Während vier Mann in den Häusern verteilten, standen zwei Mann auf der Straße Wache. Plötzlich erschien ein Trupp von 35 Kommunisten, die sich sofort auf die Wache stürzten, so daß sie kaum noch ihre Kameraden warnen konnten. Die Gruppe wurde vollkommen zersprengt.

Seit dieser Zeit wurde der Jugendgenosse Norkus vermißt. Er wurde später in dem Hause Zwinglistraße 4 verblutet aufgefunden. Polizei brachte ihn in das Moabiter Krankenhaus, wo der Arzt nur den inzwischen eingetretenen Tod feststellen konnte. Sowohl die Polizei wie wir können bisher nur annehmen, daß unser Jg. durch die Turmstraße oder Alt-Moabit in die Ottostraße gelaufen und von dort in die Zwinglistraße eingebogen ist. Dort muß ihm ein anderer Trupp Kommunisten entgegengekommen sein, so daß er zu einer scharfen Wendung gezwungen wurde. Dieses erkennt man an einer 30 Zentimeter breiten, 15-20 Meter langen Blutspur, die in das Haus Zwinglistraße 4 hineinführt. Dort rief er laut um Hilfe. Kurze Zeit darauf muß er gestorben sein.

Er wurde im Krankenhaus von dem Bezirksführer Steinacker sowie von dem Kameradschaftsführer Kelbach identifiziert. Nach Benachrichtigung seines Vaters auch von diesem erkannt. Er hat fünf Dolchstiche in den Rücken und zwei in der Brust erhalten. Fast alle gingen in die Lunge, jeder einzelne war tödlich. Außerdem war sein Gesicht fast zur Unkenntlichkeit zerschlagen oder zertreten worden. Die Oberlippe fehlte. Nach Aussagen von Augenzeugen soll sich ein Polizeibeamter in der Gotzkowskystraße nicht um den Fall gekümmert, sondern sich entfernt haben.

Wie Herbert Norkus fielen noch 21 junge Kameraden dem Terror der Straße zum Opfer und starben für ein besseres Deutschland. Ungeheuer sind die Opfer, die diese Jugend der Freiheit ihres Volkes brachte. Ungezählte flogen von den Schulen, aus den Betrieben, verloren für immer ihr Vaterhaus, lagen wochenlang auf das schwerste verletzt in den Krankenhäusern oder blieben manche Nacht in Gefängnissen eingesperrt. Aber keine Not, keine Verfolgung, nichts konnte die Jungen und Mädel von ihrem Glauben abbringen. Im Kampf auf der Straße, im Ringen um jeden einzigen deutschen Menschen wuchs der neue Glaube der Jugend. Diese Jungen und Mädel, die vorher nur die Not gekannt hatten und einer dumpfen, trostlosen Zukunft entgegengegangen waren, hatten nun das Ziel gefunden, dem sie sich mit ganzer Seele verschrieben.

In diesem Zusammenhang erklärte Frau Haverbeck: „Wir werden vielleicht ins Gefängnis gesperrt, die wurden auf offener Straße totgeschlagen.“ Wir brauchen baldige politische Veränderungen, bevor es hier zu einem Bürgerkrieg auf den Straßen kommen wird, wobei dieses Mal wohl nicht Kommunisten unser größtes Problem sein werden, sondern fremdvölkische Horden, die schon jetzt, wenn auch noch nicht organisiert, Deutsche wegen Nichtigkeiten ermorden.

Damit leitete sie auch zu ihrem zweiten Thema über, der aktuellen juristischen Verfolgung. Neben ihren eigenen Prozessen, bei denen sie sich grundsätzlich selbst verteidigt, weil ihrem Anwalt ansonsten wohl ebenso Verfolgung drohen würde, was wieder ein bezeichnendes Licht auf diesen angeblichen Rechtsstaat wirft, ging sie auch auf verschiedene andere Skandalurteile ein.

Darunter war beispielsweise der Prozess gegen Oskar Gröning. Der ehemalige SS-Mann leistete während des Zweiten Weltkrieges auch Dienst im KL Auschwitz. Obwohl er während seiner Dienstzeit mehrfach um Versetzung bat, man ihm keine einzige strafrechtlich relevante Tat nachweisen konnte und er nach dem Krieg konsequent das Geschichtsbild der Siegermächte vertrat, wurde er wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen zu einer Haftstrafe verurteilt. Damit wurde einer der Grundsätze eines Rechtsstaates aufgekündigt, nach dem man nur verurteilt werden kann, wenn einem auch eine konkrete strafbare Handlung angelastet werden kann.

Im Bezug auf ihre Prozesse erwähnte sie auch ihr Gespräch mit einem Journalisten der ARD-Sendung „Panorama“ (hier offiziell auf der Seite des Senders anzusehen). Aus dem Ankündigungstext des Senders: „„Der Holocaust ist die größte und nachhaltigste Lüge der Geschichte“, sagt Ursula Haverbeck. Für sie hat die Massenvernichtung der Juden nicht stattgefunden. Die rüstige 86-Jährige gilt unter Rechtsextremisten als die Ikone des Geschichtsrevisionismus.“ Alleine für dieses Gespräch wurde sie vom Amtsgericht Hamburg zu 10 Monaten Haft verurteilt. Gegen dieses Urteil hat sie allerdings Widerspruch eingelegt.

Zudem ging sie natürlich auf den Knebelparagraphen 130 ein, der ihren Verurteilungen zugrunde liegt und die angebliche Meinungsfreiheit für gewisse Meinungen einfach aufhebt. Eine Meinungsfreiheit, die nur der Regierung genehme Meinungen zulässt, ist aber eben keine Meinungsfreiheit. Das sehen im Übrigen selbst führende Juristen der Bundesrepublik so, wie der frühere Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Winfried Hassemer oder Wolfgang Hoffmann-Riem, ehemals Richter am Bundesverfassungsgericht und zuvor Justizsenator in Hamburg.

Wer solch eine Solitasche noch erwerben möchte kann sich gern per E-Post melden: veranstaltung@rechte-verden.com

Wer solch eine Solitasche noch erwerben möchte kann sich gern per E-Post melden: veranstaltung@rechte-verden.com

Trotz ihrer Verurteilungen und dem offensichtlichen Unrecht in diesem Staat hat Ursula Haverbeck ihre Zuversicht jedoch nicht verloren. Zum Ende des Vortrages fand sie wieder aufmunternde Worte und forderte alle Anwesenden auf weiter am Kampf für ein wahrhaft freies Deutschland festzuhalten:

Es gibt noch Hoffnung. Wir müssen uns nur anstrengen, uns ganz einsetzen, komme was da wolle!

Quelle: DIE RECHTE – Kreisverband Rhein-Erft

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