Verschwörungstheorie oder tatsächliche Planung? (Ist das zwanzigste Jahrhundert das jüdische Jahrhundert?)

Weder in Europa noch in den USA wird es offen gesagt, aber die Ereignisse der letzten Jahre scheinen den Mythos von einer jüdischen Verschwörung zu bekräftigen, die weit über alles hinaus geht, was sich die Autoren der ‚Protokolle der Weisen von Zion’ hatten träumen lassen.“ (Die Zeit, 07.10.2004, Seite 46)

Einundzwanzig Jahre lang kämpfte der Politologe Udo Walendy für die Freigabe des bereits 1965 erschienenen Buches „Wahrheit für Deutschland“. Einundzwanzig Prozeßjahre mit Urteilen, nicht mehr nachvollziehbar für den normalen Menschenverstand, bis 2002 in letzter Instanz Wahrheit für Deutschland endlich freigegeben wurde. Die letzte Begründung für eine Indizierung war nun selbst auch für das Oberlandgericht Münster nicht mehr nachvollziehbar:

Das Buch ist wie kaum ein anderes mit einer dichten Fülle von belegten Details zusammengesetzt, die weitgehend alle richtig sind, weshalb das Buch so besonders gefährlich ist.“

Im Evangelium heißt es: „Die Wahrheit macht euch frei“, hier ist die Wahrheit gefährlich. Für wen kann Wahrheit gefährlich sein? Nur für den Geist der Lüge. Wenn dieser geschützt wird von deutschen Gerichten, dann sind diese in die Hände des Herrn der Lüge gefallen und nicht frei. Nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik soll die Justiz aber unabhängig und frei sein, denn die Gewaltenteilung ist die Grundlage eines freiheitlichen Rechtsstaates.

Seit der endgültigen Freigabe des Walendy-Buches 2002 sind zehn Jahre vergangen. Die Richter am Bundesverfassungsgericht haben gewechselt. Ist das Bundesverfassungsgericht inzwischen in der EU- und Eurokrise ein „ständiger Störfaktor“, wie der „Spiegel“ titelte? Geht es auch um die Entmachtung des Bundesverfassungsgerichtes?

Aus den letzten drei Jahren liegen verschiedene Urteile aus Karlsruhe vor, die einen neuen Ton anschlagen im Hinblick auf die Einhaltung der grundlegenden Freiheitsrechte. Dazu gehört auch die Aufhebung der Verurteilung des Liedermachers Frank Rennicke 2009.

In dem sehr ausführlichen Bundesverfassungsgerichturteil vom 04. November 2009 – Aktz.:

1 BvR 2150/08 – wird nun ganz unmißverständlich klargestellt:

„Das Grundgesetz gewährt Meinungsfreiheit im Vertrauen auf die Kraft der freien öffentlichen Auseinandersetzung grundsätzlich auch den Feinden der Freiheit“ (Abs. 67). (Dieses sehr umfangreiche Urteil, wie auch die folgenden können aus dem Internet abgerufen werden.)

In einem Urteil vom 28. November 2011 – Aktenzeichen 1 BvR 917/09 – zur Verfassungsbeschwerde der Frau Edda Schmidt wird darauf hingewiesen:

Der Meinungsäußernde ist insbesondere auch nicht gehalten, die der Verfassung zugrundliegenden Wertsetzungen zu teilen, da das Grundgesetz zwar auf die Wertloyalität baut, diese aber nicht erzwingt.“

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Das läßt aufhorchen. Aus den Urteilen des BVerfG ist zu entnehmen, daß das höchste deutsche Gericht sich auf seine Unabhängigkeit und die Gewaltenteilung besinnt und beginnt, sich aus dem „Würgegriff der Politik“ zu befreien. Das sollten die Bürger jetzt vorbehaltlos unterstützen und aufgreifen.

Artikel 5 GG befaßt sich nicht nur mit der Freiheit der Meinung sondern auch der Freiheit der Presse – „eine Zensur findet nicht statt“ – und der Freiheit von Forschung und Lehre. Das muß auch gelten für die Geschichtsforschung der vergangenen einhundertfünfzehn Jahre. Diese wurden nicht nur durch deutsche Politik sondern gewichtiger noch durch jüdische Politik geprägt. Wie anders könnte sonst der in den USA lebende Historiker Juri Slezkine – russisch-jüdischer Herkunft – das Zwanzigste Jahrhundert das „jüdische Jahrhundert“ nennen? So wurde auch sein 2006 in Deutsch erschienenes Buch betitelt. Bei genauerer Betrachtung dieses Zwanzigsten Jahrhunderts und seiner herausragenden Ereignisse, kann die Aussage von Slezkine nur bestätigt werden. Das Zwanzigste Jahrhundert ist das jüdische Jahrhundert. Doch eine Geschichtsforschung unter diesem Aspekt gibt es kaum.

Dagegen haben wir unzählige Veröffentlichungen zur deutschen Geschichte dieser Zeit und zwar sowohl aus Sicht der Siegermächte als nicht minder zahlreich – aber indiziert oder verschwiegen – aus deutscher Sicht. Diese letztere Sichtweise – die deutsche Betrachtung der deutschen Geschichte – konnten weder Universitätshistoriker noch Geschichtslehrer ungestraft öffentlich behandeln. Die letzten Urteile des BVerfG schieben dem nun einen Riegel vor. Doch sicher wird es noch eine ganze Weile dauern, bis diese sachgemäße Anwendung des Artikels 5 GG nun auch bei Land- und Amtsgerichten Grundlage ihrer Urteile in sogenannten Verfahren nach § 130 StGB wird.

Es ist nicht länger möglich, Forschungen zur Judenfrage, insbesondere, wenn sie von Deutschen unternommen werden, als antisemitisch abzuqualifizieren. Da die deutsche und die jüdische Geschichte dieser hundertfünfzehn Jahre eng miteinander verknüpft sind, muß nun endlich vorbehaltlos mit der Erforschung der Judenfrage begonnen werden, nicht zuletzt auch, um Slezkines Benennung des Zwanzigsten Jahrhunderts als „Das jüdische Jahrhundert“ zu überprüfen bzw. zu untermauern.

Vor 115 Jahren: Der erste Zionisten Kongreß 1897 in Basel

Auf diesem Kongreß begegneten sich zwei völlig verschiedene Visionen einer ersehnten jüdischen Zukunft in den Personen Theodor Herzl und Asher Ginzberg.

1896 war „Der Judenstaat“ in Wien von Theodor Herzl auf deutsch erschienen. Darin wird als einzig möglicher Ausweg aus der zunehmenden Judenfeindlichkeit (Herzl spricht allerdings immer vom Antisemitismus) nicht nur in Rußland, sondern insbesondere auch nach der Dreyfuß-Affäre in Frankreich und vieler weiterer europäischer Staaten, in der Einrichtung einer „öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina“ gesehen.

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Etwa gleichzeitig soll der Ostjude Asher Ginzberg die Protokolle der Weisen von Zion auf hebräisch verfaßt haben. Die Autorenschaft wurde nie eindeutig geklärt, doch spricht vieles für Ginzbergs Autorenschaft unter Einbeziehung älterer Texte in Rußland. Die Protokolle sind – auf einen Nenner gebracht – die Anleitung zur Erreichung der verheißenen Weltherrschaft durch die Juden.

Gottfried zur Beek weist in seinem Vorwort zur 8. Auflage 1923 der „Geheimnisse der Weisen von Zion“ darauf hin:

The Jewish Encyclopedia bezeugt ausdrücklich:

In August 1897, he (das ist Ginzberg. G.v.B) took part in the Zionist Congress of Basel, but opposed most of the ideas expressed by Dr. Herzl.’ Davon steht kein Wort in dem offiziellen Berichte; es müssen also geheime Sitzungen stattgefunden haben, bei denen die Richtung Herzl und Ginzberg aufeinander platzten!“

Beide Verfasser gelten als Gründer des Zionismus der eine im westlichen Europa, der andere in Rußland. Durchgesetzt hat sich ganz eindeutig in der etwa ein halbes Jahrhundert später erfolgten Gründung Israels, wie auch in der Weltpolitik, die Linie, die in den Protokollen aufgezeigt wird, wenn es auch immer wieder und heute vielleicht sogar verstärkt in Israel Juden gibt, denen ein anderes Israel – etwa im Sinne Herzls – vorschwebt.

Zwei Beispiele mögen die unterschiedlichen Vorstellungen von Ginzberg und Herzl deutlich machen.

In den Protokollen heißt es über „Die Presse und die öffentliche Meinung“:

Wir müssen die nichtjüdischen Staatsleitungen zwingen, unseren breit angelegten Plan, der sich schon der erwünschten Vollendung nähert, tatkräftig zu unterstützen. Als Mittel dazu werden wir die öffentliche Meinung vorschützen, die wir insgeheim durch die sogenannte achte Großmacht – die Presse – in unserem Sinne bearbeitet haben. Mit ganz wenigen Ausnahmen, die überhaupt nicht in Betracht kommen, liegt die ganze Presse in unseren Händen.“ (7. Sitzung bzw. Protokoll).

An anderer Stelle wird im Zusammenhang mit der Unabhängigkeit der Meinung gesagt:

Aus dieser reichen Lebenserfahrung heraus wird es uns sicher gelingen, auch das letzte Aufflackern einer selbständigen Meinung zu ersticken, nachdem wir schon lange die öffentliche Meinung in der für uns nötigen Richtung erzogen haben.

(16. Sitzung/Protokoll)

Bei Herzl wird von einer genossenschaftlichen Presse gesprochen.

In unserer mutualistischen (gegenseitigen) Wirtschaftsordnung mußten auch die Tageszeitungen natürlich diesen Charakter annehmen.“

Die Genossenschaft ist die mittlere Form zwischen Individualismus und Kollektivismus. … Die genossenschaftliche Zeitung gehört den Abonnenten. Der Abonnementsbetrag ist Einlage der Mitglieder, die darüber hinaus nicht haften, je größer der Leserkreis um so bedeutender sind die Einnahmen aus Inseraten und Ankündigungen verschiedener Art, dieser Gewinn gebührt eigentlich den Lesern oder wenigstens den Abonnenten und er wird zum Jahresschluß den Mitgliedern rückvergütet.“

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„…. ‚Die Redaktion ist der geschäftsführende Ausschuß und sie können versichert sein, daß diese hochstehenden Arbeiter, deren Geist ja das bedruckte Papier erst lesenswert macht, besser daran sind als früher. Sie sind es, die das Geld für die Abonnenten verdienen, und dafür hat auch der gewöhnliche Mann das Einsehen.’

Unsere Zeitungen ergänzen den Volksunterricht unermüdlich, sie belehren, aber sie unterhalten auch und dienen den praktischen Bedürfnissen des Verkehrs, des Handels und der Industrie nicht minder eifrig als der Kunst und der Wissenschaft.’“

(Theodor Herzl, „Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen“ Jüdischer Verlag 1978, S. 66 f. )

Diese Beispiele mögen für viele stehen. Im Grunde genommen müßte jeder, der sich mit der Geschichte dieser 115 Jahre befassen will, sowohl die Protokolle als daneben den Judenstaat – und zwar auch in der 1902 erschienenen Romanform – lesen und zwar sehr aufmerksam.

Hugo, Freiherr von Kutschera (1847 – 1910)

Heinrich Graf Coudenhove-Kalergi (1859 – 1906)

Während die Zionisten über die jüdische Zukunft in unterschiedlicher Weise nachdachten, erforschten gleichzeitig zwei Österreicher die Vergangenheit der Juden.

Der Dr. jur. et phil. Heinrich Coudenhove-Kalergi ist der Vater des bekannten Richard von Coudenhove-Kalergi mit seinen Ideen über ein Pan-Europa. Der Vater Heinrich war österreichischer Diplomat in Athen, dann in Rio de Janeiro, Konstantinopel, und zuletzt in Tokio, wo er sich mit einer Japanerin vermählte. Er unternahm während dieser Zeit eine Vielzahl von Reisen und lebte ab seinem 37. Lebensjahre wieder in Österreich als Privatgelehrter. Sein Sohn schildert ihn als „geistig beinahe Freidenker, aber dennoch im Herzen überzeugter Christ und Katholik. Sein Christentum war irrational.“

Noch im dreiundvierzigstem Lebensjahre bestand er in Prag mit Auszeichnung sein philosophisches Doktorexamen aus semitischer Philologie, Philosophie und antiker Geschichte. Als Dissertationsobjekt figurierte „Das Wesen des Antisemitismus“, dessen erste Auflage im Jahre 1901 erschienen war. Aus der Einführung zur Zweiten Auflage 1922 wurden die biographischen Daten entnommen.

Für Coudenhove-Kalergi ist „Ursache und Wesen des Antisemitismus religiöser Fanatismus“. (a.a.O. S. 198).

Der Antisemitismus hat auf riesigen Umwegen das Gute geleistet, die Christen und Juden auf die Unüberbrückbarkeit der Gegensätze aufmerksam zu machen, solange beide an ihrem Glauben festhalten. (a.a.O. S. 169)

Der Freiherr Hugo von Kutschera widmete sich einem lebenslangem Hobby, nämlich der Beziehung des europäischen Judentums zu den Chasaren. Es war ihm besonders aufgefallen und zunächst unverständlich, welch großen Anteil die jüdischen Gemeinden in Österreich-Ungarn hatten. Sein postum erschienenes Buch „Die Chasaren – eine historische Studie“ war eine der ersten – vielleicht die erste – Veröffentlichung zu diesem Thema in einer europäischen Sprache.

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Kutschera war Sprachexperte an der orientalischen Akademie in Wien für türkisch, arabisch, persisch und weitere Ostsprachen, was es ihm ermöglichte, die wenigen Quellen in den Sprachen dieser Völker mit einzubeziehen. Für ihn stand als Ergebnis seiner umfangreichen Untersuchungen fest, daß die Ostjuden in den zahlreichen jüdischen Gemeinden der Habsburger Monarchie – die Aschkenasim – Nachfahren der Chasaren sind, also blutsmäßig den Hunnen und Magyaren verwandt sind, nicht aber den Semiten. (Das wurde inzwischen bestätigt durch Arthur Köstler, Shlomo Sand u.a., sowie auch in der jüdischen Enzyclopedie.

Dies ist also der geistesgeschichtliche Hindergrund um 1900 während der Begründung des Zionismus. Es ist dabei unerheblich, ob die „Protokolle“ als Fälschung bezeichnet werden. Das würde nur die Frage aufwerfen: Fälschung von was? Wir haben nur die hebräische Fassung und verschiedene Übersetzungen dieses umstrittenen Textes. Ein Exemplar in russischer Übersetzung befindet sich seit 1905 im britischen Museum in London.

Die Entwicklung der folgenden hundert Jahre lassen eine große Übereinstimmung mit den in den „Protokollen“ aufgeführten Richtlinien erkennen und zwar in doppelter Hinsicht:

In der Zielsetzung: Die dem auserwählten Volk durch seinen Gott versprochene Weltherrschaft.

In den Methoden z.B. Manipulation durch Medienherrschaft. „Der Adel wird des Grundbesitzes beraubt“ oder „Biegsamkeit der Rechtspflege u.s.w.

Die zwei unterschiedlichen Wege bei den Zionisten bestehen weiter:

Die in der zweiten und dritten Generation in Mittel- und Westeuropa lebenden Juden waren ihrer Religion zum Teil bereits entfremdet. Sie hatten insbesondere im deutschen Kulturbereich mit der deutschen Sprache und Ausbildung humanistische Ideale übernommen, während die Ostjuden strenggläubig Thora und Talmud als verbindliche Gesetzgebung beibehielten, mit Ausnahme derer, die „zu den sowjetischsten aller Sowjetbürger wurden.“

(Slezkine a.a.O. S. 13)

Der Weltkrieg I und Die bolschewistische Revolution

Nun ging es Schlag auf Schlag. Der Weltkrieg erster Teil begann mit einem Mord, dem Mord an dem österreichisch-ungarischen Thronfolgerpaar Erzherzog Franz-Ferdinand und seiner Gemahlin in Sarajewo. Der Mörder Gavrilo Princip gehörte dem Geheimbund „Die schwarze Hand“ an.

Nur drei Jahre später brach in Rußland die auf dem Marxismus basierende russische Revolution aus und ein Jahr später waren bereits drei Kaiser gestürzt, der österreichische und der preußische und der russische Zar. Dieser wurde mit seiner ganzen Familie ermordet. In Rußland tobte die stark jüdisch geprägte bolschewistische Revolution.

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Wir lassen bewußt die unendliche Vielzahl der verwirrenden diplomatischen Noten, der historischen Untersuchungen, der verschiedenen zum Kriege drängenden Motive bei Engländern und Franzosen, bei den Deutschen und Russen, wie sie in zahllosen Veröffentlichungen behandelt werden, beiseite.

Hier geht es um die verdeckte bzw. verschwiegene zionistisch-jüdische Geschichte, die sich wie ein roter Faden durch das jüdische Jahrhundert hindurch zieht, eine breite Blutspur hinterlassend.

Die friedlich-freiwillige Umsiedlung der Juden nach Palästina erwies sich schwieriger, als von Herzl gedacht. Die Zerschlagung des Bismarck-Reiches und die Aufstiegsmöglichkeiten der Juden in der Weimarer Republik waren naheliegender und interessanter. (Siehe dazu das Buch von Walter Graf und Julius Hans Schöps Band 6 der Studien zur Geistesgeschichte „Die Juden in der Weimarer Republik“ herausgegeben 1986).

Nachdem Polen mit österreichischer und deutscher Hilfe im Frieden von Brestlitowsk 1917/18 wieder ein selbständiger Staat geworden war, der sich sogleich im Westen deutsche und im Osten russische Gebiete aneignete, entzogen sich Tausende Juden der polnischen Herrschaft, sie strömten in die Weimarer Republik, in ein Land also, mit den größten eigenen Problemen. Es hatte dort 1923 die völlige Geldentwertung gegeben, es gab eine ständig wachsende Zahl von Arbeitslosen, bis hin zu den sieben Millionen 1932 und es gab die Folgen des „Schwarzen Freitags“ mit einem mehr oder weniger starken Einbruch der gesamten deutschen Wirtschaft.

Die Nationalsozialisten wollten zwei Sachen: Das Diktat von Versailles annullieren und die Juden zurückschicken in ihre Herkunftsländer. Im Januar 1933 wurde Hitler Reichskanzler und im März gab es die erste jüdische Kriegserklärung, veröffentlicht im „Daily Express“ am 24.03.1932 unter der großen Balken-Überschrift „Das Judentum erklärt Deutschland den Krieg“.

Vierzehn Millionen Juden, die über alle Welt verstreut sind, haben sich wie ein Mann zusammengeschlossen, um den deutschen Verfolgern ihrer Glaubensgenossen den Krieg zu erklären. – Alle Verschiedenheiten und Gegensätze sind untergegangen, angesichts des einen gemeinsamen Zieles.“

Nur wenige Monate später, im August 1933, erklärt der jüdische Rechtsanwalt aus New York, Samuel Untermeyer, den „Heiligen Krieg“ gegen Deutschland. Er ruft Juden und Nichtjuden zur Teilnahme auf:

Zum Schlusse denn gestatten Sie mir die Beteuerung, daß mit ihrer Hilfe und mit Hilfe der Millionen unserer nichtjüdischen Freunde in der Welt, wir den letzten Nagel in den Sarg schlagen werden, darin Muckertum und Fanatismus verschwinden sollen, nach dem sie gewagt haben, noch einmal ihr schmutziges Haupt zu erheben und die Zivilisation im Zwanzigsten Jahrhundert Lügen zu strafen und zu entwürdigen und zu schänden.“

(The New York Times, Monday, August 7,1933)

Damit sind die Deutschen gemeint!

Die alteingesessenen deutschen Juden wehrten sich empört gegen die Kriegserklärung und gegen die deutschenfeindliche Hetze im Ausland.

Am 30. März 1933 veröffentlichte die „Central-Verein-Zeitung“ Berlin, das Organ des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, folgenden Leitartikel:

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Wir 565.000 deutschen Juden legen feierliche Verwahrung ein.

Eine zügellose Greuelpropaganda gegen Deutschland tobt in der Welt. Durch jedes Wort, daß gegen unser Vaterland gesprochen und geschrieben wird, durch jeden Boykottaufruf, der gegen Deutschland verbreitet wird, sind wir deutschen Juden genauso tief getroffen, wie jeder andere Deutsche. ….

Gegen diese ungeheueren Beschuldigungen legen wir 565.000 deutschen Juden vor ganz Deutschland und vor der Welt feierliche Verwahrung ein.“

Gleichzeitig und trotz der jüdischen Hetze schlossen die Nationalsozialisten mit dem Teil der Zionisten, welcher in Palästina einen Judenstaat errichten wollte, das Haavara-Abkommen. Das führte nun in den Reihen der Zionisten zu erbitterten Auseinandersetzungen.

Es werden hier wieder die schon bei dem ersten Zionistenkongreß 1897 in Basel erkennbaren gegensätzlichen Positionen einer „Ginzberg“- und einer „Herzl-Linie“ deutlich. Die zionistische Richtung, welche die Weltherrschaft (heute spricht man von Globalisierung) erstrebte, war entsetzt, daß trotz Versailles die Deutschen es gewagt hatten, „noch einmal ihr schmutziges Haupt zu erheben“. Diese Richtung, die in Deutschland ihren Hauptfeind sah, begann sich mehr und mehr durchzusetzen.

Es folgte Wilhelm Gustloffs Ermordung durch den Juden David Frankfurter 1936 in Davos.

1938, am 07. November, folgte die Ermordung des Mitglieds der deutschen Botschaft in Paris, Ernst von Rath, der zwei Tage später seinen Verletzungen erlag, durch den Juden Herschel Grünspan.

Unmittelbar daran schloß sich die sogenannte Reichskristallnacht an. Hitler und insbesondere auch Goebbels waren entsetzt, erkannten sie doch sofort, daß die sich gerade anbahnenden englisch-deutschen Verständigungsgespräche dadurch aufs schwerste gefährdet würden. Dem war auch so.

Auffällig ist in diesem Zusammenhang, daß es keine wirklich gründliche und zu einem Abschluß kommende Untersuchung, unter Einbeziehung auch der Frage nach den Hintergründen dieses Attentates, nach 1945 gab, mit Ausnahme der wirklich umfassenden Untersuchung von Ingrid Weckert, 1981 veröffentlicht. Diese Arbeit wurde, nachdem sie 14 Jahre lang frei im Buchhandel erhältlich war, 1995 plötzlich verboten, gerade in dem Augenblick, als eine Neuauflage herauskommen sollte. Die noch vorhandenen wenigen Exemplare wurden eingezogen. Auch Ingrid Weckert war, wie z.B. die Beilage zum „Parlament“ am vierzigsten Jahrestag der Reichskristallnacht, zu dem Ergebnis gekommen, daß es immer noch ungeklärt sei, von wem ein Aufruf zur Zerstörung von Synagogen und jüdischen Geschäften erlassen worden war. Das hindert aber nicht daran, weiter zu behaupten, Josef Goebbels hätte das befohlen, was leider auch im Großen Plötz zu finden ist. Wie bei den Morden von Katyn wo bis 1992 die Deutschen zu Mördern der pol. Offiziere erklärt wurden, so wurde auch im Zusammenhang mit der Reichskristallnacht stereotyp behauptet, daß die deutsche NS-Führung zu diesem Angriff auf die jüdischen Existenzen aufgerufen hätte.

Auch für viele Deutsche damals und heute überraschend ist die offizielle Aufstellung der damals in der Reichskristallnacht zerstörten Gebäude. Doch auch diese Aufstellung ist nicht abgesichert. Es wurden angegeben

844 oder 7.500 zerstörte Geschäfte und Warenhäuser

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171 demolierte Wohnhäuser

177 oder 267 zerstörte Synagogen

36 oder 91 Todesfälle.

Es hätte demnach also noch 1938 im November im Gebiet des deutschen Reiches – wenn wir die höchstangegebene Zahl zugrunde legen – 7.500 jüdische Geschäfte und Warenhäuser gegeben und 267 Synagogen. Wie paßt das zusammen mit den Ausführungen über die Judenverfolgungen bereits 1933? Doch auch diese Zahlen sind noch irreführend, denn es liegt eine statistische Auflistung vor, daß es in Deutschland 1938 etwa 1.420 Synagogen gegeben hätte, desgleichen abgerundet etwa 100.000 jüdische Geschäfte und Warenhäuser. (Zahlen nach den Angaben von Ingrid Weckert, „Feuerzeichen“ S. 133 ff)

Und wieder erhebt sich die Frage:

Warum wurde ein Buch, in welchem festgestellt wird, daß vieles im Zusammenhang mit der „Reichskristallnacht“ noch ungeklärt ist, plötzlich verboten, anstatt neue Untersuchungen einzuleiten? 1981 lebten noch viele deutsche Zeitzeugen.

Kommen wir noch einmal zurück auf Gavrilo Princip, David Frankfurter und Herschel Grünspan – drei Mörder

Drei im öffentlichen Leben stehende Persönlichkeiten wurden von ihnen ermordet. Was geschah mit den Mördern? Keiner wurde hingerichtet – damals noch durchaus üblich.

Gavrilo Princip und sein Komplize erhielten eine längere Gefängnisstrafe. Princip verstarb 1918 im Gefängnis an dem Lungenleiden, welches er schon zur Zeit des Attentates hatte. Er wurde zum jugoslawischen Volkshelden erklärt, anläßlich der Enthüllung einer Gedenktafel zu seinen Ehren in Sarajewo im Mai 1945. Außerdem wurde ein Film 1990 gedreht, mit dem Titel „Himmel unter Steinen“ der das Leben von Gavrilo Princip zum Inhalt hat.

David Frankfurter wurde in der Schweiz zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Er wurde aber bereits 1945 aus der Haft im schweizerischen Gefängnis entlassen und wanderte aus nach Palästina. Auch über Frankfurter gibt es verschiedene Veröffentlichungen und 1975 einen Film von Wolf Lyssy „Konfrontation“. Frankfurter selber schrieb: „Ich tötete einen Nazi“ – erzählt und bearbeitet von Shalom Ben-Chorim.

Herschel Grünspan wurde von Frankreich an Deutschland ausgeliefert. Er verbrachte in Deutschland den Krieg im Gefängnis, um 1945 „befreit zu werden“, wonach er unter anderem Namen wieder nach Paris zurückging. In Wikipedia wird vermutet, daß er wahrscheinlich im Zuchthaus Magdeburg 1942 oder Anfang 1943 ermordet wurde – aber immerhin ist es als Vermutung gekennzeichnet.

Über Grünspan gibt es eine ganze Reihe von Veröffentlichungen sowie auch einen Film „Das kurze, mutige Leben des Herschel Grünspan“.

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Weltkrieg, zweiter Teil

Nun dauerte es nicht mehr lange bis der bereits 1933 jüdischerseits verkündete und angestrebte Krieg gegen Deutschland begann.

Auch hier wieder gilt, die äußerst umfangreiche Literatur zum Weltkrieg wird beiseite gelassen. Allerdings ist festzustellen, daß im Rückblick auf Weltkrieg II das Schicksal der Juden öffentlich in den Vordergrund rückt und mit aller Ausführlichkeit behandelt wird, während das Schicksal der Deutschen, insbesondere der Vertriebenen aus den Ostgebieten und auch das Erleiden der furchtbaren Bombennächte daneben fast ganz verschwindet.

Die jüdische Kriegserklärung an das Deutsche Reich von 1933 stand nicht allein.

Vor der Pressekonferenz in der Sitzungshalle des Weltkongresses der Zionisten in Prag 1934 erklärte Vladimir Jabotinsky, Führer der radikalzionistischen Revisionisten:

Wir führen einen Krieg mit Mördern, wir müssen sie vernichten, vernichten, vernichten! Nicht nur mit Boykott, sondern politisch, indem wir alle existierenden Kräfte gegen sie unterstützen um Deutschland von der zivilisierten Welt zu isolieren“.

(zitiert nach Hartmut Stern, „Jüdische Kriegserklärungen an Deutschland“, München 2000)

Und Paul Rassinier zitiert ebenfalls Jabotinsky aus dem Jahre 1934 in seinem Buch „Die Jahrhundertprovokation“:

Seit Monaten führt die jüdische Gemeinde den Kampf gegen Deutschland und nun werde ein geistiger und materieller Angriff der gesamten Welt auf Deutschland einsetzen. Deutschland trachte danach, wieder eine große Nation zu werden, seine verlorenen Gebiete und seine Kolonien wiederzubekommen. Die jüdischen Interessen indes würden die totale Vernichtung Deutschlands verlangen. Im Ganzen wie im Einzelnen stelle Deutschland eine Gefahr für uns Juden dar.“

Als dann neun Monate nach der Reichskristallnacht der Weltkrieg II beginnt, da wird jüdischerseits mehrfach versichert, daß die Juden an der Seite Englands kämpfen werden, da es ja ihr Krieg sei, nicht zuletzt von Chaim Weizmann noch vor Kriegsbeginn am 29.08.39 in einem Brief an Chamberlain.

Der Krieg nimmt immer furchtbarere Formen an. Die Städte versinken in Schutt und Qualm. Die Bewohner – zumeist Kinder, Frauen und Alte – verlieren ihr Leben unter den Trümmern oder als brennende Fackeln oder auch von Tieffliegern gejagt und erschossen.

Die Juden werden als Angehörige eines Volkes, mit dem Deutschland sich im Krieg befindet, interniert und in Konzentrationslager verbracht, zumeist fernab in Polen.

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Die Zustände dort werden im Verlaufe des Krieges immer unhaltbarer und schrecklicher. Auch dort verlieren Hunderttausende ihr Leben, jedoch in Auschwitz nicht vier Millionen, wie jahrzehntelang behauptet worden war, sondern etwa um dreihunderttausend, wie seit 2002 öffentlich zugegeben wurde. Es änderte jedoch nichts an der Zahl der sechs Millionen von den Nationalsozialisten umgebrachter Juden.

Es folgt nach Kriegsende das Nürnberger Tribunal mit der Verurteilung der deutschen Führung als Kriegsverbrecher. 1979 wird ein Mammutfilm Holocaust mit anschließenden Diskussionen im Fernsehen dem deutschen Volk vorgeführt. Seitdem ist bis heute der Holocaust das alles beherrschende Thema in Medien, Politik, Geschichte und Schulen.

In der Rechtsprechung wird im Strafgesetzbuch ein neuer Paragraph, § 130, eingeführt, welcher ein sachliches Erforschen dieses historischen Phänomens unterbindet. Von nun an machen sich Historiker bzw. Wissenschaftler, die zu anderen Forschungsergebnissen gelangen, als zu den allgemein anerkannten und offenkundigen, strafbar und müssen mit hohen Geldstrafen, wenn nicht mit Gefängnis rechnen.

Nach den vorliegenden Urteilen des höchsten deutschen Gerichtes aus den letzten drei Jahren sind derartige Verbote und Forschungseinschränkungen nicht mehr aufrechtzuerhalten. Die Politik muß wieder zurückfinden zu den Grundlagen eines freiheitlichen Rechtsstaates, wozu an oberster Stelle die freie Meinung, die freie Presse und die freie Forschung sowie auch die Gewaltenteilung gehören. Das zu erreichen, bedarf es des vollen Einsatzes der betroffenen Völker.

Zusammenfassung

In der zweiten Hälfte des jüdischen Jahrhunderts konnten die Juden ihre zu Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts aufgestellten beiden Ziele weitgehend erreichen:

1948 wird der Staat Israel gegründet, jedoch nicht in einem menschenleeren Land, sondern auf dem Boden der Palästinenser. Diese werden in großer Zahl vertrieben und auch vielfach ermordet.

Zum anderen wird die „Eine-Welt-Herrschaft“ unter der Bezeichnung „Globalisierung“, in der Wirtschaft zumindest, weitgehend durchgesetzt und der gezielte Versuch der Austilgung des Deutschtums, welches für die Juden der Hauptfeind ist, scheint immer mehr von Erfolg gekrönt zu werden.

(Siehe Jabotinsky: Wir führen einen Krieg mit Mördern, wir müssen sie vernichten, vernichten, vernichten!)

Doch der Judenstaat wurde nicht das paradiesische Land, in welchem Juden, Araber und europäische Christen friedlich zusammenlebten, jeder unbehelligt seiner Religion nachgehend, wie Herzl es erträumt hatte, mit einem genossenschaftlichen Wirtschaftssystem zwischen Individualismus und Kollektivismus, ohne Bodenspekulation usw.. Israel wurde zum Krisenherd im vorderen Orient und darüber hinaus bis heute für die Welt.

Die Eine-Welt-Herrschaft wird seit Beginn des 21. Jahrhunderts von einer Krise nach der anderen erschüttert. Der Kapitalismus bricht zusammen, wie zuvor bereits der Kommunismus als Wirtschaftsordnung zusammengebrochen war. Steuert alles auf einen dritten Weltkrieg zu, um das alte Spiel von Neuem zu beginnen? Die deutsch-jüdische Schicksalsverknüpfung nimmt immer wahnwitzigere Formen an.

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Aber immer noch gibt es zwei unterschiedliche Linien im Zionismus bzw. vielleicht besser im Judentum generell. Das wird nicht zuletzt erkennbar in dem 1979 veröffentlichten Vorwort zu dem Buch „Sündenböcke“ von J.G. Burg. Ähnlich wie bei den Protokollen wird auch Burg unterstellt, daß er kein Jude sei, sondern diese Arbeit von einem „Arier“ im Auftrag von irgendwelchen Neonazis verfaßt worden sei. Dagegen verwahrt sich Burg mit aller Entschiedenheit unter Angaben zu seinem Lebenslauf. Er wurde 1908 in Czernowitz in der Bukovina, damals zu Österreich gehörend, geboren, welches nach 1918 zu Rumänien geschlagen wurde.

Neben Burg stehen eine ganze Reihe anderer Juden, in letzter Zeit insbesondere Israel Shamir mit seinem Buch „Blumen aus Galiläa“ erschienen 2005 in Wien und 2009 veröffentlicht Avraham Burg (nicht zu verwechseln mit J.G. Burg) sein Buch: „Hitler besiegen, warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muß.“ (A. Burg war jahrelang Knesset-Sprecher.)

Avraham Burg schreibt bereits zu Beginn seines Buches auf Seite 33:

Wir müssen zugeben, daß das heutige Israel und seine Politik zum wachsenden Hass auf Juden beitragen.“

Er gibt als Grundstimmung für Israel an:

Die ganze Welt ist gegen uns“ und er hat das unbehagliche Gefühl: „daß Israel gar nicht weiß, wie es ohne Konflikte leben soll.“

Schon im 19. Jahrhundert hatte der Historiker Theodor Momsen „Das Wirken der Juden in ihren Gastländern als „Ferment der nationalen Dekomposition“ gekennzeichnet. Damit steht er nicht allein, kein geringerer als der angesehene jüdische Philosoph Martin Buber erkennt:

„Bisher hat die jüdische Existenz nur dazu gereicht, Götzenthrone zu erschüttern, nicht aber einen Thron Gottes aufzurichten. Das macht die Unheimlichkeit der jüdischen Existenz inmitten der Völker aus. Das Judentum prätendiert, das Absolute zu lehren, aber faktisch lehrt es nur das Nein zum Leben der Völker, vielmehr es ist dieses Nein und nichts mehr. Darum ist es den Völkern ein Grauen geworden. Darum muß, wo eines von ihnen dazu übergeht nicht mehr wie bisher nur in seiner Innerlichkeit, sondern in den Ordnungen der Wirklichkeit sein eigenes Selbst als das Absolute zu setzen (Anm.: Hier hat Buber das Dritte Reich vor Augen), es Israel abschaffen wollen. Darum ist Israel heute, statt mit einem Flug über den Abgrund, den Weg der Rettung weisen zu dürfen, zuunterst in den Strudel der allgemeinen Heillosigkeit gerissen.“ (Martin Buber, Werke, Band II, „Schriften zur Bibel“, Kösel-Verlag, München, 1964, S. 1071 f.)

Damit gelangen wir zur dritten Ebene der Geschichtsbetrachtung, über das subjektive Erleiden der Betroffenen, über Diplomatie und Machtstreben der Staaten hinaus, zu der Frage nach Wesen und Sinn der Geschichte, nach einer darin wirkenden Entelechie, nach dem in der Geschichte erscheinenden Gott. Horst Mahler hat hierzu umfangreiche Untersuchungen vorgelegt – auch das oben angeführte Buber-Zitat –, mit ein Grund für seine mehr als zehnjährige Gefängnisstrafe.

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Doch weder mit Haft noch mit Bücherverboten sind Antworten auf die zukunftsentscheidenden Lebensfragen der Völker zu finden. Beginnen wir endlich mit dem geistigen Ringen um die Wahrheitsfindung. Das bedeutet als erstes die Abschaffung des Paragraphen 130, Volksverhetzung StGB durch das Bundesverfassungsgericht, sowie der entsprechenden Paragraphen anderer Länder.

Wir bedürfen des Mutes zur Wahrheit, um die Lügen – Begleitumstand des jüdischen Jahrhunderts dank modernster technischer Mittel – zu entlarven.

Nur die Wahrheit macht frei!

Den Juden ist zu empfehlen, Schillers Ballade „Die Kraniche des Ibykus“ und den Deutschen die Ballade von Conrad Ferdinand Meyer: „Die Füße im Feuer“ zu lesen und zu bedenken.

So könnte das 21. Jahrhundert das deutsche Jahrhundert werden. „Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen“ (Herzl).

Ursula Haverbeck

Bildquelle: Bernd Kasper | pixelio.de

Richter, Staatsanwalt und Polizist

Nicht nur die Bürger leiden unter den zunehmenden und immer grausamer werdenden Gewalttätigkeiten von Ausländern. Schon der Staatsanwalt Roman Reusch hat vor Jahren in einem Vortrag vor Politikern festgestellt, daß die Zustände bei den kriminellen Jugendlichen in Berlin unerträglich werden. Insbesondere handelt es sich dabei um Jugendliche aus islamisch geprägten Familien von Arabern und Türken. Es gibt eben völlig andere Vorstellungen über das Zusammenleben der Menschen. Das gilt insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis Mann zu Frau. Dieses ist im Islam nicht zu vergleichen, mit dem in unseren europäischen Ländern herrschenden Menschenbild.

Reusch kommt zu dem Ergebnis, daß hier nur eins hilft, die straffällig gewordenen Jugendlichen in ihre Heimatländer so schnell wie möglich zurückzuschicken. Eine Integration und Sozialisierung ist nicht möglich.

2010 erschien dann das Buch der Richterin Kirsten Heisig, „Das Ende der Geduld“, mit dem Untertitel: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter. Wenige Monate nach Erscheinen dieses Buches war Kirsten Heisig tot. Mit größter Wahrscheinlichkeit ist davon auszugehen, daß sie ermordet wurde. Sie war Jugendrichterin jahrelang in Berlin. Die Laschheit der Gerichte, der große Abstand zwischen der Tat und der Strafe und auch die sehr unterschiedliche Beurteilung einer Straftat vom Gericht und den Eltern des Jugendlichen trugen insgesamt dazu bei, daß sie eher Anreiz als Verhinderung von Straftaten zur Folge hatten.

Kirsten Heisig kommt zu dem Fazit:

„Wenn wir nicht rasch und konsequent handeln, wenn wir unsere Rechts- und Werteordnung nicht entschlossen durchsetzen, werden wir den Kampf gegen die Jugendgewalt verlieren.“

Im Jahre 2015 äußert sich nun eine Polizistin aus christlich-griechischem Elternhaus. Tanja Kambouri, „Deutschland im Blaulicht“, Untertitel: „Notruf einer Polizistin“.

Inzwischen ist der Ausländeranteil in unserem Land um ein Vielfaches gestiegen. Die große Mehrheit der Zuwanderer sind Moslems. Das heißt für eine Polizistin: Die unerträgliche Behandlung von Mädchen und Frauen durch die Patriarchen in den islamischen Familien.

Immer wieder erlebt die weibliche Polizei, daß ihr jeder Respekt verweigert wird, weil sie ja nur eine Frau sei und den Moslems nichts zu sagen hätte, auch nicht zehnjährigen Jungen.

Wie schon Kirsten Heisig kommt auch Tanja Kambouri zu dem Ergebnis, daß der Umgang mit jugendlichen Straftätern durch Politik und Gerichte viel zu nachlässig ist, um abschreckend wirken zu können oder auch nur um Respekt vor Polizei und Gerichten zu wecken. Im Gegenteil, sie halten uns für schwach und unfähig, eine staatliche Ordnung herzustellen.

Besonders wichtig ist der Satz von Tanja Kambouri auf Seite 27 ihres Buches:

„Eine Anpassung der Einheimischen an die Einwanderer darf niemals stattfinden, nur um mögliche Vorwürfe der Intoleranz zu vermeiden. Die Folge wäre eine negative Anpassung – und das käme einer Aufgabe unserer freiheitlich-demokratischen Überzeugungen gleich.“…

Ursula Haverbeck

Bildquelle: Arno Bachert | pixelio.de

Einer der wirklich ganz großen deutschen Historiker der Nachkriegszeit, Prof. Dr. Ernst Nolte, hat die Bühne des Welttheaters verlassen.

Mit Professor Ernst Nolte hat uns einer der größten deutschen Historiker der Nachkriegszeit verlassen. Er hat unbeirrt um die Wahrheitsfindung gerungen und dafür viel Angriffe und Herabsetzungen hingenommen. Er hat sich nicht gescheut, sich öffentlich zu korrigieren und sogar für Fehlverurteilungen von Menschen zu entschuldigen. Vor dreißig Jahren begann der Historikerstreit, von Nolte hervorgerufen, indem er die Historisierung auch des Nationalsozialismus verlangte. Er sah Auschwitz im Zusammenhang mit den früheren russischen Gulags und stellte im übrigen fest, daß vieles, was heute als Kennzeichen der furchtbaren Grausamkeit und Kriegslüsternheit der Nationalsozialisten dargestellt wird, von anderen Völkern viel früher praktiziert wurde. Darüber hinaus gibt er schon in seinem Buch „Streitpunkte“ von 1993 zu:

„Ich muß gestehen, daß ich die Faktizität der von Tätern und Opfern geschilderten und auch von den Verteidigern der Angeklagten in den großen Prozessen der sechziger Jahre nicht bestrittenen Vorgänge, einschließlich der Zahl von sechs Millionen Opfern und vom Vorrang der Gaskammern als Vernichtungsinstrument, ohne nähere Prüfung, für wahr gehalten habe. Die These der rechtsradikalen Literatur nahm ich als bloße Behauptungen und Ableugnung nicht ernst. Erst viel später, gegen Ende der siebziger Jahre, wurden mir die Zweifel und Gegenbehauptungen bekannt, die von einer neuen Schule, derjenigen der „Revisionisten“, vorgebracht wurden. Aber um die gleiche Zeit stellten auch die Untersuchungen eines so hervorragenden Zeithistorikers, wie Martin Broszat, die den sogenannten Funktionalismus begründeten, die Annahme in Frage, daß Vernichtungsvorgänge auf eine Intention Hitlers und damit auf eine Ideologie zurückzuführen seien.“ (a.a.O. S. 179)

Nolte stellte in einem Beitrag: „Die Vergangenheit, die nicht vergehen will“ eine zunächst ungewöhnlich erscheinende aber sehr zutreffende Beurteilung der ungewöhnlichen Situation im Hinblick auf den Nationalsozialismus in die Diskussion. Er sagt wörtlich:

„Eine Vergangenheit, die sich gegen ihr eigenes Wesen sperrt, Vergangenheit und eben nicht Gegenwart zu sein, eine Vergangenheit, die sich nicht damit begnügt, daß die Menschen sich ihrer erinnern, sie erforschen, sie rühmen oder beklagen, sondern die ‚wie ein Richtschwert über die Gegenwart aufgehängt’ ist.“

Das war bereits im Jahre 1986, also zu Beginn des Historikerstreits. Wir können heute, dreißig Jahre danach, nur bestätigen, daß diese ungewöhnliche Situation das gesamte politische Leben, nicht nur in der Bundesrepublik, auch heute noch beherrscht. Dabei wird aber nicht wie von Nolte selber geleistet, von den Medien und den Universitätshistorikern eine Überprüfung bisher geglaubter Beschreibungen des Holocaust vorgenommen.

Damals begann mein sporadischer Briefwechsel mit Prof. Ernst Nolte, in dem ich versuchte, ihm die revisionistische Seite zu erklären. Bis er mir eines Tages schrieb, er würde hiermit den Briefwechsel beenden. Es hätte keinen Sinn, seine und meine Meinungen gingen zu weit auseinander. Als ich ihm dann nach einer längeren Pause einen mir für ihn wichtig erscheinenden Beitrag zuschickte, kam eine mich überraschende Antwort:

„Ich bin jetzt etwas behindert und kann nicht mehr jederzeit, wenn notwendig, in die Bibliothek gehen und mir weitere Unterlagen beschaffen. Wenn Sie interessante und für mich unter Umständen wichtige Beiträge haben, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir diese weiter zugehen lassen würden.“

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Das ist nicht nur ein wichtiger Charakterzug von Ernst Nolte, sondern für mich gehört das zum deutschen Wesen. Es ist den Menschen, zumeist unbewußt, substantiell christlich. Ernst Nolte kommt von der linken Seite.

Wenn wir seine Bücher bis zum Jahrtausendwechsel gelesen haben, dann können wir nur staunend die 2011 als letztes Werk veröffentlichten „Späte Reflexionen“ mit dem Untertitel „Über den Weltbürgerkrieg des zwanzigsten Jahrhunderts“ zur Kenntnis nehmen. In diesem Buch ist hautnah mitzuerleben, wie ein bedeutender Wissenschaftler seine eigenen, bisher für ihn absolut gültigen Erkenntnisse in Frage zu stellen beginnt, aufgrund ihm leider erst nachträglich bekanntwerdender Forschungsarbeiten der Gegenseite.

Die meiner Meinung nach, für uns wichtige zentrale Aussage in dem Buch „Späte Reflexionen“ lautet:

„Sie (die freie Welt) wird nicht früher wieder die „freie Welt“ sein, die sie sein will; bevor nicht die Untersuchung aller Details des Holocaust als wissenschaftlich zulässig, ja als notwendig gilt, und bevor nicht die Bestreitung der Faktizität des ‚Holocaust’, nicht mehr durch harte Strafandrohungen aus der wissenschaftlichen und publizistischen Diskussion verbannt wird.“ (aaO. Seite 89)

„ ‚Erfindung des Holocaust?’“

In diesem Abschnitt stellt Nolte – wahrscheinlich als einer der ersten anerkannten Universitätshistoriker – die These auf,

„daß zwar nicht der nationalsozialistische Wille zu einer ‚Endlösung der Judenfrage’, wohl aber der ‚Holocaust in seiner spezifischen Einzigartigkeit und Unvergleichbarkeit’ ohne Zweifel eine ‚Erfindung’ der frühen sechziger Jahre sei.

Um sich dann sofort danach zu fragen:

„Ist indessen nicht der Anspruch auf ‚Auserwähltheit’ als solcher angesichts des Egalitätspostulates in besonders hohem Maße unkorrekt, so daß Hitler unter diesem Gesichtspunkt sogar als Vorkämpfer der Gleichheit betrachtet werden könnte.“ (aaO. S. 88)

Nolte ist schmerzhaft ehrlich – und damit von einer beachtlichen Größe – wenn er sagt:

„Ich muß mich anklagen, daß ich die Literatur der deutschen Vertriebenen über das Kriegsende viel zu wenig zur Kenntnis genommen habe.“

„Ich muß mich auch Heidegger gegenüber entschuldigen, dessen Vergleich zwischen den Juden und den Ostdeutschen, mir wie eine bloße Apologie vorkam. Tatsächlich waren die Vorgänge, insbesondere in den Gebieten jenseits von Oder und Neiße, nicht selten grausamer und schrecklicher.“

Meine Buchbesprechung von „Späte Reflexionen“, veröffentlicht im Januar 2013, schickte ich Ernst Nolte. Er bestätigte mir diese Besprechung dankend. Ich möchte daraus die letzten beiden Absätze zitieren.

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Buchbesprechung 2013

Im Wort Professor ist enthalten das Wort bekennen. Nolte bekennt in seinen „Späten Reflexionen“, daß auch er, obgleich Verursacher und damit Begründer des Historikerstreites, zu lange, zu oft geglaubt hat, wo kritisches Hinterfragen angebracht gewesen wäre. Jetzt ist kein Schlußstrich unter die Vergangenheit und ihre Schrecken erforderlich – wie es ja viele sich wünschen – sondern ein Schlußstrich unter die Tabuisierung politisch unerwünschter Themen. Davon wird abhängen, ob wir einen freiheitlichen Rechtsstaat für uns beanspruchen können, oder ob wir nicht doch Befürworter einer Diktatur sind.

Aufgabe der gegenwärtigen Juristen und Bürger ist es, in Europa die bestehenden Maulkorbparagraphen der Politiker abzuschaffen. Hierzu gibt es bereits Ansätze, auch vom Bundesverfassungsgericht. Ein Rückfall auf die Erklärung des Pierre Vidal- Naquet ist nicht mehr möglich. Die gegenwärtigen „Wissenschaftler“ könnten sich nur betroffen fragen, wie es überhaupt möglich war, so lange unter dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit die Preisgabe gerade dieser Wissenschaftlichkeit zu betreiben.

Ursula Haverbeck

Begründung für die Wirklichkeit des Holocaust

Unterschrieben von 34 französischen Forschern. (Le Monde, 21. Februar 1979)

„Man darf sich nicht fragen, wie ein Massenmord technisch möglich war. Er war technisch möglich, weil er stattgefunden hat. Dies ist der obligatorische Ausgangspunkt jeder historischen Untersuchung zu diesem Thema. Diese Wahrheit wollen wir einfach in Erinnerung rufen: Es gibt keine Debatte über die Existenz der Gaskammern, und es darf auch keine geben.“ (Text von Pierre Vidal-Naquet)

Bildquelle: THILO RÜCKEIS | Tagesspiegel.de

Die geistige Rüstung der Deutschen im Kampfe um die Freiheit

Die Rede von Ursula Haverbeck, vorgetragen auf der Jahrestagung der „National-Konservative Bewegung der Deutschen aus Russland“ am 2.11.2013 bei Aachen. Leicht gekürzt

Wendezeit: Die besondere Bedeutung des Jahres 2013

Am 7. Januar 2013 hielt der luxemburgische Premierminister eine Rede vor ca. achtzig Journalisten. Es war seine Abschiedsrede, denn er kandidierte nicht wieder als Vorsitzender der Euro-Gruppe. Juncker ist ein in die Hintergründe der Politik Eingeweihter, der als Karlspreisträger die höchsten europäischen Weihen erhalten hat. Wir können also davon ausgehen, daß er die vordergründige, aber erst Recht die hintergründigen Machenschaften der Politik genau kennt. Seine Rede wurde in den Medien totgeschwiegen. Hatte er vielleicht zu viel verraten? Nur Gerhard Wisnewski brachte sie in Auszügen. Einige Sätze aus dieser Rede machen sehr nachdenklich.

Juncker verglich das Jahr  2013 mit 1913 und wies auf Parallelen hin:

Im Jahre 2013 liegt viel Geheimnisvolles, viel, daß es zu hinterfragen gilt; Es ist im Jahre 1913 viel geschehen, was nicht ohne Parallelen mit dem Jahr 2013 ist.“

Besonders erstaunlich ist der Satz:

Im Jahr 1913 sei die die Globalisierung enorm weit vorangeschritten, weiter als Geschichtsunkundige wissen… Und diese unterscheide sich nicht grundsätzlich von derjenigen Globalisierung des Jahres 2013.“

Wieso ist Juncker der Ansicht, daß bereits 1913 die Globalisierung ein Faktum gewesen sei? Und er weist mehrfach auf diese Entsprechung zwischen 2013 und 1913 hin. Es stellte zudem fest, daß die Menschen damals der Überzeugung waren, daß der Frieden nun für ewige Zeiten gesichert sei. Wörtlich sagt er:

Eine Friedensgläubigkeit, die unbändig war, und die in keinerlei Hinsicht den Sturm verraten hat, der bereits im Jahre 1914 über Europa hereingebrochen ist. – Zunächst im Ersten und dann im Zweiten Weltkrieg“

Diese uns dankenswerterweise von Gerhard Wisnewski zur Kenntnis gebrachten Aussagen lassen aufhorchen und haben mich veranlaßt, mir einen genaueren Einblick in die Vorkommnisse des Jahres 1913 zu verschaffen. Das war für mich insofern verhältnismäßig einfach, weil ich an den Buch „Rudolf Steiner, Anwalt für Deutschland“ von Werner Haverbeck mitgearbeitet habe, also Steiners Aussagen zu dem Jahr 1913 kannte.

Rudolf Steiner (1861-1925) hatte die Ereignisse dieses Jahres untersucht mit dem Ergebnis, daß der Mord am Erzherzogenpaar die geplante Auslösung für den gewollten Krieg war, gewollt und geplant von Geheimgesellschaften, denen die Slawenfreundlichkeit des Erzherzoges hinderlich im Wege stand. Als Begründung gibt er folgendes an:

Man kann einen gewissen, sozusagen okkultistischen Almanach (Jahreskalender) aufschlagen, der für vierzig Franken verkauft wurde. Und man kann in diesem Almanach, der für das Jahr 1913 bestimmt war, der also schon 1912 gedruckt worden ist, die Sätze lesen: „In Österreich werde nicht der regieren, von dem man glaubt, daß er regieren werde, sondern ein junger Mann, von dem man jetzt noch nicht glaubt, daß er nach dem alten Kaiser regieren werde.“

Aus dem darauffolgenden Kalender, in welchem diese Aussage noch einmal wiederholt wird, entnimmt Rudolf Steiner, daß offenbar das Attentat bereits für 1913 vorgesehen war, aber nicht stattfinden konnte, und daher auf 1914 verschoben wurde.

Des Weiteren führte er ein Pariser Blatt an, daß in Verbreitung und Öffentlichkeitswirkung der seinerzeitigen Berliner B.Z. am Mittag entsprach, wenn auch auf einem anderen Niveau – darin war zu lesen:

1913 sei der Wunsch ausgesprochen worden, es müsse der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand ermordet werden. Im gleichen Blatt wird auch vorhergesagt: „Wenn es einmal zu Mobilmachung in Frankreich kommen werde, sei der erste, der ermordet werde, der Sozialistenführer Jaures. Dieser wurde tatsächlich der erste französische Tote des Weltkrieges, allerdings als Opfer eines Mörders aus dem eigenen Volke“. Jaures war ein auch international anerkannter Sozialistenführer, er war deutschfreundlich und kämpfte mit aller Macht gegen die Kriegshetze des französischen Ministerpräsidenten Clemenceau (W.G. Haverbeck, „Rudolf Steiner, Anwalt für Deutschland“ S. 163).

Ein weiteres sehr entscheidendes Ereignis, welches  Steiner noch nicht erwähnen konnte und Junckers verschweigt, ist die sogenannten „Bankiersverschwörung“, so der Titel eines Buches von Eustace Mullins, erschienen bereits 1954. Darin wird die Begründung des „Federal Reserve System“ ausführlich behandelt und Paul Warburg zur Kennzeichnung dieses FED zitiert: „Dieses System besitzt die drei wichtigsten traditionellen Funktionen einer Zentralbank: Es ist das Eigentum von Privatpersonen, die ihren Profit aus dem Besitz von Aktien ziehen und den Geldumlauf in der nationalen Wirtschaft kontrollieren können, es hat das Verfügungsrecht über sämtliche Staatsgelder, es kann die Vereinigten Staaten in größere ausländische Kriege verwickeln und dadurch zur finanziellen Beteiligung  an Kriegen und in Schulden stürzen“

Die Bankiersverschwörung“ erschien 1956 auf Deutsch. Das Buch wurde verbrannt. 1980 wurde es von deutschen kritischen Verlegern entdeckt und eine verbesserte deutsche Übersetzung hergestellt. Seit dieser Zeit ist es den Deutschen bekannt. Es schildert die Wirklichkeit der USA.

Nun hat aber die Geschichte eine Vorgeschichte. Was führte denn zu dieser Bankgründung, zum Weltkrieg I und zu der von Juncker bereits für 1913 dargestellten  Globalisierung? Wobei das heute benutzte Wort „Globalisierung“ eine verschleiernde Umschreibung ist für die Eine-Weltherrschaft JENER.

Vierundzwanzig Jahre  vor 1913, also im Jahre 1889, wurde in Paris die zweite Internationale gegründet und fand zugleich ein Hundertjahresgedenken des internationalen Freimaurerkongresses statt. Welches Jahrhundertgedenken feierte die internationale Freimaurerei 1889? Es war bis auf den Tag genau das hundertste Jahr der Revolution von 1789. So ließ sich dieser Kongreß verstehen als ein erneutes Bekenntnis zu den Zielen dieser Umwälzung alter Ordnungen. Der Festredner  von der Loge Grand-Orient de France führte unter dem stürmischen Beifall der Kongressteilnehmer aus (wie aus dem Protokoll zu entnehmen ist): „Der Tag, an dem die Monarchien zusammenstürzen, wird die allgemeine Völker- und Weltverbrüderung bringen. Das ist das Zukunftsideal, das uns vorschwebt. Unsere Sache ist es, den Anbruch dieses Tages der allgemeinen Verbrüderung zu beschleunigen“.

Außerdem berichtet in Deutschland das Mecklenburger Logenblatt im 47. Und 48. Jahrgang  (1919/1920) in neun Folgen von diesem Kongreß. In dem Abschnitt „Die Freimaurerei als Erweckerin des Weltkrieges“ vom 20. Juli 1919 lesen wir: „Auf dem internationalen Freimaurerkongress, der am 16. und 17. Juli 1889 in Paris stattfand, wurde als das zu erstrebende Ziel ganz offen die Weltrepublik verkündet. Die Freimaurerei sei berufen, als die geeignete Dolmetscherin des Willens der Volkssouveränität, die Geschichte der Menschheit und der ganzen Länder zu bestimmen. Auf diesem Kongress wurde die Hoffnung ausgesprochen, daß der Tag kommen würde, an dem die Monarchien Europas zusammenstürzen. „Das ist der Tag, den wir erwarten und der Tag ist nicht mehr fern“.

Das Ergebnis dieses internationalen Freimaurerkongresses aus dem Jahre 1889 wurde schriftlich niedergelegt und erschien bereits im folgenden Jahr in ironisierender Weise als „Kaisers Traum“ in der Zeitschrift Truth. In diesem Kaiser Traum wird bildhaft mit Landkarte dargestellt, wie der österreichische, der deutsche und der russische Zar ins Zuchthausabgeschoben werden. Über Russland steht groß „russische Wüste“ (Russian Desert). Ernst Nolte weist darauf hin, daß Adolf Hitler schon in der zwanziger Jahren diese Karte und damit den „Plan“ kannte. Die Mitteilung findet sich in den Gesprächen „Hitler – Dietrich Eckart“.

Vierundzwanzig Jahre vor 1913 wird also bereits festgelegt, was in Europa geschehen sollte. Dieses Jahr 1889 steht wiederum im direkten Bezug zu dem Ergebnis, welches hundert Jahre zuvor stattfand, die französische Revolution, wo die alte Reudalordnung zerstört und das Königshaus gestürzt wird. Der französische König und seine Gemahlin wurden, wie später auch der russische Zar mit seiner ganzen Familie, ermordet.

Die französische Revolution stand unter der Devise „Liberté, Egalité, Fratermité“. Ins Deutsche übersetzt wurde das mit „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“

Freiheit ist nicht gleich Liberté. Wir haben leider nicht die Unterscheidung Liberty und Freedom, wie im Englischen. Liberalisierung kommt dem Wort liberty näher, es drückt sich darin aus die Befreiung von überkommenen Werten, Sitten, Moralvorstellungen, aber auch Enthemmung. Die Egalité, die Gleichheit bzw. das Gleichsein findet erst heute allgemeine politische Ausformung, während die Brüderlichkeit im Konkurrenzkampf längst untergegangen ist.

Vierundzwanzig Jahre nach der französischen Revolution findet erstaunlicherweise ebenfalls ein bedeutendes Ereignis statt, das mit einer durchgreifenden Wende verbunden ist. Es ist das Ende der napoleonischen Herrschaft, eingeläutet durch die Völkerschlacht bei Leipzig, derer gerade jetzt vom 16. bis 18. Oktober – zweihundert Jahre Völkerschlacht bei Leipzig – gedacht wurde.

Auf dieses Datum gibt es, wie auch auf die Gründung der FED 1913, keinen Hinweis bei Juncker. Dennoch hat er offenbar zu viel ausgeplaudert, denn bereits am 8. Juli 2013 fand sich im Westfalen-Blatt die fett gedruckte Überschrift: „Juncker vor dem Sturz“. Er mußte seinen Präsidentensessel in Luxemburg aus nichtigem Grunde räumen.

Damit sind wir wieder in der Gegenwart und können uns fragen, ob es vielleicht auch hier vierundzwanzig Jahre zuvor etwas Bedeutsames gab.

Natürlich! 1989 fiel die Mauer am 9. November, ein immer wiederkehrender Schicksalstag für uns Deutsche. Auch hier wurde eine tiefgreifende Wende eingeleitet.

Was ergibt sich für uns Gegenwärtige aus einer solchen Zusammenschau von zweihundert Jahren? Die Angehörigen der Neuen-Welt-Ordnung werden dergleichen sofort als Verschwörungstheorie abtun. Verschwörung stimmt schon, nur ist es keine Theorie und Verschwörung ist nur ein anderes Wort für langfristige Planung auf ein bestimmtes Ziel hin, und diese Planung hat nicht nur stattgefunden, sondern sie wurde auch verwirklicht.

Wir haben also zwei durchgehende Linien:

1789 und dazugehörig 1813

1889 und dazugehörig 1913 und weiter

1989 und dazu gehörig 2013, das Jahr, welches sich jetzt dem Ende zuneigt.

Jean Claude Juncker hat lediglich an die Ähnlichkeit des Jahres 2013 mit 1913 erinnert, „die allerdings nur für Geschichtskundige augenfällig sei“, und zwar bis hin zu der damals angeblich bereits weit fortgeschrittenen Globalisierung. Hatte Juncker einen Grund, die Verbindung zu 1813 zu verschweigen? Wofür konnte also 2013 stehen, wenn es so bedeutungsvoll ist? Erstaunlicherweise hat sogar der Deutschlandfunk von der besonderen Bedeutung des Jahres 2013 gesprochen – ohne das allerdings auch nur ansatzweise zu begründen.

In der Völkerschlacht von Leipzig erkämpften Russen und Deutsche ihre Freiheit von dem gemeinsamen Feind Napoleon. 1913 wurden sie von einem anderen gemeinsamen Feind gegeneinander gehetzt und verloren beide ihre Freiheit an den Westkapitalismus an der einen Seite, und den Staatskapitalismus im Osten. Was liegt nun näher, als daß die Erinnerung an 1813 Russen und Deutschen zu einem neuen Bündnis führen könnte? Das scheint aber offenbar heute unerwünscht zu sein. Es würde unter Umständen einet Abkehr von den USA und ein Hinwenden zum Osten für die Deutschen bedeuten. Können wir in dem sich andeutenden Bruch zwischen die USA und Deutschland durch die Ausspionierung angeblich verbündeter Politiker einen ersten – zwar noch heruntergespielten – Hinweis auf eine solche Wende vermuten?

Ergänzung zu dem hier gesagten findet sich in dem Buch von Jury Sletzkine „Das jüdische Jahrhundert“. Mit dem jüdischen Jahrhundert ist bei Sletzkine das 20. Jahrhundert gemeint. Was könnte darauf folgen? Gehen wir von der Heilsgeschichte aus und den zukunftweisenden Prognosen verschiedener Denker, kann es nur das deutsch-russische Jahrhundert werden.

Das Verborgene, welches 200 Jahren lang wirken konnte, verliert seine Macht, sobald wir es laut und deutlich bei seinem Namen nennen. Wie das Rumpelstilzchen im Märchen wird es sich dann selber vernichten und das Kind, das Werdende, das die Zukunft ist, wird freigegeben.

Abschließend ist die Frage aufzuwerfen, ob es sich vielleicht nicht nur um eine Wendezeit, sondern um eine durchgreifende Umbruchzeit handelt, welche von uns nun ein grundsätzliches „Umdenken und Umschwenken“ auf allen Ebenen verlangt. Ob das innerhalb einer Parteienkratie machbar ist, erscheint höchst fragwürdig. Die 30 Jahre, die Willy Brandt 1974 der Demokratie gab, sind abgelaufen. Nicht zufällig wird heute schon gefragt, ob die Demokratie am Ende sei. Aus dem Jahre 1978 haben wir eine ebenfalls sehr demokratiekritische Aussage vom damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt: „Die Demokratie ist mit unsäglichen Geburtsfehlern belastet, die unbehebbar sind, z.B. mit dem Geburtsfehler, daß nicht derjenige Recht kriegt, der Recht hat, sondern daß derjenige Recht kriegt und Recht setzen kann, der die Mehrheit hat“.

Muß die Geschichte neu geschrieben werden?

Gegen Ende des Jahres 2015 erschienen zwei aufsehenerregende Bücher, welche ein Umdenken in der Geschichtsschreibung herausfordern. Es handelt sich dabei um:

Gerard Menuhin, Sohn des berühmten jüdischen Geigers, mit dem Titel „Tell the Truth and Shame the Devil“. Das Buch liegt bisher nur in englischer Sprache vor, soll aber noch im Frühjahr 2016 auf deutsch erscheinen. Hierin setzt sich der Autor mit dem Thema Holocaust und jüdischer Geschichtsschreibung auseinander. Er sagt ganz eindeutig „Der Holocaust ist die größte Lüge der Geschichte.“ Dieser Satz, welcher im ganzen Jahre 2015 unbeanstandet ebenfalls im Internet zu lesen war, stellt alles, was wir bisher in der bundesrepublikanischen Rechtsprechung erlebt haben, in Frage. Die bekannten politisch korrekten historischen Darstellungen der Zeitgeschichte sind vor allen Dingen Ergebnis des Paragraphen 130 StGB, der andere Darstellungen mit Strafe belegt.

Gerard Menuhin ist aber nicht der einzige Jude, der sich in diesem Sinne äußert. Wir finden entsprechendes auch in dem Buch von Gilad Atzmon, „Der Wandernde-Wer?“ und ein dritter, in London lebender englischer Bürger jüdischen Glaubens, Paul Eisen, schreibt in Beiträgen und im Internet ebenfalls:

„Als erstes müssen sich die Juden sofort von ihren Führern und Organisationen distanzieren und wenn möglich folgendes tun:

– sofort öffentlich die Abschaffung der Gesetze gegen „Holocaust-Leugnung“ sowie sämtlicher anderen Gesetze fordern, die „Gedankenverbrechen“ bestrafen;

– ungehinderte und freie historische Forschung zum Holocaust und der gesamten Geschichte des Zweiten Weltkrieges, sowie die Einstellung aller Zahlungen an Holocaust- Überlebende verlangen.“

Ähnliches hat Jahre zuvor bereits Geoffrey Alderman in einer der ältesten jüdischen Zeitungen „Jewish Chronicle“, am 30. Oktober 2008 geschrieben

„Es ist die Aufgabe der Historiker, zu prüfen, zu bestreiten und falls nötig, das geschichtliche Wissen der Gesellschaft zu korrigieren, in diesem Verfahren sollte der Staat keine Rolle spielen, in keiner Weise.“

Es ist nicht Aufgabe der Gerichte über die Geschichtsdarstellung und Schreibung zu entscheiden.

Das zweite Buch ist von dem Militärhistoriker, Generalmajor a.D., Dr. Bernd Schwipper. Er hat als erster den Zugang zu den bisher verschlossenen militärhistorischen Quellen in Moskau bekommen, die er in diesem Buch einführt und behandelt. Was die Kriegsteilnehmer immer wußten und was Viktor Suworow in seinem Buch „Der Eisbrecher, Hitler in Stalins Kalkül, 1989 veröffentlichte, wird jetzt durch Bernd Schwipper mit wünschenswertem Quellenmaterial bestätigt und ergänzt.

Fazit: „Die Begriffe „Großer Vaterländischer Krieg der Sowjetunion“ und „Hitlers rassenideologischer Vernichtungskrieg“, sind nicht mehr aufrechtzuerhalten.“

Mit dieser Veranstaltung am 30. Januar sollte eine erste Einführung in das veränderte Geschichtsbild sowohl aus jüdischer als auch aus russischer Sicht vorgestellt werden, mit dem sich nun insbesondere auch die deutschen Historiker und Politiker auseinanderzusetzen haben

Im Nachwort zu dem Schwipper-Buch schreibt Brigadeleutnant a.D. Franz Uhle-Wettler: „Auf diese Debatte darf man gespannt sein“.

Wir eröffnen sie hiermit.

Bildquelle: Rainer-Sturm| pixelio.de

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