Richter, Staatsanwalt und Polizist

Nicht nur die Bürger leiden unter den zunehmenden und immer grausamer werdenden Gewalttätigkeiten von Ausländern. Schon der Staatsanwalt Roman Reusch hat vor Jahren in einem Vortrag vor Politikern festgestellt, daß die Zustände bei den kriminellen Jugendlichen in Berlin unerträglich werden. Insbesondere handelt es sich dabei um Jugendliche aus islamisch geprägten Familien von Arabern und Türken. Es gibt eben völlig andere Vorstellungen über das Zusammenleben der Menschen. Das gilt insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis Mann zu Frau. Dieses ist im Islam nicht zu vergleichen, mit dem in unseren europäischen Ländern herrschenden Menschenbild.

Reusch kommt zu dem Ergebnis, daß hier nur eins hilft, die straffällig gewordenen Jugendlichen in ihre Heimatländer so schnell wie möglich zurückzuschicken. Eine Integration und Sozialisierung ist nicht möglich.

2010 erschien dann das Buch der Richterin Kirsten Heisig, „Das Ende der Geduld“, mit dem Untertitel: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter. Wenige Monate nach Erscheinen dieses Buches war Kirsten Heisig tot. Mit größter Wahrscheinlichkeit ist davon auszugehen, daß sie ermordet wurde. Sie war Jugendrichterin jahrelang in Berlin. Die Laschheit der Gerichte, der große Abstand zwischen der Tat und der Strafe und auch die sehr unterschiedliche Beurteilung einer Straftat vom Gericht und den Eltern des Jugendlichen trugen insgesamt dazu bei, daß sie eher Anreiz als Verhinderung von Straftaten zur Folge hatten.

Kirsten Heisig kommt zu dem Fazit:

„Wenn wir nicht rasch und konsequent handeln, wenn wir unsere Rechts- und Werteordnung nicht entschlossen durchsetzen, werden wir den Kampf gegen die Jugendgewalt verlieren.“

Im Jahre 2015 äußert sich nun eine Polizistin aus christlich-griechischem Elternhaus. Tanja Kambouri, „Deutschland im Blaulicht“, Untertitel: „Notruf einer Polizistin“.

Inzwischen ist der Ausländeranteil in unserem Land um ein Vielfaches gestiegen. Die große Mehrheit der Zuwanderer sind Moslems. Das heißt für eine Polizistin: Die unerträgliche Behandlung von Mädchen und Frauen durch die Patriarchen in den islamischen Familien.

Immer wieder erlebt die weibliche Polizei, daß ihr jeder Respekt verweigert wird, weil sie ja nur eine Frau sei und den Moslems nichts zu sagen hätte, auch nicht zehnjährigen Jungen.

Wie schon Kirsten Heisig kommt auch Tanja Kambouri zu dem Ergebnis, daß der Umgang mit jugendlichen Straftätern durch Politik und Gerichte viel zu nachlässig ist, um abschreckend wirken zu können oder auch nur um Respekt vor Polizei und Gerichten zu wecken. Im Gegenteil, sie halten uns für schwach und unfähig, eine staatliche Ordnung herzustellen.

Besonders wichtig ist der Satz von Tanja Kambouri auf Seite 27 ihres Buches:

„Eine Anpassung der Einheimischen an die Einwanderer darf niemals stattfinden, nur um mögliche Vorwürfe der Intoleranz zu vermeiden. Die Folge wäre eine negative Anpassung – und das käme einer Aufgabe unserer freiheitlich-demokratischen Überzeugungen gleich.“…

Ursula Haverbeck

Bildquelle: Arno Bachert | pixelio.de

Zur Sendung Hart aber Fair

In der Sendung Hart aber Fair am Montag, dem 5. September 2016 wurde die Frage der Flüchtlingspolitik und damit verbunden des Sieges der AfD bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern zum Hauptthema. Die Vertreter von CDU und SPD hatten ein völlig anderes Bild von der politischen Realität im Lande, als die beiden Sprecher von Österreich und der AfD. Die im Hintergrund stehende Frage: „Wem gehört eigentlich Deutschland“ blieb wie immer ausgeklammert. Die Bundesregierung ist offensichtlich der Ansicht, daß sie frei über Deutschland verfügen könnte.

Schon Willy Brandt hatte als Kanzler bei einer SPD-Sitzung festgestellt, würde man jetzt eine Abstimmung machen, dann wäre die Bevölkerung mehrheitlich gegen ihre Asylpolitik. Brandt schloß damals daraus, daß nun viel Arbeit zu leisten sei, um diese Haltung zu verändern. Die gleiche Situation haben wir gegenwärtig.

Es wird dabei aber übersehen, daß das Volk immer noch oberster Souverän ist. Es wird vertreten durch die von ihm gewählten Repräsentanten. Diese haben den Auftrag, die Interessen des Volkes in Politik umzusetzen. Doch diese fühlen sich alsbald dazu auserkoren, das Volk umzuerziehen.

Aber wir, das Volk, haben mehr als genug von der vergangenen Umerziehung, wir brauchen keine neue.

Die Altparteien erklären eine Politik, die dem Auftrag des Volkes und seinen Wünschen gerecht zu werden versucht, für populistisch, ein neues Schimpfwort, welches den so handelnden Politikern als rechts, rechtsextrem und sehr schnell zum Faschisten erklärt. Wer so denkt und handelt, treibt die Wähler doch geradezu in den Arm der AfD. Sie werten damit – ohne daß sie es selber bemerken – den Nationalsozialismus auf. Der hat sich also offensichtlich um das Wohl des Volkes gekümmert, während die heutigen etablierten Parteipolitiker eindeutig gegen das Volk regieren. Damit stehen diese, und nicht die AfD, nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes. Sie handeln volksverhetzend, in vielen Fällen schon illegal und verstoßen permanent gegen die Menschenrechte.

Das geschieht insbesondere durch die unablässig wiederholte Forderung nach Integration. Was heißt denn Integration? Diese ist eine Erfindung der US-Amerikaner aus dem Neunzehnten Jahrhundert. Mittels Integration wollten sie die Indianer zu europäisierten US-Bürgern machen. Für die Indianer war Integration ein Schimpfwort und ein verbrecherisches, politisches Ziel zur Zerstörung der indianischen Völker. Es ist also Völkermord auf eine besondere Art. Das hieß bei den indianischen Völkern englisch zu lernen und europäische Geschichte. Von der Stammesgeschichte, ihrer eigenen Sprache und gar ihrer eigenen Volksreligiosität erfuhren die Indianerkinder nichts.

Entsprechendes ist nun für die Völker Europas und insbesondere für das deutsche Volk seit langem geplant. Nicht zufällig heißt das Buch von Theodore Kaufman „Germany must perish“ (Deutschland muß verschwinden). Das war bereits 1941. Jetzt sollen die Europafremden in Deutschland integriert werden. Die Frage ist nur, ob sie sich integrieren lassen wollen. Die deutschlandfeindliche Politik der Parteipolitiker sieht das jedenfalls umgekehrt, ihr Ziel ist, die Deutschen zu entdeutschen.

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Das europäisch gebildete, christliche Abendland soll umgewandelt werden in eine amorphe Masse, die ihre eigene Identität verloren hat und daher zu einer leicht manipulierbaren Verbraucher-Gesellschaft wird. Es geht ausschließlich um das große Geschäft.

Brot und Spiele“ aus dem alten Rom gilt auch heute noch als die angewandte politische Methode der Herrscher. Es ist doch kein Zufall, daß mit den politischen Nachrichten mehrmals am Tage die Berichterstattung über das Fußballspiel verknüpft wird. Die Demokratie ist zu einem übergeordneten Gesellschaftsspiel geworden. Es finden unablässig Wettkämpfe statt, sie heißen in diesem Fall Wahlen. Da wird um den Sieg gekämpft, wie bei einem Fußballspiel. Statt eines Balles haben wir Stimmzettel. Dem Doping entspricht die Wahlfälschung und wie es beim Fußball um den Sieg einer Partei geht, so auch im politischen Wahlkampf. Es geht nicht um Deutschland.

Eine wirkliche Alternative kann also nicht Parteipolitik als oberstes Ziel haben, sondern Deutschland, und zwar das ganze Deutschland, nicht eine Interessengruppe innerhalb Deutschlands. Insofern kann sie auch weder kapitalistisch noch kommunistisch sein.

Völker sind Gedanken Gottes“ so sagt Johann Gottfried Herder in der Zeit des deutschen Idealismus. Völker sind keine Erfindung von Menschen. Offenbar haben sie eine besondere Funktion im Rahmen der Menschheit. Durch ihre verschiedenartigen Sprachen, die nicht so ohne weiteres immer in allen Einzelheiten zu übersetzen sind, insbesondere, wenn es um Sinnfragen geht, spiegelt sich der Reichtum und die Vielfalt der Welt. Nicht die Gleichheit und Gleichmacherei ist das gewünschte Ziel, sondern die Ungleichheit, die unerhörte Buntheit und Vielfältigkeit des Lebens.

Gerade die Partei, „Die Grünen“, haben diese Erkenntnis längst aufgegeben. Sie schützen nur noch Ameisenvölker und Fledermauskolonien. Wir Deutschen haben den Auftrag, das deutsche Volk zu schützen und zu erhalten, nicht nur, weil es inzwischen zum Zahlmeister der Welt geworden ist, sondern weil von uns eine geistig-moralische Heilung erwartet wird. Das ist nicht überheblich, sondern die Frucht eines furchtbaren Leidensweges im Jüdischen Jahrhundert und dennoch die Bereitschaft, wo eigenes Verfehlen vorliegt, sich dafür zu entschuldigen. Herausragendes Beispiel dafür ist der Historiker Prof. Dr. Ernst Nolte. Der in seinem letzten Buch „Späte Reflexionen“ sich entschuldigt für seine veröffentlichte Fehleinschätzung von Martin Heidegger und der Vertriebenenproblematik. Entsprechendes haben nur die Russen unter den anderen europäischen Völkern geleistet, die neben uns und dem palästinensischen Volk zu den Hauptleidtragenden des Jüdischen Jahrhunderts wurden. Sie haben die Bolschewisierung mit den Millionen Toten überstanden und ebenfalls öffentlich korrigiert. So auch die Behauptung, daß die Deutschen verantwortlich für die Morde von Katyn seien, während das auf Stalins Konto geht, wie auch die Kriegsschuldfrage geklärt wurde. Stalin hatte den Krieg seit 1940 vorbereitet. Die Abwehr des russischen Einmarsches, einer gigantischen Kriegsmaschinerie 1941, war eben kein Überfall auf ein friedliebendes Rußland, wie die von der jetzigen russischen Regierung geförderte und zugelassene Richtigstellung durch das Buch des Militärhistorikers Bernd Schwipper: „Hitler in Stalins Kalkül“ eindeutig belegt wird.

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Wir wollen weder genveränderte und vergiftete Lebensmittel noch Gender-Unterricht in unseren Schulen, noch Integration, in welche Richtung auch immer. Sie zeigt bereits in der dritten Generation eine tiefe Verunsicherung und Entwurzelung und daraus bedingt zunehmende Gewalttätigkeit. Wenn Politiker heute sagen, daß sie durch die Flüchtlingsprobleme überrascht worden seien, dann zeigt das nur, wie sehr auch sie schon Opfer einer Umerziehung sind, die Grundkenntnisse über den Menschen weder in Geschichte noch in Psychologie, noch im religiösen Bemühen besitzen. Sie können entweder nicht mehr selbständig denken oder sind nichts als Handlanger JENER.

In früheren Zeiten wurden große Umwälzungen in der Regel eingeleitet durch die nachgewachsene jüngere Generation. Heute, siebzig Jahre nach Kriegsende, brauchen wir dazu die noch nicht in ihrer Kindheit völlig umerzogene Seniorengeneration. Vielleicht wird sie deshalb, noch verhältnismäßig rüstig, so alt. Sie hat die sechzigjährige Erfahrung, daß alle Versuche außerparlamentarisch die Politik grundsätzlich verändern zu können, fruchtlos blieben.

Obgleich wir wissen, daß die Parteiendiktatur das Ende einer rechtsstaatlichen Volksordnung ist, müssen wir jetzt die Chance nutzen, die AfD zu unterstützen und zu wählen. Wie sie sich weiter entwickelt liegt nicht zuletzt an den Bürgern, die bereit sind, deutsche Politik zu machen.

Ursula Haverbeck

 Bildquelle: Thommy Weiss | pixelio.de

Beginnt auch die „Lügenpresse“ nach der Wahrheit zu fragen?

Zu dem Neujahrsempfang am 31. Januar von Hans Püschel in Naumburg war auch ein Redakteur vom NDR aus Hamburg mit seinem Kamerateam angereist. Ich verweigerte bei dieser turbulenten Veranstaltung ein Interview, erklärte aber, daß ich es zu einem anderen Zeitpunkt bereit wäre zu geben. So kam nach telefonischer Absprache Robert Bongen mit Begleitung am 11. März 2015 nach Vlotho.

Es wurde ein etwa vierstündiges Gespräch mit Interview für eine Fernsehsendung.

Der Mitarbeiter des ARD gab zu, daß er zum ersten Mal in Naumburg von mir etwas von den Standort- und Kommandanturbefehlen (Befehlen) sowie der Ersetzung von der Opferzahlen von Auschwitz, durch Abnahme der bisherigen Tafel, und den dann reduzierten Opferzahlen gehört habe.

Robert Bongen recherchierte, fand meine Angaben bestätigt und beschaffte sich aus der Rundfunkbibliothek die Kommandanturbefehle. Er arbeitete sie durch und bat mich, einige von ihm für wesentlich erachtete Stellen im Interview vorzulesen, was ich tat.

Setzt man die Anweisungen zur Behandlung der Häftlinge von Auschwitz in Beziehung zur Behandlung der Deutschen bei der Vertreibung der 15 Millionen, zu den polnischen, tschechischen, russischen, serbischen Konzentrationslagern, sowie zu den Franzosen im Schwarzwald in Freudenstadt, oder bei den Amerikanern auf den Rheinwiesen und den Engländern in Bad Nenndorf, dann hatten es die Häftlinge in Auschwitz verglichen damit, besser, das machen die Befehle überdeutlich.

Ich trug all dasjenige vor, was auch von mir im Internet zu finden ist, ergänzt durch weitere Details, vornehmlich aus jüdischen Aussagen.

Es war insofern ein schwieriges Unterfangen, weil festzustellen war, das ein BRD-Journalist die Geschichtsschreibung der Siegermächte vertritt und – offenbar auch für wahr hält. Jüdische kritische Literatur scheint unbekannt zu sein in diesen Gremien. Ich denke hier an Avraham Burg, Israel Shahak, Gilad Atzmon, Paul Eisen, Geoffrey Alderman usw., was nicht zur Kenntnis genommen wird und offenbar auch nicht, was jüdischerseits den Deutschen zum Vorwurf gemacht wird, so der Bundeskanzlerin, daß sie bei ihrer Rede in der Knesset mit keinem Wort der Leiden der Palästinenser gedacht hätte.

Meine Aussagen, da es sich beim Holocaust um eine der größten und nachhaltigsten Lügen der Weltgeschichte handele, irritierte natürlich, weil durch die jahrzehntelange Manipulation ein festverwurzelter Glaube entstand, welcher auf Gedenkveranstaltungen und durch die Medien immer wieder neue Nahrung erhält, die Bürger doch wissen, daß der Holocaust stattgefunden hat. Würde das nicht aufrecht zu halten sein, müßte die ganze Nachkriegspolitik in Frage gestellt werden, was ja schon bei dem Prozeß von Günther Deckert sich als Konsequenz ergab.

Insistierend erschien mir Robert Bongens wiederholte Frage, ob Hitler dann, wenn der Holocaust nicht stattgefunden hätte, kein Verbrecher sei.

Ich wies darauf hin, daß eine solche festnagelnde Kennzeichnung sowieso nicht statthaft sei. Der Mensch ist immer vielschichtig. So hat Werner Maser in seiner Hitler-Biographie 1971 bereits unterschieden zwischen Hitler der Kampfzeit, dem Hitler der sechs Friedensjahre und dem Hitler der anschließenden sechs Kriegsjahre. Zwei Jahre später, 1973, bezeichnete der Historiker Joachim Fest in seiner Hitler-Biographie diesen folgendermaßen: „Adolf Hitler war für zehn Jahre das Bewegungszentrum der Welt.“

Es ist auch zu unterscheiden zwischen dem Menschen und verbrecherischen Handlungen und auch deren Beurteilung schwank.

Übersehen werden darf auch nicht, daß jeder Mensch Anteil am Göttlichen hat, was zwar verdrängt oder geleugnet werden kann, womit jedoch dann die menschliche Würde in Frage gestellt wird, welche allein durch diese Göttlichkeit gegeben ist. (Art. 1 GG)

Auf meine Zweifel, ob dieses Interview überhaupt gebracht werden könnte im Fernsehen und ob es ihm, falls ja, nicht schaden würde, meinte Bongen, daß er für sich keine Gefährdung sähe, da er ja nur Fragen gestellt habe, gefährlich könnte es höchstens für mich werden. Damit verband er noch einmal die wiederholt gestellte Frage, nach meiner Motivation. Meine Antwort:

„Sie kennen doch sicher Schillers Wallenstein-Drama wo im zweiten Teil das Lied erklingt: ‚Wohl auf Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd…‘ die letzten beiden Zeilen dieses Liedes heißen: ‚und setzet ihr nicht das Leben ein, nie wird das euch das Leben gewonnen sein.‘ Und im übrigen hat ein früherer indischer Ministerpräsident, Jawaharlal Nehru, im Hinblick auf die kurden gesagt: ‚Man kann auf Dauer keinem Volk die Freiheit vorenthalten, wenn es bereit ist, den Preis zu zahlen.‘ Es geht also um den Preis, das ist meine Motivation.“

Darauf Robert Bongen: „Das ist ein gutes Schlußwort.“

Wir werden sehen, ob irgendetwas von diesem Interview erscheinen wird und ob das Schlußwort gebracht wird. Wenn das möglich wäre und ein objektives, sachliches Resümee dieses langen Gespräches gebracht würde, dann wäre das ein weiterer Hinweis auf den großen Umbruch, in dem wir uns befinden und dem sich auch die Medien nicht werden entziehen können. Robert Bongen ist zu danken, daß er mit seinen Mitarbeitern die Reise nach Vlotho antrat und dieses lange Gespräch zu führen bereit war.

Bildquelle: pixelio.de / Michael Werner Nickel

Wachet auf, ruft uns die Stimme

Ursula_Haverbeck-Wetzel[1]„Wachet auf, ruft uns die Stimme!“ So heißt die Advents-Kantate eines unserer größten Komponisten, Johann Sebastian Bach, welche früher in der Adventszeit den Bürgern immer wieder einmal aus den Medien entgegen klang.

In diesem Jahr 2014 sind nun ganz deutlich erkennbar, eine große Anzahl von Bürgern tatsächlich aufgewacht. Sie glauben nicht mehr einfach, was ihnen die Medien da tagtäglich erzählen.

In Dresden gehen sie „mitten in der kalten Winternacht zu Tausenden auf die Straße, Wofür? Abgesehen von einigen Rufen: Wir sind das Volk ziehen sie schweigend durch die Straßen „gegen die Islamisierung des Abendlandes“. Hinter diesen fünf Worten verbergen sich in einer sonst ganz materialistisch gewordenen Zeit geistige Welten.

Was heißt denn Islamisierung? Hinter dem Islam verbirgt sich eine Religion, die in der arabischen Welt entstand und jetzt beginnt, Europa geistig zu erobern. Mit Abendland kann doch nur gemeint sein, die Kultur und Glaubenswelt, welche sich vor mehr als tausendfünfhundert Jahren über Griechenland nach Norden zu den Germanen auszubreiten begann. Ein germanisch-deutsches Christentum prägte neben einem römischen unsere Kultur und unser Gemeinschaftsleben. Es ist belanglos, ob wir das gut oder schlecht finden, es ist so.

Wer gegen Islamisierung für das Abendland eintritt und auf die Straße geht, will letzten Endes nichts anderes, als unsere eigenständige Kultur erhalten und diese ist zur Zeit aufs äußerste gefährdet.
Die Demonstranten haben doch recht!

Wo fand man denn noch den selbstgefertigten, schlichten grünen Kranz mit den vier Lichtem, die den Sonnenlauf im Jahre symbolisieren? Advent heißt Ankommen. Ob wir nun der ankommenden Sonnengottheit die zwischen dem 21. und 24, Dezember sich unseren Breiten nähert, den Namen Baldur geben oder den Namen Heliand (Heiland), wie die Germanen die als Sonnengottheit empfundene Christuswesenheit nannten, ist nebensächlich.

Wir können gemeinsam singen:

„Ich lag in tiefer Todesnacht, du wurdest meine Sonne, die Sonne, die uns zugebracht,
Licht, Leben, Freud und Wonne,
Oh Sonne, die das werte Licht, des Glaubens in uns zugericht, wie schön sind deine Strahlen.“

Und ebenso:

„Hohe Nacht der klaren Sterne,
die wie weite Brücken stehen,
über einer tiefen Feme,
drüber unsere Herzen gehen.“

Der Adventskranz ist ein Brauch, der erst Anfang des vorigen Jahrhunderts entstand, und seine schnelle Ausbreitung, in nahezu jede deutsche Familie, weist drauf hin, daß es immer noch neu entstehende, die Menschen verbindende Brauchtümer geben kann.

Dieser Brauch bestimmt ja auch unser ganzes Erdenleben. Wir haben den „Jungfernkranz“ das ist der „Brautkranz“, wir haben den „Richtkranz“, der das neu errichtete Heim schmückt und wir haben den „Totenkranz“, der auf das Grab gelegt wird. In diesem ewigen Kreislauf, dessen Symbol der Kranz ist, spiegelt sich kosmisches und irdisches Leben.

Heute haben wir glitzernde, überladene Gestecke, die fabrikmäßig hergestellt werden, und damit keinen geistigen Bezug aufkommen lassen können. Es ist überhaupt entscheidend, ob man die Feste selber tut, das heißt, ob man ihre Gestaltung als Gestaltender, als schöpferischer Mensch, in die eigene Hand nimmt, oder ob man das dem „Geschäft“ überläßt.

Besonders schwerwiegend aber ist, das Fehlen der heiligen Familie, die ja im Christentum im Mittelpunkt des größten Festes steht. Diese zu erhalten gehört unabdingbar zur Bewahrung des Abendlandes. Im Mittelpunkt dieser geheiligten Familie steht die Geburt des Gottes im Menschenkind. Wenn wir dieses Bild nicht erhalten und meditieren, geht uns die Zukunft verloren.

Dieses Wunder der Geburt schildert in wenigen Sätzen Leo Tolstoy in „Krieg und Frieden“:

„Und das feierlichste Mysterium der Welt nahm seinen Fortgang. Der Abend verging. Die Nacht brach an. Und die gespannte Erwartung, die Rührung und Weichheit aller Herzen angesichts des Unbegreiflichen ließ nicht nach, sondern nahm noch zu. Niemand schlief.“ (in der Übersetzung von Bergengruen S. 417)

Die Christen sangen Jahrhunderte lang „Gott schenkt uns seinen Sohn“. Im Menschen tritt Göttliches in Erscheinung. Und dieses unerhörte Geschenk findet eine kleine Wiederspiegelung in dem bescheidenen Geschenk der Hirten, die zu der Krippe mit dem göttlichen Kind gehen und ihm das, was sie in ihrer Einfachheit besitzen: Wolle, zum Wärmen und Milch zum Ernähren, bringen und zum Geschenk machen, und desgleichen beschenken die herbeieilende Könige das Kind. Daher kommt die Sitte, daß auch die Menschen das geheimnisvolle und das gabenbringende Christkind in die Weihnachtszeit mit einbezogen haben. – Ein tiefsinnige Legende!

Aus vielen Berichten und Briefen der Soldaten in den großen Kriegen können wir entnehmen, daß die Heiligkeit und Feierlichkeit dieses mitwinterlichen Wunders bis an die Front hinein die Seelen in eine besondere Stimmung zu versetzen wußte. Und tritt nicht heute mit dem Weihnachtsmann als Repräsentant bereits überall „das Geschäft“ in den Vordergrund mit kaufen und essen. Mit vollem Munde kann man nicht singen. Doch das gehörte früher in unserer Kultur in besonderer Weise zum Fest. „Fünfzig Weihnachtslieder mit allen Strophen singen wir Heiligabend“, berichtete eine Familie mit acht Kindern stolz.

Und dann der Baum. Wie kommt der Baum in unsere Weihnachtstube? Was steht hinter dem Baum. Im Gegensatz zu der Erschaffung des Menschen im Koran, welche aus geronnenem Blut geschieht, (96. Sure) lesen wir in der Edda, daß der Mensch^und zwar das männliche und das weibliche Wesen gleichzeitig aus zwei Bäumen gemacht worden ist, aus Ask und Embla. Und wir wissen, daß die Rune für Mensch zugleich die Rune für Baum und auch für Gott ist

Die Nordvölker sind Baummenschen, sie verehren und lieben den Wald. Und wie der Kranz, so begleitet auch der Baum unser ganzes Leben. Früher pflanzte man bei der Geburt eines Kindes einen Baum, seinen Lebensbaum. Wir kennen den Pfingstbaum, den Richtbaum, den Maibaum, die Ab-Stammung und die Zweige des großen Familienbaumes, des Stammbaumes, und eben auch den Weihnachtsbaum, als Christbaum etwa im 17. Jahrhundert eingeführt.

All dieses droht mehr und mehr zu verschwinden aus dem Bewußtsein der Menschen. Diese Gefährdung, den Einzelnen unbewußt, scheint immer mehr Menschen zum protestierenden Aufstand zu bewegen, gegen die Islamisienmg des Abendlandes,

Wie kläglich nehmen sich dagegen die Medienkommentare und die volksfeindlichen Politiker aus mit ihrem „Ausländerfeindlich, und Rassismusgeschrei“. Dieser Einsatz für den Erhalt unserer ehrwürdig-eigenen Kultur nennen sie gar „eine Schande für Deutschland“. Ach liebe Landsleute, eine Schande ist es vielmehr, daß solche Politiker immer noch gewählt werden, die doch in keiner Weise uns, das deutsche Volk, vertreten.

Wachet auf, ruft uns die Stimme.

Ursula Haverbeck

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