Beginnt auch die „Lügenpresse“ nach der Wahrheit zu fragen?

Zu dem Neujahrsempfang am 31. Januar von Hans Püschel in Naumburg war auch ein Redakteur vom NDR aus Hamburg mit seinem Kamerateam angereist. Ich verweigerte bei dieser turbulenten Veranstaltung ein Interview, erklärte aber, daß ich es zu einem anderen Zeitpunkt bereit wäre zu geben. So kam nach telefonischer Absprache Robert Bongen mit Begleitung am 11. März 2015 nach Vlotho.

Es wurde ein etwa vierstündiges Gespräch mit Interview für eine Fernsehsendung.

Der Mitarbeiter des ARD gab zu, daß er zum ersten Mal in Naumburg von mir etwas von den Standort- und Kommandanturbefehlen (Befehlen) sowie der Ersetzung von der Opferzahlen von Auschwitz, durch Abnahme der bisherigen Tafel, und den dann reduzierten Opferzahlen gehört habe.

Robert Bongen recherchierte, fand meine Angaben bestätigt und beschaffte sich aus der Rundfunkbibliothek die Kommandanturbefehle. Er arbeitete sie durch und bat mich, einige von ihm für wesentlich erachtete Stellen im Interview vorzulesen, was ich tat.

Setzt man die Anweisungen zur Behandlung der Häftlinge von Auschwitz in Beziehung zur Behandlung der Deutschen bei der Vertreibung der 15 Millionen, zu den polnischen, tschechischen, russischen, serbischen Konzentrationslagern, sowie zu den Franzosen im Schwarzwald in Freudenstadt, oder bei den Amerikanern auf den Rheinwiesen und den Engländern in Bad Nenndorf, dann hatten es die Häftlinge in Auschwitz verglichen damit, besser, das machen die Befehle überdeutlich.

Ich trug all dasjenige vor, was auch von mir im Internet zu finden ist, ergänzt durch weitere Details, vornehmlich aus jüdischen Aussagen.

Es war insofern ein schwieriges Unterfangen, weil festzustellen war, das ein BRD-Journalist die Geschichtsschreibung der Siegermächte vertritt und – offenbar auch für wahr hält. Jüdische kritische Literatur scheint unbekannt zu sein in diesen Gremien. Ich denke hier an Avraham Burg, Israel Shahak, Gilad Atzmon, Paul Eisen, Geoffrey Alderman usw., was nicht zur Kenntnis genommen wird und offenbar auch nicht, was jüdischerseits den Deutschen zum Vorwurf gemacht wird, so der Bundeskanzlerin, daß sie bei ihrer Rede in der Knesset mit keinem Wort der Leiden der Palästinenser gedacht hätte.

Meine Aussagen, da es sich beim Holocaust um eine der größten und nachhaltigsten Lügen der Weltgeschichte handele, irritierte natürlich, weil durch die jahrzehntelange Manipulation ein festverwurzelter Glaube entstand, welcher auf Gedenkveranstaltungen und durch die Medien immer wieder neue Nahrung erhält, die Bürger doch wissen, daß der Holocaust stattgefunden hat. Würde das nicht aufrecht zu halten sein, müßte die ganze Nachkriegspolitik in Frage gestellt werden, was ja schon bei dem Prozeß von Günther Deckert sich als Konsequenz ergab.

Insistierend erschien mir Robert Bongens wiederholte Frage, ob Hitler dann, wenn der Holocaust nicht stattgefunden hätte, kein Verbrecher sei.

Ich wies darauf hin, daß eine solche festnagelnde Kennzeichnung sowieso nicht statthaft sei. Der Mensch ist immer vielschichtig. So hat Werner Maser in seiner Hitler-Biographie 1971 bereits unterschieden zwischen Hitler der Kampfzeit, dem Hitler der sechs Friedensjahre und dem Hitler der anschließenden sechs Kriegsjahre. Zwei Jahre später, 1973, bezeichnete der Historiker Joachim Fest in seiner Hitler-Biographie diesen folgendermaßen: „Adolf Hitler war für zehn Jahre das Bewegungszentrum der Welt.“

Es ist auch zu unterscheiden zwischen dem Menschen und verbrecherischen Handlungen und auch deren Beurteilung schwank.

Übersehen werden darf auch nicht, daß jeder Mensch Anteil am Göttlichen hat, was zwar verdrängt oder geleugnet werden kann, womit jedoch dann die menschliche Würde in Frage gestellt wird, welche allein durch diese Göttlichkeit gegeben ist. (Art. 1 GG)

Auf meine Zweifel, ob dieses Interview überhaupt gebracht werden könnte im Fernsehen und ob es ihm, falls ja, nicht schaden würde, meinte Bongen, daß er für sich keine Gefährdung sähe, da er ja nur Fragen gestellt habe, gefährlich könnte es höchstens für mich werden. Damit verband er noch einmal die wiederholt gestellte Frage, nach meiner Motivation. Meine Antwort:

„Sie kennen doch sicher Schillers Wallenstein-Drama wo im zweiten Teil das Lied erklingt: ‚Wohl auf Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd…‘ die letzten beiden Zeilen dieses Liedes heißen: ‚und setzet ihr nicht das Leben ein, nie wird das euch das Leben gewonnen sein.‘ Und im übrigen hat ein früherer indischer Ministerpräsident, Jawaharlal Nehru, im Hinblick auf die kurden gesagt: ‚Man kann auf Dauer keinem Volk die Freiheit vorenthalten, wenn es bereit ist, den Preis zu zahlen.‘ Es geht also um den Preis, das ist meine Motivation.“

Darauf Robert Bongen: „Das ist ein gutes Schlußwort.“

Wir werden sehen, ob irgendetwas von diesem Interview erscheinen wird und ob das Schlußwort gebracht wird. Wenn das möglich wäre und ein objektives, sachliches Resümee dieses langen Gespräches gebracht würde, dann wäre das ein weiterer Hinweis auf den großen Umbruch, in dem wir uns befinden und dem sich auch die Medien nicht werden entziehen können. Robert Bongen ist zu danken, daß er mit seinen Mitarbeitern die Reise nach Vlotho antrat und dieses lange Gespräch zu führen bereit war.

Bildquelle: pixelio.de / Michael Werner Nickel

„Ein Gespenst geht um in Europa“

Es heißt Holocaust und seine Teufelskralle  ist der Paragraph 130 Strafgesetzbuch.

Ursula_Haverbeck-Wetzel[1]„Hört auf mit dem Holocaust, das kann ich nicht mehr hören“, wird von vielen, gerade jungen Bürgern gesagt.
„In der ganzen Schulzeit hatten wir statt deutscher Geschichte, das Fach Holocaustkunde mit Auflistung aller Kz’s in den verschiedensten Ländern – das war dann Erdkunde, mit Textübungen an den schrecklichen Erinnerungsbüchern der Holocaustüberlebenden – das war Deutschunterricht und emotionsgeladene Vorträge von Überlebenden der „Holocaust-Hölle“ – als Religionsunterricht und schließlich als Krönung des Ganzen eine Besichtigungsfahrt nach Auschwitz, womit die Schuld der Deutschen am größten und unsühnbaren Verbrechen aller Zeiten für uns endlich verbindlich festgeschrieben war. Wir fuhren schuldgebeugt nach Hause und waren ab nun gläubige Holocaustanhänger.“

Die heute Fünfundzwanzigjährigen sind Enkel der Täter, ihre Eltern deren Kinder. Kinder und Kindeskinder haften bis in alle Ewigkeit nach jüdischer Ansicht für dieses größte Verbrechen ihrer Altvorderen.
Außerdem hat die Kanzlerin es doch eindeutig gesagt, daß die Deutschen mit Israelis samt dem Holocaust für alle Zeit zusammengehören.

Liebe Leidtragende, das kostet und kostet: Waffen, Flugzeuge, U-Boote geeignet zur atomaren Aufrüstung, Zugeständnisse aller Art an Israel, Umbenennung von Straßen und Kasernen, weil die bisherigen Namensträger im NS-Staat angepaßt gelebt haben, so z.B. die Rommel -, Udet -, Mölders-Kaserne oder auch die nach der so bedeutenden Balladendichterin, benannte Agnes- Miegel-Straße, oder -Schule. Es werden uns sicher noch viele andere bedeutende Namen aus der Zeit des Dritten Reiches einfallen, die umbenannt werden mußten.

Wir heute Lebenden, gleichgültig ob jung oder alt, haben also bereits zwei gewichtige Belastungen: Den Schuldkomplex und die finanzielle Wiedergutmachung. Dafür werden wir nach Ansicht unserer Feinde fortlaufend zur Verantwortung gezogen. Es ist also naiv, zu sagen, das betreffe einen heute Zwanzigjährigen nicht.

Jetzt kommt aber noch etwas Drittes hinzu, was heute noch lebende Menschen unmittelbar betrifft. Am 21. April findet der erste Prozeßtag gegen einen 93-jährigen Angeklagten statt. Dieser wurde als 21-jähriger SS-Mann für sieben Wochen nach Auschwitz abkommandiert. Dieses ist erst der Auftakt zu weiteren Prozessen. Wir sollten uns ganz deutlich vor Augen halten, die heute Vierundneunzigjährigen waren 1944 etwa 23 Jahre alt. Sie wurden als SS-Angehörige, genau wie Wehrmachtsoldaten und Waffen-SS-Angehörige irgendwohin kommandiert, in diesem Fall eingesetzt in einem Konzentrationslager. Es ging auf das Ende des Krieges zu. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, während seines siebenwöchigen Aufenthaltes in Auschwitz „Beihilfe zum Mord in 300 000 (dreihunderttausend) Fällen“ geleistet zu haben. (Landeszeitung Lüneburg 16.9.2014)

Ob Richter, die solche Anklagen angenommen haben und Staatsanwälte, welche diese Anklagen veranlaßten, nach siebzig Jahren sich ebenfalls vor Gericht verantworten müssen, um dieser ungeheuren und absurden Beschuldigungen willen?

Haben diese Staatsanwälte und Richter jemals ein Verfahren eingeleitet gegen die Bomberpiloten, welche in Hannover oder Dresden Frauen und Kinder in lebendige Fackeln verwandelten oder in Hiroshima zu Schattenrissen an Wänden?

Haben sie je die Verantwortlichen für die Massenvergewaltigung der deutschen Frauen nach dem Krieg zur Rechenschaft gezogen und vor ein Gericht gestellt? Sie haben in unvorstellbarem Ausmaß die Seelen der deutschen Frauen verletzt und zutiefst verwundet.

Sicher sehen die östlichen Völker, wie auch die Moslems, die Frau anders als die Deutschen, für sie sind die Frauen lediglich Besitz, Arbeitssklaven und Lustobjekte. Die germanische Frau hatte jedoch jahrtausendelang eine völlig andere Stellung inne. Deswegen stand auch noch im Krieg im Soldbuch der deutschen Wehrmacht, daß auf Vergewaltigungen die Todesstrafe stünde.

Ich frage mich oft, ob die heutige Verweigerung der Frauen eine Haushalts- und Familienführung sowie die Kindererziehung zu übernehmen, hier ihren Ursprung hat. Solche Verletzungen und Demütigung leben jahrzehntelang – vielleicht noch wesentlich länger – unterschwellig fort und brechen an nicht vorhersehbaren und überraschenden Stellen wieder auf.

Wie können Menschen und Völker zukünftig friedlich und belastbar miteinander leben, wenn nicht auf Wahrheitsfindung basierend, Recht und Gerechtigkeit statt Siegerwillkür einkehren.

Hinderungsgrund für eine Aufarbeitung in der Bundesrepublik ist der Paragraph 130 StGB. Er ist schon halb gefallen, aber er muß gänzlich verschwinden. Das wäre längst geschehen, wenn die denkenden und deutschgesinnten Bürger dies unüberhörbar seit Jahren beim Bundesverfassungsgericht gefordert hätten, das eine solche Entwicklung bereits durch das Wunsiedel-Urteil 2009 eingeleitet hatte, und auch beim Bundesjustizministerium.

Es ist Vorsicht geboten in der Beurteilung des Angeklagten in Lüneburg und ebenso im Hinblick auf den Spiegelartikel aus dem Jahre 2005. Vergleichen wir hiermit den angeführten Artikel der Landeszeitung aus dem September 2014.

Es sieht so aus, als ob dieser Lüneburger-Prozeß – ein Mammutprozeß mit seinen fünfundfünfzig Zeugen und ca. dreißig angesetzten Verhandlungstagen – die «Kommandanturbefehle»*) widerlegen soll. Auschwitz war doch ein Vernichtungslager und es wurden dort doch Millionen Juden vergast. Doch woher kommen plötzlich diese fünfundfünfzig Zeugen, die doch alle ebenfalls Neunzigjährige sein müssen? Das setzt doch sehr, sehr viele Überlebende, die nicht so alt geworden sind, voraus – und das in einem Vernichtungslager?

Der Verteidiger des Angeklagten wurde ermittelt, aber er erklärte am Telefon verärgert; daß er mit Holocaustleugnern nichts zu tun haben wolle und legte einfach den Hörer auf. 1985 mußte der Prozeß gegen den Angeklagten aus Mangel an Beweisen eingestellt werden. Wo sollen dreißig Jahre später nun die Beweise hergekommen sein?
„Seit dem Demjanjuk-Urteil braucht man keine Beweise mehr“, so der Oberstaatsanwalt Kurt Schrimm von der Zentralstelle zur Ermittlung für NS-Verbrechen in Ludwigsburg. (Stuttgarter Zeitung 16. April 2014)

Vorsicht, Vorsicht, wir kennen die Lügen von Katyn, von Wilkomirski von Enric Marco, von Otto Uthgenannt, von Elie Wiesel und, und, und. Zeugen kann man präparieren.
Der Lüneburger Prozeß ist der verzweifelte Versuch, den Holocaust doch noch zu retten.

Eine öffentliche und vorbehaltslose Klärung liegt ebenfalls im Interesse der Juden. Für diese ist es sogar von besonderer Bedeutung, denn Lügen sind das schlechteste Fundament für eine tragende Behausung.
Wir sollten endlich die Aussagen jüdischer Verfasser ernst nehmen, wie den Untertitel eines Buches des langjährigen Knesseth-Sprechers, Avraham Burg:

„Warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muß?“ oder auch den jüdischen Historiker Peter Novick, der sein Buch sogar „Nach dem Holocaust“ nennt. Abschließend ein Zitat von Avraham Burg: „Da ich die Gegenwart zugunsten einer besseren Zukunft für meine
Kinder und ihre Freunde verändern will, bleibt mir nichts anderes übrig, als mich dem festgefahrenen Denken und Fühlen der Post-Shoah-
Gegenwart zu stellen, in dem Bemühen, sie zu begreifen, zu verändern und mich verändern zu lassen.“ (a.a.O., Seite 27)

Nur Wirrköpfe und Ignoranten können noch von Antisemitismus oder Rassismus angesichts der angesprochenen, fundamentalen Probleme
sprechen.

*) Standort- und Kommandanturbefehle des Konzentrationslagers Auschwitz 1940-1945, hrsg. im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte von Norbert Frei,Thomas Grotum, Jan Parcer, Sybille Steinbacher und Bernd C. Wagner, München 2000

Bildquelle: pixelio.de / Michael Werner Nickel

Nachgedanken zu dem Fünfhundert-Teilnehmer-Treffen in Thüringen Anfang März 2015

Ursula_Haverbeck-Wetzel[1]

Da sitzen sie nun, die deutschbewußten Gutmenschen, welche im Gegensatz zu den politisch korrekten Gutmenschen an dem fortdauernden Kriegszustand in Deutschland leiden, an der fehlenden Souveränität, sowie der Einwanderungs- und Schulpolitik, und hören sich weitere Vorträge über die Misere an.

Seit Jahrzehnten beklagen sie die verfehlte Deutschlandpolitik, geändert haben sie nichts daran. Alles wird mit jedem Monat immer noch verheerender, und in der Welt die Kriegsgefahr immer bedrohlicher.

Und während sie analysieren und die unhaltbaren Zustände beklagen, werden Neunzigjährige angeklagt und vor Gericht gestellt, weil sie als Zwanzigjährige nach Auschwitz – manche nur für Monate – abkommandiert worden waren.

In den Medien wird über folgende Fälle bereits berichtet:

Einen SS-Wachmann, welcher vom 15. August – 14 September 1944 in Auschwitz Beihilfe zum Mord in mindestens 3.681 Fällen geleistet haben soll, er war dorthin als Sanitäter abkommandiert worden. Das Verfahren wird in Schwerin behandelt.

In Detmold läuft ein Verfahren gegen einen heute 93-Jährigen wegen Beihilfe zum Mord in Auschwitz in 170.000 Fällen. Er war in Auschwitz von 1943 – Juni 1944. Von 1945 bis 1948 war er in russischer Kriegsgefangenschaft.

In Hamburg läuft ein Verfahren gegen eine SS-Schwester, welche für einen Monat in Auschwitz Dienst getan haben soll.

In Lüneburg steht ein ebenfalls 94-Jähriger vor Gericht, ihm wird vorgeworfen in 300.000 Fällen Beihilfe zum Mord geleistet zu haben. (Siehe den noch einmal wiedergegeben Beitrag aus der Lüneburger Landeszeitung vom 16. September 2014 Auschwitz-Prozeß in Lüneburg) Dieser Prozeß, ist der erste, der jetzt zu einer Anklage durch die Staatsanwaltschaft im zuständigen Gericht in Lüneburg geführt hat und vom Gericht angenommen wurde. Der erste Prozeßtag ist am 21. April des Jahres in Lüneburg.

Es wäre wünschenswert, wenn möglichst viele Teilnehmer bei diesem Prozeß erscheinen würden, um erkennbar zu machen, daß dergleichen in einem Rechtsstaat nicht hinnehmbar ist. Die Begründung gibt der ermittelnde Oberstaatsanwalt Kurt Schrimm von der „Zentralen Stelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen“ in Ludwigsburg. In einem ganzseitigen Interview der Stuttgarter Zeitungen vom 16. April 2014 erklärt Schrimm dem fragenden Journalisten die Vorgehensweise folgendermaßen:

Frage des Journalisten: „Warum gewinnt die Suche nach NS-Verbrechern derart spät wieder an Bedeutung?“

Antwort: „Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes war eindeutig und auf dieser Basis war es aussichtslos, Auschwitz-Wachmänner vor Gericht zu bringen. Der BGH (Bundesgerichtshof) hatte 1969 geurteilt, daß auch Auschwitz-Aufsehern eine Individualschuld nachgewiesen werden müsse, also ein konkreter Tötungsbeitrag. Das war nahezu unmöglich. Geändert hat sich diese Rechtsauffassung erst mit dem Fall John Demjanjuk.

Frage: „Demjanjuk war Lageraufseher und wurde 2011 vom Münchener Landgericht wegen Beihilfe zum Mord verurteilt, – ohne daß ihm Einzeltaten nachgewiesen wurden. Er wurde als Teil der Mordmaschinerie der Nazis verurteilt, und das eröffnete ganz neue Perspektiven.“

Das heißt im Klartext nichts anderes, als im Hinblick auf die sogenannten Verbrechen im Dritten Reich bedarf es keines Nachweises, daß ein Aufseher in einem Konzentrationslager persönlich sich an Verbrechen beteiligt hat. Allein die Tatsache, daß er sich in Auschwitz wie in diesem Fall – aufgehalten hat, reicht aus, ihn wegen Beihilfe des Mordes anzuklagen. Damit ist ein Rechtsgrundsatz außer Kraft gesetzt worden, der Rechtsgrundsatz im Zweifel für den Angeklagten. Demjanjuk wurde in Israel freigesprochen, weil man ihm nichts nachweisen konnte. Er lebte jahrelang unbehelligt in den USA. Erst im neuen Jahrtausend wurde er zur Auslieferung an die Bundesrepublik angefordert und auch ausgeliefert. Damit begann ein neuer Prozeß für ein gleiches angebliches Verbrechen, was aus Mangel an Beweisen eingestellt worden war in Israel, hier in der Bundesrepublik aber ohne Beweise zu einer lebenslänglichen Haft führte. Wer Interesse hat, sollte sich das ganze Interview von der Stuttgarter Zeitung anfordern. Darin wird auch die Frage an Kurt Schrimm: „Hat Ihnen gegenüber je ein Nazi-Verbrecher Reue gezeigt?“ beantwortet mit: „Nein. Nie.“ Die Angeklagten haben durchweg gesagt, daß sie nichts Verbrecherisches begangen hätten.

Vor fünfzig Jahren wurden sie noch wegen Mangels an Beweisen freigesprochen. Siebzig Jahre nach dem Ereignis werden sie von der Bundesrepublik auch ohne Beweise als weit über 90-Jährige angeklagt und verurteilt, wie Demjanjuk.

Es wird unsere Aufgabe sein, darauf hinzuweisen, daß mit einer solchen Rechtsprechung alle geltenden Rechtsgrundsätze außer Kraft gesetzt sind und eine Anklage beliebig gegen irgendeine unliebsame Person eingeleitet werden kann, auch wenn keinerlei Beweise für ihr persönliches Mitwirken an einem Verbrechen vorliegen. Die verfemte Person braucht unter Umständen nur in dem betreffenden Stadtviertel oder vielleicht sogar Gebäude anwesend gewesen zu sein!!

Es reicht aber nicht, dies nur juristischen Beiträgen, die von der Öffentlichkeit nicht zur Kenntnis genommen werden können und auch nicht in klugen Artikeln zu schreiben, sondern wir müssen in großer Zahl bei all diesen Verfahren anwesend sein und erkennbar machen, daß wir nicht länger bereit sind, die Abschaffung der Rechtsstaatlichkeit hinzunehmen. Diese Verfahren werden alle nach Paragraph 130 Volksverhetzung, Absatz 3 StGB durchgeführt. Zu diesem Paragraphen hat nach dem sogenannten Wunsiedel-Urteil Horst Mahler bereits vor sechs Jahren eine erhellende Stellungnahme verfaßt.

Auch haben wir die Bitte, wenn Sie in Ihrem Umkreis, in Ihrer Zeitung eine Ankündigung über einen Prozeß eines solchen ehemaligen Wärters oder Wachmanns in Auschwitz oder einem anderen Konzentrationslager lesen, uns diesen Artikel mit Angabe von Datum und Zeitung sobald wie möglich einzuschicken.

* * * *

Über das Schicksal dieser Menschen hätte ich gerne auch bei der Fünfhundert-Teilnehmer-Veranstaltung etwas gesagt und um Unterstützung dieser zur „Tatzeit“ Zwanzigjährigen Kameraden gebeten, zumal nun der erste Prozeß anberaumt worden ist. Leider wurde mir das verwehrt, indem ich an der Veranstaltung nicht teilnehmen durfte, doch liebe Freunde, Widerstand macht Stark und mahnt zugleich zu besonnenem Vorgehen.
Dies allen dankend empfangenen besorgten Anrufern: Auf, auf zum Kampf!

Ursula Haverbeck

EINLADUNG – THEMA: BEFREIUNG VON AUSCHWITZ

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Zum 31. Januar 2015 in Naumburg/Saale

Beginn Sonnabend 14:00 Uhr.

THEMA: BEFREIUNG VON AUSCHWITZ

Mitwirkende:
Ein Rechtsanwalt, ein Bürgermeister, SPD (z.Zt. amtsenthoben) und ein Sprecher einer christlichen Gemeinde.
Veranstalter: Ursula Haverbeck

Siebzig Jahre nach Kriegsende gilt es endlich der Stimme für Wahrheit und Gerechtigkeit öffentlich Gehör zu verschaffen. Das im Zusammenhang mit den Pariser Attentaten von Regierungsseite unüberhörbar abgelegte Bekenntnis für die unverzichtbare Meinungs- und Pressefreiheit wird auf die Probe gestellt.
Der Innenminister von Sachsen-Anhalt, sowie der Bürgermeister von Naumburg wurden eingeladen und die Presse informiert.

Ort: Gasthaus Burgblick, Am Saaleck 7, 06628 Naumburg – Ortsteil Saaleck
Telefon: 034463/27541

Über eine rege Teilnahme an dieser bedeutungsvollen Unternehmung würden wir uns freuen und wünschen Ihnen eine gute Anreise. Ende der Veranstaltung gegen 18.00 Uhr.

Bildquelle: Pixelio.de / Michael Werner-Nickel

Das grösste Problem unserer Zeit (Video) und Wiederaufnahmeantrag

Wiederaufnahmeantrag

Nachdem wochenlang im Internet zu lesen war, daß es „den Holocaust nicht gab“ müssen nun alle Verfahren neu aufgerollt werden, bei denen denkende Bürger nach Paragraph 130. Absatz 3 StGB wegen Leugnen des Holocaust verurteilt wurden.

Diese Bürger haben keine andere Straftat begangen, als daß sie aufgrund ihrer Kenntnis von wissenschaftlichen Untersuchungen zum gleichen Ergebnis eben schon früher kamen: Daß es den Holocaust nicht gegeben haben kann.

Alle Betroffenen sollten sich unverzüglich an die zuständigen Gerichte wenden, um diese erst einmal auf die neue Sachlage aufmerksam zu machen. Dann sollte der Kontakt zu den jeweiligen Rechtsanwälten aufgenommen werden, um zu klären, wie nun vorzugehen ist.

Es war schon unerhört, daß nach der Reduzierung der Opferzahl von Auschwitz, die den Bürgern offiziell bekanntgegeben wurde, keinerlei Erklärung, bzw. Entschuldigung wegen Falschinformation erfolgte. Noch bedenklicher und mit einem Rechtsstaat unvereinbar war die gleichzeitige Inhaftierung des Chemikers Germar Rudolf, der ebenfalls aufgrund seiner chemischen und damit naturwissenschaftlichen Untersuchungen des Zyklon-B als mögliches Vergasungsmittel zu dem Ergebnis gekommen war, daß es den Holocaust, so wie dargestellt, nicht gegeben haben kann in Auschwitz, während der Spiegelredakteur, der das Gleiche in einem Aufsatz aufgrund neuer Archivfunde etc. mitteilte, straffrei blieb.

Jetzt haben wir wieder ein solches inakzeptables Vorgehen: Auf der einen Seite sagen die Kommandanturbefehle von Auschwitz, daß dieses ein Arbeitslager für die Rüstungsindustrie, aber kein Vernichtungslager war und die Ludwigsburger Zentralstelle für Verfolgung von NS-Verbrechen klagt etwa dreißig, inzwischen über Neunzigjährige an, daß sie im Vernichtungslager Auschwitz beteiligt gewesen seien, an der Ermordung von Hunderttausenden Menschen.

Wenn der Bürger nach dem Grundgesetz immer noch der oberste Souverän in dieser Bundesrepublik ist, dann hat er eine Verantwortung für eine funktionierende, dem Recht und der Wahrheit verpflichtete Justiz. Diese Verantwortung hat jeder Bürger. Es ist daher jeder aufgerufen, sich für die Wiederherstellung von Recht und Gerechtigkeit einzusetzen.

Ursula Haverbeck

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