Generalbundesanwalt | Wo und wann sind sechs Millionen Juden vergast worden

Ursula_Haverbeck-Wetzel[1]

Ursula Haverbeck                                                                                                                                          Vlotho, 11. VII 2014

 

An den Herrn
Generalbundesanwalt
Prof. Dr. Hartmut Schneider
Karl-Heine-Str. 12

04229 Leipzig

 

 

Betr. die Frage: Wo und wann sind sechs Millionen Juden vergast worden
Nachdem Auschwitz als Tatort für die Vernichtung nicht mehr aufrecht erhalten werden kann

 

Sehr geehrter Herr Generalbundesanwalt!

Seit mehr als zwei Jahren warte ich auf eine Beantwortung meiner unter anderem auch an den Zentralrat gerichteten Frage. (Siehe Anlage 1)

Auch seitens der Staatsanwaltschaften gibt es keine andere Antwort, als den Hinweis auf die Offenkundigkeit der Vergasung (manchmal auch nur allgemein Ermordung) von sechs Millionen Juden (manchmal nur von Millionen Juden).

Der Tatbestand der Offenkundigkeit, sowie der Tatort Auschwitz, können seit der Veröffentlichung des Spiegelredakteurs Fritjof Meyer in der Zeitschrift „Osteuropa“, Mai 2002, und erst recht nach der Veröffentlichung des Instituts für Zeitgeschichte im Jahr 2000, „Standort- und Kommandanturbefehle des Konzentrationslagers Auschwitz 1940 – 1945“ nicht mehr aufrecht erhalten werden.
Nach Darstellung der Standort- und Kommandanturbefehle war Auschwitz kein Vernichtungs- sondern ein Arbeitslager, in welchem die Inhaftierten für die Rüstungsproduktion arbeitsfähig zu erhalten waren. (Anlage 2, Gitta Sereny)

Hinzu kommt noch eine andere Problematik. Die Anklage, dieses singuläre, größte Verbrechen, genannt Holocaust, begangen zu haben, richtet sich gegen das deutsche Volk aber nicht gegen Historiker oder Zeitzeugen oder engagierte Bürger, die wissen wollen, was wo tatsächlich stattgefunden hat. Diese werden aber durch die Staatsanwaltschaften immer noch angeklagt wegen Leugnung eines offensichtlich ungeklärten Ereignisses, welches bei Gericht jedoch als offenkundig gilt. Das deutsche Volk als tatsächlich Angeklagter, hat bis heute noch niemals einen regelrechten Prozeß mit kompetenten Verteidigern erlebt.

Es werden hier unhaltbare Scheinprozesse geführt, die eines Rechtsstaates unangemessen, wenn nicht gar unwürdig sind.

Ich fordere hiermit die Staatsanwaltschaft auf, eine öffentliche Klärung dieser völlig konfusen Situation vorzunehmen, eventuelle auch eine Anklage wegen Beleidigung des deutschen Volkes oder auch wegen Verletzung der Würde der deutschen Justiz?

Mehr als ein halbes Jahrhundert lang wird bis in den Schulunterricht hinein die Anklage gegen das Deutsche Volk festgeschrieben: Sechs Millionen Juden vergast zu haben, während gleichzeitig immer mehr Widersprüche, Zahlenkorrekturen, ja, sogar Lügen bekannt werden, Lügen von angeblichen Holocaustüberlebenden, die – wie Nachforschungen ergaben – nie in einem KL waren.

Wenn die BRD als Rechtsstaat gelten will,wenn deutsche Juristen noch ernstgenommen werden wollen, dann kann nicht einen Tag länger mit der Klarstellung dieser fundamentalen Frage gewartet
werden: Wo und wann wurden die sechs Millionen Juden mit Zyklon-B vergast?

In Erwartung Ihrer Antwort grüßt

Gez. Ursula Haverbeck

Wegen der allgemeinen Bedeutung wird dieser Antrag als offener Brief behandelt.

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Zentralrat der Juden | Eine Antwort auf die Frage, wo die sechs Millionen Juden vergast worden sind…

Ursula_Haverbeck-Wetzel[1]

Ursula Haverbeck                                                                                                    32602 Vlotho-Valdorf, 11. VII 2014

 

An den
Zentralrat der Juden in Deutschland
z.H. Herrn Dieter Graumann
Tucholsky-Str. 9

10117 Berlin

 

 

Betr.:    Eine Antwort auf die Frage, wo die sechs Millionen Juden vergast worden sind,
nachdem Auschwitz als Tatort für die Vernichtung nicht mehr aufrecht erhalten
werden kann.

Sehr geehrte Mitglieder des Zentralrates der Juden in Deutschland!

Ich möchte noch einmal mit allem Nachdruck meine Frage an Sie wiederholen:
„Wo sind die sechs Millionen Juden mit Zyklon-B vergast worden?“

(siehe Anlage 1)

Sie wie ich wissen zwar genau, daß es den Juden erlaubt ist, die Gojim zu betrügen und zu übervorteilen, jedoch ist dieses nur solange gestattet, als es den Juden selber nicht schadet.

(siehe Anlage 2)

Wenn Sie jetzt nicht forensisch und nachprüfbar die Vergasung der sechs Millionen Juden beweisen, dann schadet das Ihrem Ansehen. Wenn Sie es nicht beweisen können, weil es – vornehm ausgedrückt – eine gewaltige Übertreibung war, dann bleibt Ihnen nur eine öffentliche Richtigstellung mit Wiedergutmachung und Entschuldigung in der Hoffnung noch mit Christen unter den Gojim rechnen zu können, welche Vergebung und Gnade kennen. Andernfalls brauchen Sie nur in der Thora nachzulesen, was Jahwe den Abtrünnigen als Strafe androht.

Jedes weitere Ausweichen der Beantwortung dieser fundamentalen Frage, gereicht der Judenheit zum Verhängnis. Bedenken Sie wohl, was jetzt von Ihnen gefordert ist.

 

Anlage 2: Der Juden Götterglaube und Geschichte
Die Bürde von 3.000 Jahren (Israel Shahak)
Vorwort von Gore Vidal: „Shahak ist ein hervor-
ragender Gelehrter mit bemerkenswertem Einblick
und fundiertem Wissen. Sein Werk ist kenntnisreich
und scharfsinnig, ein Beitrag von großem Wert“
(Noam Chomsky)

Gez. Ursula Haverbeck

 

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Appell an die deutsche Jugend (Video)

Ursula Haverbeck (*1928) spricht zur Jugend!

Buch: Das jüdische Jahrhundert von Yuri Slezkine (ISBN 9783525362907)

»Die Rolle, die Juden seit Kriegsende im politischen Prozeß der Vereinigten Staaten spielen, ist – verglichen mit allen anderen nichtjüdischen politischen Gemeinwesen – historisch gesehen einzigartig in der Welt.« – A.a.O. S. 350

»In einer Welt ohne Gott sind das Böse und das Opfersein die einzigen Absoluta. Der Aufstieg des Holocaust zu einem transzendentalem Begriff führte dazu, daß die Juden zum auserwählten Volk unseres neuen Zeitalters wurden.« – A.a.O. S. 351

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Aufgenommen am 17. Mai 2014 in Pulheim, im Anschluss folgte ihr Zeitzeugenvortrag: http://bit.ly/UswhS9

 


Appell an die deutsche Jugend von UrsulaHaverbeck

Die europäischen Völker und ihr Wertekanon

HPIM1214.JPGAm 30. April veranstaltete der Akademiekreis im Rheinland unter Mitwirkung der europäischen Aktion (siehe Beilage) ein Seminar mit Vorträgen und einer anschließenden Podiumsdiskussion.

Es war dazu auch eingeladen Prof. Dr. Wjatscheslaw Daschitschew, der über „die Schaffung einer friedlichen neuen europäischen Ordnung“ sprechen wollte. Drei Tage vor Seminarbeginn mußte Prof. Daschitschew absagen, da ihm die russischen Behörden seinen Paß einbehalten hatten. Nun, wir kennen ähnliches im Umgang von deutschen Behörden mit Horst Mahler.

Doch die Veranstalter hatten guten Ersatz gefunden. So sprach Dr. Rigolf Hennig über „die Schaffung einer friedlichen neuen europäischen Ordnung“.

Bei dieser Veranstaltung waren Teilnehmer aus Großbritannien und Rußland anwesend sowie auch eine Delegation der Deutschen aus Rußland. Am Nachmittag fand eine Podiumsdiskussion statt unter dem Titel „Die europäischen Völker und ihr Wertekanon“. Der Historiker, Dr. Olaf Rose, war der Moderator und Mitdiskutant, daneben sprach der Naturwissenschaftler und Vorsitzende der Kolbenheyer-Gesellschaft und Ursula Haverbeck als Vertreterin der Werte des christlichen Abendlandes. Anschließend an die kurzen Einführungen der Mitsprechenden, ergab sich eine lebhafte Erörterung mit den Teilnehmern der Veranstaltung.

Ursula Haverbeck hatte darauf hingewiesen, daß „die Werte“ die in einer Gesellschaft Gültigkeit haben (oder haben sollten), bestimmt worden sind durch das in dem jeweiligen Volk herrschende Menschenbild. Dieses Menschenbild ist religiös bestimmt. Das Menschenbild im Islam oder im Judaismus unterscheidet sich grundlegend vom Menschenbild des Christentums. Da dieses bestimmende Menschenbild aber die Grundlage aller Gesetze und der Verfassungen der Völker ist, wird daran schon die Unvereinbarkeit eines islamisch bestimmten Menschenbildes und Gesetzeskodex mit einem christlich abendländischen Freiheitsideal erkennbar.

Auf der einen Seite – Judaismus und Islam – bestimmen diese Religionen bis in die kleinsten Einzelheiten hinein durch ihre Gesetze das Leben der Gläubigen und des Staates. Auf der anderen Seite haben wir im christlichabendländischen Raum – vornehmlich in Nordeuropa weiterentwickelt – den Gedanken und das Ideal der Freiheit und damit auch die Überwindung dieser Gesetzesreligionen. Auf der einen Seite also einen unerbittlichen Gott, der furchterregende Strafen den vom Glauben Abfallenden, wie auch den Ungläubigen androht, auf der anderen Seite das Gebot der Liebe, das sogar für das Entgegengesetzte – die Evangelien nennen es den Feind – gilt. Luther spricht folgerichtig von der „Freiheit eines Christenmenschen“.

Da wir aber in diesem Land nur noch wenige praktizierende Christen haben, die Kirchen werden immer leerer, ist danach zu suchen, ob es einen für Nicht- oder Antichristen und Christen dennoch gemeinsamen Wert gibt, an dem das gemeinschaftliche Leben orientiert werden kann. Dabei wurde auf Albert Schweitzer verwiesen mit seinem Wort: Ehrfurcht vor dem Leben. Dies bestimmte in den siebziger Jahren sehr stark die Ökologiebewegung.

Doch bereits hundert Jahre zuvor hatte Johann Wolfgang Goethe von einer Religion der Ehrfurcht gesprochen. Im Wilhelm Meister wird in der pädagogischen Provinz dargestellt, wie der Mensch sehr viele Fähigkeiten mit auf die Welt bringt, aber Ehrfurcht muß von jedem Kind neu eingeübt werden.

Goethe spricht von einer dreifachen Ehrfurcht: Von Ehrfurcht vor dem, was unter mir ist, von der Ehrfurcht vor dem, was über mir ist und schließlich von der Ehrfurcht vor dem, was neben mir ist. „Unter mir“ ist das, worauf der Mensch steht und sich bewegt, was ihn hervorgebracht hat, die Mutter Erde. „Über mir“ ist das Geistig- Göttliche, oder das höhere Ich, das in Bildung und Ausbildung der Mensch anstrebt und das ihn über das rein triebhafte Leben erhebt. „Neben mir“ befinden sich die Mitmenschen, denen ich mit Ehrfurcht zu begegnen habe, weil nach christlicher Auffassung in jedem Menschen etwas vom Göttlichen in Erscheinung tritt.

Diese Religion der Ehrfurcht hält auch Hans Kern, ein Vertreter der nichtchristlichen, der germanischen Religiosität, für den Kern der deutschen Lebensfrömmigkeit. Es wäre also unter Umständen möglich, das sonst Auseinanderstrebende zu verknüpfen.

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Hieran schloß sich eine sehr lebhafte Diskussion an, bei der, wie so oft, von antichristlicher Seite auf die schrecklichen Hexenprozesse hingewiesen wurde.

Hierzu muß nachträglich doch noch einmal daran erinnert werden, wer Hexenverteufelungen, Hexenprozesse und Hexenverbrennungen durchgeführt hat. Kirchen oder ein Christentum können keine Prozesse führen und erst recht keine Folterungen vornehmen. Das machen Menschen, und es waren, – und das muß leider mit tiefem Bedauern gesagt werden – deutsche Menschen, unsere Vorfahren, die aus altem Aberglauben oder aus Furcht, aus religiösem Fanatismus oder auch nur aus Neid und Gier, wie noch um Siebzehnhundert der Bürgermeister von Lemgo in Lippe, der sich mit der Verteufelung der reichen Witwen deren Vermögen aneignete, andere verfolgten, Menschen, die ihre Opfer durch Folter zum Bekennen zwangen und schließlich ungerührt dem Feuertode preisgaben.

Priester und Inquisitoren übernahmen die Anklage und überwiesen die so verfemten Menschen dem öffentlichen Gericht. Die Fürsten schalteten sich nicht ein und die Richter hatten ebenfalls für ihr Leben zu fürchten, wenn sie sich anders, als allgemein gewünscht, verhalten hätten. Es waren allesamt Deutsche und die Neigung, Andersdenkende oder sich anders Verhaltende anzuprangern und zu verteufeln ist uns bis heute – geblieben.

Die Prozesse nach Paragraph 130 sehen diesen alten Hexenprozessen sehr ähnlich, was auch bei Gericht bereits mehrfach dargestellt worden ist.

Zu den Hexenprozessen ist noch anzumerken, daß nicht ein Heide, sondern ein Jesuit, der Pater Friederich von Spee, damals diesem Wahn ein Ende bereitete mit seiner Schrift „cautio criminalis“.

Wer wird wann den modernen „Hexenwahn“ zu Fall bringen.

Ursula Haverbeck

(Veröffentlicht in Stimme des Reiches Nr. 3 / 2011)

Bildquelle: Karsten Bittner  / pixelio.de

Schlußwort von Ursula Haverbeck aus dem Amalia-Prozeß vom 4. und 6. Oktober vorm Landgericht München I

Ursula_Haverbeck-Wetzel[1]Wem soll dieser Prozeß dienen?

Dem Rechtsstaat, den Deutschen, den Juden, der Völkerverständigung?

1. Dem freiheitlichen Rechtsstaat?

Dem freiheitlichen Rechtsstatt keinesfalls. Denn es geht bei diesem Prozeß um die Frage, ob ein Grundrecht, die Kunstfreiheit, eingeschränkt werden muß. Da aber der ganze Artikel 5 GG Grundlage eines demokratisch verfaßten Staates ist, würde dieser damit in eine Diktatur umgewandelt. Wie sehr dieser Artikel 5 mit seiner Meinungs-, Presse-, Kunst- und Forschungsfreiheit Grundlage der Bundesrepublik ist, das hat gerade noch einmal die Bundeskanzlerin betont, bei der Verleihung des M 100-Sanssouci Medienpreis an den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard. Das Gericht wird ihr doch wohl nicht in den Rücken fallen wollen?

2. Den Deutschen?

Den Deutschen dient dieser Prozeß ebenfalls nicht. Der ihm zugrunde liegende § 130, Abs. 3, StGB untersagt den Historikern die freie Forschung. Gerade wir sollten besonders empfindsam in Fragen des freiheitlichen Rechtsstaates sein. Wir haben lange genug unter einer Diktatur gelitten, in der es keine Freiheitsrechte gab.

3. Den Juden?

Dient es den Juden? Das meint vielleicht die Staatsanwaltschaft, doch es ist dies ein schwerwiegender Irrtum. Dieser konnte nur entstehen, weil offenbar gerade von deutschen Juristen die gegenwärtige jüdische Literatur kaum oder gar nicht gelesen wird. Sie scheinen auch davon auszugehen, daß es nur die Ansichten des Zentralrates der Juden gibt, ein verhängnisvoller Irrtum. Auch die Zionisten sind nicht die Juden, vielmehr werden diese inzwischen von einer wachsenden Anzahl der Juden als Gefährdung der Judenheit angesehen. So finden Sie in der jüdischen Zeitung jetzt vom September 2010 einen Artikel von Judith Bernstein mit dem Titel „Appell an die deutsche Politik. Sie berichtet darin von den unerträglichen Schikanen der Israelis gegen die Palästinenser, so daß deren Zorn und Verzweiflung sie geradezu in den Terrorismus treiben muß.

„Warum, so fragt sie verzweifelt, „Zögert die EU und die deutsche Bundesregierung, auf Israel einzuwirken?“ Noch deutlicher wird sie: „Wenn die Bundesregierung es wirklich ernst meint mit den ‚besonderen Beziehungen’, sollte sie Israel vor dem Sturz in den Abgrund bewahren.“

Was aber tut diese deutsche Bundesregierung? Sie verurteilt Kritiker Israels und hält die Staatsanwaltschaften an, fortlaufend politische Prozesse gegen sogenannte Holocaust-Leugner zu führen.

Der langjährige Sprecher der Knesset, Avraham Burg, Sohn eines deutschen Juden, welcher gemeinsam mit der Gestapo bis 1939 die Auswanderung der Juden und Überführung ihres Vermögens geregelt hatte, führt in seinem Buch „Hitler besiegen“ aus, warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muß. Dieser Holocaust, der das ganze Leben Israels beherrscht, vergiftet das Klima und schlimmer noch, macht die Israelis zu dem, was sie den Nationalsozialisten vorwerfen: zu Volksvertreibern. Sie vertreiben jetzt die Palästinenser unter erschreckenden Umständen, so wie auch Judith Bernstein das beschreibt.

Unerträglicher aber noch ist, daß der bekannte Journalist und Übersetzer jüdischer Schriften ins Russische, Israel Shamir, uns Deutsche dafür verantwortlich macht. Wir hätten nichts aus dem Zweiten Weltkrieg gelernt, denn wir ermöglichen es Israel diese menschenverachtende Politik und Vertreibung der Palästinenser durch unsere Geld- und Waffenlieferungen an Israel durchzuführen.

4. Der Völkerverständigung?

Am allerwenigsten dient dieser Prozeß, wie alle Verfahren nach § 130 StGB, der Völkerverständigung. Er trägt zu Recht den Namen Volksverhetzung. Es handelt sich bei diesen Prozessen um Volksverhetzung und Verunmöglichung von Völkerverständigung.

Zitieren wir noch einmal den früheren Knesset-Sprecher Avraham Burg:

„Israel und das jüdische Volk leugnen alle anderen Massenmorde, in dem sie die Shoah vereinnahmen und monopolisieren. Dieses Leugnen arbeitet mit dem Mittel, andere Massenmorde als geringfügig und unbedeutend hinzustellen und zu ignorieren. Das Resultat ist eine Welt voller kleiner und großer Holocausts.“

Und etwas weiter auf der gleichen Seite:

„Ich bin zutiefst überzeugt: Wenn Israel sich von seiner Besessenheit von Shoah und ihrer Exklusivität befreit, wird auch die Welt freier sein.“

(Avrahm Burg „Hitler besiegen“ Seite 200)

Und Avraham Burg steht nicht allein mit dieser Auffassung. Peter Novick, Professor für Geschichte an der Universität Chicago, stellt Entsprechendes fest in seinem Buch, „Nach dem Holocaust“ („The Holocaust in American Life“), 2001 bei der Deutschen Verlags-Anstalt in deutscher Übersetzung erschienen:

„Die Behauptung, der Holocaust sei einzigartig – wie die, er sei unfaßbar oder nicht darstellbar -, ist tatsächlich zutiefst beleidigend. Was könnte sie anderes behaupten als: Eure Katastrophe ist im Gegensatz zu unserer gewöhnlich, faßbar und darstellbar.“

(a.a.O. Seite 22)

Ich bin überzeugt, daß auch Deutschland in diesem Sinne freiwerden muß. Die Voraussetzung dafür ist die Abschaffung dieses Paragraphen, genannt Volksverhetzung, denn wir wollen nicht Volksverhetzung sondern Völkerverständigung.

Wir wollen keine weitere Diktatur, sondern einen freiheitlichen Rechtsstaat, dessen Richter ihre gesetzlich garantierte Unabhängigkeit aufrechterhalten oder notfalls erkämpfen.

(Art. 97, 1 GG)

Ursula Haverbeck

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